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Kaufberatung DJI Spark: Filter, Taschen und Antennen-Tuning

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Wer mit seiner Video-Drohne die bestmögliche Bildqualität und maximale Reichweite herausholen will, braucht das richtige Zubehör. Wir zeigen, welches Equipment für die DJI Spark sinnvoll ist.

Wer in Deutschland legal mit seiner DJI Spark (Testbericht) fliegen möchte, braucht neben einer Versicherung noch eine feuerfeste Namensplakette. Diese gibt es in verschiedenen Größen zu unterschiedlichen Preisen. Die unten aufgeführten Plaketten haben eine selbstklebende Rückseite und sind erfahrungsgemäß ordentlich verarbeitet. Die Kosten für vier Stück in der Größe 20 × 10 mm liegen bei unter 20 Euro.

Verglichen mit DJI Mavic Pro (Testbericht) oder Parrot Anafi (Testbericht) ist die Flugzeit der DJI Spark deutlich kürzer. Wer seine Drohne länger als 15 Minuten in der Luft halten möchte, ohne aufzuladen, braucht weitere Akkus. Die Kosten liegen bei etwa 50 bis 60 Euro pro Stück. Für die Spark scheint es bisher auch keine günstigen Akkus von Drittherstellern zu geben. Unabhängig davon würden wir aus Sicherheitsgründen immer nur zu originalen Akkus greifen.

Wer mehr als einen Akku nutzt, sollte auch gleich in ein komfortables Mehrfachladegerät investieren. Je nach Modell liegen die Kosten zwischen 40 und 100 Euro. Piloten, die viel mit dem Auto unterwegs sind, können die Akkus ganz bequem unterwegs laden. Die Kosten für ein 12V-Ladegerät liegen bei 20 bis 25 Euro.

Eine brandhemmende Tasche für die Akkus der Spark.

Wer sich am Design seiner Spark sattgesehen hat, kann seine Drohne mit Aufklebern, sogenannten Skins, verschönern. Neben einfarbigen Stickern stehen auch Folien im Carbonlook, Camouflage oder Warnfarben zur Auswahl. Die Preise der Aufklebersets liegen zwischen 10 und 25 Euro.

Soll die Spark auf der Wiese oder auf dem Feldweg starten und landen, empfehlen wir den Kauf einer Landematte. Diese verhindert Beschädigungen an Gimbal und Kamera und reduziert aufwirbelnden Schmutz. Die Pop-Up-Matten wiegen nicht viel und passen zusammengeklappt in den Rucksack.

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Namensplakette

DJI Spark Intelligent Flight Battery

DJI Spark Akku

DJI Spark Akkuladestation

Mehrfachladegerät

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KFZ-Ladegerät

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Skins

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Landematte

Alternativ kann auch eine Erhöhung des Landegestells ausreichen, um Schäden bei Landungen zu vermeiden. Wer seinen Multicopter über Wasser oder Schnee fliegt, sollte sich für ein schwimmfähiges Modell entscheiden. Von absichtlichen Landungen im Wasser raten wir zwar ab, aber im Falle eines Problems ist diese Schwimmhilfe allemal besser als ein Wasserschaden.

Wer statt des Smartphones lieber ein Tablet mit großem Bildschirm benutzt, hat ein Problem: Die integrierte Halterung am Sender ist zu klein. Eine Lösung sind spezielle Tablet-Halterungen für 20 bis 40 Euro. Aus Erfahrung raten wir von den sehr günstigen Lösungen ab. Diese sind nicht besonders stabil; so wackelt das eingesetzte Tablet bei jeder Bewegung.

Um das Smartphone-Display auch bei direkter Sonneneinstrahlung gut erkennen zu können, lohnt sich der Kauf einer aufsteckbaren Sonnenblende für etwa 15 Euro. Noch komfortabler ist die Nutzung der VR-Brille von DJI. Rechtlich gesehen gelten beim Flug mit Brille allerdings andere Regeln als beim Sichtflug. Wer die DJI-Goggles benutzt, sollte sich im Vorfeld mit der aktuellen Drohnen-Verordnung auseinandersetzen.

Das Geld für Propeller-Schützer kann man sich getrost sparen. Die Erfahrung zeigt, dass diese bereits bei harmlosen Zusammenstößen kaputt gehen oder sich von der Spark lösen.

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Landegestell

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Landegestell Schnee & Wasser

Freewell DJI Mavic Pro Tablet Halterung (FW-MAV-THU)

Tablet-Halterung

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Sonnenblende Smartphone

DJI Goggles

DJI Goggles

DJI Spark Fly More Combo weiß

DJI Spark Fly-More-Combo

Obwohl die Spark verhältnismäßig stabil und günstig ist, sollte sie während des Transports vernünftig verpackt sein, um Schäden zu vermeiden. Am besten eignen sich Rucksäcke, Koffer oder Taschen mit zugeschnittener Schaumstoffeinlage.

Vor dem Kauf sollte man sich Gedanken machen, ob die Drohne einzeln oder zusammen mit anderen Sachen transportiert werden soll. Kommt die Spark beispielsweise in einen Wanderrucksack, muss die Verpackung möglichst kompakt ausfallen. Die Preise für die günstigsten Modelle beginnen bei etwa 15 Euro. Wir nutzen privat ein Modell in Carbon-Optik und sind grundsätzlich zufrieden. Das einzig Störende ist der penetrante Kunststoffgeruch direkt nach dem Auspacken. Glücklicherweise verfliegt dieser nach einigen Tagen an der frischen Luft. Von da an ist das Case wirklich praktisch und für unsere Ansprüche auch locker ausreichend.

Die günstigen Taschen stinken nach Kunststoff und müssen erst mal an die frische Luft.

Wer seine Drohne einzeln transportieren möchte, kann der Spark einen eigenen Rucksack spendieren. Diese sind sehr bequem zu tragen und bieten ausreichend Schutz. Die Preise für günstige Modelle liegen bei etwa 30 Euro. Rucksäcke von Markenherstellern sind etwa dreimal so teuer. Wenn die DJI-Brille mit in den Rucksack soll, liegt der Preis etwas höher.

Deutlich unbequemer zu transportieren, aber auch sicherer, ist der Transport im stabilen Koffer. Wir empfehlen eine Variante aus Kunststoff. Zwar sind auch Aluminium-Koffer stabil und leicht, aber die Kunststoffkoffer sind zudem noch wasserdicht. Der Preis für ein kompaktes Markenmodell von B&W liegt zwischen 60 und 70 Euro. Die größeren Koffer mit Platz für die DJI Goggles kosten 80 bis 100 Euro.

Wer seine Spark auf dem Weg in den Urlaub mit in den Flieger nehmen möchte, muss sich im Vorfeld über die Bestimmungen der Airline informieren. Die Lufthansa verlangt beispielsweise die Akkus gegen Kurzschlüsse zu sichern. Das klappt durch Abkleben der Kontakte oder, deutlich professioneller, mit einer brandhemmenden Lipo-Tasche. Die günstigsten Modelle kosten weniger als 10 Euro.

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Spark Tasche kompakt

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Spark Rucksack

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Spark & Goggle Rucksack

B&W International Outdoor Case Typ 3000 schwarz mit DJI Spark Fly More Combo Einsatz (3000/B/Spark)

Spark Koffer

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Spark & Goggle Koffer

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Lipo-Tasche

Bei allen Transport-Varianten raten wir zu einer zusätzlichen Sicherung der empfindlichen Teile. So sollten beispielsweise die Sticks des Senders geschützt werden, damit sie nicht abzubrechen. Das gleiche gilt für das Gimbal und Propeller die beim Transport an der Drohne verbleiben. Wer die Propeller in der Tasche abnimmt, sollte die Motoren gegen Beschädigungen schützen.

Filteraufsätze sind nicht nur bei Spiegelreflexkameras sehr praktisch. Auch bei der DJI Spark ist es sinnvoll, mit Graufiltern zu arbeiten. Die verlängerte Verschlusszeit der Kamera ermöglicht eine verbesserte Videoqualität bei starkem Sonnenschein. Sogenannte ND-Filter gibt es einzeln oder in Sets zu kaufen. Die Preise beginnen bei etwa 35 Euro für ein Set mit vier unterschiedlich starken Graufilter-Vorsätzen. Markenhersteller verlangen erheblich mehr, bieten aber auch eine höhere Qualität. Der Aufpreis lohnt sich aber nur für Profis. Für Hobbyfilmer sind die günstigen Filter ausreichend.

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Sender-Schutzbügel

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Gimbal-Schutz

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Propeller-Schutz

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Motoren-Schutz

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Graufilter

PolarPro Cinema Series DJI Spark Filters Shutter Collection (SPRK-CS-Shutter)

Graufilter

Eine Sonnenblende für die Spark-Kamera ist vor allem bei niedrig stehender Sonne hilfreich. Die sogenannte Streulichtblende verhindert ungewollte Sonneneinstrahlung und daraus resultierende Blend-Flecken (Lensflares) während der Aufnahme. Zusammen mit einem Gimbal-Schutz kostet eine Blende nur etwa 10 Euro.

Wer seine Spark gerne für Aufnahmen am Boden einsetzen möchte, sollte sich die sogenannten Handheld-Halterungen ansehen. Die Drohne ist zwar nicht so kompakt wie Actioncam oder Camcorder, allerdings ist die Bildqualität gut und das Gimbal zur Stabilisierung ist ebenfalls schon verbaut. Gerade für Indoor-Aufnahmen eine lohnende Investition für unter 10 Euro.

Das Thema Reichweite ist aus juristischer Sicht sehr kritisch. Die Drohnen-Verordnung erlaubt standardmäßig nur Flüge in Sichtweite. Aufgrund der kompakten Abmessungen ist die Fluglage der Spark nur in unmittelbarer Nähe erkennbar. Somit liegt die legale Reichweite deutlich unter der technisch möglichen Reichweite.

Die Fernsteuerung liegt der Spark nur in der Fly More Combo bei. Wer die Drohne bisher nur per App steuert, sollte sich trotz des hohen Preises von 100 Euro eine zulegen. Zum einen ist die Bedienung komfortabler, zum anderen ist die Reichweite deutlich höher.

Wer noch ein bisschen mehr Reichweite herauskitzeln möchte, kann sich die sogenannten Antennen-Booster ansehen. Die aufsteckbaren Verstärker kosten unter 10 Euro und der Empfang ist erfahrungsgemäß zumindest stabiler.

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Sonnenblende Kamera

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Handheld-Halterung

DJI Spark Fernsteuerung

DJI Spark Sender

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Antennen-Booster

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Tuning-Antennen

DJI Spark weiß

DJI Spark

Wem das immernoch nicht ausreicht, der kann mit etwas handwerklichem Geschick die Antennen des Handsenders austauschen. Das Herumschrauben am Sender ist allerdings kritisch, da Garantieansprüche verloren gehen und die Sendeleistung nicht mehr den gesetzlichen Anforderungen entspricht. Neben einer drohenden Geldbuße geht auch der Versicherungsschutz verloren.

Eine noch viel höhere Reichweite ist im amerikanischen FCC-Modus möglich. Im Vergleich zum europäischen CE-Modus verdoppelt dieser die Reichweite, was aber natürlich nicht zulässig ist. Die Aktivierung ist mittels eines kleinen Tricks auch hierzulande möglich. Anleitungen zum Einstellen sind in zahlreichen Foren und auf Youtube zu finden.

Letztlich braucht der Pilot ein Android-Smartphone mit einer App wie beispielsweise Fake GPS Location, die einen falschen GPS-Standort simuliert. Denkt das Smartphone, die Drohne befände sich in den USA, ist beim nächsten Start der DJI-Software ein Umstellen von CE auf FCC möglich. Nach dem Deaktivieren des Fake-GPS merkt die App zwar, dass sich die Spark in Deutschland befindet, aber wenn der Pilot nicht einwilligt, bleibt die FCC-Einstellung erhalten.

An dieser Stelle weisen wir nochmal deutlich darauf hin, dass das Fliegen mit erhöhter Sendeleistung illegal ist und raten deshalb davon ab. Neben einer möglichen Geldstrafe droht zudem der Verlust des Versicherungsschutzes, und das kann im Schadensfall extrem teuer werden.

Wer möglichst viel Spaß an seiner Spark haben will, braucht einiges an Zubehör. Die Investition in eine vernünftige Transportmöglichkeit, den Spark-Handsenders und eine Namensplakette lohnt sich auf jeden Fall. Wer hohe Ansprüche an die Bildqualität hat, sollte zudem Filter und Streulichtblende kaufen.

Beim Kauf muss unbedingt darauf geachtet werden, dass das Zubehör auch an die Spark passt. Taschen, Halterungen, Skins und sonstiges Zubehör sind für fast alle DJI-Drohnen (Phantom 4, Spark, Mavic Pro, Mavic Air) verfügbar.

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