Alle Android-Apps für Amazon Kindle Fire HD mit Google Play

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Findigen Hackern ist es gelungen, die Beschränkung des Amazon-Tablets Kindle Fire HD auf den Amazon-eigenen App-Store aufzuheben und ihm Zugriff auf alle Android-Apps zu gewähren. Sie installierten dazu die Google-App Play Store, also die App, mit der Android-Nutzer sich die gewünschten Apps herunterladen.

Es gibt gute Gründe, Amazons Kindle Fire HD zu kaufen. Das Tablet hat einen interessanten Preis, ist gut ausgestattet und ermöglicht den Zugriff auf das gigantische Archiv des Online-Buchhändlers – sprich Videos, Bücher und Musik. Besonders diejenigen, die auch schon in der Vergangenheit bei Amazon digitale Inhalte erworben haben, können so zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen und den bereits gekauften Content ohne Hürden nutzen.

Es sprechen aber auch genauso viele Gründe gegen den Kauf. Da gibt es zum einen die Softwareschwächen wie den lahmen Browser oder die inkonsistente Benutzerführung. Der Hauptgrund dürfte aber das Fehlen des Google Play Stores sein: Kindle-Nutzer können nicht etwa alle Android-Apps installieren, sondern nur diejenigen aus dem Amazon App Store. Der ist lange nicht so gut gefüllt wie der Google Play Store, zudem stellen die Entwickler seltener Updates ihre Apps bereit. Auch fehlen die Google-eigenen Apps wie der Youtube-Player, Maps, Google+ und Google Mail.

Wer seinen Kindle rootet – sich also Administrator-Rechte auf dem zugrunde liegenden Android-Betriebssystem verpasst und damit die Schranken und Sicherheitsmechanismen bricht – kann nicht nur die Google-eigenen Apps installieren und nutzen, sondern hat auch Zugriff auf das komplette Android-App-Angebot. Ganz ohne Haken ist das freilich nicht. Es gibt zwar Tools, die den Nutzer beim Patchen des Kindle Fire HD unterstützen, doch die erwiesen sich in unseren Tests als sehr fehleranfällig.

Auch im Praxiseinsatz bereitet die Bastellösung durchaus Probleme. So funktionieren weder In-App-Käufe noch Updates aus einer Anwendung heraus. Manche Versionen der Google-Apps arbeiten nicht richtig oder sind instabil, andere haben Verbindungsprobleme, die sich immerhin meistens durch Neustarts beheben lassen. Wirklich massentauglich ist das also nicht, sondern eher etwas für Bastler und Freaks.

Schaut euch in unserer Bilderstrecke das Ergebnis und die Erfahrungen mit dem gerooteten Kindle HD an – unsere Anleitung, wie ihr das selbst durchführt, folgt demnächst.

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