Top 10: Die besten mobilen Mini-Fotodrucker 2021 | TechStage
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Top 10: Die besten mobilen Mini-Fotodrucker 2021

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Minifotodrucker sind klein, kosten 50 bis 150 Euro und drucken Fotos dank Akku überall aus. In dieser Top-10-Liste zeigen wir die zehn Besten – darunter auch ein paar Exoten.

Egal ob auf dem Kindergeburtstag, der Familienfeier, einem Event oder für Briefe an die Oma und die Fotowand zu Hause: Bilder aus dem Fotodrucker sind begehrt, machen sie doch sonst meist nur digital vorliegende Daten anfassbar. So richtig flexibel werden Fotodrucker, wenn sie dann noch mobil und kompakt daherkommen. Zink-Fotodrucker sind am weitesten verbreitet. Aber auch einige Exoten mischen den Markt auf.

Wir haben zwölf mobilen Fotodrucker getestet, die Liste wird stetig erweitert. Im Vergleichstest 2020: mobile Fotodrucker stellen wir sie gegenüber. Den Vergleichstest und alle Einzeltests sammeln wir auf der Themenseite Fotodrucker. Diese Bestenliste sortiert die zehn besten Modelle und hilft auf einen Blick bei der Kaufentscheidung.

Produkt Huawei CV80 Canon Selphy QX10 Canon Zoemini HP Sprocket Plus Polaroid Zip Prynt Pocket Instax Mini Link Fujifilm Instax Share SP-3 Canon Selphy CP1300 Mbrush (Princube) Peripage A6
TechStage Note 1 1 1 2 4 5 2 2 1 2 2
Druckqualität Gut Gut Gut Befriedigend Gut Befriedigend Sehr gut Sehr gut Sehr gut Ausreichend Mangelhaft
Druckverfahren Zink Thermosublimation Zink Zink Zink Zink OLED-Belichtung OLED-Belichtung Thermosublimation Tintenstrahl S/W-Thermopapier
Verarbeitung Sehr gut Gut Sehr gut Sehr gut Sehr gut Mangelhaft Ausreichend Sehr gut Gut Sehr gut Gut
Gewicht in g 189 445 160 204 186 164 244 312 860 162 155
Display
Bilder pro Akkuladung ca. 15 - 20 ca. 15 - 20 ca. 15 - 20 ca. 15 - 20 ca. 15 - 20 ca. 15 - 20 bis zu 100 ca. 160 ca. 30 - 40 viele k.A.
Kompatibilität Android / iOS Android / iOS Android / iOS Android / iOS Android / iOS iOS Android / iOS Android / iOS / Kamera Android / iOS / Kamera Android / iOS / Windows / Mac OS Android / iOS
Konnektivität Bluetooth WLAN Bluetooth Bluetooth Bluetooth Lightning-Port Bluetooth WLAN WLAN / USB-Stick / SD-Karte WLAN Bluetooth
Bildgröße in cm 5 × 7,6 6,8 × 6,8

5 × 7,6 5,8 x 8,7 5 × 7,6 5 × 7,6 8,6 × 5,4 6,2 x 6,2 10 x 15 1,4 × 130 5,7 × XX
Bilder selbstklebend − / ✔ − / ✔
Preis in Euro (Stand: Jan. 21) 90 120 110 --- 123 --- 105 170 115 (+ 50 für Akku) 113 37
Bildpreis in Euro (Stand: Okt. 18) ca. 0,50 ca. 0,80 ca. 0,50 ca. 0,50 ca. 0,50 ca. 0,50 ca. 0,70 ca. 0,80 ca. 0,20 gering fast nichts

Der Huawei CV80 Mini-Fotodrucker ist der beste bisher von uns getestete Zink-Drucker. Dabei sieht er nicht nur sehr schick aus, ist hervorragend verarbeitet und äußerst kompakt. Er bringt eine richtig gute App mit allen wichtigen Funktionen mit, die mit einer sehr guten Nutzerführung überzeugt. Überraschend gut und besser als die anderer Zink-Fotodrucker ist Qualität der ausgedruckten Bilder.

Was uns die Entscheidung, den Huawei CV80 auf den Thron zu setzten, zusätzlich erleichtert hat, ist sein günstiger Preis von 90 Euro. Toll finden wir, dass dem Huawei CV80 gleich 50 Stück Fotopapier beiliegen, die einzeln gekauft gut 20 Euro kosten und zu allen Zinkdruckern, die dasselbe Fotoformat verwenden, kompatibel sind.

Testbericht Huawei CV80

Der Canon Selphy CP1300 ist der größte von uns getestete Fotodrucker und verdient nur bedingt das Prädikat „Mini“. In Rucksäcke passt er locker, in selbst große Hosentaschen nicht. Zumindest ist er klar mobil, kommt er doch mit einem optionalen Akku, der dann das Gesamtgewicht allerdings auf 1290 g erhöht.

Er setzt als Druckverfahren auf Thermosublimation. Der CP1300 rollt beim Druck aus einer mit dem Fotopapier mitgelieferten Wachsfolienkartusche einzelne Farbfolien in vier Schritten über das Bild. Die Bildqualität ist sehr gut, vergleichbar mit den Sofortdruckern in Müller, Rossmann, DM und Co. Die einzelnen Ausdrucke sind verglichen mit der Konkurrenz günstig, so kosten 108 Ausdrucke nur gut 20 Euro.

Testbericht Canon Selphy CP1300

Der Canon Zoemini ist sehr kompakt und klein. Er wirkt zudem hervorragend verarbeitet. Lediglich die bei der schwarzen Version deutlich sichtbaren Fingerabdrücke stören uns im Test. Der Zoemini setzt auf das Zink-Druckverfahren. Seine Bildqualität ist für diese Drucktechnik überdurchschnittlich gut und auch die App kann sich sehen beziehungsweise gut bedienen lassen. Dabei bietet sie sogar einige mehr oder weniger brauchbare Augmented-Reality-Funktionen: Sonnenbrillen & Co. über Gesichter legen funktioniert gut. „Witziges” Gesichterverzerren produziert dagegen gruselige Ergebnisse. Alles in allem ist der Canon Zoemini ein sehr guter Spaßdrucker für Partys und Events.

Testbericht Canon Zoemini

Der Fujifilm Instax Share SP-3 wirkt äußerlich futuristisch und ist ein echter Hingucker. Er ist außergewöhnlich gut verarbeitet. Als Verbindungsstandard nutzt er im Gegensatz zu seinen weit verbreiten Bluetooth-Kollegen WLAN. Das macht die Verbindung zum Smartphone etwas umständlicher. Angeblich reicht eine Akkuladung für bis zu 160 Ausdrucke. Bei unseren etwa 20 Testdrucken konnten wir den Akku nicht leer saugen.

Als Druckverfahren kommt hier OLED-Belichtung zum Einsatz. Die Bilder kommen sehr schnell aus dem Drucker, danach braucht es äquivalent zu den kultigen Polaroids noch ein paar Minuten, bis das Bild in voller Farbpracht erstrahlt. Die Bildqualität ist gut, sie wirkt jedoch stets als läge ein Retro-Filter darüber. Toll ist das wasserfeste Kunststoffmaterial der Ausdrucke. Sie fühlen sich wertig wie bei keinem anderen Fotodrucker an. Leider sind sie mit etwa 80 Cent pro Ausdruck teuer.

Testbericht Fujifilm Instax Share SP-3

Der Canon Selphy setzt wie der CP3000 vom gleichen Hersteller auf Thermosublimation als Druckverfahren. Auch hier fährt das Bild beim Druck zum Auftragen der verschiedenen Schichten mehrfach aus dem Gehäuse heraus und wieder herein. Leider bietet der QX10 nicht die überragende Druckqualität des CP3000. Trotzdem ist die Bildqualität gut und besser als die der Zink-Drucker.

Die bedruckte Fläche der selbstklebenden Bilder im Polaroid-Look beträgt maximal 6,8 × 6,8 Zentimeter. Zum Fotopapier gehört immer eine Rolle mit Farbfolien. Zwar ist der Drucker selbst mit 120 Euro nicht übermäßig teuer, die Bilder aber schon. Sie kosten jeweils 70 Cent.

Testbericht Canon Selphy QX10

Der Instax Mini Link nutzt das gleiche OLED-Verfahren wie der Fujifilm Instax Share SP-3. Entsprechend kommen auch hier die etwa 70 Cent teuren Bilder sehr schnell aus dem Drucker und benötigen danach etwas Zeit, sich vollkommen zu belichten. Die Bildqualität ist gut, auch hier ist ein Retro-Effekt zu sehen. Mit einer Akkuladung sollen bis zu 100 Bilder drin sein. Mit unseren 20 Testdrucken erreichten wir das Limit des Akkus nicht.

Die eigenartige App hat uns nicht gefallen. Die Optik des Instax Mini Link ist gewöhnungsbedürftig und erinnert etwas an einen Hartschalenkoffer – inklusive Knarzen.

Testbericht Fujifilm Instax Mini Link

Der Mbrush, baugleich zum Princube, ist ein echter Exot. Er nutzt für den Druck eine beiliegende HP 62 XL Tintenkartusche. Um ein Bild zu erzeugen, zieht der Nutzer den Mbrush über eine Oberfläche. Dabei einsteht ein 14 mm breiter Druckstreifen, der mit mehreren Zügen auf Papier ein großes Bild ergeben kann. Das funktioniert nach etwas Übung auch ganz gut, erzeugt aber keine gleichbleibend hohe Druckqualität. Für die ist unter anderem die gewählte Oberfläche entscheidend. Papier, Pappe, Kunststoff und Holz funktionieren gut. Hier nimmt das Material die Druckfarbe gut auf. Sind diese Materialien beschichtet, kann die Farbe nicht einziehen, was zu einem verwaschen wirkendem Druckbild führt. Da die Farbe in der mitgelieferten Kartusche wasserlöslich ist, verschmiert das Druckbild schon bei leichter Berührung. Das Drucken auf Haut gelingt eher schlecht als recht – trotz des mitgelieferten Aufsatzes für den Druckkopf, der den Abstand etwas vergrößert.

Trotzdem macht der Mbrush Spaß. Es ist ein sehr befriedigendes Gefühl, mit ihm über eine Oberfläche zu gleiten und einen bunten Motivstreifen zu hinterlassen. Weniger gefällt uns die uninspirierte Software und die umständliche Steuerung via WLAN. Auch das schnelle Eintrocknen des Druckkopfes nervt.

Testbericht Mbrush (Princube)

Der Peripage A6 eignet sich nur bedingt als Fotodrucker. Dafür ist seine Schwarz-/Weiß-Darstellung einfach zu schlecht. Er nutzt Thermopapier wie es auch häufig bei Kassenzetteln vorkommt. Trotzdem macht er richtig Spaß. Denn die kleinen auf Wunsch selbstklebenden Zettelchen kommen blitzschnell aus dem Drucker und eignen sich für allerlei Unfug. Noch dazu sind sie spottbillig. Aus dem China-Shop geordert kostet ein Meter Druckpapier nur wenige Cent.

Testbericht Peripage A6

Der HP Sprocket Plus druckt im Zink-Verfahren, allerdings sind seine Bilder etwas größer als bei den anderen Druckern. Seine Bildqualität geht in den meisten Fällen in Ordnung. Details stellt er deutlich dar, bei Farbverläufen kann es zu Cluster-Bildungen kommen. Auch zeigt er vor allem in hellen Bildbereichen teilweise deutliche Streifen, die wohl von den Rollen kommen, über die der Ausdruck beim Herauskommen fährt. Insgesamt ist der Drucker etwas zu teuer, für andere Zink-Drucker legen Käufer weniger Geld auf den Tisch. Ein Foto kostet etwa 45 Cent.

Testbericht HP Sprocket Plus

Schade, Polaroid, das war nichts. Auch, wenn der Polaroid Zip auf den ersten Blick dank seiner guten und kompakten Verarbeitung durchaus einen ordentlichen Eindruck macht. Selbst die Bildqualität spielt im vorderen Feld der Zink-Drucker mit. Doch die App vermiest einem den Spaß komplett. Sie verzerrt scheinbar willkürlich Fotos, hat Probleme mit Hochkantbildern, ist datenhungrig, bietet einige Features, die schlicht nicht funktionieren und stürzt unangenehm regelmäßig ab. Hier hat Polaroid an der falschen Stelle gespart.

Testbericht Polaroid Zip

Der Huawei CV80 leistet sich kaum Schwächen und ist dabei noch am erschwinglichsten. Der Canon Selphy CP1300 druckt an schönsten und seine Bilder sind recht günstig. Dafür ist er unhandlich. Aber auch die OLED-Drucker von Instax können wir empfehlen, besonders wegen ihren enorm charmanten Ausdrucken.

Wir haben die wichtigsten mobilen Fotodrucker im Vergleichstest 2020: Zehn mobile Fotodrucker gegenüberstellt. Den Vergleichstest und alle Einzeltests sammeln wir auf der Themenseite Fotodrucker.

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