Bestenliste: Top 5 elektrischer Luftpumpen mit Akku für Auto & Fahrrad

Elektrische Luftpumpen Aufmacher

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Elektrische Luftpumpen mit Akku für Fahrrad- und Autoreifen sind mobil, schick und bereits ab 30 Euro erhältlich. Wir zeigen die Top 5 der besten mobilen Luftpumpen und Alternativen.

Wer seinen Fahrradreifen nicht per Hand aufpumpen möchte, sollte zu elektrischen Luftpumpen greifen. Die sind klein, handlich und messen zusätzlich den Reifendruck. Neben Fahrradreifen pumpen sie auch Autoreifen, Bälle, Luftballons, E-Scooter (Bestenliste) und vieles mehr auf. Praktisch sind sie auch für Rollstuhlfahrer, die mit ihnen sitzend einen platten Reifen auffüllen können. Wir haben uns beliebte Modelle von 40 bis 70 Euro besorgt und vergleichen sie miteinander. Bei der Auswahl legen wir Wert auf einen kompakten Formfaktor, damit die elektrische Luftpumpe etwa während einer Fahrradtour nicht zu viel Platz einnimmt. Außerdem nehmen wir nur Luftpumpen mit integriertem Akku, schließlich hat man auf einer Tour nur selten Zugang zu einer Steckdose oder einem Zigarettenanzünder.

Beim Kauf sollte man darauf achten, dass die Pumpen genügend Druck aufbauen können. Bei einem Trekking-Rad sollten im Reifen zwischen 2,5 und 4,5 Bar herrschen, das schaffen die meisten Pumpen. Bei einem Rennrad sollten es bis zu 10 Bar sein, das schaffen nicht alle Luftpumpen. Auch kann es etwa in der Nacht hilfreich sein, wenn die Luftpumpe eine zusätzliche Taschenlampe integriert.

Eines sollten sich Käufer jedoch bewusst sein: Die elektrischen Luftpumpen sind ohne Ausnahme laut. Auch sind sie verglichen mit einer manuellen Standpumpe langsam. Selbst die schnellsten benötigen gut zwei Minuten, um einen komplett leeren Fahrradreifen auf 2,5 Bar aufzupumpen.

Wer zur Pumpe noch auf der Suche nach einem Fahrrad ist, der sollte sich unsere Kaufberatung E-Bikes ab 400 Euro: Die besten E-Klappräder aus China anschauen. Auch spannend: Vergleichstest: Top-6 E-Mountainbikes unter 1100 Euro.

Die Bosch Easypump macht einen rundum gelungen Eindruck. Optisch passt sie mit ihrem dunklen Grün zu vielen weiteren Werkzeugen von Bosch. Ihre Form erinnert an ein Stirnthermometer mitsamt Griff und Kopfteil. Im unteren Bereich sitzt der USB-C-Anschluss zum Laden des integrierten Akkus. Zum Wiederaufladen des 3000 mAh-Akkus muss die Bosch Easypump für fast drei Stunden ans Netz.

Die Taster sind groß, gut erreichbar und logisch angeordnet. Mit ihnen bestimmt der Nutzer etwa den Bar-Sollwert. Ist dieser erreicht, schaltet sie sich selbstständig ab. Das kleine Display ist auch bei direkter Sonneneinstrahlung ablesbar. Eine kleine LED hilft beim Aufpumpen in dunklen Umgebungen.

Im Griffteil versteckt Bosch ein kleines Fach. Darin sitzen die Adapter für Sclaverandventile, eine Ballnadel und ein Aufsatz für Luftmatratzen und Co. Schraderventile pumpt sie ohne Adapter auf. Das ist hervorragend gelöst, so hat der Nutzer stets alle wichtigen Ventile zur Hand. Der Schlauch am Kopfteil misst gut 25 Zentimeter. An dessen Ende sitzt der frei gelagerte Pumpkopf.

Die Bosch Easypump ist wie alle elektrischen Luftpumpen laut. Wir messen bei 80 Zentimeter Abstand 69 dB. Damit ist sie unangenehm laut. Bosch empfiehlt in der Anleitung das Tragen eines Gehörschutzes. Um einen leeren 27,5-Zoll-Fahrradreifen auf 2,5 Bar aufzupumpen, benötigt sie 2:12 Minuten. Maximal pumpt die Bosch Easypump bis 10 Bar auf.

Als Zubehör legt Bosch zusätzlich zu den Ventilen eine Tasche und ein USB-C-Kabel, aber kein Netzteil bei. Wer ein gutes und universell schnell ladendes Netzteil sucht, dem empfehlen wir unseren Beitrag USB-C-Ladegeräte im großen Vergleichstest: Das Beste kostet nur 15 Euro.

Insgesamt setzt sich die Bosch Easypump souverän auf den ersten Platz der besten mobilen Luftpumpen mit Akku. Gerade mit ihrer hochwertigen Verarbeitung sticht sie positiv aus der Masse an Billiganbietern hervor. Sie macht den Eindruck, nicht so schnell kaputtzugehen. Dafür ist sie mit knapp 70 Euro auch entsprechend teuer.

Die elektrische Luftpumpe Xiaomi Mijia schaut eher wie der dicke Bruder eines alten iPods aus. Sie ist ohne Schlauch 12,5 × 7 × 4,5 Zentimeter groß und damit außergewöhnlich kompakt. Auch ist sie hochwertig verarbeitet und schaut ansprechend aus. Sie könnte sogar im Wohnzimmerregal stehen, ohne negativ aufzufallen.

Auf der Vorderseite im oberen Bereich sitzt ein einwandfrei ablesbares, in seiner Diagonalen fünf Zentimeter großes OLED-Display. Eine Anzeige der Batteriekapazität gibt es erstaunlicherweise nicht. Direkt darunter befinden sich fünf Taster in der Optik des Apple iPod Click Wheels. Die linke und rechte Seite der Pumpe ist für die Luftansaugung perforiert, auf der unteren Seite sitzt unter einem Gummischutz ein USB-C-Port zum Laden. Achtung: Es gibt auch eine ältere Variante der Pumpe mit Micro-USB-Port, die etwas weniger Power haben soll. Der nicht abnehmbare, 18 Zentimeter lange Schlauch steckt mit beiden Enden auf der Oberseite und wirkt dadurch wie ein Henkel. Zieht man ein Ende heraus, schaltet sich die Xiaomi Mijia an.

Die Luftpumpe kennt die vier Profile Fahrrad, Mofa, Auto und Ball. Hier kann der Nutzer jeweils einen Sollwert für den Druck in Bar oder der amerikanischen Einheit psi (pounds per sqare inch) wählen. Leider merkt sich die elektrische Luftpumpe den Wert nicht, er muss bei jeder Nutzung neu eingestellt werden.

Zusätzlich zu Tasche und Ladekabel legt Xiaomi seiner Pumpe Adapter für Sclaverandventile, auch französische Ventile genannt, und eine Ballnadel bei. An Schraderventilen, respektive Autoventilen, passt die Pumpe von Haus aus. Der Pumpkopf am Schlauchende ist frei gelagert. So kann man ihn auf ein Ventil drehen, ohne das ganze Gerät mitzwirbeln zu müssen. Die Luftpumpe besitzt eine kleine LED-Beleuchtung für den Einsatz in der Nacht.

Die Pumpe klingt wie ein alter Zweitakter und ist wie alle Pumpen in unserem Test recht laut, wenn auch weniger laut als viele Konkurrenten. Wir messen bei 80 Zentimeter Entfernung 67 dBA. Für das Aufpumpen auf 2,5 Bar eines komplett leeren 27,5-Zoll-Fahrradreifens am Mountainbike benötigt sie 2:21 Minuten. Ihr maximaler Druck beträgt 10,3 bar, danach schaltet sie sich aus.

Die Xiaomi Luftpumpe wurde uns von Geekmaxi (Kauflink) zur Verfügung gestellt und kostet dort 50 Euro. Alternativ bietet sie Banggood (Kauflink) für 53 Euro an. Verschickt wird aus Europa. Im Preisvergleich verkaufen deutsche Händler die Luftpumpe ab 35 Euro plus Versand.

Die Cycplus A8 ist 17 x 6 x 3,5 Zentimeter groß und wiegt knapp 600 Gramm. Damit gehört sie zu den größeren Vertretern ihrer Art. Ihr Pumpschlauch ist mit 27 Zentimetern angenehm lang. Ihr äußeres verkleidet Cycplus überwiegend mit einem Metall. Das kleine OLED-Display ist stets gut ablesbar. Über die Steuereinheit wählt der Nutzer entweder manuell den maximal erreichbaren Bar-Druck, ab dem sich die Pumpe abschaltet. Oder er nutzt eines der voreingestellten Profile für Fahrrad, Auto, Mofa und Ball.

Sie kommt mit Ventilen für Schrader und Sclaverand, auch eine Ballnadel ist mit dabei. Außerdem legt Cycplus eine kleine Tasche bei. Der 2600-Milliampere-Akku wird über einen USB-C-Port geladen.

Im Test benötigt sie zum Aufpumpen eines 27,5-Zoll-Mountainbike-Reifens 2:05 Minuten. Auch wenn die zeitlichen Unterschiede nicht groß sind, ist sie dennoch beim Aufpumpen die schnellste. Dafür ist sie aber mit 70 db bei 80 Zentimeter Abstand recht laut. Der maximale Druck beträgt 10 bar. Im Test ist uns aufgefallen, dass die Luftpumpe eingeschaltet leicht surrt.

Der AGT Luftkompressor (Amazon-Kauflink) ist dank seiner Maße von 25 × 15 × 7,5 Zentimetern und einem Gewicht von 1007 Gramm mit Abstand das größte Gerät unseres Tests. Allein sein wechselbarer und nachkaufbarer Akku ist etwa so groß wie die Xiaomi-Luftpumpe. Er wirkt wie ein klassischer Akkuschrauber, der jedoch anstelle des Bohrfutters einen knapp 40 Zentimeter langen Rüssel hat, an dessen Ende ein Pumpkopf mit Klemmhebel sitzt.

Ihm liegen alle wichtigen Adapter bei. Außerdem bringt er einen Adapter für den Anschluss an den Zigarettenanzünder im Auto mit. Das beleuchtete LC-Display ist klein. Seine starke Blickwinkelabhängigkeit stört in dem Fall kaum. Trotz seiner Größe ist er weniger laut als viele kleinere Modelle. Wir messen bei 80 Zentimeter Entfernung 66 db.

Nach dem Bestimmen des Solldrucks startet der AGT Luftkompressor mit dem Betätigen des Zeigefingerabzugs, der nach dem Drücken des Feststellknopfes auch losgelassen werden kann. Um den 27,5-Zoll-Fahrradreifen auf 2,5 Bar zu bringen, benötigt er 0:35 Minuten. Der Hersteller gibt einen maximal erreichbaren Druck von 8 Bar an, aber da geht mehr. Im Test schalten wir den AGT Luftkompressor bei 10 Bar ab, mehr möchten wir dem Fahrradreifen nicht zumuten.

Der Luftpumpe, die in unserem Fall den Händleraufdruck Oasser trägt, begegnen wir während unserer Recherche häufig. Sie gehört zu den günstigsten, aber auch zu den beliebtesten. Sie ist oval mit einer Länge von 20 Zentimetern, einer Breite von 5,2 Zentimeter und einer Tiefe von 4,2 Zentimeter. Mit Schlauch kommen zusätzlich 14 Zentimeter dazu. Sie hat ein Gewicht von 430 Gramm. Ihr kleines Zwei-Zentimeter-LC-Display kann aus spitzem Winkel nicht mehr abgelesen werden. Neben den üblichen Adaptern hat sie außerdem einen Pumpenkopf mit Klemmhebel und einen 12-V-Adapter für den Betrieb am Zigarettenzünder des Autos.

Im Aufpumptest benötigt sie 2:18 Minuten, um einen komplett leeren 27,5-Zoll-Mountainbike-Reifen auf 2,5 Bar aufzupumpen. Ihr maximal erreichbarer Druck liegt bei 8,5 Bar. Leider kann man sie nur über einen Rundhohlstecker laden. USB-C wäre universeller gewesen. Achtung beim Kauf: Es gibt technisch und optisch vergleichbare Modelle, deren Akku 500 oder 2000 mAh groß ist.

Nicht elektrisch, dafür aber unschlagbar leicht, kompakt und im Preis günstig sind CO2-Luftpumpen (Amazon Kaufseite). Ihr Funktionsprinzip ist denkbar einfach. Sie bestehen im Grunde aus einer CO2-Kartusche mit Gewinde, auf das ein Adapter für das Fahrradventil geschraubt wird. Darin befindet sich ein Dorn, den der Nutzer zum Befüllen des Reifens in die Versiegelung der Kartusche schraubt.

Dabei kosten sie zwischen 5 und 20 Euro. Pro Kartusche zahlt der Käufer 1 bis 4 Euro. Funktionell unterscheiden sie sich nicht. Allerdings passen häufig nur Kartuschen mit Gewinde.

Für die optisch ähnlichen Patronen ohne Gewinde, die üblicherweise genutzt werden, um Schlagsahne aufzuschäumen, benötigt man spezielle CO2-Pumpen mit Griffstück. Vorteil der CO2-Luftpumpen mit Griffstück: Der Nutzer ist vor der plötzlich auftretenden Kälte an der Kartusche geschützt. Einige Hersteller von CO2-Pumpen ohne Griffstück liefern gleich einen Schaumstoff- oder Neoprenüberzug für die CO2-Patrone mit. Die CO2-Pumpen lassen sich nicht wiederbefüllen und landen nach ihrer Nutzung im Hausmüll. Auf Flügen sind sie nicht erlaubt.

Neben den oben erwähnten Modellen gibt es auch Versionen, welche die CO2-Pumpe mit einer klassischen Handpumpe kombinieren. Für diesen Kurztest haben wir uns zwei minimalistische Modelle zum Aufschrauben auf die CO2-Patrone genauer angeschaut. Das ist zum einen die hier im Preisvergleich verlinkte, mit nur gut 5 Euro besonders günstige Barbieri Mikrobo und zum anderen die aus Aluminium gefräste CO2-Inflator von Pro Bike Tool für etwa 15 Euro.

Beim Ausprobieren stellen sich beide Variante in ihrer Nutzung als eher umständlich heraus. Zunächst schraubt man die Patrone bis zum Anschlag in die den Kopf und bringt die CO2-Pumpe am Ventil an. Dabei funktionieren beide sowohl an Sclaverand- als auch an Schraderventilen. Dann dreht man die Stellschraube mit dem Dorn in die Patrone und öffnet so die Versiegelung. Nun füllt sich der Reifen eines City-Bikes innerhalb etwa fünf Sekunden auf nachgemessene fünf bar. Bei beiden kann die Patrone wieder geschlossen (aber nicht versiegelt) werden, um sie später für einen weiteren Aufpumpvorgang zu nutzen. Wir schaffen es so, einen zweiten, komplett geleerten Reifen auf 2 Bar zu bringen. Spaßeshalber versuchen wir auch einen Fatbike-Reifen aufzupumpen. Das klappt nicht einmal annähernd, hier bräuchte man wohl eher drei Patronen für das benötigte Luftvolumen.

Doch die Nutzung der CO2-Pumpe ist schwierig. Hat man sie nicht korrekt am Ventil befestigt und öffnet die Versiegelung, entleert sich die Patrone innerhalb weniger Sekunden. Hier ist Vorsicht geboten. Auch sollte man beim Auffüllen keinesfalls die Patrone selbst oder andere Metall-Elemente berühren. Diese kühlen extrem ab und können so zu Verletzungen führen. Gerade beim sehr günstigen Barbieri Mikrobo ist das schwierig, schließlich kommt es nicht wie der CO2-Inflator mit einem Patronenschutz. Besonders kritisch ist, dass man im Zweifelsfall keinen zweiten Versuch bekommt. Entleert sich die Patrone versehentlich, gibt es keinen Weg zurück. Auf Touren oder Wettrennen sollte man deswegen mindestens eine Ersatzpatrone mitnehmen.

Insgesamt sind CO2-Pumpen brauchbar und gerade wegen ihres geringen Gewichts und des günstigen Preises verlockend. Jedoch sollte man mit ihnen zu Hause dringend probehalber ein paar Reifen aufpumpen, denn ihre Nutzung erfordert Übung.

Mobile elektrische Luftpumpen sind praktisch, um ohne Muskelkraft einen exakten Druck im Reifen aufzubauen, aber auch um Reifendruck zu prüfen. Dabei zeigen sich die Modelle flexibel: Egal ob Fahrrad-, Mofa, Autoreifen, E-Scooter oder Ball – die entsprechenden Adapter liegen bei.

Große Unterschiede gibt es bei Optik, Nutzbarkeit und den Maßen. Hier liegen die Luftpumpen von Bosch und Xiaomi klar vorne und belegen folgerichtig Platz 1 und 2. Sie sind klein und leicht, sehen edel aus, wirken hochwertig verarbeitet, haben gute Display und lassen sich kinderleicht nutzen. Noch dazu sind sie eine der wenigen elektrischen Luftpumpen eines Markenherstellers. Die meisten anderen sind für Händler bedruckte No-Name-Geräte.

Wem es nicht auf die Größe der Pumpe ankommt, kann auch zum AGT Luftkompressor greifen. Er bietet sich dank hoher Leistung und 12-V-Adapter an, um ihn für den Notfall dauerhaft im Auto zu haben. Besonders klein und günstig sind CO2-Pumpen. Allerdings ist ihre Nutzung schwierig.

Um immer auf dem Stand der Dinge zu bleiben, was den richtigen Druck angeht, empfehlen wir unseren Ratgeber: Luftdruck-Messer für Motorräder & Co. Wer zur Pumpe noch auf der Suche nach einem Fahrrad ist, der sollte sich unsere Kaufberatung E-Bikes ab 400 Euro: Die besten E-Klappräder aus China anschauen. Auch spannend: Vergleichstest: Top-6 E-Mountainbikes unter 1100 Euro.

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