Beliebteste Headsets für Teams, Skype und Zoom ab 10 Euro

Jabra Evolve2 30

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Mit dem passenden Headset ist eine lange Videokonferenz kein Problem. Wir zeigen die beliebtesten Kopfhörer mit Kabel und Mikrofon sowie Wireless-Lösungen.

Ein Headset gehört zu jeder guten Ausstattung für das Homeoffice (Ratgeber) oder Büro. Damit stört man Familienmitglieder und anderen Kollegen nicht, wenn man eine längerer Telefon- oder Videokonferenz führt. Vertrauliche Inhalte aus Gesprächen bleiben so ebenfalls verborgen. Sehr gefragt sind Over-Ear-Kopfhörer mit Mikrofon als Gaming-Headset (Ratgeber). Allerdings wirken Gaming-Headsets recht klobig und hinterlassen mit Features wie RGB-Beleuchtung vielleicht nicht den seriösesten Eindruck bei einem Dienstgespräch über Teams, Zoom oder Skype. Auffällige RGB-Beleuchtungen passen ebenfalls weniger ins seriöse Bild. Natürlich eignen sich auch In-Ear-Kopfhörer zum Telefonieren mit dem PC. Mangels Mikrofonarm können In-Ear-Headsets bei der Verständlichkeit des Nutzers bei Konferenzen Nachteile haben.

Wir beschränken uns deshalb in dieser Übersicht ausschließlich auf On-Ear-Kopfhörer für den Business-Einsatz mit Mikrofon und zeigen die beliebtesten On-Ear-Headsets mit USB oder Klinke sowie Wireless-Lösungen. Diese zeichnen sich dadurch aus, dass sie leicht und so bequem bei längeren Video-Meetings zu tragen sind, ohne dass man darunter zu stark schwitzt. Sie kapseln den Nutzer zudem nicht so stark von der Außenwelt ab wie Over-Ear-Headsets. Gerade bei der Arbeit im Homeoffice kann es nützlich sein, zu hören, was die Kinder treiben oder wenn der Paketbote klingelt. Ferner passen sie durch ihr schlichtes und funktionelles Äußeres je nach Branche besser zum Erscheinungsbild des Unternehmens.

Bei einem Business-Modell kommt es auf andere Qualitäten an. Hier steht nicht die Wiedergabe von Musik im Vordergrund oder Surround Sound. Wichtiger ist guter Klang für Telefon- oder Videokonferenzen sowie bei der Übermittlung von Sprache. Auf DECT-Headsets gehen wir hier nicht ein.

An dieser Frage scheiden sich manche Geister: kabelgebunden oder drahtlose Verbindung? Die Handhabung bei einem Model mit Klinkenanschluss ist die denkbar einfachste Variante: Man stöpselt sie an und es geht los. Solche Geräte mit Mikrofon bekommt man bereits ab 10 Euro. Viele Modelle mit USB-A bieten zusätzlich einen Klinkenanschluss, dieser steckt für gewöhnlich in der Fernsteuerung im Kabel.

Ein USB-Modell für den PC bringt einige Vorteile mit. Dazu gehören bessere Anpassungen des Klangs sowie mehr Einstellungsmöglichkeiten durch die Software. Dafür benötigen sie aber einen freien USB-Anschluss. Wenn am Rechner viele zusätzliche Geräte wie Maus, Tastatur oder Drucker angeschlossen sind, kann ein USB-Port rar sein. Hier verspricht ein USB-Hub Abhilfe. Mehr dazu in unserem Ratgeber USB-C-Docks ab 30€: Bequem Monitore & Co anschließen. Am gängigsten sind Anschlüsse für USB-A, es gibt aber zunehmend Modelle mit USB-C. Sehr nützlich sind zudem integrierte Steuerelemente wie Stummschalter, Anrufannahme oder Lautstärke.

Der große Vorteil eines On-Ear-Modells mit USB: Man braucht sich keine Sorgen machen, dass der Akku inmitten eines langen Online-Meetings den Geist aufgibt. Ein kabelgebundenes Headset ist zudem deutlich günstiger als ein Modell mit Bluetooth-Verbindung. So bekommt man gute und hochwertige Modelle von Sennheiser oder Plantronics ab 40 Euro. Zu den Nachteilen einer kabelgebundenen Lösung gehört die eingeschränkte Mobilität: Man ist damit dazu verdammt, vor dem Rechner sitzenzubleiben.

Personen, die sich während eines Online-Meetings nicht vom Rechner wegbewegen, können getrost eine kabelgebundene Lösung bei der Wahl in Erwägung ziehen. Diese funktioniert unproblematisch, ist nicht vom Akkuladestand abhängig und kostet auch weniger als schnurlose Vertreter. Das Angebot an USB-Headsets mit Noise Cancelling fällt allerdings klein aus.

Ein kabelgebundenes Headset mit Klinkenanschluss gibt bereits ab 10 bis 15 Euro, etwa das Sennheiser PC 5. Geräte mit Anrufsteuerungen, Klinkenanschluss und Mikrofon von Unternehmen wie Logitech bekommt man für 20 Euro. Hochwertige USB-Modelle der Reihe Jabra Evolve starten bei 50 Euro. Selbst ein Markenhersteller wie Sennheiser ist im Bereich von unter 40 Euro vertreten.

Einige dieser Geräte haben wir bereits getestet. Eine Übersicht zeigt unsere Top 5: Die besten USB-Headsets für Teams und Skype bis 60 Euro. Getestet haben wir folgende Modelle mit USB:

Ein PC-Headset mit Bluetooth-Standard verfügt über einen integrierten Akku sowie einen Bluetooth-Empfänger. Empfehlenswert sind Modelle, die man zusätzlich per USB-Kabel mit dem Rechner verbinden kann, wenn etwa der Akku fast leer ist. Normalerweise liegt ein oder USB-Dongle bei, um eine Verbindung mit dem Computer herzustellen. Das klappt dann auch, wenn der PC noch kein Bluetooth unterstützen sollte. Wer ein älteres Gerät nutzt, kann sich zudem mit einem Bluetooth-Adapter helfen. Mehr dazu erklären wir in unserem Ratgeber Bluetooth-Adapter für Stereoanlage, Kopfhörer und TV.

Der Vorteil eines Bluetooth-Headsets ist seine räumliche Flexibilität. So kann man sich während eines Online-Anrufs frei bewegen, um beispielsweise etwas aus einem Schrank oder der Küche zu holen, zumindest innerhalb der Reichweite des Bluetooth-Signals von circa zehn Metern. Geladen wird das Bluetooth-Headset über ein mitgeliefertes USB-Kabel oder je nach Ausführung über eine separate Ladestation.

Allerdings sollte man darauf achten, das Mikrofon in unpassenden Momenten zu deaktivieren. Außerdem muss man den Ladestand des Akkus im Auge behalten – damit das Headset nicht inmitten einer Videokonferenz streikt. Nicht immer klappt das Pairing zwischen Headset und Gerät beim ersten Anlauf. Zudem sind gute Headsets mit Bluetooth-Support deutlich teurer als die rein kabelgebundenen Vertreter. Wer während Online-Meetings gerne in Bewegung bleibt oder häufiger den Standort wechselt, sollte den Aufpreis zu einem Bluetooth-Headset in Erwägung ziehen.

Zwar gibt es auch Bluetooth-Headsets ab 40 Euro, diese enttäuschen in der Regel bei der Tonqualität oder verfügen nur über ein wenig brauchbares Mikrofon. Zu Preisen ab 100 Euro ist man aber auf der sicheren Seite. Geräte wie das Jabra Evolve2 65 und das Plantronics Voyager Focus UC bieten eine hervorragende Klangqualität. Sie wurden speziell für Telefongespräche entworfen und übertragen Stimmen deshalb besonders klar. Zudem nutzen sie lediglich eine zurückhaltende Geräuschunterdrückung. So bleiben Kinderstimmen beispielsweise während des Musikhörens noch gut hörbar. Bei einem Videoanruf blenden die Geräte die Geräuschkulisse aber trotzdem effektiv aus. Diese High-End-Qualität hat jedoch mit 150 bis 250 Euro einen hohen Preis. In diesem Segment finden sich zudem Varianten mit Active Noise Cancelling.

Eine Sonderrolle nehmen monaurale Headsets ein. Sie verfügen nur über eine einzige Ohrmuschel. Hier kommen sowohl Geräte mit Kabel als auch mit Bluetooth zum Einsatz, auch wenn bei dieser Gerätekategorie schnurlose Vertreter besonders häufig zu finden sind. Viele gängige Stereo-Headsets gibt es häufig in einer Ausführung als monaurale Variante.

Der Vorteil eines monauralen Headsets: Man bekommt die Umgebung besser mit – falls man beispielsweise im Büro oder zu Hause im Homeoffice ansprechbar sein will. Zudem dürfte die Mono-Variante für viele deutlich angenehmen zu tragen sein bei sehr langen Telefonkonferenzen. Dieser Vorteil kann aber schnell zum Nachteil werden: Man bekommt viel von der äußeren Geräuschkulisse mit. Musikhören nur mit einer Ohrmuschel macht auch keinen Spaß ohne Stereo-Sound. Ein monaurales Headset bietet sich vorwiegend für Personen an, die nebenbei mit anderen Kollegen oder Familienmitgliedern interagieren müssen – sei es zu Hause oder in einem Großraumbüro. Wer mehr Ruhe bei einer Videokonferenz will, sollte zu einem Stereo-Headset greifen.

Je nach Ausstattung bewegen sich monaurale Headsets zwischen 15 und 150 Euro. Ab 20 Euro bekommt man bereits Geräte mit Bluetooth-Unterstützung von unbekannten Herstellern, hier darf aber keine gute Klangqualität erwartet werden. Ordentliche kabelgebundene Geräte gibt es ab 40 Euro zu kaufen. Hochwertige monaurale Headsets von Herstellern wie Jabra und Plantronics findet man zu Preisen ab 90 Euro.

Wer im Homeoffice oder am Arbeitsplatz im Büro eher selten in längeren Videokonferenzen sitzt und sich deshalb kein zusätzliches Headset zulegen möchte, kann natürlich zu einem herkömmlichen Kopfhörer greifen. Wer möglichst viel Ruhe und Abgeschiedenheit bei der Arbeit braucht, nutzt lieber einen Over-Ear-Kopfhörer mit Noise Cancelling. Mit unserem Top 10: Die zehn besten Over-Ear-Kopfhörer mit Bluetooth und ANC helfen wir bei der Auswahl.

Mittlerweile verfügen viele Kopfhörer über ein in der Ohrmuschel oder im Kabel integriertes Mikrofon. Wir raten davon allerdings ab, da man häufig damit schlechter verstanden wird. Besser ist es, das Mikrofon des Laptops oder der Webcam zu nutzen. Für sehr bewegliche Naturen bieten sich In-Ear-Kopfhörer mit Bluetooth an. Eine Auswahl zeigen wir in der Top 10: Die besten True-Wireless-Kopfhörer mit ANC.

Ein leichtes und bequemes Business-Headset hilft, einen langen Videokonferenz-Marathon zu überstehen. Bedingt durch die Bauweise schwitzt man darunter weniger als bei einem Gaming-Headset und kann es auch längere Zeit bequem tragen sowie bei Bedarf schnell ab- oder aufsetzen.

Ruhige Naturen, die während der Konferenz vor dem Rechner sitzen bleiben, können bedenkenlos zu einem preiswerten Modell mit Kabel greifen. Wer während eines Online-Meetings gerne in Bewegung bleibt, sollte lieber ein Kopfhörer mit Bluetooth wählen. Um nebenbei für seine Umgebung ansprechbar zu bleiben, bieten sich monaurale Headset mit einer Ohrmuschel an.

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