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Bis 300 Euro: Diese aktuellen Tablets haben Android 10

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Inzwischen haben immer mehr Smartphones sogar Android 11, bei Tablets sieht das aber anders aus. Gerade einmal zehn bezahlbare Tablets bis 300 Euro haben bislang Android 10, Version 11 hat noch kein Modell.

Modernes Android bedeutet: mehr Features, weniger Sicherheitslücken. Außerdem steigt durch diverse Anpassungen manchmal sogar die Leistung, was gerade bei günstigen Geräten ein großer Vorteil ist. Genau die bekommen aber meist gar keine Updates – erst recht nicht, wenn es sich um Tablets handelt. Denn während inzwischen immer mehr Smartphones entweder ab Werk mit der aktuellsten Variante Android 10 ausgestattet sind, oder zumindest ein Update bekommen, sieht das bei Tablets viel düsterer aus.

Hier ist immer noch Android 9 das Maß der Dinge, wenn man mal von den teuersten High-End-Geräten absieht. Positiv: Auch einige erschwingliche Modelle verfügen immerhin über Android 10, wenn auch nur eine Handvoll und nur von wenigen Herstellern. Wir haben uns angeschaut, welche 2020er-Modelle man damit bis 300 Euro bekommt.

Nach wie vor das günstigste Modell in unserer Auflistung ist das Matepad T8 von Huawei. Das Modell wird von einem Mediatek-Octa-Core und 2 GByte RAM angetrieben, gerade der Arbeitsspeicher ist etwas mager. Daten finden im 16 GByte großen internen Speicher Platz – falls nicht, lässt er sich per Micro-SD-Karte erweitern. Die Darstellung erfolgt über einen 8 Zoll (ca. 20 cm) großen IPS-Bildschirm mit einer etwas mickriger Auflösung von 1280 × 800 Pixel – das ist dem Preis geschuldet. Auch Micro-USB statt Typ C ist ein Hinweis darauf. Trotz des niedrigen Preises ist wie bei den anderen Modellen in unserer Auflistung Android 10 installiert. Problem: Google-Dienste gibt es auf dem günstigen Modell nicht.

Das MatePad T10 von Huawei ist beim Speicher in der günstigsten Version auch nicht besser, dafür gibt es aber den besseren Prozessor Kirin 710A. Zudem gibt es für den höheren Preis bei gleicher Auflösung nun einen 9,7 Zoll großen Touchscreen, einen Klinkenanschluss und USB-C.

Technisch weist das Samsung Galaxy Tab A 8.0 viele Parallelen zum Matepad T8 von Huawei auf. Das Display ist auf dem Papier identisch, auch der Arbeitsspeicher ist mit 2 GByte gleich groß und Nutzer müssen mit Micro-USB vorliebnehmen. Für den Aufpreis von rund 30 Euro bekommen Käufer allerdings 32 statt 16 GByte internen Speicher und statt Mediatek sorgt Qualcomm für ausreichende Power. Außerdem sind bei Samsung im Gegensatz zu Huawei Google-Dienste ab Werk installiert.

Die Unbekanntheit der Marke Odys macht der Hersteller mit viel Technik zum kleinen Preis wieder wett. So bietet das Odys Space One LTE für aktuell kaum mehr als 150 Euro nicht nur einen Octa-Core-Chip, sondern auch 4 GByte RAM, 64 GByte internen Speicher, einen Touchscreen mit 10,1 Zoll (ca. 26 cm) und FHD+ als Auflösung, sondern sogar noch namensgebendes LTE für den Datenempfang unterwegs und USB-C. Gespart wird – zumindest auf dem Papier – beim Chip: Statt Qualcom oder Mediatek kommt Unisoc zum Einsatz.

Da kann das über 20 Euro teurere Alcatel 3T10 nicht mithalten. Hier gibt es wieder die bekannte Kombi aus 2/32 GByte Speicher, ein 10,1 Zoll (ca. 26 cm) großes Display mit 1280 × 800 Pixel und einen Quad-Core von Mediatek. Außerdem müssen Nutzer wieder mit Micro-USB vorliebnehmen. LTE gibt es aber immerhin auch und zudem ist das Alcatel-Tablet etwas leichter als das Modell von Odys.

Das Huawei Matepad 10S ist eine etwas bessere Version des zuvor genannten Matepad T10. Als Chipsatz kommt wieder der Octa-Core Kirin 710A zum Einsatz, er wird hier aber von 3 GByte RAM und 64 GByte internem Speicher flankiert. Das Display ist außerdem mit 10,1 Zoll (ca. 26 cm) etwas größer und die Auflösung von 1920 × 1200 Pixel angenehm höher. Der Rest ist identisch.

Das Samsung Galaxy Tab A7 bietet entgegen dem Namen ein 10,4 Zoll großes Display mit 2000 × 1200 Pixel. Beim Antrieb setzt Samsung auf gute Mittelklasse: Ein Snapdragon 662 sorgt mit 8 Kernen im Verbund mit 3 GByte RAM für ordentlich Leistung. Daten landen im 32 GByte großen Speicher und kommen per USB-C aufs Tablet. LTE gibt es nicht.

Wie bei Samsungs A7 setzt Huawei für das MatePad 10.4 auf ein Display mit 10,4 Zoll (ca. 26 cm) mit ebenfalls 2000 × 1200 Pixel – hier passt der Name allerdings. Neu ist allerdings die Möglichkeit, es mit einem Digitizer zu bedienen. Auch hier setzt der Hersteller auf eine Kombination aus 3 GByte RAM und 32 GByte internem Speicher. Der Kirin 810 mit acht Kernen hat mit der Darstellung leichtes Spiel, außerdem gibt es hier als einziges Modell eine Frontkamera mit 8 Megapixel und eine Hauptkamera mit gleicher Auflösung.

Der Digitizer – aka Stylus – ist beim Samsung Galaxy Tab S6 Lite ebenfalls mit dabei. Erneut gibt es 2000 × 1200 Pixel auf 10,4 Zoll, zum Einsatz kommt allerdings hier ein Exynos-9611-Octa-Core. Er tritt gemeinsam mit 4 GByte RAM und 64 GByte internem Speicher in Aktion. LTE fehlt auch hier.

Bei Tablets sind Updates des Betriebssystems schwierig, bei günstigen Modellen beinahe unmöglich zu bekommen. Beinahe, weil einige Anbieter wie etwa Samsung neben Updates für die deutlich teureren Surfbretter Galaxy Tab S6 (Testbericht) und Galaxy Tab S5e auch schon Android 10 für seine A-Modelle umgesetzt hat.

Wer ein günstiges Tablet kaufen will, sollte bei besonderem Interesse an einer halbwegs modernen Betriebssystemversion gleich ein Modell mit Android 10 kaufen – eben die Modelle aus dieser Auflistung. Generelle Hilfe beim Tablet-Kauf geben wir zudem hier , außerdem haben wir hier Tablets von 40 bis 150 Euro zusammengefasst.

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