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Kaufberatung: 5 Vintage-LEDs fürs Smart Home bis 30 Euro

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Philips, TP-Link und Hama bieten seit kurzem smarte Edison- beziehungsweise Vintage-LEDs. Wir zeigen die verschiedenen „Glühbirnen“ für Alexa & Co.

Die älteste Glühbirne der Welt brennt seit 1901 – und zwar durchgehend. Sie ist nahe dem kalifornischen San Francisco in einer Feuerwehrstation zu finden. Über einen Live-Stream kann man ihr sogar beim Leuchten zusehen.

Was heute wieder als Vintage auf dem Markt ist, war früher Standard: sogenannte Filament- oder auch Glühfadenbirnen. Diese haben, man kann es sich denken, in erster Linie für Licht gesorgt. Mit dem Einzug von LEDs hat sich der Einsatz von Beleuchtung aber ein Stück weit geändert. Indirekte Beleuchtung wurde plötzlich möglich und sinnvoll und hat das direkte Licht etwas in den Schatten gestellt. Mit dem Trend zur Edison-LED findet auch das direkte Licht wieder etwas Einzug ins Leben.

Aber wo liegt der Unterschied zur Glühbirne oder LED? Hier eine kurze Übersicht:

  • Kohlefadenglühlampen: Frühe Kohlefadenglühlampen gibt es seit der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Diese erzeugten Licht durch ein Kohlefaden (Faser oder auch Filament) in einer sauerstoffarmen Glaskugel. Wurde die Birne an Strom angeschlossen, wurde der Faden so stark erhitzt, dass er Licht erzeugt.
  • Glühbirne: Klassische Glühbirnen aus dem 20. Jahrhundert sind ihren Vorgängern sehr ähnlich. Lediglich das Filament wurde verbessert. So kamen seit Beginn des Jahrhunderts vermehrt Metallfäden zum Einsatz, die langlebiger sein sollten.
  • LED: Der Begriff LED steht für „lichtemittierende Diode“. Eine Diode ist ein elektrisches Bauelement mit zwei Elektroden, welches den Strom in eine Richtung ungehindert passieren lässt und in die andere isoliert. Aufgrund der konstanten Bewegungen der Elektronen im Halbleitermaterial entsteht Licht.

Bei der Vintage-LED gibt es zwei gängige Bauweisen: Version 1, im Bild rechts, setzt auf eine LED, die ihr Licht durch einen Plastikdraht schickt und so den Draht imitiert. Version 2, im Bild links, setzt auf viele kleine LEDs, die entlang eines Drahtes angebracht sind. Dadurch wird ein etwas helleres und vor allem wärmeres Licht möglich.

Nun sind sie wieder da, die „Kohlefadenbirnen“. Aber eben nicht mit Kohlefaden, sondern als LED. Sie bieten ein nahezu identisches Lichterlebnis wie die historischen Vorbilder. Und so haben sie auch Einzug in angesagte Szenebars, Hotellounges oder Eigenheime geschafft. Mit viel Zubehör und passenden Lampenschirmen kann man für ein ganz besonderes Lichterlebnis sorgen.

Eglo Townshend schwarz (32917)

Wandleuchte, Schwarz

Eglo Townshend schwarz (32919)

Stehleuchte, Weiß

(Kein Produktbild vorhanden)

Deckenleuchte, Industrial

(Kein Produktbild vorhanden)

Deckenleuchte, Retro

Seit ein paar Monaten haben die Vintage-LEDs einen weitere Evolutionstufe erreicht. Sie können jetzt „smart“. Bedeutet: Modelle diverser Hersteller kommunizieren mit Sprachassistenten oder lassen sich via App kontrollieren. Somit die wage These: In punkto Lichterwelt ist das Angebot fürs Smart Home endlich vollständig abgedeckt.

Hinweis: Wer gerade erst seinen Einstieg in die Smart-Home-Welt macht, findet im Grundlagenbeitrag Smarte Beleuchtung eine generelle Einführung.


Philips Hue (Testbericht) hat gleich drei Modelle fürs Retro-Smart-Home im Angebot – die Hue White E27 Edison, E27 Classic und E27 Globe. Alle drei Modelle arbeiten mit Bluetooth und lassen sich via App oder Sprache steuern.

Wer mit bis zu zehn der smarten Glühbirnen auskommt, kann die neue Generation Hue-Lampen direkt per Bluetooth mit dem Smartphone koppeln. Über die separat erhältliche Hue Bridge, die die Verbindung per Zigbee statt Bluetooth herstellt, sind bis zu 50 Lampen möglich. Sie ist auch Voraussetzung für die Verbindung mit den Sprachassistenten Amazon Alexa und Google Home.

Zudem bieten die Lampen von Philips noch einen weiteren Vorteil: Sie lässt sich vom hellen Tageslicht bis zum schummrigen Nachtlicht stufenlos dimmen.

Hama hat mit der Wifi LED Filament ebenfalls eine Lampe im Vintage-Design im Angebot. Diese setzt auch auf den E27-Sockel. Die Lampe lässt sich über die App Hama Smart Solution ans Heimnetzwerk anbinden und funktioniert ohne Bridge. So lassen sich bequem quasi unbegrenzt Lampen gleichzeitig steuern. Im Vergleich zu Funk-Standards wie Zigbee oder Z-Wave verbraucht die WLAN-Verbindung aber mehr Energie.

Für die Steuerung der Hama Edison-LED per Smartphone greift man auf die die App Hama Smart Solution zurück. Die Einbindung ins Smart Home erfolgt über Alexa, Google Home oder IFTTT. Auch die Hama Edison-LED lässt sich stufenlos dimmen.

Dritte und letzte im Bunde ist eine Vintage-LED von TP-Link; ebenfalls mit E27-Sockel und dimmbar. Die LED verbindet sich mit der hauseigenen Kasa-App. Von dort aus lassen sich mehrere LEDs wie bei Hama über das WLAN gruppieren und ebenfalls via Alexa oder Home per Sprache bedienen.

Philips Hue White E27 7W/821 ST64 (688868-00)

Philips Hue, Birne

Philips Hue White E27 7W/821 A60 (688820-00)

Philips Hue, Klassisch

Philips Hue White E27 7W/821 G93 (688882-00)

Philips Hue, Rund

Hama WiFi Filament LED Birne 7W/827 E27 (176555)

Hama, Klassisch

TP-Link Kasa Smart KL60 LED-Bulb E27 5.5W

TP-Link, Birne

Vintage-LEDs haben beim mittlerweile sehr breiten Sortiment an smarten Lichtquellen gefehlt. Nun sind sie da – gleich in mehreren Variationen, mit verschiedenen Funk-Standards und vorn unterschiedlichen Herstellern. Besonders attraktiv stechen die Modelle von Philips hervor.

Diese setzen auf verschiedene Birnenformen, liefern verschiedene Weißtöne und können im Vergleich auch preislich überzeugen. Zusätzlich setzt Philips bei seinen LEDs auf Bluetooth als Standard, was gerade in kleinen Haushalten für stressfreies Einrichten ohne Zubehör sorgt. Und da Hue unter den intelligenten Beleuchtungssystemen weit verbreitet ist, gibt es auch viele Möglichkeiten zur Einbindung in Smart-Home-Systeme wie Iobroker.

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