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Samsung Galaxy S20 Ultra: Hüllen, Cases & Displayschutz

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Das Samsung Galaxy S20 Ultra kostet ab 1349 Euro – das schreit geradezu nach Sicherheitsmaßnahmen. Wir zeigen, welche Schutzhüllen es für das Spitzenmodell gibt.

Das Galaxy S20 Ultra (Testbericht) ist das Topmodell der neuen Flaggschiff-Reihe von Samsung. Es hat unter anderem ein riesiges 6,9-Zoll-Display, eine 108-Megapixel-Kamera und Vorder- und Rückseite bestehen komplett aus Glas. Entsprechend kann eine kleine Unachtsamkeit teuer werden, denn eine Reparatur kostet schnell mehrere hundert Euro. Außerdem schleichen sich bei längerer Nutzung selbst bei großer Vorsicht feine Kratzer ins Glas, die die schicke Optik des Geräts zunichte machen. Da erscheinen vorbeugende Sicherheitsmaßnahmen sinnvoll, damit es erst gar nicht zu so einem teuren Worst-Case-Scenario kommt. Wir verraten, welche Hüllen, Cases, Panzerglas und Schutzfolien es für das S20 Ultra gibt.

Den passenden Schutz für die anderen beiden S20-Modelle haben wir bereits hier zusammengestellt: Samsung Galaxy S20 (Ratgeber) und Samsung Galaxy S20+ (Ratgeber). Wer stattdessen gleich bei der ANschaffung sparen will, findet im Ratgeber Samsung Galaxy S20: Günstige Alternativen zum Topmodell.

Schutzhüllen für das Samsung Galaxy S20 Ultra fangen bei 4 Euro an.

Samsung-Hüllen für das S20 Ultra kosten ab 15 Euro. Das günstigste Silikon Cover gibt es in den Farben Blau, Dunkelblau, Grau Pink Schwarz und Weiß. Es schützt den Rahmen des Smartphones und damit die seitlichen Tasten und wölbt sich minimal über die Ränder. Somit ist das Telefon vor leichten Stürzen geschützt, die Hüllen tragen aber nich zu stark auf.

Wer Metall-Look vorzieht, findet mit dem Protective Standing Cover eine Hülle im Stil eines Rimowa-Koffers. Das Cover besitzt einen integrierten Standfuß zum Aufstellen im Landscape-Modus und ist in Schwarz und Grau erhältlich. Die robuste Hülle kostet rund 21 Euro.

Eleganter wird es mit dem Leder-Case von Samsung, das es ab etwa 28 Euro gibt. Das sieht nicht nur edel aus, sondern fühlt sich zudem weich an und verleiht dem sonst rutschigen Smartphone eine gute Haptik. Samsung bietet das Leder-Cover in den Farben Blau, Braun, Dunkelgrau, Hellgrau, Rot und Schwarz an.

Mehr als reinen Schutz bieten drei weitere Samsung-Hüllen ab 35 Euro. Wer ein Flip-Cover bevorzugt, wird mit dem Clear View Cover genannte Case fündig. Das hat eine schmale transparente Plastikscheibe auf der rechten Frontseite und zeigt dort die wichtigsten Informationen des S20 Ultra auf einen Blick. Das LED Cover besitzt einen kleinen Sternenhimmel aus LEDs auf der Rückseite. Das Case lädt sich automatisch via Induktion des S20 Ultra. Ähnlich dem Samsung Smart LED Cover bietet auch das Smart LED View Cover viele kleine LEDs, hier allerdings auf der Vorderseite des Flip-Cases. Damit werden Dinge wie verpasste Anrufe, Nachrichten und die Uhrzeit angezeigt. Das Telefon selbst ist von einem Case aus hartem Kunststoff geschützt. Auf der Innenseite der Klappe befindet sich ein Fach für Karten und Geldscheine. Das Cover für gut 35 Euro gibt es in den Farben Hellblau, Grau, Pink, Schwarz und Weiß.

Hüllen von Drittanbietern haben meistens ebenfalls eine gute Verarbeitung und sind oft günstiger als die Samsung-Originale. Hersteller Spigen hat beispielsweise schwarze und transparente Silikon-Hüllen, Cases mit Glitzerelementen sowie mit schwarzem Silikonrahmen und transparenter Rückseite aus Hartplastik für jeweils 9 bis 11 Euro im Angebot.

Otterbox verkauft wie gewohnt massive Schutzhüllen, die selbst harte Stöße abfedern sollen. Auch hier findet man Silikon-Hüllen in Blau, Grau, Schwarz und Transparent, Bumper- und Flip-Cases sowie Hüllen mit integriertem Pop-Socket. Die Preise dafür liegen zwischen 16 und 25 Euro.

Budget-Hüllen sind selten hochwertig noch langlebig – sie zerkratzen leicht oder lösen sich oft in recht kurzer Zeit mehr und mehr auf, gerade Hüllen aus Kunstleder. Immerhin bieten sie einen ersten Schutz für das teure und fragile Samsung Galaxy S20 Ultra, allerdings sollten sich Besitzer die Frage stellen, ob hier nicht unter Umständen am falschen Ende gespart wird. Verlockend sind die zahllosen Angeboten allemal, Billighüllen gibt es schon ab 4 Euro. Zur Auswahl stehen transparente Silikon-Hüllen, Cases aus Hartplastik sowie Flip-Cases in diversen Farben.

Neben Flip-Cases mit integriertem Fach für Geldscheine und Karten gibt es noch diverse andere Hüllen für das Samsung Galaxy S20 Ultra. Dazu gehören etwa Rundum-Bumper, Cases mit Standfuß, Hüllen mit Umhängekette oder integriertem Akku. Wie bei den Budget-Hüllen gilt auch hier: Die Produkte sind meist nicht besonders hochwertig und halten nicht lang.

Wer sicheren Halt wünscht, klebt auf das Glas der Smartphone-Rückseite zum Beispiel einen Griff der Firma Popsockets. Die kleinen Sockel stehen eingefahren etwa 7 mm aus dem Gehäuse hervor, ausgefahren fast 25. Unserer Erfahrung nach gewöhnt man sich sehr schnell an die Popsockets, die beim Halten des Smartphones ein gewisses Gefühl der Sicherheit vermitteln. Netter Nebeneffekt: Ausgeklappt lässt sich das Telefon im Landscape-Modus aufstellen, um zum Beispiel Videos bequem zu betrachten. Bei den meisten Popsockets ist das Motiv austauschbar. Als Zubehör gibt es passende Auto- und Wandhalter. In der Bildergalerie zeigen wir Popsockets mit Spiegel, Swarovski-Kristallen, Marvel-Motiven, Pop-Art und viele mehr.

Alternativ bietet Artwizz die sogenannten Phonestraps an. Die knapp 10 mm breiten Bänder werden auf der Rückseite einer Handyhülle installiert, auch sie bieten einen sicheren Halt, tragen allerdings im Gegensatz zu den Popsockets kaum auf. Die Speck Grabtabs in der Größe einer Kreditkarte stehen mit etwa 3 mm kaum vom Case ab. In die ausfahrbare Schlaufe sollen Nutzer einen Finger stecken, um das Smartphone sicher zu greifen. Allerdings fährt die Schlaufe meist schon nach kurzer Nutzungszeit nicht mehr richtig ein und steht dann immer ein Stückchen heraus.

Ein guter Displayschutz besteht in der Regel aus dünnem Panzerglas und nicht aus Folie. Das Glas ist extra gehärtet und bricht zwar im Falle des Falles, schützt aber das darunter liegende Display vergleichsweise zuverlässig. Allerdings gibt es bei der S20-Serie von Samsung ein Problem: Die meisten Panzerglasscheiben verhindern, dass der Fingerabdrucksensor im Display richtig funktioniert. Interessenten sollten unbedingt vorher auf entsprechende Hinweise der Hersteller achten. Meist sind bei Sensoren im Display Folien die einzige Möglichkeit für ein wenig Schutz.

Die ausladende Hauptkamera auf der Rückseite des Samsung Galaxy S20+ sollte man ebenfalls schützen, denn auch hier kann die schützende Glasoberfläche verkratzen. Auch für diesen Zweck gibt es passende Panzerglasscheiben, sie kosten sogar nur ab etwa 3 Euro. Meist kommen sie gleich im Set mit zwei oder mehr Scheiben.

Wer sein Smartphone dauerhaft in tadellosem Zustand behalten möchte, muss es schützen. Das spart teurere Reparaturen und erhöht später den Wiederverkaufswert. Gerade beim Samsung Galaxy S20 Ultra (Testbericht) ist das sehr zu empfehlen – das Gerät kostet immerhin mindestens stolze 1350 Euro in der UVP. Selbst ein billiger Schutz ist hier besser als keiner, zumindest vor Kratzern ist es dann normalerweise sicher. Besser ist aber ein robustes Rundumpaket bestehend aus Samsung- oder ordentlicher Drittanbieterhülle, Displayschutzfolie und Panzerglas für die Rückkamera.

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