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Kaufberatung: Kuriose Gadgets machen Geldbörsen smart

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Einen Geldbeutel mit Akku, Bluetooth, USB-Stick, RFID-Schutz und sogar Handy nachrüsten? Kein Problem und nicht mal teuer, wie unsere Kaufberatung zeigt.

Das wahrscheinlich beliebteste Smart-Feature einer Geldbörse ist ein RFID-Schutz gegen Geld- oder Datendiebstahl. In dieser Kaufberatung stellen wir Geldbeutel vor, die dieses und deutlich ungewöhnlichere Funktionen bereits von Haus aus integriert haben. Außerdem zeigen wir kostengünstige Lösungen um RFID-Blocker, Bluetooth-Tracker, Powerbanks, Multi-Tools, USB-Sticks oder gar ein ganzes Handy "nachzurüsten".

Für viele ist ein Geldbeutel nicht einfach nur ein Gegenstand, der Geld und Karten zusammenhält, er ist ein Statusobjekt. Für solche Menschen hat Volterman eine Geldbörse mit integriertem kabellosen und kabelgebundenen Akku, Bluetooth-Entfernungsalarm, mobilem Hotspot, GPS und einer Antidiebstahlkamera. Dabei soll das Portemonnaie (laut Duden mittlerweile auch Portmonee) in seinen drei Ausführungen kompakt und leicht bleiben. Volterman gibt für die mittlere Ausführung Bifold im klassischen Aufklappformat mit 2000 mAh-Akku ein Gewicht von 120 g und die Maße 10 × 7 × 1,1 cm an. Platz bietet es für gut zehn Karten und einige Geldscheine. Auf ein Münzfach verzichtet der Hersteller.

Die Volterman-Geldbeutel wurden im August 2017 über Indigogo finanziert. Auf Facebook gibt es Berichte die behaupten, dass Backer nie ein fertiges Produkt erhalten haben. Doch der Hersteller versichert, dass die Auslieferung im vollen Gang ist und veröffentlicht auf Indigogo Beweisbilder fertiger Geldbörsen. Die kleinste Version Cardholder kostet gut 100 Euro, Bifold 150 Euro und die große Variante Travel 160 Euro.

Für etwa 90 Euro bietet das Portemonnaie Cashew neben Bluetooth-Tracking vor allem einen elektronischen Verschluss, der sich über einen Fingerabdrucksensor öffnet. Macht sich jemand am Verschluss zu schaffen, schickt Cashew eine Nachricht. Der Akku soll bis zu neun Monate durchhalten. Obwohl der Geldbeutel recht groß wirkt, finden nur sieben Karten und 20 Scheine darin Platz, ein Kleingeldfach gibt es nicht.

Geldbörsen ohne eigenem Kleingeldfach erfreuen sich wachsender Beliebtheit.

Immer mehr Geldbeutel integrieren bereits von Haus aus einen RFID-Schutz. Dieser soll verhindern, dass Unbefugte von NFC-fähigen Bankkarten Geld abbuchen oder Daten abgreifen. Wie einfach das funktioniert, zeigen die Kollegen der c`t im Beitrag "Mit 29-Euro-Zahlterminal: So leicht kann man Kontaktlos-Karten abfischen".

Einige dieser Portemonnaies kosten über Amazon nur einige Cent. Allerdings refinanzieren sich die Händler über die Versandkosten von einigen Euro, die für jedes einzelne Produkt anfallen.

Noch günstiger sind RFID-Blocker. Hier kosten zehn Hüllen im Scheckkartenformat ab 23 Cent inklusive Versandkosten. RFID-Schutzkarten in Scheckkartenform sind etwas teurer, aber immer noch sehr bezahlbar. Sie umfassen wie das Brötchen eines Burgers die äußeren Karten im Geldbeutel und schützen so die NFC-Karten vor Datenklau.

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LeeY Herren Geldbörse mit RFID-Schutz

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QinMM Herrenbrieftasche mit RFID-Schutz

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Ideapark Kreditkartenetui mit RFID Blocking

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10x RFID-Blocker

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10x RFID-Blocker

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2x RFID-Blocker-Karten

Doch es gibt noch deutlich mehr Möglichkeiten, seinen liebgewonnen Geldbeutel mit smarten Features „nachzurüsten“. Zum Beispiel mit Bluetooth-Trackern. Sie verbinden sich mit dem Smartphone, sobald es in der Nähe ist. Öffnet man nun die entsprechende App am Smartphone und startet die Suchfunktion, gibt der Tracker ein Tonsignal wieder und ist so im Falle eines Verlusts akustisch auffindbar. Das Ganze funktioniert in den meisten Fällen auch anders herum. So fängt das Smartphone an zu klingeln, sobald am Tracker ein Druckknopf Kontakt gibt. Das funktioniert natürlich nur, wenn sich Smartphone und Tracker in Bluetooth-Reichweite befinden. Allerdings zeigt die App meist auf einer Karte den letzten Standort an, bevor die Bluetooth-Verbindung abriss. Die Batterie- oder Akkulaufzeit beträgt je nach Modell drei bis zwölf Monate.

Einige dieser Bluetooth-Finder gibt es passend für alle gängigen Geldbörsen im Scheckkartenformat. Einer davon ist der Orbit-Bluetooth-Finder, der im Testbericht mit der Note gut abschneidet. Wer sich grundsätzlich für dieses Thema interessiert, dem empfehlen wir unseren Vergleichstest: Zwölf Bluetooth-Schlüsselfinder.

Auch für diejenigen, die regelmäßig Daten auf USB-Sticks speichern und diesen immer bei sich tragen wollen, gibt es Lösungen in Scheckkartenform. Der im Preisvergleich verlinkte USB-Stick von Aricona bietet 8 GByte Speicher und besteht zum großen Teil aus Metall. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass er vergleichbar mit einem RFID-Blocker dahinter liegende NFC-Karten vor dem Abgreifen von Daten oder Geld schützt.

Orbit Card Bluetooth Tracker schwarz (ORB522)

Card-Tracker von Orbit

Slimpuro Tracker Card

Slimpuro

Chipolo Card weiß (CH-C17B-WE-R)

Chipolo

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Aneew USB-Flashlaufwerk im Kreditkartendesign, 16 GByte

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aricona 8 GByte USB Stick Kreditkarte

Achtung, jetzt wird es wild: Wer mag, kann sogar ein voll funktionsfähiges Handy in Scheckkartenform mit sich herumtragen. Die Handys eignen sich zu nicht viel mehr als zum Telefonieren oder dem Verschicken und Empfangen von SMS. Dafür sind sie mit einem Preis ab 17 Euro sehr günstig und tragen mit einer Dicke von 5 mm vergleichsweise wenig auf. Als Notfallhandy eine interessante Alternative. Was es in dem Bereich noch so gibt, haben wir Beitrag Kaufberatung: Notfallhandys bis 20 Euro zusammengefasst.

Powerpacks oder Powerbanks sind ohne Frage sehr praktisch. Schließlich ist kaum etwas ärgerlicher, als wenn im falschen Moment dem Akku des eigenen Smartphones oder den Bluetooth-Kopfhörern der Saft ausgeht. Doch was nützt die besten Powerbank, wenn man sie im entscheidenden Augenblick nicht zur Hand hat? Hier können Akkupacks, die in ein Portemonnaie passen, helfen. Leider sind die meisten ein paar Millimeter länger und breiter als die klassische Scheckkarte, sollten aber dennoch in etwas größere Geldbörsen, zum Beispiel in das Fach für die Geldscheine, passen.

Nicht smart, dafür aber praktisch, sind Multifunktions-Tools in Scheckkartenform. Der Klassiker kommt hier von Victorinox. Die Swisscard Classic kommt unter anderem mit Schere, Messer, Stift und Pinzette. Dabei ist sie 4,5 mm dick. Das Infactory Multifunktionswerkzeug ist mit 6 mm etwas dicker. Dort findet eine echte Nagelschere, ein LED-Licht, ein Dosenöffner und einiges mehr Platz. Deutlich dünner ist da die Huntington Survival Card. Sie besteht komplett aus Metall und bietet unter anderem Dosenöffner, Messer, Schraubenzieher, Lineal und Sägeblatt.

Aiek M5 schwarz

Ukcoco M5 Kartenhandy

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Elari Kartenhandy Orange

Emtec Power Essentials U700 \

Snoopy Powerbank

Ultron RealPower PowerBank PB-2500 Slim marsala (175051)

Ultron Powerbank PB-2500 Slim

Victorinox SwissCard Classic Taschenmesser

Victorinox SwissCard Classic

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Das Infactory Karten-Tool

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Huntington Survival Card

Eine der beliebtesten modernen Features eines Portemonnaies ist der RFID-Schutz gegen digitalen Diebstahl. Wer das will, muss sich dafür keinen neuen kaufen, schon für wenige Cent gibt es entsprechenden Schutz. Aber auch die im Alltag sehr praktischen Bluetooth-Tracker ab 35 Euro passen in jede Geldbörse.

Den Vogel schießen die winzigen Notfallhandys ab, die ebenfalls in jeden Geldbeuel passen und im ausgeschalteten Zustand sehr viele Wochen einsatzbereit bleiben. Dabei kosten die Geräte deutlich unter 20 Euro.

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