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Jetzt kaufen? Top-Smartphones fast 50 Prozent billiger

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Egal ob Samsung, Huawei oder Apple – diese Top-Smartphones sind fast um die Hälfte im Preis gefallen. Wir zeigen, welche Modelle sich jetzt lohnen.

2019 zeigten viele Hersteller Top-Smartphones, die auch heute noch zu den besten gehören. Dabei sind sie teilweise massiv günstiger geworden, während andere im Preis stabil geblieben sind. Wir haben uns am Markt umgesehen und zeigen einige Smartphones, bei denen sich jetzt der Kauf lohnen könnte.

Das Samsung Galaxy S10 ist seit dem Februar 2019 am Markt und kostete zu Beginn 900 Euro. Mittlerweile zahlen Käufer dafür 530 Euro, was einem Rabatt von über 40 Prozent entspricht. In seinem Inneren taktet der Exynos 9, unterstützt von 8 GByte RAM. Das S10 bietet 128 GByte UFS 2.1 Speicher, einen 3400-mah-Akku und ein helles, hochauflösendes 6,1-Zoll-OLED-Display. Das Triple-Kamera-Setup auf seiner Rückseite besteht aus einem 12-Megapixel-Teleobjektiv, einem 12 Megapixel Weitwinkelobjektiv und einer 16-Megapixel-Ultra-Weitwinkelobjektiv.

Wer bereit ist, 50 Euro mehr zu zahlen, bekommt für 580 Euro das Samsung Galaxy S10+ (Testbericht). Es kostete zur Markteinführung 1000 Euro, sein aktueller Preis entspricht einem Nachlass von 42 Prozent. Es entspricht in weiten Teilen dem S10, ist aber etwas größer, was sich an dem gewachsenen 6,4-Zoll-Display zeigt. Auch passt nun etwas mehr Akku ins Gehäuse, nämlich einer mir 4100 mAh. An seiner Front gibt es im Gegensatz zum S10 zwei Punchholes für zwei Frontkameras. Zu der 10-Megapixel-Kamera gesellt sich eine weitere für weitwinklige Aufnahmen mit 8 Megapixel.

Samsung Galaxy S10 (9 Bilder)

Das Samsung Galaxy S10+ gehörte bei seiner Präsentation mit 1100 Euro zu den teuersten Smartphones am Markt. Mittlerweile ist sein Preis auf 750 Euro gefallen, was einem Nachlass von 32 Prozent entspricht. Dafür bietet es mit dem Exynos 9 einen Top-Prozessor mit 12 GByte RAM, 256 GByte UFS-3.0-Speicher, einen 4300-mAh-Akku und ein sehr großes 6,8-Zoll-Display. Sein Kamera-Setup auf der Rückseite gehört mit Weitwinkel-, Ultra-Weitwinkel- und Teleobjektiv nach wie vor zu den besten.

Bei allen Varianten des S10 gehen wir davon aus, dass sie Anfang 2021 ein Update auf Android 11 erhalten. Wer sich für die aktuellen Modelle interessiert, dem empfehlen wir unseren Ratgeber Samsung Galaxy S20, Plus und Ultra: Welches Modell kaufen?

Das Honor 20 Pro (Testbericht) ist seit Marktstart von 600 auf aktuell 330 Euro gefallen. Das entspricht einem Nachlass von 45 Prozent. Es ähnelt sowohl äußerlich als auch bezüglich seiner Technik den P30-Modellen des Mutterkonzerns Huawei. Es hat weiterhin alle für Android so wichtigen Google-Dienste wie den Play Store. Uns gefällt im Testbericht vor allem seine flotte Performance, das schicke Äußere und das Kamera-Setup. Eine Unterstützung für induktives Laden sowie die Möglichkeit, eine Speicherkarte zu nutzen fehlt jedoch.

31 Prozent beträgt der Nachlass beim Huawei P30 Pro (Testbericht); der Preis ist von 760 auf 520 Euro gefallen. Auch wenn es dem Honor 20 Pro in vielen Punkten ähnelt, setzt es in Details noch einen drauf. So ist sein Bildschirm etwas größer, die Kamera leistungsfähiger, es hat doppelt so viel Speicher und unterstützt Speicherkarten. Außerdem kann es im Gegensatz zum Honor 20 Pro kabellos per Qi-Ladegerät (Vergleichstest) geladen werden. Das etwas kleinere Modell Huawei P30 kostet aktuell 390 statt zu Beginn 520 Euro (minus 25 Prozent). Hier raten wir aber eher zum Kauf des Honor 20 Pro.

Um dem Google-Bann zu entgehen, greift Huawei 2020 zu einem Trick und bringt die P30-Reihe mit dem Zusatz „New Edition“ erneut auf den Markt. Die Hardware ist dabei so gut wie gleichgeblieben, die neuen Modelle haben nun vor allem mehr Speicher. Dafür sollen Kunden im Falle des Huawei P30 Pro New Edition stolze 160 Euro mehr zahlen. Lohnt sich das? Selbst wenn man davon ausgeht, dass Huawei seine neuen Modelle ein Jahr länger mit aktueller Software versorgt, sagen wir klar Nein. Wer sich für die P30-Reihe interessiert, sollte zu den Modellen aus dem Jahr 2019 greifen.

Auch bei Apple purzeln die Preise für seine Top-Modelle von gestern. Dabei haben iPhones im Gegensatz zu Android-Modellen den großen Vorteil, dass sie von Apple über viele Jahre mit Updates versorgt werden. Das macht sie leider auch deutlich preisstabiler. Irgendwann kommt es aber auch hier zu deutlichen Preisnachlässen. So wollte Apple zu Beginn 1100 Euro für das iPhone XS mit 64 GByte Speicher. Nun ist sein Preis auf 600 Euro gefallen. Das entspricht einem Nachlass von knapp 43 Prozent.

Bei iPhones kann es sich durchaus lohnen, zu einem Modell mit einer höheren Speicherausstattung zu greifen, schließlich kann man sie nicht mit externen Speicherkarten füttern. Doch das Plus an Speicher lässt sich Apple teuer bezahlen. Das iPhone XS mit 256 GByte Speicher kostet aktuell 750 Euro. Zum Marktstart wollte Apple noch 1200 Euro. Damit ist es nun 37 Prozent günstiger.

Die Technik des iPhones XS kann nach wie vor mithalten. Der A12-Prozessor spielt in Verbindung mit den 4 GByte RAM seine Stärken voll aus, das 5,8-Zoll-Display ist brillant und Techniken wie Face-ID bekommt man so nur von Apple und will sie nicht mehr missen, sobald man sich einmal daran gewöhnt hat.

Wer ein Top-Modell zum Mittelklassepreis will, greift am besten zu einem Flaggschiff der jüngsten Generation. Dabei lohnt sich aktuell besonders das Samsung Galaxy S10 mit einem Preisnachlass von über 40 Prozent verglichen mit dem Startpreis. Aber auch das Huawei P30 Pro (Testbericht) und damit auch das sehr ähnliche Honor 20 Pro (Testbericht) sind einen genaueren Blick wert. Sie sind 31 und 45 Prozent günstiger. Es ist aktuell die letzte Generation der Chinesen, die alle Google-Services unterstützen. Wer Apple bevorzugt, kann zum iPhone XS greifen. Es fängt in der Speicherausstattung mit 64 GByte schon bei 620 Euro an und ist damit ganze 43 Prozent günstiger als zu Start.

Wer sich noch nicht ganz sicher ist, wie viel Geld er für ein Smartphone ausgeben soll, dem empfehlen wir unseren Ratgeber: Das kostet ein gutes Smartphone. Hier sammeln wir Die besten Smartphones bis 400 Euro. Aber es geht auch deutlich günstiger, wie unser Ratgeber: Wie viel Smartphone gibt es bis 100 Euro? zeigt.

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