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Samsung Smartphones: Die Galaxy-Serie von A bis Z

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Smartphones und kein Horizont in Sicht: Samsungs Galaxy-Reihe ist ausufernd groß. Wir bringen Licht ins Dunkel und stellen die aktuellen Baureihen und ihre wichtigsten Vertreter vor.

Bis vor einiger Zeit war das Smartphone-Portfolio von Samsung recht überschaubar: Etwa zehn verschiedene Modelle gab es im Jahr, die Bezeichnung war konsequent, einheitlich und selbst für weniger gut informierte Käufer nachvollziehbar. Seit etwas mehr als einem Jahr feuert der Marktführer aus allen Rohren, haut – wohl auch um die Gunst der Stunde zu nutzen und den derzeit wegen des US-Embargos gelähmten Konkurrenten Huawei in Schach zu halten – gefühlt ein Gerät nach dem anderen heraus. Dieses Mehr an äußerlich sehr ähnlichen Smartphones erschwert den Überblick, zumal sich Samsung trotz eines gewissen Klassen-Korsetts einige Freiheiten bei der Namensgebung genehmigt.

Doch ganz gleich, ob Smartphone, Tablet, Smartwatch oder kabellose Kopfhörer, egal ob mit Android-, Windows- oder Tizen-Betriebssystem: Das Gros der Mobile-Geräte wird von Samsung unter der Galaxy-Marke geführt. Diese Vereinheitlichung steigert den Wiedererkennungswert – im Zweifel hat der Nutzer eben einfach „ein Galaxy“. Bei seinen Smartphones unterscheidet Samsung ergänzend dazu nach unterschiedlichen Baureihen, die sich aus einem Buchstaben und zumeist einer zweistelligen Nummer zusammensetzen. Aktuell staffeln sich diese Baureihen überwiegend in Zehnerschritten und je höher die Zahl, desto besser ist auch die Ausstattung des Smartphones. Abstufungen nach oben oder unten markiert der Hersteller durch nachgestellte Namensergänzungen wie Lite, Ultra, Plus oder einen weiteren, klein geschriebenen Buchstaben wie e oder s.

Bekannt ist Samsung vor allem für die S-Serie, die neben der Note-Serie seit einer Dekade die Konstante im Lineup darstellt. Einen vor allem für den Firmenumsatz wichtigen Platz hat die A-Serie eingenommen, die mittlerweile eine unüberschaubar große Anzahl von Smartphones umfasst. Nischen sind die Outdoor-Modelle mit der Bezeichnung Xcover und die faltbaren Smartphones aus der Galaxy-Z-Serie.

Mit dem im September 2014 veröffentlichten Galaxy Alpha legte Samsung den Grundstein für die Galaxy-A-Serie. Das als direkter iPhone-Konkurrent ins Rennen gebrachte Smartphone ging zwar als Premium-Modell durch, das aber eher wegen seines aus Metall gefertigten Gehäuses, statt der knapp unter der S-Klasse angesiedelten Ausstattung. Die Hardware war aber „gut genug“ – eine Eigenschaft, die Samsung für die ab 2015 stets zum Jahresanfang in zwei bis drei Vertretern neu aufgelegte A-Reihe beibehielt. In Design und Ausstattung orientierten sich die Geräte der ersten drei Generationen jeweils an dem Spitzenmodell des Vorjahres, preislich lagen sie allerdings deutlich darunter und waren damit für viele Kunden besonders attraktiv.

Seit 2018 fährt Samsung eine andere Strategie. Die Galaxy-A-Serie beinhaltet mittlerweile die meisten der zuvor unter Galaxy J geführten Einsteigermodelle des Herstellers sowie auch Mittelklasse-Smartphones, die mit ausgewählten Highend-Features ihre Käufer finden sollen. So trägt das 2019 erschienene Galaxy A80 (Testbericht) als erstes Samsung-Smartphone eine ausfahrbare Flip-Kamera, das Galaxy A90 hat ein im Mittelklasse-Bereich noch unübliches 5G-Modul. Tatsächlich haben die Koreaner die einst auf jährlich zwei bis drei Modelle beschränkte Serie auf acht allein hierzulande erhältliche Smartphones im Jahr 2019 aufgefächert. In Zehnerschritten geht es vom schwächsten Serienvertreter Galaxy A10 hoch bis zum Galaxy A90 als stärkstem Gerät – nur das Galaxy A60 wird in Deutschland nicht vertrieben. Die A-Serie deckt damit auch eine sehr große Preisspanne ab, von 100 Euro bis 750 Euro ist fast für jeden etwas dabei.

Galaxy A80: Schlichte Rückseite mit Kamera ein- (li.) und ausgefahren.

Tatsächlich scheint die Verkaufstaktik aufzugehen, Samsung setzt mittlerweile mehr Smartphones aus der Galaxy-A-Reihe als aus dem Premiumsegment ab. Als Kassenknüller stellte sich dabei im Jahr 2019 laut einer aktuellen Omdia-Statistik das Galaxy A10 heraus, das über 30 Millionen Mal verkauft wurde. Das Galaxy A50 kommt auf 24 Millionen, das Galaxy A20 auf 23 Millionen verkaufte Einheiten.

Derzeit vollzieht sich in der Galaxy-A-Reihe der jährliche Generationswechsel. Die ersten 2020er-Auflagen Galaxy A51 (Testbericht) und Galaxy A71 ändern wenig am Erfolgsrezept ihrer Vorgänger, sie sind etwa gleich groß und haben ähnliche, wenn auch ein wenig aufgewertete Features. Das Galaxy A51 hat ein 6,5 Zoll großes Full-HD-AMOLED-Display mit integriertem optischen Fingerabdrucksensor und 32-Megapixel-Punch-Hole-Frontkamera, einen Exynos 9611 Octa-Core-Prozessor, 4 GByte RAM und 128 GByte Speicherplatz mit optionaler Erweiterung sowie einen 4.000 mAh großen Akku. Das Gerät besitzt zudem eine Vierfachkamera: Die Hauptkamera mit Standardweitwinkel nimmt mit bis zu 48 Megapixel auf, hinzu kommen eine 12-Megapixel-Ultraweitwinkelkamera, eine Makrokamera mit 5 Megapixel sowie ein 5-Megapixel-Tiefenmesser für Bokeh-Simulation.

Das Samsung Galaxy A51 in Bildern (18 Bilder)

Das Galaxy A71 ist mit seinem 6,7-Zoll-Punch-Hole-Bildschirm größer, der Snapdragon 730 Achtkerner hat etwas mehr Power und der Arbeitsspeicher fällt mit 6 GByte großzügiger aus. Zudem hat das Hauptmodul der Quad-Kamera eine mit 62 Megapixel noch höhere Auflösung. Das Galaxy A51 kostet 349 Euro, das Galaxy A71 ist vom Hersteller mit 449 Euro bepreist.

Im Jahr 2019 führte Samsung die Galaxy-M-Serie ein, zunächst nur in Schwellenländern, später auch in Europa. Sie bedient vor allem Einsteiger, im Feature-Umfang und auch preislich gibt es Überschneidungen zu Samsungs weiter unten angesiedelten Galaxy-A-Smartphones. So hat das aktuelle Galaxy M30s mit dem Exynos 9611 denselben Chipsatz wie das Galaxy A51, zudem einen 4 GByte großen Arbeitsspeicher und ein AMOLED-Display mit Full-HD-Auflösung.

Die bislang in Deutschland herausgebrachten Modelle Galaxy M30s und M20 zeichnen sich vor allem durch ihre riesigen Akkus aus, mit 6.000 mAh bzw. 5.000 mAh bieten sie eine lange Laufzeit. Abstriche gibt es hingegen bei der Gehäusewertigkeit und der technischen Ausstattung, beispielsweise bei Kamera, Speichergröße oder eben beim Fingerabdrucksensor, der ganz klassisch auf der Rückseite prangt. Das M der Baureihenbezeichnung steht ein wenig konträr zu dieser Ausrichtung übrigens für „Magical“.

Anders als die A- ist die M-Serie auf den Onlinevertrieb ausgelegt, in den Regalen der Elektronikmärkte findet man sie nicht. Preislich bewegen sich die Geräte zwischen 200 und 250 Euro.

Als einer der wenigen großen Smartphone-Hersteller bietet Samsung auch robuste Outdoor-Smartphones an. Die Galaxy-Xcover-Reihe hat eine lange Tradition, der Release des ersten Vertreters geht bereits auf das Jahr 2011 zurück. Wohl auch der kleinen aber treuen Zielgruppe geschuldet ist das in der Branche untypisch lange Zeitfenster zwischen den Veröffentlichungen: Ein neues Xcover-Smartphone lässt in der Regel ganze zwei Jahre auf sich warten. Wegen ihres verstärkten Gehäuses und der für die Bedienung mit Handschuhen ausgelegten vergrößerten Druckknöpfe fallen die Geräte gegenüber herkömmlichen Smartphones immer etwas ausladend aus.

Samsung Galaxy Xcover 4 (10 Bilder)

Die Rückseite des Xcover 4 ist mit einer griffigen Textur versehen.

(Bild: Techstage)

Die aktuelle, schlicht Galaxy Xcover Pro betitelte fünfte Generation erscheint dagegen recht gewöhnlich, nur die genoppte Rückseite aus Kunststoff und vielleicht der oben und unten etwas breitere Displayrahmen lassen ein Outdoor-Smartphone dahinter vermuten. Dennoch besteht es laut Hersteller alle 21 Tests aus dem Militärstandard-Katalog 810G, überlebt nach IP68-Zertifizierung ein halbstündiges Wasserbad in bis zu 1,50 Metern Tiefe sowie einen Sturz aus 1,50 Metern Höhe auf harten Boden unbeschadet.

Der 6,3 Zoll große Full-HD-LCD-Bildschirm des Galaxy Xcover Pro ist ähnlich lang gezogen wie bei vielen anderen Smartphones, links in der oberen Ecke ist die Frontkamera in die Anzeige eingefasst. Das Smartphone ist mit dem Achtkerner Exynos 9611 und 4 GByte RAM bestückt, hinzu kommen 64 GByte erweiterbarer Speicherplatz und eine Doppel-Kamera, bestehend aus einem Standard- und einem Ultraweitwinkelmodul. Ein Fingerabdrucksensor findet sich in der Power-Taste. Besonderheiten sind die zwei programmierbaren Druckknöpfe im Rahmen, die zusätzlichen Pogo-Pins am USB-C-Port, die das Laden ohne Stecker erlauben und der wechselbare 4.050-mAh-Akku. Das Galaxy Xcover Pro kostet zwischen 450 und 500 Euro.

Die S-Serie ist Samsungs Aushängeschild. Für seine Spitzenklasse wirft der Hersteller einmal im Jahr alles in die Waagschale, steckt neueste Highend-Hardware und jedes erdenkliche Feature hinein. Wo das erste, im Jahr 2010 erschienene Modell noch als iPhone-Klon abgetan wurde, steht das Galaxy S nach seiner Emanzipation heute für viel mehr als nur das bloße Gegengewicht zum Apple-Smartphone. Für viele Technikfans ist es das beste Android-Smartphone, das man kaufen kann.

Und gekauft wurden die Samsung-Flaggschiffe zumindest in den ersten Jahren massig. Mit 80 Millionen abgesetzten Einheiten ist das Galaxy S4 bis dato nicht nur das erfolgreichste Smartphone des Herstellers, sondern auch das meistverkaufte Gerät mit Android. Der Einfluss von Samsung auf die Verbreitung des Google-Betriebssystems ist deshalb nicht zu unterschätzen, ohne das Galaxy S stünde es womöglich nicht da, wo es heute ist.

Die Kamera des Samsung Galaxy S20 Ultra

Wie viele andere Hersteller bietet auch Samsung sein Topmodell in mehreren Varianten an, im vergangenen Jahr waren es vier, 2020 sind es mit Galaxy S20, Galaxy S20 Plus und Galaxy S20 Ultra bislang immerhin drei. Jedes dieser Smartphones wird – zumindest in Europa – vom Exynos 990 angetrieben, in Speicherausstattung, Display- und Akkugröße sowie der Kamerakonfiguration gibt es allerdings Unterschiede – so natürlich auch beim Preis. Für wen sich welches der drei Modelle lohnt, zeigen wir im Artikel Samsung Galaxy S20, Plus und Ultra: Welches Modell kaufen?

Das Galaxy S20 Ultra (Testbericht) ist mit bis zu 16 GByte RAM, 512 GByte Speicher, einer Quad-Kamera mit bis zu 108 Megapixel und optischem Periskop-Zoom sowie 5G ausgestattet und damit das leistungsstärkste – mit einem Preis ab 1.350 Euro aber auch teuerste – Modell im aktuellen Lineup. Das riesige 6,9-Zoll-Display hat wie die kleineren 6,7-Zoll- und 6,2-Zoll-Bildschirme von Galaxy S20 Plus und Galaxy S20 eine Bildwiederholrate von bis zu 120 Hz, wodurch Animationen und der Bildlauf butterweich dargestellt werden.

Alle Bilder vom Test des Samsung Galaxy S20 Ultra (24 Bilder)

Jedes der Galaxy-S20-Smartphones hat einen unsichtbar unter dem Bildschirm verbauten Ultraschallfingerabdrucksensor, eine 32-Megapixel-Frontkamera, ein Gehäuse aus Glas und Metall mit Wasser- und Staubschutz sowie eine Qi-Spule für passives und aktives Drahtlosladen. Galaxy S20 und Galaxy S20 Plus gibt es optional noch als teurere 5G-Ausführungen, das Ultra hat das Modul für den aktuellen Funkstandard in jeder verfügbaren Konfiguration integriert.

Wurde Samsung für das erste, 2011 erschienene Galaxy Note für sein für damalige Verhältnisse unüblich großes 5,3-Zoll-Bildschirms von Kritikern noch müde belächelt, darf das Gerät heute getrost als Trendsetter bezeichnet werden. Denn wo sich Tech-Journalisten für die Beschreibung des Note und vieler kommender Smartphones mit Bildschirmen jenseits der 5,5 Zoll noch das Wortungetüm „Phablet“ (hin und wieder auch „Smartlet“) einfallen ließen, meint das heute nicht weniger als das gewöhnliche, in den vergangenen Jahren stetig gewachsene Smartphone. Eine Anekdote, die übrigens auch Samsung niemals müde wird, bei der Präsentation eines neuen Note-Modells aufzutischen.

Der große Bildschirm war schon bei der Erstauflage des Galaxy Note nicht das einzige Unterscheidungsmerkmal zu anderen Smartphones. Ein weiteres war der im Gehäuse versenkbare Bedienstift. Der vom Hersteller S Pen genannte Stylus wurde über die Jahre zum alleinigen Aushängeschild der stets mit Top-Hardware bestückten Note-Serie und somit auch konsequent um neue Features erweitert. Heute lässt sich der Stift beispielsweise auch als Fernauslöser für die Kamera nutzen, für bestimmte Gesten muss er nur noch über dem Display geschwungen werden.

Auf den ersten Blick von vorn kaum zu unterscheiden: Note 9 (links) und Note 10.

Schwer zu vergessen ist im Zusammenhang mit der Note-Serie der bislang größte Skandal rund um Samsungs Smartphone-Sparte: Das Galaxy Note 7 wies einen Herstellungsmangel auf, der unter Umständen dazu führen konnte, dass der Akku Schaden nimmt und Feuer fängt. Auch nach einer Umtauschaktion konnte Samsung die Sicherheit des Smartphones nicht gewährleisten und stellte den Verkauf gänzlich ein. Bereits abgesetzte Geräte sollten vom Kunden zurückgegeben werden. Nicht zurückgegebene Geräte wurden aus der Ferne unbrauchbar gemacht, der Rest einiges später als überarbeitete Version und mit weniger Akkuleistung in Korea verkauft. Als Konsequenz für alle weiteren Modelle wurden neue interne Sicherheitstests für Smartphone-Batterien eingeführt.

Die aktuelle Auflage der Note-Reihe umfasst drei Modelle. Im Spätsommer 2019 stellte Samsung Galaxy Note 10 (Testbericht) und das auch in einer 5G-Variante erhältliche Galaxy Note 10 Plus (Testbericht) vor, zum Jahresanfang wurde das Galaxy Note 10 Lite nachgeschoben. Diese abgespeckte Variante verfügt über den serientypischen S Pen, nicht jedoch über alle Features aus der Oberklasse. Dem Stift fehlt ein Gyroskop und damit einige der neuen Eingabegesten der Note-10-Reihe, das Smartphone selbst hat keinen Wasserschutz und kein Qi-Modul für drahtloses Laden. Dafür ist das Galaxy Note 10 Lite günstiger und mit dem Galaxy-S9-Chip Exynos 9810, 6 GByte RAM, einer Triple-Kamera sowie dem 6,7 Zoll großen Punch-Hole-Display andererseits gar nicht so schlecht bestückt.

Samsungs neueste Geräteserie heißt Galaxy Z. Sie fasst künftig alle faltbaren Smartphones des Herstellers zusammen, rückwirkend auch das Galaxy Fold (Testbericht). Mit diesem 2019 erschienenen Foldable und dem aktuellen Galaxy Z Flip umfasst die Reihe damit erst zwei Geräte, ein Nachfolger zum Galaxy Fold steht aber angeblich bereits in den Startlöchern. Samsung verfolgt mit Flip und Fold zwei unterschiedliche Ansätze: Während sich das Galaxy Z Flip zu einem Smartphone im klassischen länglichen Format aufklappen lässt, breitet sich das Galaxy Fold in eine bei Tablets gängige 4:3-Anzeigefläche aus.

Wegen seines niedrigeren Preises und der zwar in einer Neuauflage weitestgehend behobenen, dennoch nachklingenden technischen Probleme beim Faltmechanismus des Galaxy Fold dürfte das Galaxy Z Flip für viele Technikbegeisterte aktuell die interessantere Wahl darstellen. Das Gerät wird wie ein herkömmliches Klapphandy à la Motorola Razr geöffnet und offenbart so ein 6,7 Zoll großes Full-HD-Display im 21,9:9-Seitenverhältnis. Anders als das Fold-Modell ist der Bildschirm mit einer dünnen Glasschicht bedeckt, der immerhin vor gröberen Gegenständen Schutz bietet. An seiner Außenseite hat das Galaxy Z Flip ein Miniaturdisplay, das Uhrzeit und Benachrichtigungen, aber auch den Kamerasucher anzeigen kann.

Samsung Galaxy Fold

Das mit 1.500 Euro nicht gerade günstige Falt-Smartphone hat zwar keine aktuelle Highend-Hardware zu bieten, der in den internationalen Galaxy-S10-Smartphones verbaute Snapdragon 855 mit 8 GByte RAM liefert aber auch heute noch eine ordentliche Leistung. Zu den weiteren Features zählen eine Dual-Kamera mit Standard- und Ultraweitwinkelmodulen, eine Qi-Spule für drahtloses Laden sowie ein in die Power-Taste integrierter Fingerabdrucksensor.

Es ist nicht ganz leicht durchzublicken, im Dschungel der Samsung-Smartphones. Vor allem die einst so überschaubare A-Serie hat der Hersteller mittlerweile so weit aufgefächert, dass sie neben Einsteiger- und Mittelklasse-Smartphones auch solche umfasst, die vor allem preislich an der Oberliga kratzen. Zusätzliche Namensanhängsel wie bei Galaxy A20e oder Galaxy M30s erschweren zumindest die Netzrecherche, denn in einigen Regionen werden die Geräte etwas verändert auch ohne Suffix verkauft.

Das Maß aller Dinge bleiben im Hersteller-Portfolio die – wenn auch zuletzt mit den Lite-Auflagen etwas verwässerten - Spitzenserien Galaxy S und Galaxy Note, begleitet von der neu eingeführten Z-Reihe für faltbare Smartphones. Die Xcover-Familie bleibt übersichtlich, das Outdoor-Handy wird nur alle paar Jahre neu aufgelegt und bleibt für sich. Während die A-Serie nun nahezu alles unterhalb des Premium-Lineups abdeckt, steht das Galaxy M etwas zwischen den Stühlen – für diese Modelle könnten sich Nutzer interessieren, die weniger Wert auf die technische Ausstattung als auf die Akku-Laufzeit legen.

Mit dem riesigen Angebot will Samsung dem Käufer für jede Anforderung das passende Smartphone bieten – am Ende muss der sich aber eher dafür entscheiden, wo er am ehesten Kompromisse eingehen kann.

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