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Kaufberatung: Alle Mods für die Moto-Z-Smartphones

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Der Verkaufsstart des neuen Moto Z3 steht kurz bevor. Ein Grund mehr, die Erweiterungen für das modulare Smartphone anzusehen.

Das Konzept der modularen Motorola Z-Serie ist einfach und genial: Ein gutes Mittelklasse-Smartphone mit zusätzlicher Hardware zum Aufstecken. Die Erweiterungen sind auf- und abwärtskompatibel und funktionieren an den Modellen Moto Z (Testbericht), Moto Z2 (Testbericht) und demnächst auch am Z3. Unser Test zu dem Gerät folgt in den nächsten Tagen.

Die magnetischen Mods werden einfach auf der Rückseite des Smartphones aufgelegt. Hier ist die Schnittstelle gut zu erkennen.

Im einfachsten Fall besteht der Mod lediglich aus einer griffigen Smartphone-Hülle zum Schutz der Smartphone-Rückseite. Die magnetischen Style Shells gibt es beispielsweise aus Echtholz oder Echtleder. Der Preis für den günstigsten Moto-Mod liegt bei etwa 10 Euro.

Wer sein Moto Z gerne kabellos laden will, greift zum Style-Shell mit integrierter Induktionsspule. Diese ermöglicht drahtloses Laden mit einer Leistung bis zu zehn Watt. Die Wireless-Charging-Shell unterstützt sowohl Qi- als auch PMA-Ladeschalen. Die Hüllen sind mit 3,25 Millimetern nur unwesentlich dicker, als die Style Shells ohne Ladefunktion. Im Preisvergleich ist derzeit lediglich ein Design für knapp 50 Euro erhältlich.

Motorola Moto Z 32GB weiß/gold

Moto Z

Motorola Moto Z2 Play Dual-SIM 64GB/4GB grau

Moto Z2

Motorola Style Shell Wood für Moto Z Washed Oak (ASMCAPWDOKEU)

Style Shell

Motorola Style Shell Fabric für Moto Z rot (ASMCAPRDNYEU)

Style Shell

Motorola Style Shell Leather für Moto Z schwarz (ASMCAPBKLRE)

Style Shell

Motorola Style Shell Wireless Charging grau

Wireless Charging Shell

Wer ein Smartphone mit langer Laufzeit benötigt, sollte sich die Powerpack-Mods für die Z-Serie ansehen. Die aufsteckbaren Zusatzakkus verlängern die Nutzungsdauer, je nach Modell, um 16 bis 22 Stunden, ohne dabei im Weg umzugehen oder zu dick aufzutragen. Das Incipio offGRID Powerpack verlängert nicht nur die Laufzeit, es hat zusätzlich eine Induktionsspule für Kabelloses Laden integriert.

Motorola Moto Power Pack schwarz

Power Pack

Motorola Moto TurboPower Pack schwarz

Turbo Power Pack

Incipio Offgrid für Motorola Moto Z schwarz (MT-381-BLK)

Incipio offGRID Powerpack

Wem die Klangqualität der Smartphone-Lautsprecher nicht ausreicht, der bekommt gleich mehrere aufsteckbare Stereo-Lautsprecher für die Z-Serie. Die Modelle JBL Soundboost (Testbericht) und der Nachfolger JBL Soundboost 2 haben eine Leistung von 6 Watt und eine Akkulaufzeit von bis zu 10 Stunden. Das Gewicht des Mods liegt bei knapp 130 Gramm. Die Soundqualität ist, trotz der geringen Bautiefe von gerade einmal 1,5 Zentimetern, deutlich besser als die der internen Lautsprecher. Erst bei hoher Lautstärke fehlt es den flachen Soundboost-Mods an Bass.

Die Lautsprecher-Mods verbessern die Soundqualität erheblich.

Der neue Moto Smart-Speaker ist ein Lautsprecher mit integriertem Amazon-Alexa-Sprachassistenten. Per Sprachbefehl steuert der Mod Smart-Home-Komponenten, spielt Musik oder beantwortet Fragen. Und im Gegensatz zu den Echo-Lautsprechern von Amazon, funktioniert das auch unterwegs. Die Leistung des Smart-Speakers liegt ebenfalls bei 6 Watt. Die Akkulaufzeit beträgt satte 15 Stunden. Die Bautiefe von fast 23 Millimetern trägt spürbar mehr auf als die schlanken JBL-Modelle. Dafür ist der Klang insgesamt deutlich basslastiger. Mit der Soundqualität von Amazons Lautsprechern Echo 2 und Echo Plus kann der Moto-Mod trotzdem nur bei niedriger Lautstärke mithalten.

Alternativ funktioniert auch der Google Assistent bei allen Lautsprecher-Mods.

JBL SoundBoost Speaker

JBL Soundboost

JBL SoundBoost 2 Speaker

JBL Soundboost 2

Motorola Smart Speaker mit Amazon Alexa schwarz

Moto Smart Speaker

Wer am liebsten mit dem Smartphone fotografiert, sollte einen Blick auf die erhältlichen Foto-Mods werfen. Diese erweitern den Funktionsumfang und benötigen dabei nicht einmal eine eigene App. Die Z-Serie erkennt den aufgesteckten Mod und bindet diesen in die Standard-Foto-App ein.

Der Aufsatz Hasselblad True Zoom (mehr Details) erweitert die Smartphones der Z-Serie um einen optischen Zehnfach-Zoom und einen starken Xenon-Blitz. Das Kamera-Modul hat eine Videoauflösung von 1080p bei 30 fps und eine Fotoauflösung von 12 Megapixel. Zur Bildstabilisierung nutzt die Kamera ein optisches System für Fotos und eine elektronische Stabilisierung für Videos. Die Blende beträgt je nach verwendetem Zoom f/​3.5 bis f/​6.5. In einigen Tests wird angemerkt, dass die Fotos mit dem Hasselblad-Aufsatz mehr rauschen als die Fotos der internen Kamera. Dies ist allerdings verständlich, da Objektive mit Festbrennweite deutlich lichtstärker sind und somit niedrigere ISO-Empfindlichkeitsstufen nutzen. Zwar ist der Mod keine Alternative zur Spiegelreflex- oder Systemkamera, aber einfache Kompaktkameras ersetzt der True Zoom allemal.

Der 360-Kamera-Mod ermöglicht hochauflösende Weitwinkel-Selfies und vollsphärische 360-Grad Aufnahmen. Die Moto 360 Camera sieht wie eine Style Shell mit aufgesetzter Mini-Kamera aus. Die zwei Fischaugen-Objektive ermöglichen 360-Grad-Videos mit 4K-Auflösung (4096 × 2160 Pixel). Die Fotos im JPEG-Format haben eine Auflösung von 13 Megapixel. Zur komfortablen Bedienung ist ein eigener Auslöse-Taster verbaut. Der etwa 220 Euro teure Aufsatz ist in schwarz und weiß erhältlich.

Der entscheidende Nachteil dieses ansonsten sehr interessanten Mods: Eine Nutzung der Kamera ohne Smartphone ist nicht möglich. Alternativen zu diesem Moto-Mod finden sich in unserem Vergleichstest.

Mit dem richtigen Mod wird das Smartphone zur Sofortbildkamera.

Mit dem Polaroid Insta-Share Printer (Testbericht) wird aus den Moto-Z-Smartphones eine komfortable Sofortbildkamera. Der Polaroid-Mod nutzt die interne Kamera des Smartphones und verfügt über einen eigenen Auslöse-Taster. Wer möchte, kann die Bilder vor dem Ausdrucken bequem per App bearbeiten. Das Fotoqualität ist für einen nur 2 Zentimeter dicken Aufsteck-Drucker auf jeden Fall ausreichend. Auf Feiern und für Veranstaltungen ein gelungener Gag und gut investierte 130 Euro.

Motorola Hasselblad True Zoom

Hasselblad True Zoom

Motorola Moto 360 Camera

Moto 360 Camera

Motorola Insta-Share Printer

Polaroid Insta-Share Printer

Wer möchte, kann sein Moto Z sogar mit einem Beamer (Testbericht) ausstatten und so beispielsweise Filme auf einer Diagonalen von bis zu 70 Zoll ansehen. Die native Auflösung des Moto Insta-Share Projektors beträgt, trotz der geringen Bautiefe von 11 Millimetern, immerhin 854 × 480 Pixel. Zu hoch sollten die Erwartungen aber nicht sein: Die Helligkeit ist mit 50 Lumen sehr gering. In komplett abgedunkelten Räumen ist die Darstellung zwar ordentlich, für Präsentationen in heller Umgebung ist der Projektor aber ungeeignet.

Für Zocker ist die Erweiterung mit dem Moto Gamepad besonders interessant. Durch den aufsteckbaren Controller verwandelt sich das Smartphone in Sekunden zur Spielekonsole. Die Steuerung von Titeln wie PUBG Mobile oder anderen Games fällt damit deutlich einfacher und verschafft dem Spieler einen klaren Vorteil.

Die Moto Mods sind nicht nur für das kommende Z3 sehr interessant. Für einen Preis von deutlich unter 300 Euro reizen auch die bisher erhältlichen Moto-Z-Smartphones. Die verfügbaren Mods sind sicherlich nicht alle für eine breite Käuferschicht gedacht; die Akku- und Fotografie-Mods sind aber durchaus interessante Investitionen.

Eine Kompatibilität der Mods wird, laut Hersteller, auch bei zukünftigen Moto-Z-Smartphones gegeben sein. Zukünftig erscheinende Mods könnten allerdings irgendwann nicht mehr mit den älteren Z-Geräten funktionieren. Dies wäre frühestens beim Nachfolger des Z3 der Fall. Derzeit sind alle erhältlichen Erweiterungen auch mit dem ältesten Moto Z kompatibel.

Moto Z
Moto Z2
JBL Soundboost
Insta-Share Projector
Hasselblad True Zoom

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