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Vergleichstest: Fünf Gaming-Notebooks und Ihre Stärken

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Wenn Ihr unterwegs spielen wollt, ist das immer so eine Sache. Klar, Casual Games auf dem Smartphone oder Tablet sind immer machbar. Doch wenn es etwas anspruchsvoller werden soll, sieht das App-Angebot eher mau aus. Also kommt der gute alte Laptop zum Einsatz. Doch auch wenn die integrierten Intel-Grafikchips in den Business- und Studenten-Notebooks immer besser werden, reicht es meist doch nur für ältere Spiele oder ein paar schöne Indie-Games. Für die großen Action-Kracher wie „GTA V“ oder „Assassin's Creed“ braucht es Leistung. Wir haben uns fünf Gamer-Laptops aus verschiedenen Preisklassen und Kategorien angeschaut. Leicht und Portabel sind sie aber alle. Je nachdem, was Ihr sucht, könnten die Geräte für Euch interessant sein.

Wer am liebsten ein Gerät für alles haben möchte, ist mit dem Highend-Laptop von Asus gut dabei. Das GX501 hat durch die verbaute Nvidia Grafikkarten GTX 1080 genug Power, um auch kommende Blockbuster flüssig darstellen zu können. In unserem Test schaffte dieses Modell mit Abstand die besten Werte in den Benchmark-Ergebnissen. Die MaxQ-Bauweise sorgt zudem für eine akzeptable Lautstärke. Asus verbaut im GX501 ein Full-HD-Display (1920 x 1080 Pixel) mit 120 Hertz. Lediglich Tastatur und Akkulaufzeit könnten besser sein, doch das Gesamtpaket überzeugte uns dennoch. Doch wie der Titel schon sagt: ein „PC-Ersatz“ ist nicht günstig. Unsere Konfiguration kam bereits auf knapp 3000 Euro.

Asus GX501 im Test

Wer vor allem Wert auf eine gute Akkulaufzeit legt, sollte sich das Gigabyte Aero 15 anschauen. Gut gefallen hat uns auch das auffällige Design seines farbigen Deckels. Unsere Version war Apfelgrün. Erhältlich ist der Laptop auch in Orange oder Schwarz mit einem roten Streifen. Doch auch unter der Haube macht das Aero 15 eine gute Figur. Mit Nvidias GTX 1060 spielt Ihr AAA-Games dennoch auf hohen bis sehr hohen Grafikeinstellungen. Abstriche müsst Ihr allerdings bei der Geräuschkulisse machen. Ihr hört dauerhaft ein Brummen und Rauschen, das einen tiefen Ton erzeugt und auf Dauer recht nervig wird. Unter Last dreht der Laptop dann auf, das Rauschen wird sehr präsent und dazu ist ein hoher, sehr störender Pfeifton zu hören. Preislich liegt das Gerät bei etwa 2000 Euro.

Gigabyte Aero 15 im Test

Neben dem schicken Design und optimaler Verarbeitung punktet Alienware vor allem mit dem besten Display, das wir bisher in einem Laptop gesehen haben. Der OLED-Bildschirm ist sehr brillant und stellt die Farben leuchtend und sehr kontrastreich dar. Bei einer Auflösung von 2560 x 1440 Pixeln ist der Bildschirm gestochen scharf. Als Grafikkarte steht Euch eine Nvidia GTX 1060 zur Verfügung, die ausreicht, um Blockbuster-Games noch auf hohen Grafikeinstellungen flüssig spielen zu können. Besonders ansprechend sind bei diesem Modell auch die Tastatur und das Touchpad, was das Alienware 13 insgesamt zu einem sehr guten Allroundgerät macht. Erhältlich ist der Laptop ab knapp 2200 Euro.

Alienware 13 im Test

Die meisten kompakten Gamer-Laptops sind 15,6 Zoll groß. XMG geht mit seinem Mittelklasse-Modell einen anderen Weg und verbaut ein 14-Zoll-Display. Doch gerade diese Kompaktheit kommt dem Notebook sehr zu Gute – vor allem, wenn Ihr einen Laptop sucht, der nicht viel Platz vom Schreibtisch wegnimmt. Die Anschlüsse fallen sehr üppig aus: Es gibt zwei Mini-Display-Ports, vier USB-Ports, davon einer Typ C mit USB 3.1 Gen 2, LAN, HDMI, SD-Karten-Leser, S/PDIF sowie ein separater Kopfhörerausgang und Mikrofoneingang. Insgesamt wiegt der Laptop nur 2,1 Kilogramm. Mit der verbauten Grafikkarte von Nvidia, der GTX 1050 Ti, lassen sich die grafisch anspruchsvollen Spiele auf mittleren oder hohen Einstellungen spielen. Preislich richtet sich das XMG P407 an die Spieler mit einem vergleichsweise kleineren Geldbeutel und ruft etwa 1500 Euro auf.

XMG P407 im Test

Nur 1,8 Kilogramm wiegt der Mittelklasse-Laptop zum Zocken von MSI. Der matte Bildschirm löst mit Full-HD auf, die Tastatur eignet sich auch zum längeren Tippen und die Performance beim Spielen kann sich sehen lassen. Auch hier ist Nvidias 1050 Ti verbaut, die zwar keine Ultra-Grafikeinstellungen schafft, bei mittleren oder hohen Settings aber alles im Test flüssig dargestellt hat. Probleme gibt es beim Upgraden des Daten- oder Arbeitsspeichers. Ihr müsst dafür das Garantiesiegel entfernen und sogar das komplette Mainboard ausbauen, um an die Speicher zu gelangen. Leider erzeugt der Laptop unter Last auch einen störenden hohen Pfeifton, der leise Stellen im Spiel sogar übertönen kann. Doch für knapp 1800 Euro erhaltet Ihr dennoch ein leistungsfähiges Notebook, das Ihr zum Arbeiten und auch zum Zocken verwenden könnt.

MSI GS63 im Test

  • Asus GX501
    ASUS ROG Zephyrus GX501VI-GZ020T (90NB0GU1-M00210)
  • Gigabyte Aero 15
    Gigabyte Aero 15 grün, Core i7-7700HQ, 16GB RAM, 512GB SSD (Aero15-DE025G/Aero15-DE025G)
  • Alienware 13
    Dell Alienware 13 R3, Core i7-7700HQ, 8GB RAM, 256GB SSD (A13-0258)
  • XMG p407
    Schenker XMG P407-jbc (10504036)
  • MSI GS63
    MSI GS63 7RE Stealth Pro - 7RE-011 (0016K4-011)

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