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Ratgeber: Das wichtigste Zubehör für die DJI Mavic 2

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Die Kamera-Drohne Mavic 2 ist sehr gut und verhältnismäßig teuer. Mit dem richtigen Zubehör ist die Drohne gut geschützt und leistungsfähiger.

Es gibt zahlreiche Starterpakete für Drohnen, je nach Preis muss man aber Abstriche machen. In dieser Kaufberatung zeigen wir, welches Zubehör man wirklich braucht, was man damit machen kann und wie man das meiste aus den Drohnen herausholt. In der Themenwelt Videodrohnen sind bereits folgende Artikel erschienen:

Die Standard-Fernsteuerung der Mavic 2 macht insgesamt einen guten Job. Zur Kontrolle des Kamera-Bildes und einiger Flugfunktionen, ist ein zusätzliches Smartphone notwendig. Diese Kombination ist so spätestens seit der Phantom-3-Reihe bekannt und bewährt. Bei direkter Sonneneinstrahlung kommt es allerdings häufig zu Problemen mit der Ablesbarkeit des Displays. Wer dieses Problem lösen möchte, braucht eine Sonnenblende oder gleich den Smart-Controller von DJI. Der neue Android-Handsender überzeugt im Test mit verbesserter Reichweite und einem sehr lichtstarken Display. Ein Smartphone ist mit dem neuen Controller nicht mehr notwendig. Wer den Standard-Sender benutzt, bekommt die neue Fernsteuerung als Zubehör. Bei Neuanschaffung lohnt sich ein Blick auf die Bundle-Angebote mit dem neuen Smart-Controller.

Der originale Handsender neben dem Smart-Controller.

Das Update ist mit über 600 Euro zwar recht teuer, aber aus unserer Sicht lohnen. Der Sender ist sehr schnell einsatzbereit und ideal für den Einsatz bei Sonnenschein. Das Display ist gut doppelt so hell wie aktuelle Flagship-Smartphones. Wer sich den neuen Sender kauft, kann ihn zeitgleich mit dem Standard-Modell benutzen. Dank eines neuen Updates ist es möglich, Drohne und Kamera getrennt voneinander zu steuern. Diese Funktion ist vorrangig von den professionellen Modellen der Inspire-Reihe bekannt.

Um Kamera und Drohne getrennt voneinander zu bedienen, eignet sich auch die Videobrille von DJI. Der Kameramann steuert die Ausrichtung der Kamera dann durch seine Kopfbewegungen. Das Steuern per Videobrille ist rechtlich leider kritisch und nur mit zusätzlichem Beobachter möglich. (Ratgeber: Die wichtigsten Fakten vor dem ersten Drohnen-Flug)

Wer den Standardsender zusammen mit einem Tablet nutzt, braucht spezielle Tablet-Halterungen. Aus Erfahrung wissen wir, dass man hier nicht zum billigsten Modell greifen sollte. Diese sind nur begrenzt belastbar und bieten wenig Halt. Auch die Anschaffung eines Ersatzdatenkabels ist aus unserer Sicht sinnvoll. Das originale Kabel ist sehr empfindlich, was zu Verbindungsproblemen zum Smartphone führen kann.

DJI Mavic 2 Smart Controller

DJI Mavic 2 Smart-Controller

DJI Mavic 2 Pro mit Smart-Fernsteuerung

Mavic 2 Pro mit Smart-Controller

DJI Goggles Racing Edition

DJI Goggles Racing Edition

DJI Mavic Pro Fernsteuerungs-Monitorblende

Mavic 2 Sender-Sonnenblende

DJI Mavic/Spark Tablet-Halterung für die Fernsteuerung

Mavic 2 Tablethalterung

DJI Mavic RC Cable Type-C

Mavic 2 Datenkabel (USB-C)

Wer seine Mavic 2 häufig transportiert, sollte sie ausreichend gegen äußere Einflüsse schützen. Ob eine kleine Tasche oder ein stabiler Koffer besser geeignet sind, hängt von den persönlichen Ansprüchen ab.

Soll die Drohne so kompakt wie nur möglich verpackt sein, eignen sich kleine Boxen oder Taschen am besten. Wer lediglich die Drohne transportiert, sollte auf eine Umhängetasche zurückgreifen, etwa das Modell aus dem originalen Zubehör-Set von DJI. Sollen neben der Mavic 2 noch andere Dinge befördert werden, empfehlen wir eine kompakte Hardshell-Tasche. Diese passt in den Rucksack oder die Fototasche und bietet ausreichend Schutz für die empfindliche Hardware.

Wer sich für ein Modell entscheidet, sollte im Vorfeld klären, was alles transportiert werden muss. Die kleinsten Varianten bieten lediglich Platz für Drohne und Handsender. Größere Modelle haben zusätzlich Platz für Ersatzakkus, Filter und Ladegerät. Aus eigener Erfahrung raten wir außerdem zu einem Propellerschutz. Dieser verhindert, dass sich die Enden der Propeller in den Taschen verheddern – das kommt häufig vor und ist extrem ärgerlich. Zum einen kostet es unnötig viel Zeit, zum anderen führt es zu vermeidbaren Belastungen von Motor und Luftschraube.

Soll die Mavic Pro so sicher wie möglich verpackt sein, eigenen sich gepolsterte Rucksäcke oder wasserdichte Hartschalenkoffer am besten. Diese Lösung ist zwar deutlich weniger kompakt, dafür ist die Drohne umso besser geschützt. Die Preise für spezielle Rucksäcke und Koffer liegen, je nach Hersteller, zwischen 60 und 200 Euro.

Wer seine Drohne in der Natur starten möchte, sollte sich außerdem eine Landematte zulegen. Diese schützt insbesondere das empfindliche Gimbal vor Feuchtigkeit und Staub. Die Matten sind in unterschiedlichen Varianten erhältlich und passen problemlos in jeden Rucksack.

DJI Mavic 2 Umhängetasche

Mavic 2 Umhängetasche

Lowepro DroneGuard BP 200

Mavic 2 Rucksack

DJI Mavic 2 Transportbox

Mavic 2 Koffer

(Kein Produktbild vorhanden)

Mavic 2 Tragetasche

Pgytech Propellerschutz für DJI Mavic 2 Zoom (P-HA-034)

Mavic 2 Propellerschutz

(Kein Produktbild vorhanden)

Landematte

Wer seine Drohne häufig nutzt, kommt mit dem Standardlieferumfang der Mavic 2 schnell an Grenzen. Für mehr Flugzeit und kürzere Ladezeiten sorgen weitere Akkus und zusätzliche Ladegeräte. Trotz des hohen Preises sollten übrigens nur originale Akkus von DJI verwendet werden. Bei der Nutzung von Nachbauten erlischt die Gewährleistung des Herstellers.

Wer viel mit dem PKW unterwegs ist, sollte sich ein 12-V-Ladegerät für den Zigarettenanzünder besorgen. Um mehrere Akkus gleichzeitig zu laden, braucht man entweder einen Mehrfach-Hub oder ein entsprechendes Ladegerät eines Drittherstellers.

Soll die Mavic 2 mit ins Flugzeug, sollten die Akkus gegen Kurzschlüsse gesichert sein. Theoretisch reicht dazu eine Schutzabdeckung auf den Kontakten. Noch sicherer sind brandhemmende Lipo-Taschen für unter 10 Euro.

Um nicht benutzte Akkus zu entleeren, gibt es simple Adapter. Dieser macht den Flugakku zur USB-Powerbank mit zwei Anschlüssen.

DJI Mavic 2 Intelligent Flight Battery

Mavic 2 Ersatzakku

DJI Mavic 2 Autoladegerät

Mavic 2 KFZ-Ladegerät

DJI Mavic 2 Battery Charging Hub Akkuladestation

Mavic 2 Lade-Hub

DJI Mavic 2 Fly More Zubehörpaket

Mavic 2 Zubehör-Paket

(Kein Produktbild vorhanden)

Mavic 2 Lipo-Tasche

DJI Mavic 2 Akku auf Power Bank Adapter

Mavic 2 Akku auf USB

Um die bestmögliche Bildqualität bei vollem Sonnenschein zu erreichen, ist bei der Mavic 2 der Einsatz von Graufiltern ratsam. Die sogenannten ND- oder Graufilter gibt es entweder einzeln oder im Set. Die Preise für günstige Sets beginnen bei etwa 30 Euro. Markenhersteller verlangen deutlich mehr, bieten dafür auch besserer vergütete Gläser. Für den privaten Gebrauch reichen unserer Meinung nach die günstigen Modelle aus. Da sich die Kameras der Mavic 2 Pro und der Mavic 2 Zoom unterscheiden, gibt es die Filter in rund und in rechteckig.

Filter und Streulichtblende helfen bei heller Umgebung.

Bei tiefstehender Sonne ist es zudem ratsam, eine Gegenlicht- oder Streulichtblende zu benutzen. Diese verhindert unerwünschte Reflektionen und kostet circa 10 Euro.

DJI Mavic 2 Pro ND Filter Set (ND4/8/16/32)

Mavic 2 Pro Filterset

DJI Mavic 2 Pro ND Filter Set (ND4/8/16/32)

Mavic 2 Zoom Filterset

Pgytech Filter Combo Pro ND 4er Set für DJI Mavic 2 Pro (P-HAH-031)

Mavic 2 Pro Filterset

Pgytech Filter Combo 4er Set für DJI Mavic 2 Zoom (P-HA-042)

Mavic 2 Zoom Filterset

(Kein Produktbild vorhanden)

Mavic 2 Gegenlichtblende

(Kein Produktbild vorhanden)

Ersatz Lens-Protector MAvic 2 Pro

Wem die Farbgestaltung der Mavic 2 nicht zusagt, der sollte sich Skins zum Aufkleben ansehen. Die speziell zugeschnittenen Klebefolien sehen gut aus und bieten außerdem Schutz vor Kratzern auf der Oberfläche. Es gibt sie in zahlreichen Farben und Designs.

Wer keinen Platz für eine Landematte hat, sollte sich eine Verlängerung für das Landegestell der Mavic 2 zulegen. Die günstigen Kunststoffbeine schützen Kamera und Gimbal bei der Landung auf unebenen Flächen.

Verlängerte Landebeine helfen bei Start und Landung (hier an der alten Mavic Pro).

Für Flüge über schneebedeckte Wiesen oder gar Gewässer, lohnt sich die Investition in ein Landegestell mit Schwimmkörpern. Sollten Probleme während des Fluges auftauchen, verhindern die Schwimmer das Versinken der Drohne.

Wer seine Flüge mit einer 360-Grad-Kamera, wie der Insta One X (Testbericht), aufnehmen möchte, bekommt passende Halterungen für 10 bis 15 Euro.

Hübsch, aber aus rechtlicher Sicht in Deutschland unsinnig, sind Propeller mit eingebauten LEDs. Zwar sehen diese spektakulär aus, Flüge vor und nach Sonnenuntergang sind ohne Sondergenehmigung allerdings nicht zulässig.

Das Geld für Propellerschützer kann man sich getrost sparen. Zum einen sollte die Hinderniserkennung der Mavic 2 ausreichen, um Zusammenstöße zu verhindern, zum anderen sind die Kunststoffbügel schlicht zu instabil.

(Kein Produktbild vorhanden)

Mavic 2 Skin

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Mavic 2 Skin

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Mavic 2 Landebeine

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Mavic 2 Schwimmkörper

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Mavic 2 Kamerahalterung

(Kein Produktbild vorhanden)

Mavic 2 LED-Propeller

Wer das volle Potential Mavic 2 nutzen möchte, braucht passendes Zubehör. Ist davon noch nicht vorhanden, lohnt sich der Blick auf Sets, wie das Fly-More-Set von DJI. Diese Kits sind meist deutlich günstiger als der Einzelkauf der darin enthaltenen Komponenten. Das gilt insbesondere für die Sets mit dem neuen Smart-Controller.

Beim Kauf muss unbedingt darauf geachtet werden, dass das Zubehör auch an die eigene Drohne passt. Taschen, Halterungen oder Skins sind mit beiden Mavic-2-Modellen kompatibel. Speziell beim Kamerazubehör gibt es allerdings Unterschiede zwischen Mavic 2 Pro und Mavic 2 Zoom.

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