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Ratgeber: Das wichtigste Zubehör für die DJI Mavic Air 2

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Zum Ausreizen des maximalen Potentials der Videodrohne und zum Schutz des teuren Equipments gibt es viel Zubehör. TechStage zeigt, welche Ausstattung sinnvoll ist.

Nicht jeder Quadcopter mit Kamera eignet sich so gut für Luftaufnahmen im Kino-Look (Ratgeber), wie die neue Mavic Air 2 (Testbericht). Worauf es beim Kauf einer Videodrohne neben GPS und Gimbal ankommt, zeigt unsere Kaufberatung. Einsteiger sollten sich außerdem den Ratgeber: die beste Videodrohne für Anfänger ansehen.

Eines der typischen Merkmale der Mavic-Serie sind die kleinen Abmessungen der Drohne im zusammengeklappten Zustand. Dank der kompakten Bauweise findet die fliegende Kamera bequem überall Platz. Wer die Drohne in der Fly-More-Combo kauft, muss sich beim Transport erst einmal keine Gedanken machen. Hier ist eine praktische Umhängetasche bereits im Lieferumfang enthalten. Die Tasche ist ausreichend für den normalen Alltag gepolstert und hochwertig verarbeitet. Den derzeitigen Preis finden wir allerdings zu hoch angesetzt.

Kamera-Rucksäcke mit anpassbarem Innenleben eignen sich gut für Drohnen.

Erfahrungsgemäß passt die Mavic Air 2 notfalls auch in Taschen und Cases für die Mavic Pro (Testbericht) oder die Mavic 2 (Testbericht). Beim Handsender sieht es allerdings anders aus. Durch die veränderte Bauform wird nämlich ähnlich viel Raum wie für den großen Smart-Controller der Mavic 2 (Testbericht) benötigt. Da das Angebot von Drittherstellern noch sehr überschaubar ist, lohnt hier ein Blick auf universelle Taschen und Rucksäcke. Neben der Lowepro-Droneguard-Serie eignen sich letztlich viele Kamerataschen mit individueller Raumaufteilung. Auch Koffer mit Rasterschaumeinlage sind gut geeignet und ermöglichen eine individuelle Einteilung des Innenraums. Mehr dazu im Ratgeber: Unterwegs perfekter Schutz für teure Technik.

Wer die Drohne so kompakt wie möglich transportieren will, kann Quadcopter und Handsender in einem Stoffsäckchen zwischen der Kleidung im Rucksack lagern. Erfahrungsgemäß empfehlen wir trotzdem die Anschaffung einer stabilen Transportgelegenheit.

Landematten schützen vor Schmutz und Beschädigungen.

Um die Mavic Air 2 vor Verschmutzung und Beschädigung zu schützen, sollte die Drohne möglichst nicht direkt in der Wiese oder auf dem Schotterweg landen, beziehungsweise starten. Das klappt beispielsweise, wenn die Drohne vom Deckel des Transportkoffers startet. Wer sich die Landung auf diesem Mini-Landeplatz nicht zutraut, sollte in eine faltbare Landematte investieren. Wir nutzen ein günstiges Noname-Modell, welches mittlerweile seit 5 Jahren einen guten Job macht. Alternativ helfen auch erhöhte oder schwimmfähige Landegestelle.

Das wichtigste Zubehör für alle Videodrohnen sind eine schnelle Speicherkarte (Ratgeber), eine gute Transportmöglichkeit, genügend Akkus und ND-Filter. DJI hat das erkannt und so enthält die Fly-More-Combo der Mavic Air 2 nun endlich auch die gerne benutzten Graufilter. Diese helfen in schwierigen Lichtsituationen und ermöglichen eine bessere Bildqualität. Bisher mussten die Filter grundsätzlich von Drittherstellern zugekauft werden. Für die Air 2 sind neben Standard-Filtern auch verstellbare ND-Filter von Drittherstellern erhältlich. Bei Problemen mit Blendflecken in Videos und Fotos, kann eine Sonnenblende Abhilfe schaffen.

Neben einer Modellflug-Versicherung ist bei der neuen Mavic ein Schild mit Namen und Anschrift des Piloten erforderlich. Die zulässigen, gravierten und selbstklebenden Namensplaketten sind ab etwa 4 Euro erhältlich.

Um die Mavic Air 2 möglichst immer einsatzbereit zu haben, sollte man mindestens zwei bis drei Akkus besitzen. Im Kombi-Paket sind dementsprechend drei Energieträger beigepackt. Um diese möglichst komfortabel laden zu können, lohnt sich bei häufiger Nutzung die ebenfalls im Bundle enthaltene Dreifach-Ladestation. Doch Vorsicht, beim erstmaligen Laden der Akkus, sollten derzeit unbedingt der Einfachlader zum Einsatz kommen. Bei der Nutzung des Mehrfachadapters kann es mit der aktuellen Firmware noch zu Problemen kommen. Der Hersteller wird das hoffentlich mit einem der nächsten Updates beheben.

Wer es eilig hat, sollte sich gleich für einen Mehrfachlader eines Fremdherstellers entscheiden. Diese sind zum einen nicht besonders teuer und erlauben das zeitgleiche Aufladen. Das originale Mehrfachladegerät lädt die Akkus nacheinander, was deutlich mehr Zeit in Anspruch nimmt.

Der Mehrfachlader aus der Fly-More-Combo ist praktisch und kompakt.

Für Roadtrips und bei sehr intensiver Nutzung lohnt sich die Investition in ein 12V-KFZ-Ladegerät. Wer nur kurze Strecken fährt, kann sich das Geld sparen. Ebenfalls praktisch ist der Akku-USB-Adapter, mit dessen Hilfe die Akkus der Mavic Air 2 auch als Powerbank genutzt werden können. Wer beispielsweise Smartphone oder Handsender laden muss, kann so notfalls einen der Flug-Akkus anzapfen.

Trotz der guten Sensorik an Vorder-, Unter- und Rückseite ist natürlich auch die Mavic Air 2 nicht gegen Abstürze immun. Bei langsamen Flügen in der Nähe von Gebäuden oder in Innenräumen lohnt sich deshalb die Anschaffung des Propeller-Schutzkäfigs von DJI. Dieser schont Wände, Decken und Propeller. Zu viel sollte man sich allerdings nicht erwarten. Bei normaler oder hoher Geschwindigkeit und bei dünnen Ästchen bietet der Käfig keinen zuverlässigen Schutz. Wer Bedenken wegen Abstürzen hat, sollte sich den Service Care and Refresh von DJI ansehen. Der Hersteller bietet damit eine Art Schutzbrief mit geringer Eigenbeteiligung an. Aus unserer Sicht lohnt sich der Service für alle, die besonders risikoreich und sportlich fliegen und für Einsteiger. Wer die Mavic Air 2 lediglich für ein paar Luftaufnahmen nutzt, kann sich das Geld sparen.

Das große Mavic-Air-2-Bundle beinhaltet erstmals ND-Filter direkt von DJI.

Erfahrungsgemäß sollten Drohnenpiloten auch einige Ersatzteile bevorraten. So leiden beispielsweise die Propeller bei Bodenkontakt oder unsachgemäßem Transport und müssen dementsprechend immer mal wieder getauscht werden. Erfahrungsgemäß würden wir bei Akku und Propeller immer nur originales Zubehör verwenden. Anders sieht es beim Kabel zwischen Sender und Smartphone aus. Die originalen Verbindungskabel der letzten Mavics waren allesamt sehr anfällig. Bei häufiger Nutzung kommt es so schnell zu einem Kabelbruch. Wer nicht, wie wir, einen schönen Sonnenaufgang verpassen will, nur weil ein billiges Kabel muckt, sollte sich eine Reserve zulegen.

Ob und wann der Smart-Controller (Testbericht) tatsächlich mit der Mavic Air 2 kompatibel sein wird ist derzeit noch unklar. Falls dieses Update kommt, sollten Vielflieger zuschlagen. Im Test mit der Mavic 2 Zoom haben uns das bequeme Handling und das sehr helle Display vollkommen überzeugt.

Wer bei heller Umgebung Probleme mit der Sichtbarkeit des Smartphone-Displays hat, sollte sich alternativ eine Videobrille anschaffen. Da das Modell von DJI nicht zur Air 2 kompatibel ist, haben wir uns eine andere Möglichkeit überlegt. Mehr dazu im Ratgeber DJI Mavic Mini & Air 2: Perfekte Sicht dank Videobrille für 80 Euro.

Diese Aufnahme entstand mit einer auf der Air 2 befestigten 360-Grad-Kamera.

Wer eine zusätzliche Kamera, beispielsweise eine 360-Grad-Kamera, auf der Drohne befestigen möchte, bekommt zahlreiche Halterungen. Vor dem Kauf sollte man allerdings genau hinsehen, denn häufig handelt es sich um 3D-Drucke schlechter Qualität. Wir haben privat selbst zwei vollkommen untaugliche Halterungen gekauft. Die beiden hier verlinkten Modelle funktionieren hingegen gut.

Um sich per Trackingfunktion auf dem Fahrrad zu filmen, braucht man eine entsprechende Senderhalterung für das Bike. Dieses sollte aus Aluminium und nicht aus Kunststoff bestehen und ausreichend stabil für die Fernsteuerung sein.

DJI bietet mit der Fly-More-Combo ein sehr gut ausgestattetes Bundle an. Soll die Mavic Air 2 häufig zum Einsatz kommen, lohnt sich der Mehrpreis allemal. Wer nur wenig fliegt, sollte sich zumindest eine Transportmöglichkeit und einen Satz ND-Filter zulegen. Die originale Tasche ist allerdings nicht für jeden Anwender geeignet. Hier gibt es aus unserer Sicht bessere Alternativen.

Techstage bleibt am Thema dran und so werden wir den Ratgeber regelmäßig mit Zubehör von Drittherstellern ergänzen.

Wer nicht sicher ist, welche Drohne er sich anschaffen soll, der sollte sich unsere Bestenliste: die besten Videodrohnen für unterwegs ansehen. Bei der Frage welche Mavic am besten für einen selbst geeignet ist, hilft unser Ratgeber.

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