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Kaufberatung: Welche Hülle für Galaxy S8 und S8+?

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Es ist ein Kreuz mit den schönen Handys, und das gilt ganz besonders für das schlanke Samsung Galaxy S8 (Testbericht). So sexy sie auch sind, wenn sie frisch aus der Verpackung kommen, um so größer ist die Sorge vor dem ersten Kratzer, der ersten Beule, dem ersten Fall auf den Boden. Jeder von uns kennt diese Geschichten.

Meine ganz persönliche beginnt mit dem iPhone 5 – meinem ersten (und letzten) Smartphone, das ich vorbestellt hatte, ohne zu wissen, was ich genau bekomme. Unabhängig davon, dass es ein großer Fehler war, die schwarze Ausführung zu bestellen (weil selbst kleinste Kratzer sofort silbern glänzen und damit extrem auffällig sind), hatte es schon am ersten Tag seine erste fette Beule. Ich habe es frisch aus dem Karton genommen, in meine vordere Hosentasche gesteckt und bin an der Ecke des Schreibtischs hängengeblieben. Rumms, fünf Minuten nach dem Auspacken ein Drittel des Wertes vernichtet und direkt ein mieses Gefühl.

Bild: TechStage Diese Kratzer sind trotz oder gerade wegen der Schutzhülle im iPhone gelandet: Im konkreten Fall war der Bumper aus Metall. Hüllen aus Kunststoff oder Silikon schützen besser.

Genau das ist aber ein guter Punkt. Möchte man sein Smartphone vor allen Eventualitäten schützen? Oder geht man davon aus, dass harte Stürze nur die Ausnahmen sind und entscheidet sich für ein Cover oder eine Folie, die nur vor Kratzern schützt?

Dünne Sleeves und Folien beeinträchtigen die Form des Smartphones nur wenig, können aber nur Kratzer verhindern. Vor allem extrem schlanke Geräte wie das Galaxy S8 und das Galaxy S8 Plus sehen einfach toll aus – und leiden stark unter einer zentimeterdicken Gummiwulst, die dann aber auch vor Tischkanten schützt.

Besonders fies: Kratzer können auch in der Hülle entstehen. Feine Sand- und Staubkörner finden ihren Weg überall hin – auch zwischen Schutz und Smartphone. Die Schäden entdeckt man meist erst dann, wenn man das vermeintlich gut geschützte Handy wieder aus der Hülle nimmt.

Echten Schutz dagegen gibt es nur, wenn man das Samsung Galaxy S8 vollkommen in eine Schutzfolie packt. Ähnlich wie Folien, die das Display vor Kratzern schützen, gibt es solche inzwischen auch für die Geräterückseite inklusive Kanten. Der Trick: Diese Folien sind von winzigen, fast unsichtbaren Löchern durchzogen. Dadurch saugt sie sich quasi an die Oberfläche, Luftblasen sind kein Problem.

Mit diesen Hüllen ist das Handy fast vollständig gegen Kratzer geschützt, auch um die Ränder zieht sich die Folie. Gegen Stürze hilft das allerdings nichts – allerdings passt das Handy samt Schutzfolie auch in dickere Gummihüllen. Das ist also perfekter Schutz – vor Kratzern, Stürzen und sogar vor Kratzern in der Hülle.

Bild: 3MK Die Schutzfolie von 3MK umschließt auch die Kanten des Smartphones. Toller Schutz vor Kratzern, allerdings nicht vor Stürzen.

Wir haben aktuell das Invisible Case von 3MK im Test. Der erste Eindruck ist gut, einen ausführlichen Testbericht veröffentlichen wir in den nächsten Wochen. Inzwischen ist das Invisible Case auch für das Galaxy S8 und das Galaxy S8+ verfügbar. Im Paket ist neben der Folie für die Rückseite auch eine Displayschutzfolie enthalten.

(Kein Produktbild vorhanden)

3MK für S8

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3MK für S8+

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3MK für S7

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3MK für S7 Edge

Etwas dicker als die Folien sind dünne, meist aus flexiblem Kunststoff gefertigte Schutzhüllen, die das Smartphone voll umfassen. Sie bieten sich für das typische Hosentaschensmartphone an: Schutz vor Kratzern auf dem Tisch und von Kleingeld in der Tasche, aber Herunterfallen sollte das gute Stück besser nicht. Diese Hüllen werden auch als Ultra Slim oder Softcover bezeichnet und sind oft schon für weniger als 10 Euro zu haben.

Achtung: Beim Aufziehen sollte man darauf achten, dass kein Staub in der Hülle ist – das kann zu fiesen Kratzern führen. Es ist ratsam, die Hülle gelegentlich abzunehmen und zu reinigen.

Bild: Samsung Dünne Hüllen wie Clear Cover von Samsung verhindern vor allem Kratzer durch Benutzung, etwa, wenn das Smartphone auf dem Tisch verschoben wird.

In diese Kategorie fallen auch Samsungs eigene Clear Cover Hüllen:

Samsung EF-QG950CB Clear Cover für Galaxy S8 schwarz

S8 Schwarz

Samsung EF-QG950CS Clear Cover für Galaxy S8 silber

S8 Silber

Samsung EF-QG950CV Clear Cover für Galaxy S8 violett

S8 Violett

Samsung EF-QG950CL Clear Cover für Galaxy S8 blau

S8 Blau

Samsung EF-QG950CF Clear Cover für Galaxy S8 gold

S8 Gold

Samsung EF-QG955CB Clear Cover für Galaxy S8+ schwarz

S8+ Schwarz

Samsung EF-QG955CS Clear Cover für Galaxy S8+ silber

S8+ Silber

Samsung EF-QG955CV Clear Cover für Galaxy S8+ violett

S8+ Violett

Samsung EF-QG955CL Clear Cover für Galaxy S8+ blau

S8+ Blau

Samsung EF-QG955CF Clear Cover für Galaxy S8+ gold

S8+ Gold

Als Bumper bezeichnet man üblicherweise einen Gummi- oder Kunststoffüberzug, der die Ränder des Smartphones abdeckt, Vorder- und Rückseite aber frei lässt. Bei Smartphones mit gebogenem Display wie dem Galaxy S8 spielen die klassichen Bumper aber keine Rolle mehr. Vergleichbar sind Hüllen mit starrem oder gummiartigem Rahmen und dünner oder flexibler Rückseite.

Die Konstruktion dieser Hüllen schützt vor Schäden durch Stürze, wenn das Smartphone auf die Ecken fällt. Landet es mit dem Display oder mit der Glasrückseite nach vorne auf dem Boden, können vorstehende Steinchen trotzdem für Glasbruch sorgen. In geschlossenen Räumen reicht dieser Schutz aber üblicherweise aus.

Bild: TechStage Die Glasrückseite des Galaxy S8 ist relativ rutschig. Manche Hüllen haben Gummileisten, mit denen das Gerät deutlich griffiger wird.

Wer mit einem etwas dickeren Smartphone leben kann, bekommt die Hüllen auch mit etwas dickerer, häufig mehrschichtig gepolsterter Rückseite. Beispiele dafür sind die Hüllen von Speck:

Speck Presidio Grip für Samsung Galaxy S8 dunkelblau/hellblau (90252-5633)

S8 Blau

Speck Presidio Grip für Samsung Galaxy S8 schwarz (90252-1050)

S8 Schwarz

Speck Presidio Grip für Samsung Galaxy S8+ dunkelblau/hellblau (90257-5633)

S8+ Blau

Speck Presidio für Samsung Galaxy S8+ schwarz (90256-1050)

S8+ Schwarz

Neben dem reinen Schutz übernehmen manche Hüllen auch Zusatzfunktionen. Für das iPhone hatten wir neulich eine Hülle mit E-Paper-Display im Test, das als E-Book-Reader funktioniert und zusätzliche Informationen bereithält, ohne den Akku des Smartphones zu belasten.

Typisch sind auch Power Cases oder Battery Cases, also Schutzhüllen mit eingebautem Zusatzakku für das Handy. Gerade das Galaxy S8, das in unserem Testbericht zwar hervorragend abschließt, aber eben keinen besonders starken Akku hat, kann davon profitieren. Inzwischen gibt es einige Produkte zur Auswahl, allerdings ist uns kein Power Case eines Markenherstellers bekannt.

(Kein Produktbild vorhanden)

S8 3200 mAh

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S8 4200 mAh

(Kein Produktbild vorhanden)

S8 5000 mAh

(Kein Produktbild vorhanden)

S8+ 5200 mAh

(Kein Produktbild vorhanden)

S8+ 6500 mAh

Bild: Otterbox Hier im Bild: Otterbox Defender für das Galaxy S8. Mehr Schutz geht kaum, dafür trägt der Gummimantel aber auch ganz schön dick auf.

Besonders ungeschickte Zeitgenossen und welche, die ihr Smartphone wirklich unter härtesten Bedingungen benutzen – hallo, Baustelle – sollten nicht auf die Optik der Hülle achten oder darauf, wie viel dicker das Smartphone mit ihr wirkt. Wenn es wirklich voller Schutz sein soll, helfen dicke Gummipanzerungen wie Otterbox Defender. Stürze aus Kopfhöhe überlebt das Smartphone darin üblicherweise unbeschadet, und gegen das Eindringen von Schlamm und Matsch gibt es Abdeckungen für die Anschlüsse.

Zugegeben, komfortabel ist anders. Aber besseren Schutz für die teure und empfindliche Technik gibt es nicht.

Otterbox Defender für Samsung Galaxy S8 schwarz (77-54515)

S8

Otterbox Defender für Samsung Galaxy S8+ schwarz (77-54582)

S8+

Nicht nur das Gehäuse, vor allem auch das empfindliche Display will Schutz. Auch dabei gibt es beim Galaxy S8 wieder zwei grundlegende Varianten: Eine Schutzscheibe (Panzerglas) und eine Schutzfolie für das Display. Für andere Smartphones gibt es noch viele andere Varianten, doch aufgrund des gebogenen Displays des Galaxy S8 fallen Varianten aus Glas mit flexiblem Rahmen oder Modelle, die nicht bis in die Schäge laufen, raus.

Wer sein Galaxy S8 nicht auf den Boden wirft, fährt mit einer Folie gut: Sie schützt das Display zuverlässig vor Kratzern, verkratzt selbst aber deutlich schneller als die Gorilla-Glas-Oberfläche darunter. Man muss also damit rechnen, die Folie regelmäßig tauschen zu müssen.

Glasscheiben – fälschlicherweise oft auch als Panzerglas bezeichnet – hingegen bestehen aus gehärtetem Glas, das vollflächig auf das Display geklebt wird. Fällt das Smartphone, bricht das Glas, üblicherweise aber nicht das Display-Panel darunter. Aus unserer Sicht ist das ein absoluter Top-Tipp und ein Muss für jeden Smartphone-Nutzer, allerdings gibt es vor allem beim Galaxy S8 einen Haken: Die Schutzscheibe bricht viel schneller als das Display-Glas, am ehesten am gebogenen Rand. Der Grund dafür: Aufgrund der Display-Form des S8 ist ein sogenanntes 3D-Schutzglas nötig, das ebenfalls gebogen über den Rand läuft. Üblicherweise befindet sich dort aber kein Kleber, daher sind diese Bereiche besonders empfindlich. Aber gut: Wenn das Glas bricht, tauscht man es eben aus. Immer noch viel billiger als ein neues Display.

Samsung ET-FG950CT Schutzfolie

S8 Folie

Samsung ET-FG955CT Schutzfolie

S8+ Folie

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S8 Glas

(Kein Produktbild vorhanden)

S8+ Glas

Wenn es nur ein Schutz vor Kratzern sein soll, gefallen uns die Folien aktuell sehr gut – ganz einfach, weil sie vergleichsweise unauffällig sind und das schlanke Design des Samsung-Handys erhalten. Für mehr Schutz sorgen aber Hüllen mit dickerem Gummirahmen. Letztlich entscheidet der Einsatzzweck und das eigene Geschick darüber, welche Hülle man verwenden sollte.

Um wirklich billige No-Name-Hüllen würden wir aber einen Bogen machen. In der Vergangenheit haben wir damit teilweise mehr Schaden angerichtet, als sie verhindert haben.

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