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Kaufberatung: 2.1-Soundbars mit externem Sub ab 55 Euro

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von und Moritz  //   //  Stand:

Der Sound aktueller TVs ist oft so dünn wie der Bildschirm. Soundbars mit Subwoofer helfen und kosten ab 55 Euro. In dieser Kaufberatung zeigen wir, worauf es vor dem Kauf ankommt.

Egal ob 55-Euro-Billigheimer oder 300-Euro-Mittelklasse: Eine 2.1-Soundbar besteht aus einem 2-Kanal-System und einem Subwoofer. Da der Subwoofer die tiefen Töne übernimmt, kann die Soundbar schmal ausfallen. So fügt sie sich in den meisten Fällen optisch ansprechend in den Wohnraum ein. Dabei sollten die Membranen möglichst weit auseinander liegen, um für einen spürbaren Stereo-Effekt zu sorgen. Bei Filmen profitieren sowohl die Stimmwiedergabe als auch die Effekte durch die Unterstützung des Subwoofers: Sie erhalten Druck und Fülle.

In der Testreihe zu dieser Themenwelt testen wir uns möglichst bezahlbare 2.1 Soundssystem mit einem kabellosen, externen Subwoofer. Folgende Beiträge und Einzeltests sind dazu bereits online:

Im Grunde jeder, der mit dem TV-Sound nicht zufrieden ist. Gamer, die für ihre Spiele ordentlich Wucht verlangen und Filmbegeisterte, die sowohl Dialoge verstehen wollen, als auch bei der Filmmusik nach Fülle und Klarheit suchen. Auch als Musikanlage können 2.1 Soundbars ihren Zweck erfüllen. Old School CD-Player oder Radio finden kabelgebunden Anschluss, Smartphone und Co. steuern ab einer gewissen Preiskategorie per Bluetooth ihre Inhalte bei. Für Cineasten ist es wichtig, dass die 2.1 Soundbar auch Formate wie Dolby Digital oder DTS kennen.

Was unterscheidet die günstigen 2.1 Soundbars von den mittelpreisigen Modellen? Hier spielen Faktoren wie Wiedergabequalität, verwendete Komponenten und Verarbeitungsqualität eine tragende Rolle. Im Preis schlagen sich letztlich aber auch zusätzliche Features wie Netzwerkfunktionalität, zusätzliche HDMI-Anschlüsse mit ARC und Bedienung via App nieder. Einige mittelpreisige Modelle bieten durchaus viele Features. Wer jedoch darauf verzichtet, kann mit einem günstigeren Modell viel Geld sparen und erhält dennoch beim Fernsehen oder Zocken eine wuchtige Sound-Untermalung.

Tiefe Frequenzen sind weniger gut ortbar als höhere Frequenzen. Dadurch ist die Aufstellung des Subwoofers ortsunabhängiger als die der Soundbar, die möglichst mittig über oder unter dem Fernseher liegen sollte. Steht die Bassbox neben der Couch, beeinflusst das den Sound nicht negativ. Dennoch ist es sinnvoll, hier zu experimentieren. Für einen nahtlosen und homogenen Übergang zwischen Soundbar und Subwoofer empfiehlt es sich, beide frontseitig aufzustellen.

Bild: Sonos
Die besseren Soundbars sind nicht nur teurer, sondern meist auch in ihrem Aufbau komplex. Hier die Soundbar von Sonos.

Bei beengten Platzverhältnissen ist es praktisch, wenn der Subwoofer nicht nur vertikal, sondern auch horizontal funktioniert. Entweder integriert er sich so besser in den Wohnraum oder kann im günstigen Fall auch unter dem Sofa verschwinden – völlig unsichtbar fürs Auge. Die Zimmerecke sollte man als Aufstellungsort des Subwoofers vermeiden. Wände reflektieren große Teile der tiefen Frequenzen und können damit das Klangbild verzerren. Ab etwa 100 Euro gibt es die ersten 2.1 Soundbars mit kabellosem Subwoofer. Sie machen das Verlegen von Kabeln quer durchs Wohnzimmer überflüssig.

Neben der zusätzlichen Flexibilität bei der Aufstellung durch den kabellosen Subwoofer ist auch die Größe der Soundbar ein wichtiges Kriterium. Bleibt genug Raum, dass sie unterhalb des Fernsehers ihren Platz findet, oder wird das Bild teilweise von der Soundbar verdeckt? Vorher messen bewahrt vor bösen Überraschungen. Soll die Soundbar an der Wand angebracht werden, gilt es darauf zu achten, ob es eine entsprechende Montagemöglichkeit gibt.

Hier sollte man sich durch die gerade im Einstiegssegment häufig übertriebenen Wattangaben der Hersteller nicht in die Irre führen lassen. In der Regel reichen im unteren Preissegment Leistungen von 50 - 100 Watt, um nicht nur ordentliche Pegel zu fahren, sondern im ungünstigsten Fall auch Ärger mit den Nachbarn zu bekommen.

Viel hilft viel: Die Anschlüsse des Denon AVR-3313.

Wer bei seinem 2.1-Soundsystem auf möglichst viele Anschlüsse achtet, erleichtert die Anpassung des Home-Entertainment-Systems an die eigenen Bedürfnisse. In den günstigen Preisklassen nicht üblich, bieten sich mehrere HDMI-Eingänge, wie bestenfalls auch ein HDMI-Ausgang an. Dieser steuert als Audio Return Channel auch einem AV-Receiver an und erweitert die Anschlussmöglichkeiten. Über einen 3,5-mm-Klinkeneingang docken Tablet, Smartphone oder PC/Mac an.

Ebenfalls wünschenswert sind ein USB-Anschluss, der entweder mit 5V/1A das Tablet auflädt oder den direkten Zugriff auf einen darüber verbundenen Datenspeicher oder das Smart-Device erlaubt. Koaxiale und optische Eingänge bieten sich für Musikzuspieler an.

Bluetooth gehört in der heutigen Zeit einfach dazu. Dabei ist es wichtig, dass der moderne Bluetooth Standard 4.0 oder höher unterstützt wird. Dieser erlaubt eine schnelle Verbindung bei hohen Reichweiten. Darüber hinaus ist Bluetooth 4.0 trotz seiner gesteigerten Leistung energiesparend und schont so den Akku des zuspielenden Gerätes. Ebenfalls wichtig sind die unterstützen Codecs. SBC ist als Standard immer an Bord, während sich die lizenzpflichtigen Codecs aptX, AAC und aptX HD eher bei hochpreisigen 2.1 Systemen wiederfinden. Diese Codecs bieten eine deutlich höhere Bitrate, was man gerade bei der Musikwiedergabe merkt. Wer seine Soundbar zugleich für Audio-Streaming oder ähnliches nutzen möchte, sollte auf entsprechende Codecs achten.

Fernbedienungen sind bei Soundbars praktisch, jedoch nicht immer mit dabei. Sie wechseln bequem zwischen Eingangsquellen und Soundeinstellungen. Optional bieten manche Hersteller auch eigene Apps für iOS und Android, um Musik aus dem eigenen Netzwerk oder verschiedenen Cloud-Diensten zu nutzen.

Häufig zeigt ein Display die aktuelle Eingangsquelle, das Tonformat und die Lautstärke an. Eine gute Lesbarkeit vorausgesetzt, bringt das durchaus einen Mehrwert – im Vergleich zu Soundbars, die auf ein Display verzichten.

Die Einstiegssysteme werten den TV-Sound schon für kleines Geld hörbar auf. Ihre Anschlussmöglichkeiten sind eher puristisch. Sowohl Einrichtung, als auch das Handling ist unkompliziert. Bluetooth haben sie alle an Bord, sogar die sehr günstige Trust Gaming GXT 664 Unca. Dafür ist seine maximale Ausgangsleistung mit gerade 36 Watt dürftig.

Richtig Wumms gibt es hier für um die 100 Euro. So knallt die Sharp HT-SBW110 ihren Sound dem Hörer mit 180 Watt um die Ohren. Die Creative Stage ist mit 160 Watt nicht viel schwächer. Dabei ist sie die einzige in unserer Auswahl dieser Kategorie, die eine Fernbedienung bietet. Den längsten hat Thompson SB50BT. Sein Soundriegel ist 110 cm lang und bietet damit den potenziell besten Stereo-Effekt.

Trust Gaming GXT 664 Unca 2.1 Soundbar Speaker Set (22403)

Trust Gaming GXT 664 Unca

BigBen SB50BT schwarz

BigBen SB50BT

Sharp HT-SBW110 schwarz

Sharp HT-SBW110

Creative Stage (51MF8360AA000)

Creative Stage

Diese 2.1. Soundbar-Systeme bieten den Vorteil eines drahtlosen Subwoofers, der ohne Verlegen eines Kabels frei im Raum versteckt wird. Außerdem steigt hier langsam die Feature-Fülle. Viele dieser Modelle bieten bereits einen optischen Anschluss und HDMI-Ports. Dazu gehören Samsung HW-K450 und Panasonic SC-HTB494EGK. Über mangelnde Ausgangsleistung muss man sich bei keinem der Modelle beschweren. Die höchste Leistung bietet LG SJ3 mit 300 Watt, insofern man den Herstellerangaben glauben mag. Eine Fernbedienung sollte in dieser Preiskategorie eigentlich dazugehören, tut sie jedoch nicht immer. Wer darauf Wert legt, sollte die Modelle Grundig DSB 990, Panasonic SC-HTB494EGK, JBL Cinema SB 150 und Samsung HW-K450 meiden.

Grundig DSB 990 schwarz (GSS1010)

Grundig DSB 990

LG Electronics SJ2 schwarz

LG SJ2

LG Electronics SJ3 schwarz

LG SJ3

Samsung HW-M360

Samsung HW-M360

JBL Cinema SB 150

JBL Cinema SB 150

Panasonic SC-HTB494 schwarz

Panasonic SC-HTB494

Sony HT-MT300 schwarz

Sony HT-MT300

TechniSat AudioMaster SL900 schwarz (0001/9622)

TechniSat AudioMaster SL900

Magnat SBW 200 schwarz

Magnat SBW 200

Samsung HW-K450 schwarz

Samsung HW-K450

Hier finden neben höheren Leistungswerten auch hochwertige Materialien sowie ein ansprechendes Design und Verarbeitung zusammen. Die LG Electronics SL5 bietet bereits eine Steuerung per App. Mindestens ein HDMI-Port gehört bei allen Modellen unserer Auswahl außer dem Edifier B7 Cinesound dazu. USB-Schnittstellen haben sie alle. Wer Wert auf eine Fernbedienung legt, sollte die Modelle JBL Bar 2.1 und Sony HTMT500 meiden, bei allen anderen hier verlinkten liegt eine bei.

Edifier B7 schwarz

Edifier B7

JBL BAR 2.1 (JBLBAR21BLKEP)

JBL BAR 2.1

LG Electronics SL5Y schwarz

LG Electronics SL5Y

(Kein Produktbild vorhanden)

Klipsch Reference RSB-6

Sony HT-MT500 schwarz

Sony HT-MT500

Denon DHT-S514 schwarz

Denon DHT-S514

Teufel Cinebar 11 schwarz

Teufel Cinebar 11

Soundbars sind nicht nur fürs Fernsehen gut. Im Gegenteil, gerade in Kombination mit Audio-Streaming oder Multiroom-Konzepten werden sie zu sinnvollen Zusatzgeräten im Haushalt. Warum auch nicht, die Audioqualität ist gut genug, um neben Videos auch Musik oder Radio zu streamen.

Die billigste Lösung ist dabei Bluetooth. Bereits unter 75 Euro bekommt man Soundbars mit Subwoofer, die Musik vom Smartphone oder Tablet empfangen. Bluetooth hat den Vorteil, dass man beim Ausgabegerät relativ frei ist. Android, iOS, ja selbst das Streaming von PC oder Notebook ist normalerweise kein Problem. Dafür muss das jeweilige Gerät aber nah an der Soundbar sein, mit jedem Meter Entfernung kann die Qualität abnehmen. Wie oben erwähnt ist die Qualität auch von dem verwendeten Codec abhängig. Geräte mit aptX-Codec beginnen im Preisvergleich bei knapp 160 Euro.

Beim Preis ist es so, dass Bluetooth mittlerweile fast schon Standard ist. Nur bei den ganz günstigen Geräten muss man gezielt danach suchen. In unserem Vergleich von vier 2.1-Soundbars mit kabellosem Subwoofer ist der Nahfunk überall integriert

BigBen SB50BT schwarz

BigBen SB50BT

Majority Ben Nevis II+ schwarz

Majority Ben Nevis II+

Grundig DSB 990 schwarz (GSS1010)

Grundig DSB 990

Telefunken SBS100W schwarz

Telefunken SBS100W

Bluetooth ist der kleinste gemeinsame Nenner, birgt aber kaum Komfortfunktionen. Wer daher etwas mehr Geld in die Hand nehmen möchte (was sich bei einer ordentlichen Soundbar durchaus lohnt), sollte einen genauen Blick in die Funktechniken legen. Für Apple-Nutzer sind Airplay und Airplay 2 interessant. Damit ist einfach, Lieder direkt vom iPhone oder dem Macbook zu streamen. Leider hält sich Apple mit der Zertifizierung passender Geräte ziemlich zurück – und die Hersteller lassen sie sich gut bezahlen. Ein Beispiel ist die Musiccast Bar 40 von Yamaha, die neben dem eigenen Multiroom-Konzept Musiccast (Testbericht) auch zu Airplay 2 kompatibel ist. Dafür kostet sie auch knapp 530 Euro.

Günstiger ist da schon Google Cast, ehemals Chromecast. Die Technik erlaubt es, vom Android-Smartphone oder aus dem Chrome-Browser heraus Audio und Video übers WLAN zu einem Endgerät zu schicken. Passende 2.1-Soundbars kosten etwa die Hälfte der Airplay-2-Varianten. Die von uns mit gut getestete LG SK6F (Testbericht) kostet zum Redaktionsschluss dieses Artikels um die 222 Euro. Eine Alternative kommt von Sony, die HT-MT500 liegt bei knapp 240 Euro.

Neben Google ist Amazons Alexa die zweite Option für alle, die gleich noch einen integrierten digitalen Assistenten suchen. Alexa und Amazon Music sind aber nur in die wenigsten Produkte direkt integriert. So beispielsweise in die Polk Audio Command Bar, die preislich etwa bei 300 Euro liegt. Billiger ist es da, einen Amazon Echo Dot bei einer Verkaufsaktion zu holen und per Klinke mit der Soundbar zu verbinden. Egal ob Command Bar oder Echo Dot, Alexa hat den Vorteil, dass es für fast alle Streaming-Dienste passende Alexa Skills gibt.

Der Streaming-Anbieter Spotfiy hat mit Spotify Connect eine weitere Alternative auf dem Markt. Damit kann die Soundbar zwar nicht von sich aus auf Spotify zugreifen, sie dient aber als Abspielgerät. So kann man zum Beispiel die Playliste auf dem Smartphone oder der Fitbit Versa 2 (Testbericht) auswählen und die Soundbar als Wiedergabegerät definieren. Das funktioniert überraschend gut und man hat den Vorteil, direkt in der Spotify-App suchen und steuern zu können. Kompatible Geräte sind etwa die oben erwähnte Polk Command Bar oder die Yamaha Musiccast Bar 400.

LG Electronics SK6F schwarz

LG SK6F

Sony HT-MT500 schwarz

Sony HT-MT500

Polk Audio Command Bar

Polk Command Bar

Yamaha MusicCast MusicCast BAR 400 (YAS-408)

Yamaha Musiccast Bar 400

Amazon Echo Dot (Rev. 3) schwarz

Amazon Echo Dot

Beim Thema Multiroom kann man schwer eine absolute Empfehlung geben. Die Konzepte unterscheiden sich grob in zwei Bereiche: Entweder soll ein Multiroom-System komplett neu aufgebaut werden oder es sollen bestehende HiFi-Komponenten netzwerktauglich werden.

Wer alles sowieso neu aufbaut, sollte sich Sonos und dessen kleinere Soundbar Sonos Beam ansehen. Diese ist ein vollwertiger Sonos-Lautsprecher und zugleich eine kleine Soundbar. Sie macht an sich schon einen ordentlichen Klang, mit dem separat erhältlichen Subwoofer Sonos Sub wird das aber nochmal um Welten besser.


Wer bereits ein hochwertiges Audio-Equipment hat und nicht zwingend alles austauschen möchte, sollte sich die Multiroom-Systeme Musiccast von Yamaha oder Heos von Denon (Testbericht) ansehen. Hier gibt es ebenfalls Soundbars für den TV, zusätzlich gibt es Komponenten, mit denen die Hifi-Anlage Streaming- und Multiroom-fähig wird. Diese sind deutlich günstiger als etwas bei Sonos. Eine weitere Alternative kommt vom Hersteller Teufel. Dessen Raumfeld-System (Testbericht) liegt preislich eher im oberen Bereich, aber das Sounddeck Streaming (Testbericht) bringt auch ohne zusätzlichen Subwoofer einen

Sonos Beam schwarz

Sonos Beam

Sonos SUB hochglanz schwarz (2016)

Sonos Sub Subwoofer

Denon HEOS Bar

Denon Heos Bar

Teufel Cinebase Streaming schwarz

Teufel Cinebase Streaming

Yamaha MusicCast MusicCast BAR 400 (YAS-408)

Yamaha Musiccast Bar 400

Schon günstige 2.1-Soundbar-Systeme werten dünnen Fernsehton spürbar auf. Egal ob mit kabelgebundenem oder drahtlosem Subwoofer liefern sie kräftige Bässe und klare Höhen. Features wie App-Steuerung, Netzwerkzugriff und eine hohe Anschlussvielfalt machen sich im Preis bemerkbar. Zusätzliche Anschlüsse wie HDMI, koaxiale und weitere optische Eingänge sowie Cinch, 3,5-mm-Aux-Eingang und Bluetooth machen aus dem System schnell eine vollwertige Musikanlage.

Und gerade dann lohnt es sich, eine Soundbar mit vernünftiger Software und Netzwerkfunktionen zu besitzen. Die meisten werden wahrscheinlich mehr Musik hören als TV sehen – eine Soundbar kann da einen ganzen Raum oder eine kleine Wohnung ordentlich beschallen.

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