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Kaufberatung: 2.1-Soundbars mit externem Sub ab 55 Euro

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Flachbild-TVs sind häufig genauso dünn wie ihr Sound. 2.1 Soundbars mit externem Subwoofer helfen und kosten ab 55 Euro. In dieser Kaufberatung zeigen wir, worauf es ankommt.

Egal ob 55-Euro-Billigheimer oder 300-Euro-Mittelklasse: Eine 2.1-Soundbar besteht aus einem 2-Kanal-System und einem Subwoofer. Da der Subwoofer die tiefen Töne übernimmt, kann die Soundbar schmal ausfallen. So fügt sie sich in den meisten Fällen optisch ansprechend in den Wohnraum ein. Dabei sollten die Membranen möglichst weit auseinander liegen, um für einen spürbaren Stereo-Effekt zu sorgen. Bei Filmen profitieren sowohl die Stimmwiedergabe als auch die Effekte durch die Unterstützung des Subwoofers: Sie erhalten Druck und Fülle.

Tiefe Frequenzen sind weniger gut ortbar als höhere Frequenzen. Dadurch ist die Aufstellung des Subwoofers ortsunabhängiger als die einer Soundbar, die möglichst mittig über oder unter dem Fernseher liegen sollte. Steht die Bassbox neben der Couch, beeinflusst das den Sound nicht negativ. Dennoch ergibt es Sinn, hier zu experimentieren. Für einen nahtlosen und homogenen Übergang zwischen Soundbar und Subwoofer empfiehlt es sich, beide frontseitig aufzustellen.

Bei beengten Platzverhältnissen ist es praktisch, wenn der Subwoofer nicht nur vertikal, sondern auch horizontal funktioniert. Entweder integriert er sich so besser in den Wohnraum oder kann im günstigen Fall auch unter dem Sofa verschwinden, völlig unsichtbar fürs Auge. Die Zimmerecke sollte man als Aufstellungsort des Subwoofers vermeiden. Wände reflektieren große Teile der tiefen Frequenzen und können damit das Klangbild verzerren. Ab etwa 100 Euro gibt es die ersten 2.1 Soundbars mit kabellosem Subwoofer. Sie machen das Verlegen von Kabeln quer durchs Wohnzimmer überflüssig.

Neben der zusätzlichen Flexibilität bei der Aufstellung durch den kabellosen Subwoofer ist auch die Größe der Soundbar ein wichtiges Kriterium. Bleibt genug Raum, dass sie unterhalb des Fernsehers ihren Platz findet, oder wird das Bild teilweise von der Soundbar verdeckt? Vorher messen bewahrt vor bösen Überraschungen. Soll die Soundbar an der Wand angebracht werden, gilt es darauf zu achten, ob es eine entsprechende Montagemöglichkeit gibt.

Bild: Sonos
Die besseren Soundbars sind nicht nur teurer, sondern meist auch in ihrem Aufbau komplex. Hier die Soundbar von Sonos.

Im Grunde jeder, der mit dem TV-Sound nicht zufrieden ist. Gamer, die für ihre Spiele ordentlich Wucht verlangen und Filmbegeisterte, die sowohl Dialoge verstehen wollen, als auch bei der Filmmusik nach Fülle und Klarheit suchen. Auch als Musikanlage können 2.1 Soundbars ihren Zweck erfüllen. Old School CD-Player oder Radio finden kabelgebunden Anschluss, Smartphone und Co. steuern ab einer gewissen Preiskategorie per Bluetooth ihre Inhalte bei. Für Cineasten ist es wichtig, dass die 2.1 Soundbar auch Formate wie Dolby Digital oder DTS kennen.

Was unterscheidet die günstigen 2.1 Soundbars von den mittelpreisigen Modellen? Hier spielen Faktoren wie Wiedergabequalität, verwendete Komponenten und Verarbeitungsqualität eine tragende Rolle. Im Preis schlagen sich letztlich aber auch zusätzliche Features wie Netzwerkfunktionalität, zusätzliche HDMI-Anschlüsse mit ARC und Bedienung via App nieder. Einige mittelpreisige Modelle bieten durchaus viele Features. Wer jedoch darauf verzichtet, kann mit einem günstigeren Modell viel Geld sparen und erhält dennoch beim Fernsehen oder Zocken eine wuchtige Sound-Untermalung.

Hier sollte man sich durch die gerade im Einstiegssegment häufig übertriebenen Wattangaben der Hersteller nicht in die Irre führen lassen. In der Regel reichen im unteren Preissegment Leistungen von 50 - 100 Watt, um nicht nur ordentliche Pegel zu fahren, sondern im ungünstigsten Fall auch Ärger mit den Nachbarn zu bekommen.

Viel hilft viel: Die Anschlüsse des Denon AVR-3313.

Wer bei seinem 2.1-Soundsystem auf möglichst viele Anschlüsse achtet, erleichtert die Anpassung des Home-Entertainment-Systems an die eigenen Bedürfnisse. In den günstigen Preisklassen nicht üblich, bieten sich mehrere HDMI-Eingänge, wie bestenfalls auch ein HDMI-Ausgang an. Dieser steuert als Audio Return Channel auch einem AV-Receiver an und erweitert die Anschlussmöglichkeiten. Über einen 3,5-mm-Klinkeneingang docken Tablet, Smartphone oder PC/Mac an.

Ebenfalls wünschenswert sind ein USB-Anschluss, der entweder mit 5V/1A das Tablet auflädt oder den direkten Zugriff auf einen darüber verbundenen Datenspeicher oder das Smart-Device erlaubt. Koaxiale und optische Eingänge bieten sich für Musikzuspieler an.

Bluetooth gehört in der heutigen Zeit einfach dazu. Dabei ist es wichtig, dass der moderne Bluetooth Standard 4.0 oder höher unterstützt wird. Dieser erlaubt eine schnelle Verbindung bei hohen Reichweiten. Darüber hinaus ist Bluetooth 4.0 trotz seiner gesteigerten Leistung energiesparend und schont so den Akku des zuspielenden Gerätes. Ebenfalls wichtig sind die unterstützen Codecs. SBC ist als Standard immer an Bord, während sich die lizenzpflichtigen Codecs aptX, AAC und aptX HD eher bei hochpreisigen 2.1 Systemen wiederfinden.

Fernbedienungen sind bei Soundbars praktisch, jedoch nicht immer mit dabei. Sie wechseln bequem zwischen Eingangsquellen und Soundeinstellungen. Optional bieten manche Hersteller auch eigene Apps für iOS und Android, um Musik aus dem eigenen Netzwerk oder verschiedenen Cloud-Diensten zu nutzen.

Häufig zeigt ein Display die aktuelle Eingangsquelle, das Tonformat und die Lautstärke an. Eine gute Lesbarkeit vorausgesetzt, bringt das durchaus einen Mehrwert – im Vergleich zu Soundbars, die auf ein Display verzichten.

Die Einstiegssysteme werten den TV-Sound schon für kleines Geld hörbar auf. Ihre Anschlussmöglichkeiten sind eher puristisch, sowohl Einrichtung, als auch ihr Handling ist unkompliziert. Bluetooth haben sie alle an Bord, sogar die sehr günstige Trust Gaming GXT 664 Unca. Dafür ist seine Ausgangsleistung mit gerade einmal 4 Watt dürftig.

Richtig Wumms gibt es hier für um die 100 Euro. So knallt die Sharp HT-SBW110 ihren Sound dem Hörer mit 180 Watt um die Ohren. Die Creative Stage ist mit 160 Watt nicht viel schwächer. Dabei ist sie die einzige in unserer Auswahl dieser Kategorie, die eine Fernbedienung bietet. Den längsten hat Thompson SB50BT. Sein Soundriegel ist 110 cm lang und bietet damit den potenziell besten Stereo-Effekt.

Trust Gaming GXT 664 Unca 2.1 Soundbar Speaker Set (22403)

Trust Gaming GXT 664 Unca

BigBen SB50BT schwarz

BigBen SB50BT

Auna Areal Bar 550 schwarz

Auna Areal Bar 550

Sharp HT-SBW110 schwarz

Sharp HT-SBW110

Creative Stage (51MF0450AA000)

Creative Stage

Diese 2.1. Soundbar-Systeme bieten den Vorteil eines drahtlosen Subwoofers, der ohne Verlegen eines Kabels frei im Raum versteckt wird. Außerdem steigt hier langsam die Feature-Fülle. Viele dieser Modelle bieten bereits einen optischen Anschluss und HDMI-Ports. Dazu gehören Samsung HW-K450, und Panasonic SC-HTB494EGK. Über mangelnde Ausgangsleistung muss man sich bei keinem der Modelle beschweren. Die höchste Leistung bietet LG SJ3 mit 300 Watt, insofern man den Herstellerangaben glauben mag. Eine Fernbedienung sollte in dieser Preiskategorie eigentlich dazugehören, tut sie jedoch nicht immer. Wer darauf Wert legt, sollte die Modelle Grundig DSB 990, Panasonic SC-HTB494EGK, JBL Cinema SB 150 und Samsung HW-K450 meiden.

Grundig DSB 990 schwarz (GSS1010)

Grundig DSB 990

LG Electronics SJ2 schwarz

LG SJ2

LG Electronics SJ3 schwarz

LG SJ3

Samsung HW-M360

Samsung HW-M360

JBL Cinema SB 150

JBL Cinema SB 150

Panasonic SC-HTB494 schwarz

Panasonic SC-HTB494

Sony HT-MT300 schwarz

Sony HT-MT300

TechniSat AudioMaster SL900 schwarz (0001/9622)

TechniSat AudioMaster SL900

Magnat SBW 200 schwarz

Magnat SBW 200

Samsung HW-K450 schwarz

Samsung HW-K450

Hier finden neben höheren Leistungswerten auch hochwertige Materialien sowie ein ansprechendes Design und Verarbeitung zusammen. Die LG Electronics SL5 bietet bereits eine Steuerung per App. Mindestens ein HDMI-Port gehört bei allen Modellen unserer Auswahl außer dem Edifier B7 Cinesound dazu. USB-Schnittstellen haben sie alle. Wer Wert auf eine Fernbedienung legt, sollte die Modelle JBL Bar 2.1 und Sony HTMT500 meiden, bei allen anderen hier verlinkten liegt eine bei.

Edifier B7 schwarz

Edifier B7

JBL BAR 2.1

JBL BAR 2.1

LG Electronics SL5Y schwarz

LG Electronics SL5Y

(Kein Produktbild vorhanden)

Klipsch Reference RSB-6

Sony HT-MT500 schwarz

Sony HT-MT500

Denon DHT-S514 schwarz

Denon DHT-S514

Teufel Cinebar 11 schwarz

Teufel Cinebar 11

Schon günstige 2.1-Soundbar-Systeme werten dünnen Fernsehton spürbar auf. Egal ob mit kabelgebundenem oder drahtlosem Subwoofer liefern sie kräftige Bässe und klare Höhen. Features wie App-Steuerung, Netzwerkzugriff und eine hohe Anschlussvielfalt machen sich im Preis bemerkbar. Zusätzliche Anschlüsse wie HDMI, koaxiale und weitere optische Eingänge sowie Cinch, 3,5-mm-Aux-Eingang und Bluetooth machen aus dem System schnell eine vollwertige Musikanlage.

In den nächsten Wochen werden wir uns in Einzeltests und einem abschließenden Vergleichstest mehrere 2.1-Soundsystem mit kabellosem Subwoofer und Bluetooth genauer anschauen.

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