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Schnäppchen-Check: Xiaomi, Smartphones auf eBay, Fitness

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Der wöchentliche Schnäppchen-Check zeigt, dass es kurz nach Ostern viele Angebote, aber nur wenig echte Deals gibt. Wir prüfen die Angebote von Mediamarkt und Co.

Bei den mit * gekennzeichneten Links handelt es sich um Provisions-Links (Affiliate-Links). Erfolgt über einen solchen Link eine Bestellung, erhält TechStage eine Provision. Für den Käufer ändert sich dadurch nichts am Preis.

Ostern ist vorbei und das gilt auch für viele Schnäppchenangebote. Selten war es so enttäuschend, die Deals von Mediamarkt, Saturn, Cyberport und Co mit dem Techstage-Preisvergleich abzugleichen. Die vermeintlichen Angebote sind größtenteils woanders im Web deutlich billiger zu haben. Dennoch gibt es ein paar Deals, die man genauer ansehen sollte.

Wir vergleichen den Angebotspreis immer mit dem günstigsten Preis anderer Händler und beachten die Preisentwicklung. So fällt sofort auf, wenn ein Händler kurz vor Beginn der Rabattaktion den Preis erhöht, damit die Ermäßigung höher erscheint.

Unter den jeweiligen Abschnitten binden wir einen Preisvergleich ein, der den tatsächlich günstigsten Preis anzeigt und direkt zum Verkäufer führt. Häufig ziehen andere Händler nach und passen ihre Preise den Angebotspreisen an, um höher gelistet zu werden.

Diese Woche gilt: Vorsicht bei Fernseh-Angeboten. Die sind fast durch die Bank Scheinschnäppchen, wer vergleicht, der kauft billiger. Das Negativbeispiel ist der *65-Oled-TV LG OLED65B8LLA bei Mediamarkt. Den gibt es bei anderen Anbietern für 1699 Euro, satte 500 Euro billiger. Zumal ist er meist unter 2000 Euro zu bekommen, die 2199 Euro von Mediamarkt sind da kein Deal.

Ähnlich ist es beim 4K-TV Samsung UE55NU7179. Cyberport bietet ihn im Rahmen einer Aktion für 529 Euro an, andere Verkäufer haben ihn für 435 Euro im Programm. Gleiches gilt für den Philips 55PUS7303. Hier hätte Cyberport gerne 666 Euro, wer die „Number of the Beast” nicht zahlen möchte, der bekommt das Gerät für 589 Euro.

LG Electronics OLED 65B8PLA

LG OLED65B8LLA OLED TV

Samsung UE55NU7179

Samsung UE55NU7179

Philips 55PUS7303

Philips 55PUS7303

Erfreulicher sind da schon die Mediamarkt-Angebote zu den Fitness-Trackern von Samsung, Garmin und Fitbit. Die Inspire HR (Testbericht) ist brandneu und schnitt bei uns mit „gut” ab. Den Tracker gibt es in *flieder und *schwarz für jeweils 89 Euro. Sonst kostet der Tracker mindestens 92,96 Euro.

Wer nicht nur einen Tracker, sondern eine ausgewachsene Smartwatch sucht, der sollte die Deals zur Garmin Vivoactive 3 und Vivoactive 3 Music (Testbericht) ansehen. Beide gibt es bei Mediamarkt für *211 Euro (Vivoactive 3) beziehungsweise *239 Euro (Vivoactive 3 Music).

Fitbit Inspire HR Aktivitäts-Tracker lilac (FB413LVLV)

Fitbit Inspire HR, flieder

Fitbit Inspire HR Aktivitäts-Tracker schwarz (FB413BKBK)

Fitbit Inspire HR, schwarz

Garmin vivoactive 3 schiefer/edelstahl (010-01769-10)

Garmin Vivoactive 3

Garmin vivoactive 3 Music schwarz (010-01985-02)

Garmin Vivoactive 3 Music

Ein Online-Anbieter ist heute aber mit (fast) allen Angeboten günstiger als die Konkurrenz, Notebooks-Billiger wird seinem Namen gerecht. Gerade wer Netzwerkkomponenten sucht oder seinen PC aufrüsten will, der sollte dort vorbeisurfen:

Die SSD A400 von Kingston gibt es dort für 92,90 Euro, der nächste Anbieter nimmt mindestens 98,90 Euro. Das Microsoft Modern Keyboard mit Fingerprint-Leser und Bluetooth kostet dort heute 72,99 Euro statt sonst 76,99 Euro. Ein geringer Nachlass, doch die Tastatur ist selten billiger zu bekommen.

Kingston A400 SSD   960GB, SATA (SA400S37/960G)

Kingston A400 SSD 960GB

Microsoft Modern Keyboard mit Fingerabdruck-ID, Bluetooth, DE (4RL-00007/EKZ-00007)

Microsoft Modern Keyboard mit Fingerprint-ID

Im Bereich Netzwerk es von Netgear einen SOHO-8-Port-Switch des Typs GS300. Der kostet im Web 76,30 Euro, bei Notebooks-Billiger ist er für 66 Euro zu haben. Ebenfalls reduziert ist der 802.11ac-WLAN-Repeater Netgear EX7300 Nighthawk X4. Den gibt es für 79 Euro statt 87,89 Euro. Wer einen Netzwerkspeicher sucht, der bekommt das 3-Bay-NAS QNAP TS-351-2G für 249 Euro statt 283 Euro. Wer dagegen eher neue Festplatten für sein NAS sucht, der sollte sich das Angebot zum Iron Wolf HDD-Bundle ansehen. Zwei Festplatten mit je 8 TByte gibt es für 439 Euro statt 478 Euro. Leider ist das Set teurer als zwein einzelne HDDs, pro Iron Wolf werden alleine etwa 215 Euro fällig.

Netgear EX7300 Nighthawk X4 (EX7300-100PES/EX7300-100UKS)

Netgear EX7300 Nighthawk X4

Netgear SOHO GS300 Desktop Gigabit Switch,  8x RJ-45, PoE (GS308P-100)

Netgear SOHO GS300 Desktop Gigabit Switch

QNAP Turbo Station TS-351-2G,  2GB RAM, 1x Gb LAN

QNAP TS-351-2G

Seagate IronWolf NAS HDD 16TB Bundle, SATA 6Gb/s, 2x  8TB-Pack (ST8000VN0022X2)

Seagate IronWolf HDD NAS-Bundle 16TB (2x 8TB)

Seagate IronWolf NAS HDD  8TB, SATA 6Gb/s (ST8000VN0022)

Seagate Iron Wolf HDD, 8 TByte, einzeln

Wer sich für Marken wie Xiaomi, Cubot iLife oder Lemfo interessiert, der sollte bei eBay vorbeisurfen. Dort gibt es aktuell die „*Emerging Brands”. Bei der Aktion bekommt man mit dem Gutscheincode PHANTASTISCH einen Rabatt von 10 Prozent auf die *Produkte auf der Aktionsseite. Der Clou: Der Gutschein lässt sich pro Konto zweimal anwenden, allerdings nur bis zum 01.05.2019 (hier die kompletten Bedingungen).

Damit sind durchaus interessante Schnäppchen möglich: Der Staubsaugroboter Roborock S50 (Testbericht) kostet dann etwa 359,10 Euro, fast 25 Euro weniger als bei anderen Händlern. Das Outdoor-Handy Cubot King Kong (Testbericht) geht für unter 80 Euro her.

Komplette 3D-Drucker (Übersicht) gibt es beim Humblebundle aktuell zwar nicht, aber jede Menge Lesestoff und Druckvorlagen. Das „*Electronics + 3D Printing by Make”-Paket umfasst zahlreiche englische Make-Bücher und -Artikel, die sich Einstieg ins Löten über den Umgang mit Fusion 360 bis zum Sonderheft „Make:Drones” reichen. Die Pakete kosten zwischen 0,89 Euro und 16,06 Euro. Wie immer richtet sich der Inhalt der Bundles danach, wie viel Geld man ausgibt. Ein Teil der Einnahmen geht an die gemeinnützige Organisation Maker Ed.

Wer schon einen 3D-Drucker hat und zugleich Pen&Paper-Rollenspiele (Übersicht) spielt, der sollte einen Blick ins „*3D Printable Dungeons & Cities”-Bundle werfen. Damit bekommt man STL-Dateien von Monstern, Kisten, modularen Dungeons oder Gegnern, mit denen man die Abenteuer der eigenen Heldengruppe ausführlicher darstellen kann. Die Pakete beginnen bei knapp 0,90 Euro, den kompletten Satz bekommt man ab knapp 13,40 Euro.

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Nach großen Feiertagen gehen die Schnäppchen oft auf Tauchgang. Dann ist es noch wichtiger, die vermeintlichen Angebote zu prüfen. Nicht immer ist ein Deal wirklich billiger, oft genug findet man günstiger Alternativen. Gerade bei teuren TVs oder Apple-Produkten (die gerne als Lockvogel dienen), lohnt sich der Vergleich im Internet.

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