TechStage
Logo Qwant

Ein Angebot von

UPDATE Vergleichstest: Sechs Smart-Home-Heiz-Thermostate

23
von  //   //  Stand:

Smarte Heizkörperthermostate regeln die Temperatur per App oder per Heizplan. Das bringt Komfort, schont die Umwelt und spart Geld. Doch nicht alle sind gut, wie der Vergleichstest zeigt.

In der schönen neuen Smart-Heiz-Welt programmieren wir nicht einfach nur die Heizzeiten per App. Wir steuern von unterwegs die Temperatur und bekommen bei geöffnetem Fenster oder Schimmelgefahr durch zu hoher Luftfeuchtigkeit Push-Benachrichtigungen aufs Smartphone. Im besten Fall regeln die Thermostate die Heizung autonom anhand unseres Verhaltens und unserer Vorlieben, der Außentemperatur und unseres Standortes. Ein paar Systeme aus unserem Testfeld machen das schon ganz gut. Andere weniger. Der Vergleichstest zeigt, worauf man beim Kauf achten sollte.

Im Rahmen unserer Themenwelt smarte Heizkörperthermostate testen wir folgende Produkte und fassen die Ergebnisse in diesem Vergleichstest zusammen.

Die einzelnen Heizkörperthermostate kommunizieren drahtlos mit einer Bridge, die wiederum am Router hängt. Nur Eve Thermo und AVM Fritzdect 301 nehmen hier eine Sonderrolle ein. Die Eve-Thermo-Thermostate verbinden sich via Bluetooth direkt mit dem iPhone, iPad oder Macbook, eine Bridge gibt es nicht. AVM Fritzdect 301 hingegen kommuniziert direkt mit einer DECT-fähigen Fritzbox über DECT ULE (Ultra Low Energy) und spart sich so eine Bridge als Empfangsstation.

Als Funkstandard von den Thermostaten zur Bridge verwendet Innogy CosIP, Tado und Homematic IP ein proprietäres Protokoll auf 868 MHz und Wiser Heat setzt auf Zigbee. Obwohl auch alternative Bridges zum Beispiel von Philips Hue (Testbericht Starter-Kit) den weit verbreiteten Zigbee-Standard in der Theorie verstehen, verlangt Wiser zwingend die eigene Bridge. Wiser versprach auf Nachfrage, dies zu ändern. Ein konkretes Datum verrieten das Unternehmen nicht.

Die Bridge selbst ist bei Tado angenehm klein, kaum größer als ein Packung Kaugummis. Sie steckt per LAN-Kabel am Router und zieht sich Strom über ein Kabel mit USB-Anschluss. So ist kein gesondertes (ohnehin nicht beiliegendes) Netzteil nötig, wenn der Router – wie beispielsweise viele Fritzboxen – über einen stromführenden USB-Port verfügt. Die Bridge von Innogy ist etwa so groß wie ein Taschenbuch, hängt ebenfalls per Lan-Kabel am Router und benötigt für den Betrieb das beiliegende Netzteil. Die Bridge von Wiser Heat gefällt uns besonders gut. Sie hat die Größe von zwei aufeinander liegenden Ritter-Sport-Tafeln und verbindet sich als einzige per WLAN. Dadurch lässt sie sich flexibel aufstellen.

Die Homematic-IP-Bridge (Homematic Access Point / HAP) ist vergleichbar groß, allerdings kabelgebunden. Alternativ zu ihr können Kunden auch die CCU3 nutzen. Sie gehört zur weit verbreiteten Homematic-Reihe (ohne IP). Ihr Vorteil: Sie speichert die Nutzerdaten lokal.

Um Eve Thermo auch außerhalb der Bluetooth-Reichweite von überall aus zu regeln, benötigt man eine Steuerzentrale in Form eines Homepods, eines Apple TVs 4K, eines Apple TVs der 4. Generation oder eines iPads. Eine genaue Dokumentation findet sich hier.

Die softwareseitige Installation stellt Smart-Home-erfahrene Nutzer bei keinem System vor keine größeren Herausforderungen. Alle anderen nimmt die jeweilige App an die Hand. Käufer von Eve Thermo und AVM Fritzdect 301 sparen sich bei der Installation wegen der nicht notwendigen Bridge ein paar Schritte.

Die Montage der Hardware – also das Anbringen der Thermostate am Heizkörper – ist vergleichsweise simpel. Schraubring des alten Thermostats mit einer Rohrzange lösen, neues Thermostat aufstecken und dessen Schraubring handfest anziehen, fertig. Kompliziert wird es nur, wenn sich der Heizkörper zum Beispiel hinter der Einbauküche versteckt. Dann sind die Thermostate Wiser Heat, Fritzdect 301 und Tado V3+ im Vorteil, da sie kleiner sind als Innogy, Homematic IP und Eve Thermo. Einen Wasserschaden muss man bei keinem der Modelle befürchten. Die Ventile bleiben an den Heizkörpern, so wird der Heizkreislauf nicht gestört.

Die Thermostate von Tado kommen noch mit einer Besonderheit: Sie verfügen über einen Bajonett-Verschluss. So gelingt zum einen die Installation an schwer zugänglichen Stellen einfacher. Zum anderen lösen sie sich mit einem Handgriff vom Heizkörper, um zum Beispiel die Batterien zu tauschen.

Optisch haben uns die Thermostate von Tado und Wiser am besten gefallen. Sie strahlen ein minimalistisches Understatement aus, das an Apple-Ästhetik erinnert. Und dass sogar mehr als die zwar ebenfalls gefälligen, aber etwas zu groß geratenen Thermostate von Eve, obwohl diese ausschließlich mit Apple-Produkten zusammenarbeiten.

Die Innogy-Thermostate fallen aus dem optischen Rahmen. Sie sind die klobigsten im Bunde und zeigen ein unpassend wirkendes LC-Display, welches eine schwache Beleuchtung hat und aus spitzem Blickwinkel kaum abzulesen ist. Etwas besser sind die ebenfalls von EQ-3 gefertigten Homematic IP Heizkörperthermostate. Trotzdem sind auch sie zu groß, altmodisch geschwungen und schwer ablesbar. Die Fritzdect 301 sind erfreulich kompakt, allerdings längst nicht so gefällig wie Tado und Wiser Heat. Ihr großer Vorteil ist das E-Paper-Display. Es ist zwar nicht beleuchtet, dennoch aus allen Winkeln sehr gut lesbar und es zeigt immer die aktuelle Solltemperatur an.

Nur die Solltemperatur-Anzeigen von Tado und Eve sind noch besser. Sie leuchten sehr gut lesbar durch den Kunststoff und sind im ausgeschalteten Zustand so gut wie unsichtbar. Die Anzeige von Wiser Heat ist dagegen komplett unsichtbar: Es gibt nämlich keine.

Nutzer aller Modelle können die Solltemperatur am Thermostat regeln. Es ist also nicht zwingend eine App nötig, um morgens im Bad die Heizung aufzudrehen. Bei Tado, Homematic IP und Innogy funktioniert das selbsterklärend und zuverlässig auf ein halbes Grad genau über einen Drehring. Eve nutzt dafür Touch-Buttons, die uns schnell nervten. Wir benötigten im Test häufig mehrere Versuche, bevor das Thermostat unsere Eingabe erkannte. Mit nassen Fingern verschlimmerte sich das Problem. Nicht schön aber funktionell ist die Steuerung der Fritzdect 301 über ihre mechanischen Tasten.

Tado V3+ Wiser Heat Innogy Eve Thermo Fritzdect 301 Homematic IP
Note 2 2 4 3 2 3
Maße (h x b x t) 49 x 49 x 65 50 x 50 x 75 68 x 68 x 83 68 x 55 x 75 53 x 53 x 72 58 x 71 x 97
Design ++ + - 0 0 -
Display
Qualität des Displays ++ - ++ + -
beiliegende Adapter
Qualität der App ++ + - + + +
Ohne Cloud steuerbar ✔ (mit CCU3)
Alexa / OK Google / Siri ✔/✔/✔ ✔/✔/✖ ✔/✔/✖ ✖/✖/✔ ✔/✔/✔ (über Umwege) ✔/✔/✖
Android / iOS ✔/✔ ✔/✔ ✔/✔ ✖/✔ ✔/✔ ✔/✔
IFTTT
optionales Abomodell
Verbindungsstandard proprietär auf 868 MHz Zigbee CosIP Bluetooth DECT ULE proprietär auf 868 MHz
Bridge + ++ - nicht vorhanden nicht vorhanden 0
Batterien 2 x AA 2 x AA 2 x AA 2 x AA 2 x AA 2 x AA
Angabe Batterielaufzeit in Monaten 6 24 24 12 6 24

Bei Wiser Heat fehlt die Grad-Anzeige. Zunächst dachten wir, dass dies ein großer Nachteil sei. Im Alltag vermissten wir sie jedoch nicht. Dreht man seinen Ring kurz in Richtung Minus, senkt sich die aktuelle Solltemperatur für eine Stunde um zwei Grad. Äquivalent erhöht das kurze Drehen in Richtung Plus die Raumtemperatur für eine Stunde um zwei Grad. Das erwies sich im Alltag als praktische Lösung.

Wenn der Motor das Heizkörperventil bewegt, ist die Geräuschentwicklung bei allen Modellen moderat. Empfindliche Naturen könnten sich jedoch davon im Schlafzimmer gestört fühlen. Die Thermostate von Homematic IP kennen für den Einsatz in solchen Szenarien seit Februar 2019 einen Leisemodus. Tado dreht am flottesten, Innogy am gemächlichsten. Wirklich schlimm fanden wir es jedoch nicht, dass Innogy sich ein paar Sekunden mehr Zeit lässt.

In die Geräte passen jeweils zwei AA-Batterien. Innogy, Homematic IP und Wiser Heat geben bei einer durchschnittlichen Nutzung eine Batterielaufzeit von zwei Jahren an. Wiser Heat hatten wir eine komplette Heizperiode im Einsatz. Das Batteriesymbolbild der App suggeriert, dass die Batterie noch etwa 80 Prozent ihrer Ladung besitzt, entsprechend dürften die Angaben des Herstellers passen.

Die Batterien der Tado- und Fritzdect-301-Thermostate sollen eine Heizperiode durchhalten, die der Eve Thermo ein Jahr. Dabei spielen bei allen Geräten Faktoren wie die Anzahl der Schaltzyklen, die Beweglichkeit des Ventils und die Nutzung manueller Funktionen eine entscheidende Rolle.

Die App ist das Herzstück der Systeme, schließlich steuert sie neben der Solltemperatur alle weiteren Funktionen. Deswegen sind hier eine logische und möglichst selbsterklärende Struktur und eine hohe Übersichtlichkeit wichtig. Uns gefällt die App von Tado ganz besonders gut, sie wirkt mit ihren Kacheln aufgeräumt und übersichtlich. Trotzdem bietet sie sehr viele Funktionen. Die Apps von Wiser Heat und Eve Thermo sind gut. Allerdings sind sie teilweise nicht ganz so durchdacht, beziehungsweise bieten keine vergleichbare Funktionstiefe wie Tado. Die Innogy-App fällt hier klar ab. Sie wirkt überfrachtet und uneinheitlich, fast so, als hätten über Jahre verschiedene Programmierer mal hier, mal dort Funktionen hinzugefügt und wieder in Teilen gestrichen.

Das hat EQ-3 bei Homematic IP besser gemacht. Dessen App ist zwar nicht besonders schön, allerdings funktionell und klar strukturiert. Auf die Spitze treibt dies AVM mit der App zu Fritzdect 301. Die App aus dem Store kann kaum mehr als die Solltemperatur anzupassen. Alle anderen Optionen finden sich im Web-Interface des Routers, welches AVM-typisch nicht schön, aber hochfunktionell ist. Wer darauf von außerhalb seines heimischen WLAN zugreifen will, muss dafür ein VPN aufbauen oder die https-Fernsteuerung seiner Fritzbox aktivieren.

Die Systeme sind genauso umfangreich wie unterschiedlich. So bieten sie teilweise Timer-Funktionen, Komfort-Modi, Offset-Einstellungen, Statistiken oder beziehen aktuelle Wetterinformationen und die Standorte der Bewohner in den Heizplan mit ein. Sie erkennen (meist wenig zuverlässig) durch plötzlichen Temperaturabfall offene Fenster oder nutzen dafür (zuverlässig) externe Sensoren. Einige verstehen komplexe Wenn-Dann-Programmierungen und alle außer Eve Thermo, Homematic IP und Fritzdect 301 unterstützen den Dienst IFTTT, was den Funktionsumfang für automatische Programme massiv erhöht.

Innogy und Tado verlangen für ihren vollen Funktionsumfang eine regelmäßige Gebühr. Gerade bei Bestandskunden von Tado stieß diese Entscheidung auf Kritik. Das Unternehmen ruderte deswegen teilweise zurück.

Für eine genaue Beschreibung, welches System was kann, empfehlen wir die Einzeltests der Thermostate Wiser Heat (Testbericht), Tado V3+ (Testbericht), Innogy (Testbericht), Eve Thermo (Testbericht), AVM Fritzdect 301 (Testbericht) und Homematic IP (Testbericht).

In Sachen Datenschutz gehen Eve und AVM mit ihren Thermostaten einen eigenen Weg. Denn sie benötigen nicht zwingend eine Registrierung und funktionieren auch ohne Internetzugang. Eve verspricht außerdem genauso wie AVM, die Daten lediglich auf dem Gerät zu sammeln und sie weder auszuwerten noch zu verkaufen. Auch die Thermostate von Homematic IP können ohne Cloud verwendet werden. Dafür dürfen Kunden dann allerdings nicht den in Startersets enthaltenen Homematic Access Point verwenden, sie brauchen die Homematic-Komponente CCU3, welche die Daten lokal speichert.

Alle Systeme reagieren auf Zuruf, aber nur Tado hört auf Alexa, Okay Google und Hey Siri gleichermaßen. Eve Thermo ist im Apple-Kosmos gefangen und unterstützt nur Apple Homekit. Wiser, Homematic IP kennen Siri nicht, dafür aber Amazon Echo und Google Home. Fritzdect 301 unterstützt von Haus aus nur Alexa, dank offener APIs gibt es jedoch Fremdlösungen, damit die AVM-Thermostate auch auf Okay Google und Hey Siri reagieren. Einmal initiiert verraten die jeweiligen Sprachassistenten verbal die aktuelle Isttemperatur und passen die Solltemperatur an. Die Steuerung der Heizung über diese Assistenten ist sowohl funktionell als auch praktisch.

Die Preise der Einzelthermostate variieren von etwa 45 bis 70 Euro. Da ein Thermostat jedoch selten allein kommt, können sich vor allem in größeren Haushalten mit vielen Heizkörpern die Preisunterschiede zu beachtlichen Summen aufaddieren. Das günstigste Thermostat kommt von Innogy. Etwas mehr müssen Käufer für die Temperaturregler Homematic IP, Fritzdect 301 und Wiser auf den Tisch legen. Das mit Abstand teuerste System kommt von Tado. Hier ist allerdings zu beachten, dass bei Innogy nach zwölf Monaten und bei Tado V3+ von Anfang an für wichtige Funktionen Folgekosten in Form eines Abo-Modells anfallen.

Das Tado-Starterset V3+ kostet mit einem Thermostat und Bridge etwa 120 Euro. Wer seine Hände noch an ein V3-Modell (ohne Plus) bekommt, sollte zugreifen. Denn bei der Vorgängerversion kann man das Abomodell noch umgehen. Bei Eberle Wiser Heat ist der Einstieg recht teuer. So kostet das Starter-Set mit zwei Thermostaten und der Bridge stolze 225 Euro. Jedes weitere Thermostat kostet 50 Euro.

tado Smartes Heizkörperthermostat Starter Kit V3+, horizontale Montage (V3P-SK-SRT01HIB01-TC-ML/103111)

tado Starter V3+

tado Smartes Funk-Heizkörperthermostat, vertikale Montage (V3P-SRT01V-TC-ML/103108)

tado Thermostat V3+ vertikal

tado Smartes Funk-Heizkörperthermostat, horizontale Montage (V3P-SRT01H-TC-ML/103107/HLMF2ZM/A)

tado Thermostat V3+ horizontal

tado Smart Funk-Heizkörperthermostat Duo Pack, horizontale Montage (V3P-2SRT01H-TC-ML/103113)

2x tado V3+

tado Smart Funk-Heizkörperthermostat Quattro Pack, horizontale Montage (V3P-4SRT01H-TC-ML/103115)

4x tado V3+

Eberle Wiser Starterkit Heizen (WT704R9K1804)

Wiser Heat Starter Kit

Eberle Wiser Heizkörperthermostat (WV704R0A1804)

Wiser Thermostat

Eberle Wiser Raumthermostat (WN704R0A1804)

Wiser Raumthermostat

Die Eve Thermo kosten jeweils etwa 55 Euro. Für Einrichtung und Betrieb ist jedoch zwingend ein iPhone, iPad oder Macbook nötig. Das Innogy Starterset ist mit 135 Euro für drei Thermostate und die Bridge im Vergleich zu den anderen fast schon ein Schnäppchen. Jedes weitere Thermostat kostet etwa 45 Euro. Innogy verkauft noch viele weitere kompatible Smart-Home-Komponenten.

Eve Thermo Funk-Heizkörperthermostat (Rev. 2) (10EAR1701)

Eve Thermo

Eve Door and Window, Schließ-/Öffnungssensor [Rev. 2] (1ED109901001)

Eve Door & Window

Eve Room Raumklima- & Luftqualitäts-Monitor 2018, Multisensor (10EAM9901)

Eve Room

Innogy SmartHome Paket Heizung, Set (11168111)

Innogy Starter Set

Innogy SmartHome RST 2.0 Funk-Heizkörperthermostat (10265151)

Innogy Thermostat

Innogy SmartHome Funk-Raumthermostat (10267400)

Innogy Raumthermostat

RWE SmartHome Zentrale SHC, Gateway (10122173)

RWE SmartHome Zentrale

Ein AVM Fritzdect 301 kostet etwa 45 Euro. Sie verbinden sich direkt mit einer Fritzbox, eine zusätzliche Bridge gibt es nicht. Damit ist der Einstieg in die Smart-Heiz-Welt mit der AVM-Lösung verhältnismäßig günstig. Im Starterset von Homematic IP finden Käufer neben einem Thermostat und dem Access Point außerdem einen optischen Fensterkontakt. Wer die Homematic-IP-Thermostate in sein bestehendes Homematic-System integrieren möchte, kann auf den Access Point verzichten und greift lieber gleich zu den Einzelthermostaten, die ab etwa 47 Euro kosten.

AVM FRITZ!DECT 301 Funk-Heizkörperthermostat (20002822)

AVM Fitzdect 301

eQ-3 Homematic IP Funk-Heizkörperthermostat (140280A0)

Homematic IP Thermostat

eQ-3 Homematic IP Starterset Raumklima, Set (142546A0)

Homematic IP Starterset

eQ-3 Homematic IP Funk-Wandthermostat (Rev. 2), Heizungssteuerung (143159A0)

Homematic IP Wand-Thermostat

eQ-3 Homematic IP Bewegungsmelder außen weiß, Bewegungssensor (142809A0)

Homematic IP Bewegungsmelder

Smarte Heizkörperthermostate sind vor allem für all jene praktisch, die genervt sind vom hoch- und runterdrehen der manuellen Thermostate oder genau das gerne mal vergessen und ihre Räume heizen, wenn dies gar nicht nötig ist. Genau für diese Zielgruppe sind sie ein Komfort-Gewinn, sparen Geld in Form von Heizkosten und schonen damit gleichzeitig die Umwelt.

In unserem Testfeld gefielen uns die Lösungen von Tado V3+ (Testbericht) und Wiser Heat (Testbericht) am besten, auch wenn sie nicht perfekt sind. AVM Friztdect 301 (Testbericht) arbeitet zuverlässig mit den meisten Fritzboxen zusammen und benötigt weder Bridge noch Internetzugang. Auch Eve Thermo (Testbericht) verzichtet im ersten Schritt auf Bridge und Internetzugang. Es funktioniert jedoch nur mit Apple-Hardware und wegen dem Verbindungsstandard Bluetooth nur in kleinen Wohnungen.

Das Homematic IP Thermostat hat den Vorteil, sich auf Wunsch in das große Homematic-Universum zu integrieren. Auch sind sie vergleichsweise günstig und bieten eine gute App. Allerdings wirken sie optisch altbacken und werden in dem Punkt nur von den Innogy-Thermostaten (Testbericht) unterboten, von denen wir aus mehreren Gründen abraten: Hier muss der Nutzer an zu vielen Stellen Abstriche machen und nach zwölf Monaten regemäßig Gebühren abtreten, will er weiterhin alle Funktionen nutzen.

Ähnliche Produkte im Test

Einloggen, um Kommentare zu schreiben

Anzeige