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Food-Gadgets

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Viele Leckereien wie Zuckerwatte, Maroni oder Rolleis gibt es in der Regel nur auf Volksfesten oder auf Großveranstaltungen. TechStage zeigt, welche Gadgets deren Zubereitung auch in der heimischen Küche ermöglichen.

In der Vergangenheit haben wir uns schon mit smarten Küchengeräten wie dem Wasserkocher mit App-Anbindung (Testbericht) oder Thermomix-Alternativen (Ratgeber) auseinandergesetzt. Auch das Thema Smarter Grillen haben wir uns schon beschäftigt.

In diesem Ratgeber zeigen wir die spannendsten Küchen-Gadgets um auch zu Hause an Donuts, Popcorn, Rolleis oder frische Kartoffelchips zu kommen.

Anfangen wollen wir mit einer unverzichtbaren Süßigkeit für gelungene Kinoabende im Wohnzimmer: frisches, knackiges Popcorn. Wer mit dem Popcorn aus dem Supermarkt nicht zufrieden ist oder dessen hohe Kosten scheut, der braucht eine Popcorn-Maschine. Diese gibt es in verschiedensten Varianten. Klassische Maschinen, die ähnlich wie im Kino funktionieren, benötigen neben Mais und Zucker die Zugabe von Öl oder Butter. Ein Beispiel hierfür ist etwa der oneConcept Rockkorn für knapp 60 Euro. Die meisten kompakten Geräte neuer Bauart brauchen allerdings keinen Öl-Zusatz, wodurch sie einfacher zu reinigen sind. Das 1100-W-Gerät von Princess gibt es beispielsweise ab 30 Euro. Egal, ob mit oder ohne Öl-Zusatz, wir würden uns für ein Modell mit großem Volumen entscheiden, da die Versorgung einer vielköpfigen Familie mit den kleinen Geräten einiges an Zeit kostet. Die Yabano-Maschine für knapp 50 Euro schafft hingegen bis zu fünf Liter in nur einem Arbeitsgang.

Wer sich keine klobige Maschine in die Küchenschränke stellen will, bekommt mit dem Popcornloop ein praktisches Hilfsmittel, um den Mais in einem Küchentopf zuzubereiten. Das praktische Gadget spart Platz und kostet etwa 20 Euro.

Weiter geht es mit einem Klassiker auf allen Volksfesten: Zuckerwatte. Diese klebrige Köstlichkeit herzustellen, funktioniert leider nicht ohne Weiteres. Wer Zuckerwatte selbst herstellen will, braucht eine entsprechende Maschine und diese sind mit Preisen ab 25 Euro günstiger als vermutet.

Neben dem Gerät zur Herstellung werden noch Holzstäbchen und Zucker benötigt. Zwar gibt es speziellen gefärbten Zuckerwatte-Zucker, allerdings ist dieser übertrieben teuer und weniger ergiebig. Unser Tipp: Man sollte handelsüblichen Feinzucker benutzen. Dieser ist günstig und ergibt eine leckere und fluffige weiße Zuckerwatte. Die Herstellung dauert inklusive der Vorheizphase etwa drei bis vier Minuten. Ist das Heizelement erst auf Temperatur, dauert eine Portion circa zwei Minuten. Die Reinigung der Komponenten ist in etwa fünf Minuten erledigt. Nach eigener Erfahrung können wir bestätigen: Dieses Gadget ist auf Kindergeburtstagen ein echter Renner.

Auch frische Crêpes, Waffeln oder Donuts gehören bei vielen Freiluftveranstaltungen zum kulinarischen Rahmenprogramm. Wer bisher keine entsprechende Apparatur dafür zu Hause hat, bekommt eine riesige Auswahl an geeigneten Gadgets mit integriertem Heizelement und entsprechender Heizplatte. Die Preise für Waffeleisen, Crêpes-Maschine, Donut- oder Mini-Gugelhupf-Maker liegen zwischen 20 und 50 Euro. Erfahrungsgemäß funktionieren selbst die günstigen Geräte gut – allerdings ist die Bräunung der fertigen Lebensmittel bei den teureren Maschinen insgesamt gleichmäßiger. Auch das Vorheizen benötigt etwas weniger Zeit als bei den Einsteiger-Geräten.

Hätten wir nicht bereits eine ganze Batterie solcher Maschinen zu Hause, würden wir uns mittlerweile für ein Kombigerät mit auswechselbaren Heizplatten entscheiden. Oder wenigstens für ein Modell mit abnehmbarer Heizplatte, denn das erleichtert die Reinigung ungemein. Das Godmorn 4in1 Gerät etwa vereint Waffeleisen, Donut-Maker, Sandwich-Maker und Kontaktgrill in nur einer Maschine. Mit 46 Euro ist das Modell deutlich günstiger als die Anschaffung von mehreren Geräten mit nur einer Funktion.

Für echtes Weihnachtsmarkt-Gefühl sorgen duftende und heiße Maroni. Wer die Esskastanien zu Hause zubereiten will, bekommt auch hierfür das geeignete Koch-Gadget: Elektrische Maroni-Öfen sind ab etwa 70 Euro verfügbar. Unser Tipp: Für knapp 15 Euro Aufpreis gibt es den Stöckli Maroniofen mit zusätzlicher Crêpes- und Grillplatte. Diese Kombi-Lösung kann dann auch außerhalb der Wintersaison genutzt werden.

Auch Speiseeis gehört zu den Dingen, die man in der Regel kauft, statt sie selbst herzustellen. Dabei sind einfache Eismaschinen für zu Hause bereits ab knapp 20 Euro erhältlich. Allerdings haben diese Geräte einen entscheidenden Nachteil zu teuren Maschinen. Zur Kühlung kommt hier ein einfaches Kühlelement zum Einsatz, welches 24 Stunden vor der Benutzung in die Gefriertruhe gelegt werden muss. Spontanes Eis-Machen ist damit nicht möglich.

Flexibler ist die Nutzung einer Eismaschine mit integriertem Kühlkompressor. Diese Geräte haben eine aktive Kühlung an Bord und sind so jederzeit und auch länger am Stück einsetzbar. Aus eigener Erfahrung lohnt sich so eine Eismaschine allerdings nur bei regelmäßigem Konsum. Zwar ist es theoretisch möglich das DIY-Eis in der Tiefkühltruhe aufzubewahren, allerdings raten wir davon ab. Erfahrungsgemäß wird das selbst gemachte Eis bei der Lagerung zu einem großen festen Eisklumpen, anstatt cremig zu bleiben.

Statt normalem Speiseeis erfreut sich in den letzten Jahren das sogenannte Roll-Eis immer größerer Beliebtheit. Das Besondere an dieser Spezialität: Hier werden nur einzelne Portionen aus frischen Zutaten hergestellt, anstatt gleich eine ganze Schüssel damit zu füllen. Auch bei den Roll-Eis-Maschinen gibt es Modelle mit Kühlelement und Varianten mit integriertem Kompressor.

Die günstigen Geräte sind ab etwa 20 Euro erhältlich. Leider bleiben diea Kühlelemente nicht lange kalt und so kann man mit dieser Variante nur wenige Portionen am Stück herstellen. Wer das Ganze nicht nur ausprobieren will, sollte deshalb zur Kompressor-Variante greifen. Die Preise hierfür liegen zwischen 150 und 260 Euro. Im Preisvergleich sind derzeit nur wenige Geräte gelistet, weshalb wir empfehlen, einen Blick auf die Rolleis-Maschinen bei Amazon zu werfen.

Wer dem Eis im Becher eisgekühlte Getränke vorzieht, der kann die Eiswürfel entweder aufwendig per Förmchen und Tiefkühltruhe herstellen oder ganz bequem einen Eiswürfelzubereiter benutzen. Solche Eiswürfelmaschinen sind ab knapp über 100 Euro erhältlich. Der durchschnittliche Stromverbrauch einer Eiswürfelmaschine liegt bei etwa 120-200 Watt. Das Werbeversprechen, Eiswürfel in nur zehn Minuten herzustellen, klingt unrealistisch. Allerdings trifft das zu. Unsere privat genutzte Maschine braucht in der Tat nur knapp über sechs Minuten, bis die ersten Eiswürfel im Tank der Maschine landen. Bei den einfachen Maschinen muss das Wasser per Hand nachgefüllt werden, teure Profi-Geräte verfügen über einen Wasseranschluss. Die Produktion der Würfel läuft bei den Budget-Geräten so lange bis der Wassertank leer oder das Eiswürfelfach voll ist. Die Tagesproduktion einer solchen Maschine liegt bei etwa 12 kg – damit lassen sich einige Cocktails kühlen.

Oder wie wäre es mit einem Hotdog als Snack für zwischendurch? Wer sich dafür nicht an den Herd stellen will, bekommt geeignete Hotdog-Maker. Diese sind ideal für Partys geeignet. Die Geräte verfügen über einen Behälter zum Erwärmen der Würste und über ein oder mehrere Heizelemente für die Hotdog-Brötchen. Der Vorteil gegenüber der Variante im Topf: Man muss nicht dabeistehen und auf die Temperatur achten. Möchte ein Gast einen Hotdog, steckt er die Semmel auf den Heizstab und kann sie wenig später selbst belegen. Die Preise für solche Geräte beginnen bei etwa 23 Euro. Wer im Preisvergleich kein passendes Gerät findet, sollte die Hotdog-Maker bei Amazon ansehen.

Für Fingerfood in kleinen Portionen bieten sich auch eine heiße Platte, ein Raclette oder ein Kontaktgrill an. Wer plant Panini-Brötchen oder Burger zu braten, der greift zum Kontaktgrill ab etwa 29 Euro. Vorteil hier: Das Grillgut wird von beiden Seiten zeitgleich erhitzt. Der Teppanyaki-Grill, die heiße Platte wie man sie beispielsweise vom Show-Cooking kennt, eignet sich zum Anbraten von Fleisch und Gemüse und ist ab circa 39 Euro erhältlich. Mittelklasse-Geräte aus Edelstahl kosten 100 Euro und mehr. Aus eigener Erfahrung würden wir mittlerweile aber immer zum Raclette-Grill greifen. Dieser bietet zusätzlich die Möglichkeit Speisen in Pfännchen unterhalb der heißen Platte zuzubereiten. Statt diese nur zum Überbacken mit Käse zu benutzen, kann man hier etwa Mini-Pizzen zubereiten.

Wer die Idee der Mini-Pizzen gut findet, sollte unbedingt auch einen Blick auf dem sogenannten Pizza-Dome oder Tisch-Pizza-Ofen werfen. Dieser besteht aus einer elektrischen Heizplatte mit einer aufgesetzten Haube aus Terrakotta. Durch seitliche Öffnungen in der Haube werden die handtellergroßen Pizzaschieber mit den individuell belegten Mini-Pizzen eingeschoben. Aus eigener Erfahrung wissen wir, dass dieses Gadget bei Jung und Alt gut ankommt und einen geselligen Abend verspricht. Die kleinen Varianten für vier Pizzen ist ab 70 Euro erhältlich. Modelle für bis zu sechs oder acht Pizzen gibt es ab etwa 125 Euro.

Wer eine auf Stein gebackene Pizza vorzieht, sollte sich einen Pizzastein für Backofen oder Grill zulegen. Das authentische Steinofen-Feeling ist mit Preisen ab 15 Euro nicht einmal teuer. Der Vorteil gegenüber der klassischen Zubereitung im Ofen ist der deutlich knackigere Boden.

Wer auf der nächsten Party ohne großen Aufwand frischen Döner anbieten möchte, sollte sich die kompakten elektronischen Rotisserie-Grills ansehen. Neben Kebab gelingen hiermit auch knackige Brathähnchen wie es sie auf dem Volksfest gibt. Die Preise liegen je nach Größe und Heizleistung zwischen 40 und 200 Euro.

Auch abseits der elektrisch betriebenen Küchen-Gadgets haben wir noch interessante Produkte gefunden. Da wäre etwa der Apfelschneider für knapp 15 Euro. Diese kleine Apparatur schält und entkernt den eingespannten Apfel in einem Arbeitsgang und scheidet ihn dabei in eine Spiralform. Wer einen zusätzlichen Schnitt mit dem Messer macht, hat anschließend perfekt gleichmäßige Apfelringe.

Fast identisch funktioniert auch der manuell angetriebene Spiralschneider. Einziger Unterschied: Dieser entkernt das eingespannte Obst oder Gemüse nicht. So geschnittene Gurken eignen sich beispielsweise gut für sommerliche Salate oder als Blickfang auf Teller oder Buffet. Unser Tipp lautet allerdings: Kartoffeln in Spiralform schneiden, auf einen Holzstab spießen, würzen und leckere Chips daraus machen. Das funktioniert sowohl im Ofen als auch in jeder Mikrowelle (ohne Grillfunktion).

Auch den in letzter Zeit wieder gehypten Bubble-Tea kann man zu Hause mit wenigen Handgriffen selbst machen. Die Bubbles gibt es sowohl bereits vorbereitet mit Geschmack als auch zum selbst machen und aufkochen. Wir ziehen die zweite Variante vor, da man hier über die Mischung mit dem Sirup den eigenen Geschmack anpassen kann. Die Kosten für 1 kg der Naschperlen beginnt bei etwa 10 Euro. Im Preisvergleich sind die süßen Kugeln kaum zu finden. Wer Bubbletea auf Amazon sucht, bekommt eine ordentliche Auswahl geboten.

Wer auch zu Hause nicht auf frisches Popcorn, Zuckerwatte, Maroni oder Fingerfood verzichten will, bekommt für praktisch jedes Gericht das geeignete Küchen-Gadget. Die Kosten für solche Geräte sind meist sogar niedriger als man vermuten würde. Da die zusätzlichen Küchenhelfer allerdings nicht nur Geld kosten, sondern auch Platz brauchen, sollte man im Vorfeld abwägen, ob man die Geräte tatsächlich häufiger benutzen wird.

Zu den von uns privat am meisten genutzten Gadgets gehören der Eiswürfelzubereiter und der kombinierte Raclette-Pizza-Grill. Das Lieblings-Food-Gadgets der Kinder ist und bleibt allerdings die regelmäßig an andere Familien verliehene Zuckerwattemaschine.

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