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Überblick kleine Smartphones: Display- und Power-Zwerge

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von und Stefan  //   //  Stand:

Winzige Handys empfehlen sich als Zweitgeräte oder für Leute mit wenig Stauraum. Wir geben einen Überblick, wie klein Smartphones werden können.

Der große Vorteil von Android ist, dass die Hersteller nahezu freie Auswahl beim Formfaktor haben. Sie wollen ein Smartphone mit Stift und viel Platz? Samsungs Note 10 (Testbericht) ist zur Stelle. Es soll lieber ein Outdoor-Smartphone mit stabilisierter Action-Cam sein? Kein Problem, wie wäre es mit dem Crosscall Trekker X4 (Testbericht)? Oder doch einfach ein High-End-Phone zu einem Mittelklasse-Preis? Dann empfehlen wir einen Blick auf das Xiaomi Pocophone F1 (Testbericht).

Richtig interessant wird es, wenn man ein kleines Smartphone sucht. Denn während in den Nullerjahren die Handys immer kleiner wurden, gilt bei den Smartphones das Gegenteil. Große Displays dominieren die bekannten Hersteller. Die kleinen Geräte sind dagegen die Domäne von eher unbekannten Anbietern.

In diesem Update zur Kaufberatung stellen wir sowohl Display-Zwerge mit Bildschirmen von maximal vier Zoll vor. Zudem zeigen wir Power-Zwerge, kleine Smartphones mit maximal 5-Zoll-Bildschirm und dennoch genügend Leistung, um im Alltag zu bestehen.

Nochmal viel kleiner, aber auch weniger smart sind die Geräte in unserem Beitrag Marktübersicht: Die kleinsten Handys unter 50 Euro.

Die virtuelle Tastatur auf dem Unihertz Atom ist winzig.

Für diese Kaufberatung haben wir uns das Uniherz Atom genauer angesehen. Dessen 2,45-Zoll-Display steckt in einem Gehäuse mit 96 × 45 × 18 mm und einem Gewicht von 108 g. Dennoch läuft ein vollwertiges Android 8.1 auf dem Gerät, gegen das selbst das kleine iPhone 5c riesig wirkt.

Surfen, Videos schauen, Chatten – alles kein Problem. Lediglich das Tippen auf der auf ein Minimum geschrumpften virtuellen Tastatur eines 2,45-Zoll-Displays stellt Nutzer mit normal-großen Daumen vor Herausforderungen. Doch auch wenn unser Daumen locker zwei Drittel der Tastatur bedeckt, trifft man mit etwas Übung die gewünschten Buchstaben. Wirklich Freude kommt dabei jedoch nicht auf.

Das Uniherz-Smartphone löst mit 432 [×] 240 Pixel auf und kommen somit auf eine Pixeldichte von gut 200 ppi. Ähnlich sieht es bei den 4-Zoll-Smartphones in dieser Kaufberatung aus. Sie kommen mit 800 [×] 480 Pixel auf 230 ppi. Als Faustregel gilt: Ab 300 ppi sind bei normalem Abstand zum Display keine einzelnen Pixel mehr zu erkennen. Entsprechend sind bei den Smartphones beider Größenkategorien deutliche Unschärfen zu erkennen. Schrift, die wegen der geringeren Displaygröße ohnehin recht klein dargestellt wird, wirkt so nochmal etwas unschärfer als auf größeren Displays mit einer ähnlich geringen Pixeldichte. Das ist schade, wir hätten uns wenigsten ein einziges Gerät gewünscht, dass hier eine höhere Pixeldichte bietet.

Einer der wichtigsten Gründe, sich für ein Smartphone mit 4 Zoll oder weniger zu entscheiden, sind die geringen Maße. So trägt es weniger beim Tragen in der Hosentasche auf und passt auch in die kleinste Clutch.

Das kleinste Smartphone ist das Unihertz Jelly Pro. Es wiegt nur 60 g und misst 92 × 43 × 13 mm, ist aber derzeit leider nicht erhältlich. Unihertz selbst behauptet sogar, damit das kleinste 4G-Smartphone der Welt im Angebot zu haben. Dagegen wirkt das Unihertz Atom fast schon klobig. Allerdings muss zu seiner Verteidigung gesagt werden, dass es neben dem Myphone Hammer Iron 2 das einzige Outdoor-Smartphone in dieser Kaufberatung ist.

Das Unihertz Atom wirkt hervorragend verarbeitet und als ob es auch ein paar härtere Schläge schadlos übersteht.

Eine massiv wirkende Gummiummantelung soll beide Geräte gegen Schläge und Stürze unempfindlich machen. Außerdem sind sie Staub- und Wasserdicht nach IP68. Das Myphone Hammer Iron 2 ist dabei mit 282 g und 136 [×] 76 [×] 16 mm das schwerste und größte Smartphone bis 4 Zoll.

Auch wenn sich die 4-Zoll-Geräte bezüglich ihres Gewichts und ihrer Maße sehr ähneln, setzt sich das mit 55 Euro sehr günstige Alcatel 1E knapp an die Spitze der kleinsten 4-Zoll-Smartphones. Es wiegt 103 g und misst 121 × 64 × 9,7 mm.

Das es noch viel, viel kleiner geht, zeigt unsere Kaufberatung: Die kleinsten Handys unter 50 Euro. Android sucht man hier jedoch genauso vergeblich wie bei unserer Kaufberatung: Notfallhandys bis 20 Euro.

Die Achillesferse der Smartphones ist die Android-Unterstützung. Nur ein Gerät, das ZTE Blade L130 bietet Android 9, zumindest in der abgespeckten Go-Edition. Alle anderen Smartphones sind mehr oder weniger mit veralteter Android-Software ausgestattet, das RugGear RG160 hat sogar noch Android 4.4, obwohl es 2017 auf den Markt kam. Wer also ein kleines Smartphone sucht, der muss mit einer alten Android-Version vorlieb nehmen – obwohl man das allein aus Sicherheitsgründen nicht empfehlen kann.

Das Unihertz Atom bietet als einzige eine 16-Megapixel-Knipse. Wirklich gut ist jedoch auch diese nicht.

Für so kleine Smartphones haben die Kamerasensoren überraschend viele Megapixel. So bietet das Unihertz Atom hinten 16 und vorne 8 Megapixel. Deren Bilder sind okay, vergleichbar mit größeren Geräten der Mittelklasse. Die Rückkamera des winzigen Unihertz Jelly Pro kann immerhin noch 8 Megapixel unterscheiden, die Frontkamera 2. Die Hauptkamera der 4-Zoll-Geräte knipsen je nach Modell entweder mit 2 oder mit 5 Megapixel. Die Selfie-Kamera entweder mit mageren 0,3 oder mit 2 Megapixel.

So oder so: Wer gute Bilder knipsen will, sollte sich ein hochwertiges Foto-Smartphone holen. Unsere Erfahrung hat jedoch gezeigt, dass gerade gute Kameras den Preis eines Smartphones ordentlich in die Höhe treiben können. Alternativ greift man gleich zur Kompaktkamera. Dafür hilft unsere Kaufberatung Kompaktkamera.

Zwischen Giganten: Das Unihertz Atom ist ein echter Android-Zwerg.

Bezüglich der Akkulaufzeit schlagen diese Geräte keine Rekorde. Die größte Kapazität bringt der Akku des Myphone Hammer Iron 2 mit 2400 mAh. Direkt dahinter ordnet sich das Unihertz Atom mit einer Akkukapazität von 2000 mAh ein. Das ist zwar verglichen mit den meisten Android-Smartphones immer noch nicht wirklich viel, sollte aber in Verbindung mit dem kleinen 2,45-Zoll-Display für lange Akkulaufzeiten sorgen. Das hofften wir zumindest.

Im Einsatz zeigte sich, dass das Unihertz Atom wie die meisten Android-Smartphones bei normaler Nutzung am Ende des Tages leer war und ans Netz musste – eine kleine Enttäuschung. Der Akku benötigte für eine volle Ladung fast zwei Stunden. Das ist für einen kleinen Akku ungewöhnlich lang. Immerhin setzt Unihertz beim Atom auf den zukunftssicheren USB-C-Anschluss. Alle anderen Smartphones hier laden ihren 1300 bis 1500 mAh großen Akku mit Micro-USB. Lediglich das Unihertz Jelly Pro fällt mit seinem 950-mAh-Akku aus dem Rahmen. Wechselbar sind die Batterien außer beim Unihertz Atom alle.

Wer wirklich lange Akkulaufzeiten will, muss die Android-Welt verlassen und zu einem Feature-Phone wie dem Nokia 8110 4G (Testbericht) greifen. Geräte dieser Klasse sind vergleichsweise günstig und laufen viele Tage.

Gegen das Unihertz Atom wirkt selbst das 4-Zoll-Smartphone iPhone 5c riesig.

Das Unihertz Atom bietet mit dem 2-GHz-Octa-Core Mediatek Helio P23 MT6763 unterstützt von 4 GByte RAM noch die flotteste Hardware. Tatsächlich lässt sich das Gerät dank dieser Ausstattung im Alltag sehr gut nutzen. Alle Apps öffnen flott und auch sonst kommt es kaum zu merklichen Verzögerungen. Die Hardware der günstigeren Geräte fällt dagegen deutlich ab. Auf dem Papier markiert das Wiko Sunny 2 Gold das Schlusslicht. Hier sind vom 1,2-GHz-Quad-Core-Prozessor unterstützt von mageren 512 Mbyte RAM keine Spitzenwerte zu erwarten.

Der Speicher rangiert von 64 GByte bei Unihertz Atom bis 4 GByte bei zwei 4-Zoll-Geräten. Glücklicherweise ist er bei allen Smartphones unserer Kaufberatung erweiterbar. Dual-SIM, GPS und UMTS haben sie ebenfalls alle. Wer LTE will, greift zu den Display-Zwergen von Unihertz. Das Unihertz Atom bietet als einziges im Feld zusätzlich NFC und sogar einen Fingerabdrucksensor, der sich jedoch im Einsatz als eher unzuverlässig entpuppte.

Bei den Smartphones bis 3,3 Zoll gibt es insgesamt sieben Geräte in unserem Preisvergleich, darunter mit dem tiptel Ergophone sogar eins im klassischen Clamshell-Format zum Aufklappen. Die Preise beginnen bei knapp 80 Euro, reichen aber zu stolzen 469 Euro beim Palm Pepito.

Unihertz Atom schwarz

Unihertz Atom schwarz

(Kein Produktbild vorhanden)

Palm Pepito

RugGear RG160 schwarz

RugGear RG160

tiptel Ergophone 6370 Pro schwarz

tiptel Ergophone 6370 Pro

Emporia Touch Smart blau

Emporia Touch Smart

Cyrus CM17 schwarz

Cyrus CM17

Bei den Geräten mit 4 Zoll hat man etwas mehr Auswahl – sowohl bei den Herstellern wie auch beim Preis. Das Alcatel E1 beginnt bei knapp 40 Euro, das andere Ende der Fahnenstange markiert das Acer Liquid Z220 mit knapp 336 Euro.

Acer Liquid Z220 schwarz

Acer Liquid Z220 schwarz

Alcatel 1E schwarz

Alcatel 1E schwarz

myPhone Hammer Iron 2 schwarz

myPhone Hammer Iron 2 schwarz

(Kein Produktbild vorhanden)

Wiko Sunny 2 gold

Wiko Sunny 3 Mini anthrazit

Wiko Sunny 3 Mini anthrazit

Energy Sistem Phone Neo Lite schwarz

Energy Sistem Phone Neo Lite schwarz

Fans kleiner iPhones konnten wir beim letzten Mal noch das iPhone 5c empfehlen, das hat sich mittlerweile geändert. Der Grund: Mit dem iOS 11-Update wurden diese Geräte ausgemustert, mit dem kommenden iOS 13 muss man mindestens ein iPhone SE haben. Wer also ein kleines iPhone sucht, das zugleich bei der Software aktuell sein soll, der sollte zum iPhone SE greifen.

Apple iPhone SE 128GB gold

Apple iPhone SE 128GB gold

Apple iPhone SE 128GB rosegold

Apple iPhone SE 128GB rosegold

Apple iPhone SE  32GB grau

Apple iPhone SE 32GB grau

Apple iPhone SE  32GB rosegold

Apple iPhone SE 32GB rosegold

Apple iPhone SE  32GB silber

Apple iPhone SE 32GB silber

Kleine Smartphones mit Spitzenausstattung gibt es so gut wie gar nicht mehr, selbst Sonys Vorzeige-Smartphones der Compact-Klasse waren zuletzt technisch abgespeckt. Wer Spitzenleistung will, muss daher zu Geräten jenseits der 6 Zoll greifen: Samsung Galaxy S10 mit 6,1 Zoll, Xiaomi Mi 9 mit 6,4 Zoll, Oneplus 7 mit ebenfalls 6,4 Zoll, Apple iPhone XR mit 6,1 Zoll und Huawei P30 Pro mit 6,5 Zoll.

Ein Blick auf die Display-Diagonale verrät aber nur die halbe Wahrheit, eigentlich könnten Smartphones nämlich immer kleiner werden. Das liegt an der fortschreitenden Miniaturisierung der Technik. Dadurch werden unter anderem Ränder um Displays immer schmaler und gefühlt passen inzwischen 6 Zoll-Displays in Gehäuse, die früher höchstens 5-Zoll-Displays beherbergten. Zum Leidwesen derer, die kleine Smartphones bevorzugen, nutzen die Hersteller den zusätzlich gewonnen Platz aber nicht dazu, kleinere Geräte zu bauen, sondern für größere Displays.

Doch es ist nicht alles verloren. Wir sind in die Tiefen der Android-Welt getaucht und haben sie gefunden: Smartphones, die Displays bis maximal 5 Zoll haben und zumindest Mittelklassetechnik mitbringen. Wer dann allerdings nach möglichst aktuellen Geräten sucht, ist schnell enttäuscht – es gibt kaum welche jenseits der Einsteigerklasse. Wir haben unsere Suche daher zwangsläufig erweitert und zeigen die besten Smartphones bis 5 Zoll mit ausreichend Bumms unter der Haube.

Die Compact-Reihe war seiner Zeit der Traum von Fans kleiner Smartphones mit Highend-Technik. Im Laufe der Jahre verwässerte der japanische Hersteller dieses Konzept aber immer weiter, sodass das aktuellste Modell, das Sony Xperia XZ2 Compact (Testbericht), in einigen Bereichen eher Mittelklassetechnik bietet. Das gilt vor allem für die Speichergrößen: 4 GByte RAM und 64 GByte interner Speicher waren auch 2018 für ein Spitzenmodell etwas zu wenig, eine einzelne Hauptkamera mit 19 und die Frontkamera mit 5 Megapixel ebenfalls.

Der eingebaute Snapdragon 845 war hingegen State of the Art und bietet auch heute noch mehr als ausreichend Power. Das 5 Zoll große Display bietet eine Auflösung von 2160 × 1080 Pixel. Für derzeit ab etwa 378 Euro geht das Smartphone über die virtuelle Ladentheke. Der Vorgänger Sony Xperia XZ1 Compact ist noch ein Jahr älter und bietet entsprechend schwächerer Ausstattung, kostet aber mit rund 356 Euro kaum weniger.

Sony Xperia XZ2 Compact Dual-SIM schwarz

Sony Xperia XZ2 Compact Dual-SIM schwarz

Sony Xperia XZ2 Compact Dual-SIM pink

Sony Xperia XZ2 Compact Dual-SIM pink

Sony Xperia XZ2 Compact Dual-SIM grün

Sony Xperia XZ2 Compact Dual-SIM grün

Unter den aktuellen Spitzen-Smartphones bis 5 Zoll nimmt das Blackberry Key 2 (Testbericht) einen besonderen Platz ein. Das Mitte 2018 vorgestellte Android-Smartphone hat ein nur 4,5 Zoll kleines Display mit ungewöhnlicher Auflösung von 1620 ×1080 Pixel (3:2), darunter ist eine im Vergleich zum Vorgänger verbesserte physische Volltastatur im Hochformat angesiedelt.

Als Antrieb dient ein Snapdragon 660-Chipsatz der oberen Mittelklasse mit 6 GByte RAM, an internem Speicher gibt es 64 GByte erweiterbaren Platz. Eine Dual-Kamera mit jeweils 12 Megapixel hinten und eine Frontkamera mit 8 Megapixel sind ebenfalls mit dabei. Leider zickt der Hersteller bei den Updates.

BlackBerry KEY2 Dual-SIM 128GB schwarz

BlackBerry KEY2 Dual-SIM 128GB schwarz

BlackBerry KEY2  64GB schwarz

BlackBerry KEY2 64GB schwarz

BlackBerry KEY2  64GB silber

BlackBerry KEY2 64GB silber

Für noch weniger Geld gibt es den Vorgänger Blackberry KeyOne (Testbericht). Das Modell aus 2017 bieten einen in Auflösung und Größe gleichen Screen wie das Key 2 und nur eine einzelne 12-Megapixel-Kamera auf der Rückseite. An weiterer Ausstattung sind ein Snapdragon 625 und 4 GByte RAM dabei, die restliche Ausstattung ist weitestgehend mit dem Nachfolger identisch.

BlackBerry KEYone silber

BlackBerry KEYone silber

BlackBerry KEYone Black Edition

BlackBerry KEYone Black Edition

Das letzte kleinere iPhone ist das Apple iPhone 8 (Testbericht) aus 2017. Es hat ein 4,7 Zoll kleines Display mit 1334 × 750 Pixel. Wegen des vergleichsweisen breiten Rahmens um den Screen – vor allem oben und unten – ist das Modell aber größer als auf den ersten Blick gedacht.

Dafür gibt es aber gute Technik: Für ordentlich Power sorgt ein Apple A11 Bionic, dank der guten Abstimmung von Hard- und Software reichen dem iPhone 8 gerade einmal 2 GByte RAM für flüssige Bedienung. Auch das iPhone 8 setzt nur auf eine einzelne Hauptkamera, sie bietet 12 Megapixel. Vorn kommt eine Optik mit 7 Megapixel zum Einsatz. Das iPhone 8 wird nach aktuellem Stand das Update für iOS 13 erhalten.

Apple iPhone 8  64GB grau

Apple iPhone 8 64GB grau

Apple iPhone 8  64GB silber

Apple iPhone 8 64GB silber

Apple iPhone 8 256GB grau

Apple iPhone 8 256GB grau

Apple iPhone 8 256GB silber

Apple iPhone 8 256GB silber

Apple iPhone 8 256GB gold

Apple iPhone 8 256GB gold

Ein eher auffälliges Exemplar in dieser Aufstellung ist das Cyrus CS45 XA. Das ist zwar aufgrund seiner Auslegung als Outdoor-Smartphone mit entsprechendem Schutz gegen Wasser und physikalische Einwirkung nach IP 68 und MIL-STD 810G etwas ausladender, passt aber mit seinem 5-Zoll-Display und der guten Technik trotzdem in diese Auflistung.

Das 5-Zoll-Display bietet Full-HD-Auflösung und wird von einem Mediatek Helio P35 angetrieben, einem Achtkerner der Mittelklasse. 4 GByte RAM und 64 GByte interner und erweiterbarer Speicher sind auf der Höhe der Zeit, eine Single-Hauptkamera mit 16 und eine Frontkamera mit 8 Megapixel sind für ein Outdoor-Smartphone auch ordentlich.

Das Google Pixel 2 (Testbericht) stammt zwar schon von Ende 2017, kann sich technisch aber immer noch sehen lassen. Der 5-Zoll-Touchscreen bietet Full-HD-Auflösung und wird vom ehemaligen Spitzen-Chipsatz Snapdragon 835 angetrieben, dessen Leistung heute auf gutem Mittelklasse-Niveau liegt. 4 GByte Arbeitsspeicher gehen auch noch in Ordnung, die einzelne Hauptkamera mit 12,2 Megapixel und OIS macht brauchbare Fotos.

Der interne Speicher lässt sich nicht erweitern, der Aufpreis auf die größere Variante ist aber zum Glück nicht groß. Und eine gute Nachricht: Nach dem aktuellen Stand bekommt das Pixel 2 das Update auf Android 10.

Google Pixel 2  64GB schwarz

Google Pixel 2 64GB schwarz

Google Pixel 2  64GB weiß

Google Pixel 2 64GB weiß

Google Pixel 2  64GB blau

Google Pixel 2 64GB blau

Google Pixel 2 128GB weiß

Google Pixel 2 128GB weiß

Google Pixel 2 128GB schwarz

Google Pixel 2 128GB schwarz

Mit dem Samsung Galaxy Xcover S4 kommen wir unter den aktuellen Smartphone-Modellen bis 5 Zoll bereits in die untere Mittelklasse. Obwohl das Gerät aus Mitte 2019 stammt, bietet der 5-Zoll-Touchscreen nur eine Auflösung von 1280 × 720 Pixel und auch die restliche Ausstattung deutet bestenfalls auf untere Mittelklasse hin. So verfügt das Smartphone über 3 GByte RAM und 32 GByte Speicherplatz und nur eine Single-Cam mit 16 Megapixel. Der Exynos 7885 ist hingegen ein ordentlicher Mittelklasse-Chip.

Samsung Galaxy Xcover 4s G398FN/DS schwarz

Samsung Galaxy Xcover 4s G398FN/​DS schwarz

Samsung Galaxy Xcover 4s Enterprise Edition G398FN/DS schwarz

Samsung Galaxy Xcover 4s Enterprise Edition G398FN/​DS schwarz

Es gibt sie, die coolen und leistungsstarken Smartphones mit vergleichsweise kleinem Display. Die Grenze scheint allerdings zwischen 4 und 5 Zoll zu liegen. Darunter wird es schwer, eine vernünftige Hardware zu integrieren. Ab 5 Zoll bekommt man dagegen durchaus solide Smartphones, mit denen man die täglichen Aufgaben erfüllen kann.

Wir hoffen darauf, dass sich ein Hersteller ein Herz fasst und wie damals Sony mit seiner Compact-Reihe ein Android-Smartphone mit kleinem Display und dennoch Top-Hardware baut. Denn ein Markt ist dafür vorhanden.

Einen Markt gibt es auch für nochmal deutlich kleinere Geräte, wie unsere Marktübersicht: Die kleinsten Handys unter 50 Euro zeigt.

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