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Zubehör für die Apple Watch

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Armbänder, Hüllen, Schutzfolien und Zubehör für die Apple Watch müssen nicht teuer sein. TechStage zeigt praktische und günstige Gadgets, die sich nicht nur für die Apple Watch 7 eignen.

Die siebte Generation der Apple Watch wird aller Erwartung nach wieder eine der besten Smartwatches am Markt sein. Dies lässt sich der Hersteller auch dementsprechend teuer bezahlen. Insbesondere für Apple-Nutzer gibt es kaum sinnvolle und gleichwertige Alternativen und so stellt sich die Frage, ob man nicht zumindest beim Zubehör sparen kann. Das originale Apple-Zubehör, wie etwa das feinmaschige Milanaise-Armband für mindestens 100 Euro, ist nämlich ebenfalls nicht gerade günstig. Andere Armbänder kosten sogar deutlich über 200 Euro.

In der Vergangenheit haben wir schon günstige Armbänder und Schutzscheiben von Drittanbietern getestet und damit positive Erfahrungen gemacht. In diesem Ratgeber geht es nun um das wichtigste Zubehör für die Apple Watch 7.

Dieser Ratgeber gehört zu unserer Themenwelt Smartwatches. Hier finden sich neben Ratgebern auch Einzeltests und unsere Bestenliste.

Das Positive gleich vorweg: Wer bereits für seine Apple Watch 4, 5 oder 6 eine Auswahl an Armbändern besitzt, kann diese auch weiterhin benutzen. Die Watch 7 ist zwar insgesamt ein Stück größer geworden, die Abmessungen von Schnellverschluss und Armband haben sich zum Glück nicht geändert.

Bei den Armbändern ist zwar die Auswahl an Original-Zubehör großzügig, leider sind die Armbänder zum Teil sogar teurer als andere Flagship-Smartwatches. Wer die Optik der Uhr gerne mal verändern will, benötigt entweder ein ausreichendes Budget oder günstige Alternativen von Drittanbietern.

Wer im Preisvergleich nach Armband Apple Watch sucht, bekommt zig Treffer aus meist unbekannter Produktion. Viele davon haben in der Beschreibung bereits die Apple Watch 7 aufgelistet. Aber auch Modelle, die für nur mit Watch 4, 5 oder 6 kommentiert sind, passen.

Im privaten Bereich haben wir insbesondere gute Erfahrungen mit einem silberfarbenen Noname-Milanaise-Armband gemacht. Statt für über 250 Euro, sind günstigen Modelle bereits ab 12 Euro zu bekommen. Erfahrungsgemäß sind selbst diese preiswerten Armbänder ordentlich verarbeitet. Unser Armband sieht selbst nach über 18 Monaten Nutzungsdauer noch einwandfrei aus und weist weder Beschädigungen noch Verfärbungen auf. Selbst wenn – bei solch einem Preis, kann man so ein Armband auch öfter mal austauschen.

Ähnlich sieht es mit günstigen Gliederarmbändern aus. Diese kosten mit Preisen ab 12 Euro auch deutlich weniger als das Original für deutlich über 200 Euro. Wir empfehlen hier erfahrungsgemäß den Kauf eines Glieder-Armbandes ab etwa 40 Euro. Diese sind etwas hochwertiger verarbeitet und klappern nicht so wie die ganz billigen Modelle. Da Kratzer auf lackiertem Metall schnell zu sehen sind, würden wir außerdem zu einem silbernen Metall-Armband greifen.

Sport-Armbänder aus Stoff oder weichem Silikon gibt es in schier unüberschaubarer Auswahl. Unsere Erfahrung zeigt, dass die meisten No-Name-Modelle dem Original in Nichts nachstehen. Bei sehr billigen Varianten würden wir sicherheitshalber immer für einige Stunden die Hautverträglichkeit testen, bevor wir das Armband endgültig austauschen. Wir selbst haben damit zwar bisher keine Probleme, im Bekanntenkreis sind uns aber Fälle von leichtem Ausschlag bekannt. Hier heißt es ausprobieren und im Zweifel Produkte von namhaften Herstellern wie Hama oder Belkin kaufen. Diese sind ebenfalls deutlich günstiger als die Modelle aus dem Apple-Shop.

Bei den Leder-Armbändern heißt es genau hinsehen. Wer nach Leder-Armband für die Apple Watch sucht, findet hauptsächlich Armbänder aus PU-Leder oder schlicht Kunstleder. Wer ein Echtleder-Modell wünscht, sollte deshalb mindestens mit Kosten von etwa 20 bis 30 Euro rechnen. Das Echtleder-Armband von Arktis ist etwa bei Amazon in verschiedenen Farben ab 25 Euro lieferbar. Zum Vergleich: Das Originalarmband schlägt im Apple-Store mit mindestens 99 Euro zu Buche.

Zusätzlich finden sich im Angebot der Dritthersteller etwa Armbänder aus Echt-Carbon, aus Holz oder einem Materialmix aus Metall und Holz. Selbst sehr auffällige Modelle mit zusätzlichen Strass-Steinen oder aus plüschigem Stoff sind erhältlich.

Das gehärtete Glas der Apple Watch ist hart im Nehmen. Trotzdem empfehlen wir, den Bildschirm durch Panzerglasscheibe oder Schutzfolie gegen Kratzer und Beschädigungen zu schützen. Für die Apple Watch 7 sind schon vor dem Verkaufsstart einige entsprechende Produkte gelistet. Für die älteren Modelle ist die Auswahl derzeit aber noch deutlich größer. Hier heißt es, anders als bei den Armbändern, genau hinzusehen, denn hier sind die Abmessungen zwischen der 6. und 7. Generation abweichend und nicht kompatibel zueinander. Eine Ausnahme können Folien sein, aber trotzdem sollte man genau auf die Produktbeschreibung achten.

Die Hauptunterschiede zwischen Folie und aufgeklebter Panzerglasscheibe sind schnell erklärt. Folien sind in der Regel günstiger, schützen aber in erster Linie nur gegen Kratzer und nicht gegen Schläge auf das Display. Die Schutzscheiben aus Glas sind etwas teurer, schützen aber zusätzlich vor Beschädigungen bei harten Einschlägen. Die Schutzscheibe geht dabei zwar zu Bruch, allerdings wird die Einschlagenergie verteilt und so bleibt das darunterliegende Display unbeschadet. Wer sich für eine Echtglasscheibe entscheidet, sollte sich am besten gleich einen kleinen Vorrat anlegen. Geht eine der Scheiben kaputt, kann man sie sofort austauschen. Neben klassischen Schutzfolien und Scheiben gibt es Schutzhüllen mit integrierter Schutzscheibe. Diese schützen zusätzlich das Aluminium-Gehäuse der Uhr und setzten zusätzliche Farbakzente. Erhältlich sind die Hüllen mit und ohne Armband, sowohl aus Metall als auch aus weichem Silikon.

Wer ohne Schutzscheibe unterwegs ist, kann zumindest kleine und oberflächliche Kratzer mit einer Politur entfernen. Mehr dazu in unserem Ratgeber Display-Kratzer bei Smartwatch oder Sportuhr günstig entfernen.

Zum Laden der Smartwatch bieten sich kabellose Qi-Ladepads an. Diese gibt es in einfacher Ausführung, wie das Anker Powerwave Pad mit 10W, ab etwa 15 Euro. Hochwertige Lösungen mit schicker Halterung und zusätzlichem Platz für Airpods und iPhone sind ab etwa 30 Euro erhältlich. Mehr Informationen zu den Multi-Ladedocks für iPhone, Apple Watch und Airpods haben wir in einem eigenen Ratgeber zusammengefasst.

Wer seine Apple Watch unterwegs nachladen muss, bekommt ebenfalls praktische Lösungen. Der kabellose Mini-USB-Lader von Newdery kostet beispielsweise 15 Euro und ist dabei kaum größer als ein USB-Stick. Strom bezieht das kleine Ladepad per USB von Notebook oder Powerbank. Die Mini-Qi-Lader sind auch mit integriertem Akku erhältlich. Kleine Varianten für den Schlüsselbund sind ab etwa 20 Euro erhältlich. Sollen mit der Powerbank auch andere Geräte geladen werden, empfiehlt sich ein Modell mit mehr Kapazität und zusätzlichem Lightning- oder USB-Ausgang. Die mobile Lösung von iWalk bietet laut Datenblatt 9000mAh, einen Lightning-Stecker und das integrierte Qi-Pad für knapp 50 Euro.

Die Apple Watch ist auch in der siebten Generation ein praktisches, aber auch teures Gadget. Umso ärgerlicher sind Beschädigungen und Kratzer, die sich mit dem richtigen Zubehör einfach und günstig vermeiden lassen. Beim Display-Schutz ist es erfahrungsgemäß sinnvoll, diesen gleich auf Vorrat zu kaufen.

Bei den Armbändern sind die Preisunterschiede zwischen Drittherstellern und Apple enorm. Zwar können insbesondere sehr billige Noname-Armbänder nicht mit der hohen Qualität der Apple-Produkte mithalten, schon ab einem Preis von etwa 15 Euro sind aber qualitativ vernünftige Alternativen erhältlich. Wer auf Nummer sicher gehen will, kauft Armbänder von Markenherstellern wie Hama oder Belkin.

Wer wissen will, welche anderen smarten Uhren aktuell noch interessant sind, sollte einen Blick in die Themenwelt Smartwatch werfen. Wer lieber einen budgetfreundlichen Fitness-Tracker sucht, findet in der Themensammlung Einzeltests, Vergleichstests und Ratgeber.

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