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Solarstrom für Gadgets: Panels, Powerbanks und Rucksäcke

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Bild: Unsplash /

von und Philipp Sussmann  //   //  Stand: Twitter

Beim Wandern, auf dem Festival oder am Strand: Solarzellen versprechen Strom aus Sonnenenergie. Diese Kaufberatung zeigt passende Produkte und Einschränkungen.

Gleich zu Beginn müssen wir die Erwartungen dämpfen: Nur mit einer kleinen Solarzelle lässt sich eine leere Powerbank mit einer Kapazität von 10.000 mAh und mehr nicht aufladen – oder zumindest nicht in einer vernünftigen Zeit. Das liegt vor allem an der Leistung der Solarmodule. Diese wird durch Sonneneinstrahlung, Modulart, Ausrichtung, Temperatur und anderen Faktoren beeinflusst – kurz, die von den Herstellern angegebenen Werte zur Ladung sind oft theoretisches Wunschdenken.

Zugleich gilt: Je mehr Fläche, desto besser. Denn der Leistungsgrad einer Solarzelle liegt, je nach Bauart, zwischen 6 und 20 Prozent. Gerade die fest in Powerbanks oder Rucksäcken integrierten Solarzellen sind meist so klein, dass sie gerade einmal ein Mindestmaß an Strom liefern können. Besser sind faltbare Solar-Panels, die mehrere Module koppeln. Diese eignen sich vor allem für stationäre Outdoor-Aufenthalte, etwa am Campingplatz oder auf einem Festival.

Unsere Kollegen der c’t haben sich im August 2017 ausführlich mit dem Thema „Strom aus der Natur“ beschäftigt. Im Beitrag stellen sie auch alternative Lösungen zu Solar vor, etwa einen Generator fürs Fahrrad, eine Wasserturbine, eine Brennstoffzelle oder einen Grill, der parallel Strom produziert.

Auf das Thema Solarenergie sind inzwischen auch einige Hersteller von Überwachungskameras aufmerksam geworden. Die Modelle Reolink Argus 2 (Testbericht) und Ring Spotlight (Testbericht) sind mit optionalem Solarpanel erhältlich. Der Vorteil dieser Lösung: eine von Steckdosen unabhängige Platzierung. Daneben sollen zukünftig auch Elektro-PKW und Dohnen per Sonnenenergie angetrieben werden.

Auch wenn die Solarmodule die Powerbanks nicht auf 100 Prozent Ladezustand halten, sorgen sie doch zumindest für ein Grundrauschen und verlängern so im besten Fall die zur Verfügung stehende Ladung. Dazu kommt: Die Powerbanks kosten kaum mehr als ihre Nicht-Solar-Pendants. Außerdem sind sie in den meisten Fällen gegen Wasser, Staub und Stöße geschützt – für Outdoor-Aktivitäten wichtig. Einige Produkte fungieren auch als Taschenlampe, den Strom liefert der integrierte Akku.

XLayer Powerbank Plus Solar 15000 schwarz/orange (212848)

XLayer Powerbank

Xtorm Power Bank Hybrid 10000 (FS103)

Xtorm Hybrid Powerbank

Sandberg Outdoor Solar Powerbank 16000 (420-35)

Sandberg Powerbank

Xtorm Power Bank Evoke 10000 (AM121)

Xtorm Evoke Powerbank

Powerneed Powerbank Solar 23000mAh schwarz/rot (S23000)

Powerneed Powerbank

PowerTraveller Tactical Extreme Powerbank 2019

PowerTraveller Tactical Extreme

Wer stationär ist, vielleicht an Strand, See oder auf dem Musikfestival, sollte sich den Kauf einer faltbaren Solaranalge überlegen. Sie sind leicht, bieten eine größere Fläche als die Powerbanks und lassen sich ideal in der Sonne platzieren. Wie gut das klappt, haben wir in unserem Testbericht Solar-Ladegerät mit 18 Watt ausprobiert. Wichtig hier: Idealerweise sollten Powerbank und Solamodul vom gleichen Hersteller stammen und aufeinander abgestimmt sein. Sonst kann es zu Problemen mit dem Ladecontroller kommen.

Goal Zero Nomad 20 Solarpanel

Nomad Panel

Goal Zero Nomad 28 Plus Solarpanel

Goal Zero Nomad Plus 28W Solarpanel

(Kein Produktbild vorhanden)

Anker 15W Solarpanel

BigBlue Solarpanel 28W

BigBlue 28W Solarpanel

AllPowers Solar Charger 100W (AP-SP-012-BLA)

AllPowers 100W Solarpanel

Choetech Solarpanel 14W (J-SC004-1-EU)

Choetech 14W Solarpanel

Sind wir realistisch – die in Rucksäcken verbauten Solarzellen häufig sind wenig mehr als Spielerei. Wer aber ohnehin einen passenden Rucksack für sommerliche Ausflüge sucht, sollte trotzdem einen Blick auf diese Produkte werfen. Damit lassen sich zwar keine Miniatur-PCs betreiben, aber die Ladung einer angeschlossenen Powerbank über längere Zeit stabil halten. Wer schon einen Lieblingsrucksack hat, der kann diesen auch nachrüsten. Ein solches Solarladegerät haben wir im Gadget der Woche vorgestellt. Beispiele für solche Produkte sind:

SunnyBAG Explorer Solarrucksack

SunnyBag Rucksack

SunnyBAG Leaf Solarpanel

Nachrüst-Panel

(Kein Produktbild vorhanden)

Zerone Rucksack

(Kein Produktbild vorhanden)

Keenici Rucksack

(Kein Produktbild vorhanden)

CBCA Rucksack

(Kein Produktbild vorhanden)

CSDA Rucksack

Komplett autark ist man mit diesen kleinen Solarkraftwerken nicht. Wer aber regelmäßig längere Touren unternimmt oder zur Festivalsaison länger ohne Steckdose unterwegs ist, der braucht sowieso eine oder mehrere Powerbanks um Gadgets zu betanken. Da macht es durchaus Sinn, in ein wenig Solar zu investieren; im schlimmsten Fall laden die Reserven nur langsam auf. Allerdings muss man sich auch nicht darum kümmern. Die Panele werden in die Sonne gedreht, liegengelassen und Abends haben die Akkus wieder Saft für Smartphone und Co.

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