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Marktübersicht: Powerbanks und Rucksäcke mit Solarzellen

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Bild: Unsplash /

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Beim Wandern, auf dem Festival oder am Strand: Powerbanks mit Solarzellen versprechen durchgehend Strom. Wir zeigen passende Produkte und Einschränkungen.

Gleich zu Beginn müssen wir die Erwartungen dämpfen: Nur mit einer kleinen Solarzelle lässt sich eine leere Powerbank mit 10.000 mAh und mehr nicht aufladen – oder zumindest nicht in einer vernünftigen Zeit. Das liegt vor allem an der Leistung der Solarmodule. Diese wird durch Sonneneinstrahlung, Modulart, Ausrichtung, Temperatur und anderen Faktoren beeinflusst – kurz, die von den Herstellern angegebenen Werte zur Ladung sind oft theoretisches Wunschdenken.

Zugleich gilt: Je mehr Fläche, desto besser. Denn der Leistungsgrad einer Solarzelle liegt, je nach Bauart, zwischen 6 und 20 Prozent. Gerade die fest in Powerbanks oder Rucksäcke integrierten Solarzellen sind so klein, dass sie gerade einmal ein Mindestmaß an Strom liefern können. Besser sind da faltbare Solar-Panels, die mehrere Module koppeln. Diese eignen sich vor allem für stationäre Outdoor-Aufenthalte, etwa am Campingplatz oder auf einem Festival.

Unsere Kollegen der c’t haben sich im August 2017 ausführlich mit dem Thema „Strom aus der Natur“ beschäftigt. Im Beitrag stellen sie auch alternative Lösungen zu Solar vor, etwa einen Generator fürs Fahrrad, eine Wasserturbine, eine Brennstoffzelle oder einen Grill, der parallel Strom produziert.

Auch wenn die Solarmodule die Powerbanks nicht auf 100 Prozent Ladezustand halten, sorgen sie doch zumindest für ein Grundrauschen und verlängern so im besten Fall die zur Verfügung stehende Ladung. Dazu kommt: Die Powerbanks kosten kaum mehr als ihre Nicht-Solar-Pendants. Außerdem sind sie in den meisten Fällen gegen Wasser, Staub und Stöße geschützt – für Outdoor-Aktivitäten wichtig. Einige Produkte fungieren auch als Taschenlampe, den Strom liefert der integrierte Akku.

XLayer Powerbank Plus Solar 15000 schwarz/orange (212848)

XLayer Powerbank

Xtorm Power Bank Hybrid 10000 (FS103)

Xtorm Hybrid Powerbank

Pearl Revolt PB-150.s XXL Solar-PowerBank schwarz

Pearl Powerbank

Sandberg Outdoor Solar Powerbank 16000 (420-35)

Sandberg Powerbank

Xtorm Power Bank Evoke 10000 (AM121)

Xtorm Evoke Powerbank

Wer stationär ist, vielleicht an Strand, See oder Musikfestival, sollte sich den Kauf einer faltbaren Solaranalge überlegen. Sie sind leicht, bieten eine größere Fläche als die Powerbanks und lassen sich ideal in der Sonne platzieren. Wie gut das klappt, haben wir in unserem Test "Solar-Ladegerät mit 18 Watt" ausprobiert. Wichtig hier: Idealerweise sollten Powerbank und Solamodul vom gleichen Hersteller stammen und aufeinander abgestimmt sein. Sonst kann es zu Problemen mit dem Ladecontroller kommen.

Goal Zero Nomad 20 Solarpanel

Nomad Panel

(Kein Produktbild vorhanden)

Duvert Panel

Anker PowerPort Solar 21W Solarpanel (AK-A2421011)

Anker Panel

RAVPower 24W Solarpanel (RP-PC005)

Ravpower Panel

Sind wir realistisch – die in Rucksäcken verbauten Solarzellen sind wenig mehr als Spielerei. Wer aber ohnehin einen passenden Rucksack für sommerliche Ausflüge sucht, sollte trotzdem einen Blick auf diese Produkte werfen. Damit lassen sich zwar keine Miniatur-PCs betreiben, aber die Ladung einer angeschlossenen Powerbank über längere Zeit stabil halten. Wer schon einen Lieblingsrucksack hat, der kann diesen mit den auch nachrüsten. Ein solches Solarladegerät haben wir im Gadget der Woche vorgestellt. Beispiele für solche Produkte sind:

SunnyBAG Explorer Solarrucksack

SunnyBag Rucksack

SunnyBAG Leaf Solarpanel

Nachrüst-Panel

Allpowers Solarrucksack

Allpowers Rucksack

(Kein Produktbild vorhanden)

Haweel Rucksack

(Kein Produktbild vorhanden)

Daqin Rucksack

Komplett autark ist man mit diesen kleinen Solarkraftwerken nicht. Wer aber regelmäßig längere Touren unternimmt oder zur Festivalsaison länger ohne Steckdose unterwegs ist, der braucht sowieso eine oder mehrere Powerbanks um Gadgets zu betanken. Da macht es durchaus Sinn, in ein wenig Solar zu investieren; im schlimmsten Fall laden die Reserven nur langsam auf. Allerdings muss man sich auch nicht darum kümmern. Die Panele werden in die Sonne gedraht, liegengelassen und Abends haben die Akkus ein wenig Saft für Smartphone und Co.

Was sind eure Erfahrungen mit Solar-betriebenen Ladegeräten? Oder habt ihr einen Eigenbau, der mehr Leistung für weniger Geld liefert? Wir sind auf eure Kommentare gespannt.

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