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Ratgeber: Die günstigsten UHD-TVs aus allen Kategorien

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Ein neues TV muss nicht teuer sein. TechStage zeigt täglich aktualisiert die besten Preise für 4K-Fernseher der verschiedensten Kategorien von 43 Zoll über 65 Zoll bis 90 Zoll.

Wenn die Verkaufsschlacht rund um den Black Friday eins gezeigt hat, dann, dass man Fernseher niemals zur UVP kaufen sollte. Fast immer gibt es Angebote und Produkte, die dauerhaft günstig sind.

In diesem Artikel zeigen wir täglich aktualisiert die günstigsten Fernseher aus allen Bereichen. Wir teilen die Geräte dabei in mehrere große Kategorien auf: Die günstigsten TVs überhaupt und günstige Geräte mit Android-TV, HDMI 2.1, Direct-Lit, OLED und 8K.

Warum diese Aufteilung? Das sind die unserer Meinung nach die wichtigsten Kategorien, die ein TV heutzutage erfüllen sollte. Die günstigsten Geräte sind nahezu alle Edge-Lit. Das bedeutet, dass die Beleuchtung für die Pixel seitlich und oben am Rahmen sitzen. Das erlaubt schmale Fernseher, allerdings kann es zum sogenannten Clouding kommen, dunklen Flecken im Bild. Der Mi TV 4S (Testbericht) litt im Test beispielsweise unter diesem Problem. Bei Direct-Lit tritt dieses Problem normalerweise nicht auf. Hier sitzt die Lichtquelle direkt hinter den Pixeln, jeder Bildpunkt wird separat angeleuchtet. Die große andere Kategorie ist OLED. Die organischen Displays bestechen durch ein unglaublich tiefes Schwarz und knackige Farben. Sie sind aber immer noch deutlich teurer als ihre LCD-Vertreter.

Android-TV ist unserer Meinung nach das beste Betriebssystem für alle, die nicht nur linear das TV-Programm ansehen wollen. Es gibt kein anderes TV-Betriebssystem, das so weitverbreitet ist und das fast für jeden Streaming-Dienst einen passenden Client bietet. Dazu wird es aktiv gepflegt. Kurz: Wer nicht basteln will und einen möglichst breiten Zugang zu Apps haben will, er sollte zu einem TV-Gerät mit Android greifen. Die Konkurrenz muss nicht schlecht sein, gerade Samsung Tizen und LG WebOS haben eine breite Unterstützung an Apps, aber kein anderes OS kommt an die Marktstellung von Android heran.

HDMI 2.1 zieht langsam in die bezahlbaren TVs ein. Unserer Meinung nach ist es für zwei Gruppen wichtig: Alle, die unkomprimierten, hochwertigen Sound wie Dolby Atmos oder DTS:X per eARC wiedergeben wollen. Und Besitzer einer Next-Gen-Konsole wie der Xbox Series X oder der Playstation 5. Denn erst mit HDMI 2.1 kann man die hohen Bildwiederholraten in UHD nutzen, für die die Konsolen beworben werden.

Die letzte Option ist 8K, der nächste Sprung in der Auflösung (7680 × 4320 Pixel). Tatsächlich wird die Technik bezahlbarer und es gibt immer mehr Fernseher, die bereits ein so hoch aufgelöstes Bild liefern. Allerdings fehlt es immer noch an Material, das man zuspielen kann, wenn man von einem PC mit fetter Grafikkarten absieht. Dennoch, wer sich für die neuen 8K-TVs interessiert, der findet bei uns die günstigsten Produkte.

Die Preise aktualisieren sich automatisch mehrmals am Tag.

Die günstigste Geräteklasse sind TVs mit einer Bildschirmdiagonale von 43 Zoll (ca. 109 cm). Der Vorteil dieser Fernseher ist, dass sie nicht besonders groß sind, sie eignen sich meist sehr gut als Zweitgerät oder um einen kleinen TV irgendwo zu ersetzen. Interessant ist, dass es hier durchaus auch moderne Geräte gibt. So haben mehrere Anbieter OLED-TVs mit 48 Zoll (ca. 122 cm) im Programm, außerdem gibt es bereits zahlreiche Produkte mit HDMI 2.1. Wer also ein kleines TV sucht, der sollte hier zugreifen. Einzig 8K-Auflösungen gibt es nicht in dieser Größenklasse.

Bis vor Kurzem war eine Bilddiagonale von 50 Zoll (ca. 127 cm) mehr oder weniger der Standard. Das verschiebt sich gerade, TVs werden größer. Wer einen 50-Zoll-TV sucht, der sollte sich überlegen, ob er nicht gleich eine Nummer größer einkauft. So gibt es beispielsweise in dieser Kategorie kein OLED und die meisten Hersteller haben nur wenige Modelle am Markt – Sony etwa fehlt komplett.

Bei den UHD-TVs mit 55 Zoll (ca. 140 cm) Diagonale wird es richtig spannend. Alle großen Hersteller sind hier vertreten, zu allen Bildtechniken gibt es eine vernünftige Auswahl. Dabei muss man nicht viel Geld ausgeben. Wer mit einem No-Name-Produkt leben kann, der findet passende TV-Geräte ab knapp 320 Euro. Dennoch, hier lohnt es sich, ein wenige durch die Kategorien zu surfen. Man bekommt beispielsweise immer wieder OLED-TVs um die 1000 Euro, ab etwa 1400 Euro beginnen die Geräte mit 8K-Auflösung.

Die Rabatte um den Black Friday 2020 waren voll von TVs mit 65 Zoll (ca. 165 cm) Bildschirmdiagonale. Dabei ging es nicht nur um ein paar Euro, tatsächlich scheint es, als wollten die Anbieter 65 Zoll als den neuen Standard für Fernsehgrößen etablieren. Tatsächlich muss Größe nicht teuer sein, wer mit einem Edge-Lit-Gerät eines weniger großen Herstellers leben kann, der gibt etwa 500 Euro aus. Gleichzeitig kann man mit einem größeren Budget richtig punkten. Keine andere Größenkategorie bietet aktuell so viele 8K-TVs.

Wer noch mehr Platz und das entsprechende Kleingeld hat, der sollte auf 75 Zoll (ca. 191 cm) gehen, Geräte bekommt man für unter 1000 Euro. Auch hier sind alle Geräteklassen vertreten, allerdings ist die Auswahl weniger groß als bei den 65-Zoll-Geräten. Für OLEDs gilt das besonders, diese gibt es in dieser Kategorie nur mit einer Diagonale von 77 Zoll (ca. 196 cm). Man sollte also nachmessen, ob man genügend Platz für so ein Gerät hat.

Die Königsklasse sind TVs ab 85 Zoll (ca. 216 cm). Wer so viel Geld (und Platz und Sitzabstand) hat, der bekommt sehr gute Produkte, die allerdings vergleichsweise teuer sind. Das liegt auch daran, dass es hier keine unbekanntere Hersteller gibt, große Namen wie Sony, Samsung oder LG teilen den Markt der riesigen TVs unter sich auf. Gute Geräte wie der LG 86UN85006LA (Testbericht) mit HDMI 2.1 pendeln sich langsam um die 1500 Euro ein. Interessant ist, dass rund ein Drittel aller Geräte ab 85 Zoll bereits mit 8K-Auflösung daherkommt. Bei OLEDs dagegen ist die Auswahl marginal, hier gibt es nur noch superteuren LG-TVs mit rollbarem Display.

Wer auf der Suche nach einem neuen TV ist, der sollte sich etwas Zeit nehmen und die Preise studieren. Vorab sollte man sich auch darüber klar werden, welche Funktionen wichtig sind. Ist es die Größe? Die Bildtechnik? Soll es ein möglichst billiges Geräte sein? Oder doch lieber eine hohe Bildrate und HDMI 2.1 zum Zocken?

Mit unserem Artikel kann jeder einfach ein passendes Gerät finden. Wer dagegen ein spezielles Produkt im Auge hat, dem empfehlen wir das Setzen eins Preisalarms. Der informiert automatisch, wenn der Fernseher unter einen vorher definierten Preis fällt. Unsere Bilderstrecke zeigt, wie das geht.

Kein Schnäppchen verpassen: So richten Sie den Preisalarm ein (7 Bilder)

Der TechStage-Preisvergleich ist einfach aufgebaut: Oben ist das Bild des Produkts samt der technischen Daten, darunter sind die Preise der verschiedenen Anbieter, sortiert nach Preis exklusive Versand. Für das Beispiel nutzen wir eine 1 TByte SSD, die Schritte sind aber für alle Produkte im Preisvergleich identisch.

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Dieser Beitrag ist nur einer von vielen Artikeln in unserer Themenwelt Fernseher. Dort geben wir etwa einen Überblick zu Streaming-Sticks, zeigen, welche Geräte für Next-Gen-Konsolen taugen, stellen Blu-Ray-Player vor oder testen einzelne TVs.

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