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Marktübersicht: Günstige Smartphones mit Riesen-Akku

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Smartphones sind nach ein bis zwei Tagen leer. Nicht unbedingt! Wir zeigen günstige Smartphones mit bis zu 10.000 mAh, die zehn Tage durchhalten sollen.

Laut einer Studie von Statista aus dem Januar 2018 wünschen sich Smartphone-Nutzer für ihr nächstes Gerät vor allem eins: eine “deutlich längere Akkulaufzeit”. Kein Problem. Diese Marktübersicht zeigt zehn Smartphones zwischen 85 und 200 Euro mit 6000 bis 10.000 mAh großen Akkus.

Die in mAh angegebene Akkukapazität ist dabei in der Regel ein gutes Indiz für die Laufzeit eines Smartphones. Dabei bewegt sich die Akkukapazität aktueller Flaggschiff-Smartphones meist zwischen 3000 und 4000 mAh. So bietet das Samsung Galaxy Note 9 (Testbericht) genauso wie das Huawei P20 Pro (Testbericht) 4000 mAh, das Google Pixel 3 XL 3430 mAh, das Sony Xperia XZ2 (Testbericht) 3180 mAh und das LG G7 ThinQ (Testbericht) 3000 mAh. Unsere Top 10 der Smartphones mit der längsten Akkulaufzeit aus dem März 2018 gibt hier einen guten Überblick.

Bild: Statista Diese Funktionen / Eigenschaften wünschen sich die Befragten für Ihr nächstes Smartphone am meisten.

Doch auch wenn die Akkukapazität ein sehr wichtiges Indiz für eine lange Akkulaufzeit ist, kommen unter anderem mit Display, Prozessor und Software weitere Faktoren hinzu, die den Wert maßgeblich beeinflussen. Das beste Beispiel dafür, dass man auch mit einer relativ geringenen Akkukapazität anständige Laufzeiten erreichen kann, sind seit Jahren Apples iPhones.

So bot das 2017er iPhone 8 (Testbericht) lediglich 1821 mAh. Sehr viel mehr war dank des kleinen 4,7-Zoll-Display, eines sparsamen Prozessors und perfekt abgestimmter Software auch nicht nötig, um den Nutzer über den Tag zu bringen. Mittlerweile verbaut aber auch Apple mit 3174 mAh im iPhones XS Max dicke Akkus in ihren Smartphones. Das ist vor allem dem mit 6,5 Zoll sehr großen Display im iPhone XS Max geschuldet.

Trotzdem halten auch die ausdauerndsten Flaggschiff-Modelle bei moderater Nutzung kaum länger als zwei Tage durch. Das geht besser, dachten sich einige chinesische Smartphone-Hersteller und zeigen ihre Modelle mit 6000 bis 10.000 mAh, die teilweise 10 bis 15 Tage durchhalten sollen und dabei gerade einmal 85 bis 200 Euro kosten.

Neben der langen Laufzeit besitzen Smartphones mit 6000 bis 10000 mAh einen weiteren Vorteil: In vielen Fällen ersetzen sie eine Powerbank und laden über ein optionales USB-OTG-Kabel oder USB-C andere Smartphones, Kopfhörer oder Kameras.

Die im Folgenden angegeben Preise sind vom Oktober 2018 und können sich im Laufe der Zeit verändern. Jeweils unter den Abschnitten befindet sich ein Preisvergleich, in dem der aktuell günstigste Preis steht und direkt zum Händler führt.

Das M-Horse Power 2 ist mit unter 85 Euro das günstigste Smartphone mit einem 6000-mAh-Akku in unserer Liste. Heavy User sollen damit drei Tage über die Runden kommen, beziehungsweise 12 Stunden lang ein Video betrachten können. Das 5,5-Zoll-Display des Android-7-Smartphones mit Dual-SIM löst mit 1280 × 720 Pixel auf. Das ist eine vergleichsweise geringe Auflösung, kommt aber der Laufzeit entgegen, da der Mediatek MT6737 Prozessor mit seinen 2 GByte RAM weniger Pixel berechnen muss und so etwas weniger Strom verbraucht. Auf der Rückseite verbaut M-Horse in dem Gerät mit den 16 GByte erweiterbaren Speicher eine 8-Megapixel-Hauptkamera sowie eine 2-Megapixel-Kamera für einen Tiefenunschärfe-Effekt. Vorne knipst über dem Display eine 5-Megapixel-Kamera, unter dem Display befindet sich der Fingerabdrucksensor.

Geräte mit 6000 mAh sollte bei moderatere Nutzung locker über drei Tage kommen.

Das 93 Euro teure Innos D6000 bietet ein sehr spannende Akku-Konzept. Es besitzt einen fest verbauten 2480-mAh-Akku sowie einen wechselbaren 3520-mAh-Akku. Das Schöne: Beim Akku-Wechsel schaltet sich das Gerät nicht aus. Das 5,2-Zoll-Display löst mit 1960 × 1080 Pixel auf. Der Qualcomm Snapdragon 615 unterstützt von 3 GByte RAM sollte ordentlich Leistung bringen. Außerdem bietet das Innos D6000 32 GByte erweiterbaren Speicher, Dual-SIM, eine 16-Megapixel-Knipse hinten und eine 5-Megapixel-Kamera vorne. Gegen das Gerät spricht, dass es noch immer mit dem mittlerweile veralteten Android 6 Marshmallow kommt und kein Fingerabdrucksensor verbaut wurde.

Das Cubot H3 kostet knapp 120 Euro und bietet ebenfalls einen starken 6000-mAh-Akku. Das recht kleine 5-Zoll-Display löst mit 1280 × 720 Pixel auf. Der Mediatek MT6737 wird von 3 GByte RAM unterstützt und greift auf erweiterbare 32 GByte Speicher zu. Die Dual-Kamera auf der Rückseite kann 16 Megapixel, beziehungsweise 0,3 Megapixel darstellen, die Frontkamera 5 Megapixel. Das Android-7-Smartphone entsperrt über einen Fingerprintscanner und verbindet sich über ein USB-OTG-Kabel mit anderen Geräten. Mehr Informationen zum Cubot H3 im Testbericht.

Mit 126 Euro nur sechs Euro teurer, dafür aber deutlich besser ausgestattet ist das Doogee BL7000. Wie der Produktname bereits impliziert, verbaut Doogee in dem Android-7-Gerät einen 7000-mAh-Akku, der Fast Charge unterstützt. Angetrieben wird es von dem Mediatek MT6750T mit 4 GByte RAM und 64 GByte erweiterbarem Speicher. Die Dual-Kamera auf der Rückseite löst mit 2 × 13 Megapixel auf, die Frontkamera ebenfalls mit 13 Megapixel. Das 5,5-Zoll-Display kann 1920 × 1080 Pixel darstellen. Außerdem kann das Dual-SIM-Gerät USB-OTG und hat einen Fingerabdrucksensor auf der Frontseite.

Das Ulefone Power kostet 140 Euro und kommt mit einem 6000-mAh-Akku mit der Quick-Charge-Technik Pump Express, die den Akku in unter zwei Stunden komplett laden soll. Das Display löst mit 1920 × 1080 Pixel auf. Das Dual-SIM-Gerät kommt mit dem Mediatek-MT6753-Prozessor, unterstützt von 3 GByte RAM. Der 16-GByte-Speicher lässt sich über Micro-SD-Karten um bis zu 128 GByte erweitern. Die Hauptkamera löst mit 13 Megapixel auf, die Frontkamera mit 5 Megapixel. Auf dem Gerät mit Fingerabdrucksensor läuft noch das veraltete Android 6 Marshmallow.

Das Vernee Thor Plus kostet 150 Euro und bietet dafür einen 6200-mAh-Akku. Das 5,5-Zoll-Display nutzt Oled-Technik und löst mit 1280 × 720 Pixel auf. Im Inneren taktet ein Mediatek MT6753, unterstützt von 3 GByte RAM und 32 GByte erweiterbarem Speicher. Die rückseitige Kamera löst mit 13 Megapixel auf, die Kamera auf der Vorderseite mit 8 Megapixel. Das Android-7-Gerät hat einen Fingerabdrucksensor.

M-Horse Power 2 silber

M-Horse Power 2

Innos D6000 schwarz

Innos D6000

Cubot H3 gold

CUBOT H3

Doogee BL7000 schwarz

DOOGEE BL7000

Ulefone Power blau

Ulefone Power

(Kein Produktbild vorhanden)

Vernee Thor Plus

Das Oukitel K7 für 190 Eurokommt mit 10.000-mAh-Akku und Quick Charge. Das Dual-SIM-Gerät basiert auf Android 8.1, angetrieben vom Mediatek-MT6750T-Prozessor und 4 GByte RAM. Sein 6-Zoll-Display bietet das moderne 18:9-Verhältnis und löst mit 2160 × 1080 Pixel auf. Die rückseitige Dual-Kamera hat 13 und 2 Megapixel, die frontseitige Kamera 5 Megapixel. Der Fingerabdrucksensor sitzt auf der Rindslederrückseite.

Das 180 Euro teure Doogee BL12000 hat keinen, wie sein Namen vermuten ließe, 12.000-mAh-Akku, sondern einen 10.000-mAh-Akku mit Fast Charge. Sein 6-Zoll-Display im 18:9-Verhältnis löst mit 2160 × 1080 Pixel auf. Die rückseitige Dual-Kamera kann 16, beziehungsweise 13 Megapixel, die weitwinklige Frontkamera 16 Megapixel. Dem Mediatek MT6750 stehen 4 GByte RAM zur Seite. Der 32 GByte große interne Speicher des Dual-SIM-Geräts kann über Mikro-SD-Karten erweitert werden. Ein Fingerabdrucksensor ist mit an Bord.

DIe Geräte mit 10.000-mAh-Akku in unserer Liste kommen alle mit einer Schnellladetechnik.

Das 10.000-mAh-Gerät HomTom HT70 kostet 200 Euro. Das 6-Zoll-Display löst lediglich mit 1440 × 720 Pixel auf. Die zwei rückseitigen Linsen können 13, beziehungsweise 5 Megapixel, die Frontkamera 8 Megapixel. In seinem Inneren taktet der Mediatek MT6750T mit 4 GByte RAM und 64 GByte erweiterbarem Speicher. Außerdem hat es Dual-SIM, USB-C, einen Fingerabdrucksensor und es sitzt in einem massiven Gehäuse aus Kunststoff und Metall.

Das Oukitel K10000 Pro ist das dritte Smartphone des Herstellers mit 10.000 mAh und Fast Charge. Das 5,5-Zoll-Display kann 1920 × 1080 Pixel darstellen, die Hauptkamera knipst Bilder mit bis zu 13 Megapixel, die Frontkamera mit bis zu 5 Megapixel. Es wird von einem Mediatek MT6750T mit 3 GByte RAM angetrieben, die Daten liegen auf dem 32 GByte großen, erweiterbaren Speicher. Das Oukitel K10000 Pro kommt mit einem Metallrahmen und Rindslederrücken.

Das Bluboo S3 kostet 200 Euro und bietet „nur” einen 8500-mAh-Akku. Es basiert auf Android 8.1, kann Fast Charge über USB-C, dient auf Wunsch als Powerbank, ist mit 11,6 mm vergleichsweise schlank und hat einen Fingerabdrucksensor. Die Hauptkamera auf der Rückseite kann 21 Megapixel, die zweite für die Tiefenschärfe verantwortliche Linse 5 Megapixel. Angetrieben wird es von einem Mediatek MT6750T mit 4 GByte RAM. Der interne Speicher beträgt erweiterbare 64 GByte.

Oukitel K7 schwarz

Oukitel K7

Doogee BL12000 blau

Doogee BL12000

HomTom HT70 schwarz

HomTom HT70

(Kein Produktbild vorhanden)

Oukitel K10000 Pro

Bluboo S3 gold

Bluboo S3

Viel Akku hilft viel. Gerade wer ohnehin ein günstiges Smartphone aus China sucht, könnte mit einem der Modelle glücklich werden. Zu beachten ist allerdings, dass die Geräte deutlich dicker und schwerer sind als ihre Kollegen mit 3000-mAh-Standardakku. Auch sollte man auf ein möglichst aktuelles Android achten, Updates sind bei den Geräten Glückssache. Unsere Marktübersicht von Smartphones mit Android 8 unter 100 Euro liefert einen guten Anhaltspunkt.

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