Zubehör für die DJI Mini 2: Taschen, Filter und Tablethalter | TechStage
TechStage
Logo Qwant

Ein Angebot von

Zubehör für die DJI Mini 2: Taschen, Filter und Tablethalter

von  // 

Obwohl die Video-Drohne DJI Mini 2 mit ordentlicher Ausstattung überzeugt, ist der Kauf von Zubehör sinnvoll. TechStage zeigt, was man braucht.

Die Drohne DJI Mini 2 (Testbericht) überzeugt im Test mit tollen Flugeigenschaften, großer Reichweite und einer sehr guten Bildqualität. Der moderate Preis, die hochwertige 4K-Kamera und die sehr guten Flugeigenschaften machen sie zur idealen Einsteigerdrohne (Ratgeber). Wer wissen möchte, welche Drohnen sogar noch besser abschneiden, sollte sich unsere Bestenliste Top 8 Video-Drohnen für unterwegs ansehen.

Im Preisvergleich ist derzeit nur wenig Zubehör von Markenherstellern gelistet, weshalb wir zusätzlich Produkte bei Amazon verlinken. Wer keine langen Lieferzeiten scheut, kann sich auch beim riesigen Mini-2-Sortiment von Banggood umsehen.

Wer bisher noch keine Mini 2 gekauft hat, sollte gleich etwas mehr Geld in die Hand nehmen und die Fly-More-Combo kaufen. In diesem Bundle sind zusätzlich eine Tasche, zwei weitere Flug-Akkus für rund eine Stunde zusätzlicher Flugzeit und eine Dreifach-Ladestation enthalten. Selbst wer eine andere Tasche benutzen will, profitiert beim Set-Preis. Für die Mehrkosten von 100 Euro gäbe es im Einzelhandel gerade mal die beiden zusätzlichen Akkus. Die Mehrfachladestation kostet einzeln schon knapp 40 Euro.

Neben einer Tasche gehören zwei zusätzliche Akkus und das praktische Mehrfachladegerät zum Lieferumfang der Fly-More-Combo.

Egal ob die Mini 2 im Set oder einzeln gekauft wird, der Abschluss der Drohnenversicherung Care & Refresh ist zumindest überlegenswert. Dieser Schutzbrief ermöglicht den Austausch einer beschädigten oder zerstörten Drohne für eine Selbstbeteiligung von 50 bis 60 Euro. Da die Police auch bei selbstverschuldeten Unfällen gilt, lohnt sie sich für Einsteiger und alle, die besonders risikoreich und sportlich fliegen.

Eines der herausstechenden Merkmale der Mini 2 sind die extrem kompakten Abmessungen im zusammengeklappten Zustand. Dank der kompakten Bauweise findet die Mini 2 bequem überall Platz. Wer die Drohne im Fly-More-Bundle kauft, muss sich beim Transport zunächst keine Gedanken machen, da die Umhängetasche bereits im Lieferumfang enthalten ist. Sie für den normalen Alltag ausreichend gepolstert und ordentlich verarbeitet. Trotzdem gibt es auch für Besitzer der Combo interessante Alternativen für den Transport.

Die originale Umhängetasche der Mini 2 bietet ausreichend Schutz für den Alltag.

Wer die Mini 2 so kompakt wie möglich transportieren will, kann Quadcopter und Handsender in Mini-Cases packen und sie mit im Rucksack oder Koffer verstauen. Da in diese Mini-Cases allerdings kein Zubehör wie Zusatz-Akkus, Kabel oder Ladestationen passen, sind sie letztlich nur eine Notlösung. Erfahrungsgemäß empfehlen wir deshalb die Anschaffung einer stabilen Transportgelegenheit, in der wirklich das komplette Drohnen-Set ausreichend Platz findet.

Wer die Mini 2 ohne weiteres Gepäck transportiert, sollte sich einen Drohnen-Rucksack oder eine Schultertasche zulegen. Diese bieten ausreichend Schutz und der Transport ist auch zu Fuß oder per Rad absolut problemlos. Preise für billige Modelle beginnen bei etwa 20 Euro. Rucksäcke von Markenherstellern sind etwa dreimal so teuer.

Unbequemer, dafür allerdings deutlich stabiler, sind wasserdichte Hartschalenkoffer für die Mini 2. Diese eigenen sich vor allem, wenn die Drohne mit einem PKW transportiert wird und nicht getragen werden muss. Bei vorgestanzten Inlays aus Schaumstoff sollte man sich gut überlegen, was alles in den Koffer passen muss. So gibt es beispielsweise Koffer, in die zwar Drohne Sender und Akkus passen, aber kein Platz für Ladegerät, Filter oder sonstiges Zubehör ist. Manche Anbieter vertreiben die Koffer ganz ohne Polstereinsatz, hier muss man darauf achten, dass der passende Einsatz auch tatsächlich zum Lieferumfang gehört. No-Name-Koffer aus chinesischer Produktion sind ab 25 bis 30 Euro erhältlich. Marken-Koffer gibt es ab circa 80 Euro. Koffer mit Rasterschaumeinlage sind ebenfalls gut geeignet und ermöglichen eine freie Gestaltung des Innenraums. Mehr dazu im Ratgeber: Unterwegs perfekter Schutz für teure Technik.

Rasterschaumstoff ermöglicht eine individuelle Einteilung. Für das Foto wurde eine Mavic Air 2 benutzt.

Soll zusätzliches Kameraequipment zusammen mit der Drohne transportiert werden, sind klassische Kamera-Rucksäcke die beste Lösung. Neben Spezial-Anfertigungen wie der Lowepro-Droneguard-Serie eignen sich letztlich alle Kamera-Taschen mit individueller Raumaufteilung. Der Autor dieser Zeilen nutzt privat ein sehr günstiges Hardcase mit grauem Stoffbezug und ist damit vollkommen zufrieden. Störend bei einigen Taschen ist lediglich der penetrante Kunststoffgeruch direkt nach dem Auspacken. Dieser verfliegt nach einigen Tagen.

Wer seine Mavic Mini mit dem Flieger in den Urlaub nehmen möchte, muss sich unbedingt im Vorfeld über die Bestimmungen der Airline informieren. Die Lufthansa verlangt beispielsweise, die Akkus gegen Kurzschlüsse zu sichern. Das funktioniert durch Abkleben der Kontakte, mit Hilfe spezieller Schutzkappen oder mit brandhemmenden Akku-Taschen. Wir empfehlen die Nutzung der sogenannten Lipo-Bags, da sie sich auch zur Lagerung zu Hause eignen. 

Egal ob Koffer, Rucksack oder Tasche: Wir raten zu einer zusätzlichen Sicherung der besonders empfindlichen Komponenten. Gimbal und Propeller sollten immer mit Transportsicherungen geschützt werden, wie sie beispielsweise bei der Fly-More-Combo enthalten sind. Wer seine Steuersticks nicht bei jedem Einsatz an- und abschrauben will, kann diese mit entsprechendem Schutz auch auf dem Handsender lassen. Die Stick-Transportsicherung ist übrigens voll kompatibel zum Handsender der Mavic Air 2.

Wer in Deutschland legal mit seiner Mavic Mini fliegen möchte, braucht eine Modellflugversicherung. Eine feuerfeste Namensplakette ist wegen des Abfluggewichts von 249 Gramm nicht nötig – es sei denn, man nutzt schweres Zubehör.

Um die Mini 2 vor Verschmutzung und Beschädigung zu schützen, sollte die Drohne nicht direkt auf der Wiese oder auf dem Schotterweg landen, beziehungsweise starten. Eine Lösung ist, die die Drohne vom Deckel des Transportkoffers zu starten. Wer sich die Landung auf so einem Mini-Landeplatz oder gar in der Hand nicht zutraut, sollte knapp 15 Euro in eine faltbare Landematte investieren. Wir nutzen ein günstiges Noname-Modell, welches mittlerweile seit 5 Jahren einen guten Job macht.

Eine Alternative zur Landematte ist eine Verlängerung des Landegestells. Auch ansteckbare Landebeine helfen Schäden bei Landung und Start zu vermeiden. Wer sich für diese Lösung entscheidet, sollte unbedingt prüfen, ob in der Tasche genügend Platz für das zusätzliche Zubehör vorhanden ist.

Landematten schonen die Technik.

Wer sich mit seiner Mini 2 über offenes Wasser traut, kann sich sicherheitshalber ein schwimmendes Landegestell anschaffen. Absichtliche Landungen im Wasser empfehlen wir damit zwar nicht, im Falle eines Problems sind die schwimmfähigen Kufen aber deutlich besser als eine versenkte Video-Drohne.

Wem das Erscheinungsbild seiner Mini 2 zu langweilig und trist ist, der kann das Design mit sogenannten Skins oder Decals aufpeppen. Die auf die Drohne zugeschnittenen Aufkleber-Folien gibt es in zig Variationen. Die Kosten liegen bei 7 bis 25 Euro pro Sticker-Set. Nutzer der Fly-More-Combo sollten darauf achten, dass auch für die Ersatz-Akkus Sticker zum Lieferumfang gehören. 

Die Investition in einen Propeller-Schutzkäfig kann man sich üblicherweise sparen. Die Erfahrung zeigt, dass die Kunststoffbügel bei harten Crashes nicht helfen und die Flugdauer nur unnötig verkürzen. Eine Ausnahme sind langsame Indoor-Flüge – hier ist ein zusätzlicher Schutz durchaus praktisch, um Beschädigungen am Interieur zu vermeiden. 

Wer seine Drohne länger in der Luft halten möchte, ohne zwischendurch aufzuladen, braucht mehr als nur einen Akku. Hier sind Besitzer der Fly-More-Combo im Vorteil. Der aktuelle Marktpreis liegt bei etwa 43 Euro pro Zusatzbatterie. Für die Mini 2 gibt es bisher keine Nachbauten von Drittherstellern. Trotzdem weisen wir darauf hin, dass wir aus Sicherheitsgründen dringend dazu raten, nur originale Akkus zu nutzen. Ein ebenfalls unverzichtbares Zubehör für alle Videodrohnen ist eine schnelle Speicherkarte (Ratgeber). Geeignete Modelle listet der Hersteller DJI in den FAQs zur Mini 2 auf.

Erfahrungsgemäß sollten Drohnenpiloten einige Ersatzteile bevorraten. So leiden beispielsweise die Propeller bei unsachgemäßem Transport oder Crashes und müssen dementsprechend getauscht werden. Erfahrungsgemäß würden wir bei Akku und Propeller immer nur originales Zubehör verwenden. Anders sieht es beim Kabel zwischen Sender und Smartphone aus. Die originalen Verbindungskabel der DJI-Drohnen neigen zu Problemen, die durch Kabelbruch entstehen und so empfehlen wir Kabel von Drittherstellern. Wer nicht, wie wir, einen schönen Sonnenaufgang verpassen will, nur weil das Kabel muckt, sollte sich eine Reserve zulegen.

Um das Smartphone-Display auch bei direkter Sonneneinstrahlung vernünftig ablesen zu können, lohnt sich außerdem der Kauf einer aufsteckbaren Sonnenblende für etwa 17 Euro. Doch Vorsicht, die meisten Blenden passen nur für kleine Smartphones mit einer Diagonalen von bis zu 5,5 Zoll. 

Wer den Flug seiner Drohne lieber mit einem Tablet statt mit einem Smartphone überwacht, hat ein Problem: Die Halterung am Sender der Mini 2 ist dafür nicht ausgelegt und entsprechend zu klein. Spezielle Tablet-Halterungen gibt es für etwa 20 bis 40 Euro. Auch hier gilt: Im Zweifel nach Halterungen für die Mavic Air 2 suchen. Aus leidvoller Erfahrung raten wir von sehr günstigen Modellen ab. Diese sind nicht stabil und das Tablet wackelt bei jeder kleinen Bewegung. Teure Halterungen sind um Welten stabiler. Insbesondere bei der Nutzung eines verhältnismäßig schweren Tablets ist es außerdem sinnvoll, sich eine Umhängeschlaufe für die Fernsteuerung zuzulegen. Die Kosten sind überschaubar und in der Praxis hat sich das Umhängen als sehr komfortabel herausgestellt.

Bild: Amazon Ladestationen für die Nutzung im KFZ lohnen sich nur bei langen Fahrten.

Wer drei oder vier Akkus besitzt, lädt diese am besten in einem Mehrfachladegerät. Wer es eilig hat, sollte sich am besten für einen Mehrfachlader eines Fremdherstellers entscheiden. Diese sind ab etwa 35 bis 45 Euro erhältlich und erlauben das zeitgleiche Aufladen von mehreren Akkus. Das originale Mehrfachladegerät lädt die Energieträger nacheinander, was insgesamt mehr Zeit in Anspruch nimmt. Für Roadtrips und bei sehr intensiver Nutzung lohnt sich die Investition in ein 12-V-KFZ-Ladegerät. Die Preise für solche Lader mit mehreren USB-Ports liegen bei etwa 20 Euro. Wer nur kurze Strecken fährt, sollte sich das Geld sparen, da das Nachladen dafür zu lange dauert.

Wer bei heller Umgebung Probleme mit der Sichtbarkeit des Smartphone-Displays hat, kann sich, auch wenn nicht vom Hersteller vorgesehen, eine Videobrille zur Steuerung anschaffen. Da die Mini 2 nicht zur offiziellen Videobrille von DJI kompatibel ist, haben wir uns eine andere Möglichkeit überlegt. Mehr dazu im Ratgeber DJI Mavic Mini & Air 2: Perfekte Sicht dank Videobrille für 80 Euro.

Zwar ist die Kamera vergleichsweise gut, mit geringer Investition lässt sich sogar mehr rausholen. An Tagen mit starkem Sonnenschein erscheinen Aufnahmen häufig zu hell und kontrastlos. Das liegt letztlich am fehlendem Dynamikumfang des kleinen Bildsensors. Die Lösung für dieses Problem sind ND- oder Graufilter, wie sie DJI bei der Fly-More-Combo der Mittelklasse-Drohne Mavic Air 2 (Testbericht) beilegt. Die Aufsteckfilter funktionieren wie eine Sonnenbrille und verlängern durch die Verdunklung die Verschlusszeit der Kamera. Dies führt zu einer verbesserter Bildqualität und einem harmonischen Gesamtergebnis. ND-Filter gibt es einzeln oder als Set mit verschiedenen Aufsätzen. Markenhersteller verlangen bedeutend mehr für ihre Filter, bieten allerdings auch eine spürbar höhere Qualität. Der Aufpreis für Marken-Filter lohnt sich allerdings nur für Anwender mit sehr hohen Ansprüchen. Aus unserer Sicht sind bei der Mini 2 die Filter im unteren und mittleren Preissegment ausreichend. Wichtig ist ein niedriges Gewicht der Aufsätze, da sonst das Gimbal zur Kamerastabilisierung an seine Grenzen kommt und blockiert. Außerdem müssen die Filter vernünftig an der Kamera halten, um nicht während des Fluges abzufallen.

Wer möglichst lange Spaß an seiner Mini 2 (Testbericht) haben möchte, vor allem eine vernünftige Transportmöglichkeit. Die Investition in eine Tasche und in eine Landematte lohnt sich aus unserer Sicht immer. Wer hohe Ansprüche an die Bildqualität hat, sollte zudem Filter, Streulichtblende und einen Sonnenschutz für sein Smartphone kaufen.

Beim Kauf muss unbedingt darauf geachtet werden, dass das Zubehör tatsächlich für die Mini 2 geeignet ist. Rucksäcke, Skins und sonstiges Zubehör sind für fast alle DJI-Drohnen (Phantom 4, Spark, Mavic Air, Mavic Pro, Mavic-2-Serie) verfügbar und so kann es beim Onlinekauf schnell zu Verwechslungen kommen.

Wer nicht sicher ist, welche Drohne er sich anschaffen soll, der sollte sich unsere Bestenliste: die besten Videodrohnen für unterwegs ansehen. Bei der Frage welche Mavic am besten für einen selbst geeignet ist, hilft unser Ratgeber.

Ähnliche Produkte im Test

Einloggen, um Kommentare zu schreiben