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14 Grafikkarten im Vergleich: So schlägt sich die RTX 3080

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Die RTX 3080 mischt den Markt für Grafikkarten bei Preis und Leistung auf. Im Update unseres GPU Vergleichstests zeigen wir, was die neue Nvidia Grafikkarte auf dem Kasten hat.

Grafikkarten sind für Spieler die wichtigste Komponente im PC. Sie bestimmen maßgeblich, wie realistisch die Spielewelt dargestellt wird, mehr noch als CPU oder RAM. Wir zeigen in diesem Vergleich, wie viel Leistung die unterschiedlichen Grafikkartenfamilien von AMD und Nvidia bringen. Seit Beginn unserer Testreihe 2018 haben wir mehr als 18 verschiedene Grafikkarten aus 14 GPU-Familien durch unseren Testaufbau gescheucht. Im Vergleich stellen wir diese Ergebnisse gegenüber und geben Tipps für jedes Budget.

Der Artikel erscheint in unserer Themenwelt Grafikkarten, dort finden sich auch alle Einzeltests zu speziellen Geräten. Darüber hinaus haben wir weitere Ratgeber verfasst, etwa zu eGPUs, die an Thunderbolt-Anschlüsse angesteckt werden. Wir haben uns zudem angesehen, wie gut Minecraft RTX auf den günstigsten RTX-Karten läuft und zeigen in der Themenwelt Gaming, wie man einen VR-tauglichen Gaming-PC unter 650 Euro zusammenstellt.

Ein Teil der Grafikkarten im Test.

Ganz neu in diesem Update sind die Werte zur Nvidia Geforce RX 3080. Wir bleiben dran, weiter Karten zu bekommen. Bis dahin sammeln wir alle Details zu Preis, Veröffentlichung und Benchmark-Ergebnisse der Kollegen im Artikel "Marktübersicht Nvidia Ampere: Alle Infos zur RTX 3080, 3090 & Co."

Für den Vergleich wichtig ist das Testverfahren. Alle unserer Grafikkartentests finden auf dem gleichen Testsystem statt, einem Windows-10-Rechner mit 16 GByte RAM, einer Intel Core-i5-8400 CPU und einem Mainboard auf Basis des Z370-Chipsatzes. Das ist nicht mehr die aktuellste Hardware, aber immer noch aktuell genug, um relevant zu sein.

Alle Grafikkarten müssen anschließend durch mehrere Benchmarks. Dazu gehören der 3D Mark, Szenarien Timespy, Timespy Extreme und, falls unterstützt, Port Royale sowie der VR-Mark. Letzterer misst die Tauglichkeit der GPUs für VR-Headsets (Themenwelt). Um neben den synthetischen Benchmarks einen Eindruck bei echten Spielen zu bekommen, nutzen wir zusätzlich mehrere in Spiele integrierte Testverfahren. Aktuell setzen wir auf die Tests in Far Cry 5, Metro: Exodus und Borderlands 3. Letzterer ist unser jüngster Benchmark, er soll Far Cry 5 ergänzen, da dieser bei Full-HD offenbar langsam an die Grenzen kommt. Wir sortieren daher ab diesem Beitrag die Benchmark-Listen für Far Cry 5 nach der Leistung in 2560 × 1440 Pixel. Zudem messen wir alle neueren Karten mit dem HD-Grafikpaket für Far Cry 5. Das sieht nicht nur besser aus, es liefert auch realistischer Werte für das Spiel.

Keine Gnade: Die RTX 3080 deklassiert sämtliche anderen Grafikkarten in den 3DMark-Benchmarks Timespy und Timespy Extreme.

Metro:Exodus ist der ausführlichste Benchmark und der, der die Grafikkarten wahrscheinlich am meisten in die Mangel nimmt. Dabei muss man aber wissen, dass die tatsächliche Leistung im Spiel dann meist wieder etwas über den Benchmark-Werten liegt. Das zeigt gut die Misere der Benchmarks: Es gibt keinen, der zu 100 Prozent jede GPU perfekt einordnet. Deswegen nutzen wir mehrere, so dass sich ein guter Querschnitt ergibt. Soweit nicht anders angegeben, drehen wir bei Spielen alle Funktionen auf Anschlag oder nutzen das jeweils höchste Preset. Wir messen in den drei Auflösungen 1920 × 1080 Pixel (1080p), 2560 × 1440 Pixel (1440p) und 3840 × 2160 Pixel (UHD). Mit diesen drei Auflösungen decken wir so ziemlich den kompletten Gaming-Markt ab, von Multi-Screen-Setups einmal abgesehen.

Bei Borderlands schlägt die CPU-Limitierung zu. Doch es reicht, die Benchmark-Ergebnisse in UHD-Auflösung (3840 x 2160 Pixel) zu zeigen um zu demonstrieren, wo sich die Karten einordnen.

Die Grafikkarte erledigt zwar die Hauptlast, doch eine zu langsame CPU kann sich mittelfristig als Flaschenhals erweisen. Merkbar ist das vor allem, wenn man in Full-HD-Auflösung spielt. Das dürfte mit der Grund sein, warum unsere Far-Cry-5-Werte bei 1920 × 1080 Pixeln nicht so aussagekräftig sind wie bei höheren Auflösungen. Was bedeutet das nun konkret in der Praxis? Zunächst lassen wir das Setup, wie es ist. Denn auch die CPU-Limitierung ist ein wichtiger Punkt bei der Messung im Gesamtsystem. Fakt ist, dass viele Nutzer hier günstig einsteigen und nicht die CPU-Monster nehmen – einfach, weil eine Core i5 oder eine Ryzen 5 für die meisten Anwendungen gut genug sind. Unsere Werte geben hier einen guten Einblick darüber, wie sich die GPUs in diesen Systemen verhalten und ob sich für diese Nutzer ein Upgrade lohnt.

Sehr gut sieht man diese Limitierung bei Crysis Remasterd. Wir haben den integrierten Benchmark für zwei Karten laufen lassen, eine RTX 2070 Super von Zotac und die RTX 3080 von MSI. Bei Full-HD liegen beiden Grafikkarten nah zusammen, bei 1440p dagegen ist der Unterschied bereits enorm. Es kann sich also lohnen, dass man zunächst die Auflösung nach oben dreht, bevor man eine neue CPU kauft. Mehr zum Thema CPU-Limitierung haben die Kollegen der c't im Artikel "Spiele als Kernanliegen" ausführlich getestet.

CPU drosselt?: Beim Benchmark von Crysis: Remastered liegen die beiden Karten in der Full-HD-Auflösung deutlich näher zusammen als bei 1440p oder UHD. Zudem unterstreicht die RTX 3080 im Test deutlich ihren Anspruch, die richtige Karte für 4K-Zocker zu sein.


Etwas schwierig ist es, von einem Grafikkarten-Design, etwa einer RTX 2060 oder einer RX 5700 XT, auf das wirklich konkrete Produkt eines Herstellers wie eine KFA2 Geforce RTX (1-Click-OC) (Testbericht) oder eine Gigabyte Radeon RX 5700 XT Gaming OC 8G (Testbericht) zurückzuschließen oder mehrere Produkte unterschiedlicher Hersteller miteinander zu vergleichen. Um zu klären, wie groß die Unterschiede von Produkten innerhalb einer Familie sind, haben wir im Artikel RTX 2060 Super: Grafikkarten mit Raytracing im Vergleich drei RTX 2060 Super-Grafikkarten von unterschiedlichen Herstellern und in unterschiedlichen Bauformen durch die gleichen Tests geschickt.

Unser Ergebnis war, dass die verschiedenen Grafikkarten andere Werte liefern, aber so nahe beieinander liegen, dass man mit einem Ergebnis eine valide Aussage für die komplette Familie geben kann – zumindest für Nutzer, die keine speziellen Anforderungen wie Overclocking, Wasserkühlung, extra leise oder extra kurze Bauweise haben. Unser Tipp hier ist also, dass man ruhig zur favorisierten Firma greifen oder nach dem Preis gehen kann, wenn man allgemein eine neue Grafikkarte sucht.

Die Ergebnisse im Raytracing-Benchmark Port Royale. Spannend ist, wie weit die RTX 3080 vorne liegt. Gerade, wenn Raytracing in mehr Spiele Einzug hält, kann man davon profitieren.

Die meisten Benchmarks liefern die Ergebnisse in fps, Frames pro Sekunde. Dieser Wert gibt an, wie viele Bilder die Grafikkarte pro Sekunden berechnen und dem Nutzer anzeigen kann. Grundsätzlich gilt: Je mehr fps, desto besser ist der Eindruck für den Spieler. Ansonsten lässt sich hierzu aber trefflich streiten: Lange Zeit galten 24 fps als Mindestziel oder gar als perfekte Framerate, dies würde Spiele „mehr cinematisch” erscheinen lassen, so das Argument. Der Grund war wahrscheinlich, dass Filme früher mit 24 fps gedreht wurden – was aber daran liegt, dass dies die absolute Untergrenze ist, die die meisten Zuschauer noch als flüssig wahrnehmen, darunter ruckelt es massiv.

Aktuell ist man beim PC-Gaming ein besseres Erlebnis gewohnt. Grob gesagt, 30 bis 50 fps sind die spielbare Untergrenze, wobei der Großteil des Spiels mit mehr als 40 fps dargestellt werden sollte. Es kommt aber auch auf das jeweilige Spiel an. Bei einem schnellen Shooter, etwa Doom, bemerkt man eine niedrige Framerate deutlich schneller negativ, als etwa bei einem langsamen Spiel wie Minecraft oder einem rundenbasierten Spiel wie Civilization VI.

Was kann man hier tun? Die einfachste Lösung ist es, mit den Details, der Auflösung und den Zusatzoptionen zu spielen. Für unsere Tests drehen wir alle Funktionen auf Anschlag, um den Grafikkarten die größtmögliche Arbeit zu machen. Wenn man aber beispielsweise die Schatten etwas zurückschraubt, die Wasserspiegelungen vereinfacht, die Kantenglättung geringer setzt oder die Details allgemein eine Stufe nach unten bringt, kann man meist ordentlich Leistung freischaufeln, ohne dass man es im Zweifel merkt. Im Netz finden sich wahrscheinlich zu jedem Spiel Tweak Guides, die eine Übersicht dazu geben, was man wo herunterdrehen kann. Unserer Meinung nach gehört die Diskussion über fps und das jeweilige Anpassen von Einstellungen mit zum PC-Gaming dazu. Wer darauf keine Lust hat, der sollte eher zu einer Konsole wie der Xbox One (Testbericht), der Switch (Testbericht) oder der Playstation 4 Pro (Testbericht) greifen.

Die Ergebnisse des VR Marks, sortiert nach Punkten im Cyan Room. Die RTX 3080 schlägt sich vor allem beim anspruchsvollen Blue Room sehr gut, damit ist sie für die nächste und übernächste Generation von VR-Headsets locker gewappnet.

Wo beginnen aktuell vernünftige Grafikkarten? Die vernünftige Einsteigerklasse liegt unserer Meinung nach zwischen 130 und 250 Euro. Dafür bekommt man Karten für Full-HD-Gaming, die aber zugleich bereit für aktuelle VR-Headsets sind. Die Preisbrecher hier sind AMDs Grafikkarten. Schnäppchenjäger können sich eine RX 580 oder RX 590 schießen. Diese GPUs gibt es zu absoluten Kampfpreisen. Wir nutzen diese Karte noch immer in unserem Bauvorschlag für einen günstigen VR-PC und privat. Ja, sie werden schnell ziemlich warm, haben einen vergleichsweise hohen Strombedarf und man hört die Lüfter. Dafür bekommt man diese Grafikkartengeneration von 2018 für weit unter 200 Euro und sie sind selbst bei aktuellen Spielen absolut brauchbar. Eine Alternative sind die AMD-Grafikkarten aus der Familie RX 5500 XT. Diese sind die aktuelle Einsteigerklasse von AMD. Bei den Benchmarks schlagen sich die Karten etwas besser.

Eine RX 580.

Nvidia-Fans haben in dieser Preisklasse die Auswahl zwischen der GTX 1650, der GTX 1650 Super und der GTX 1660 Super. Die GTX 1650 ist unserer Meinung nach kein wirklich guter Tipp, die Grafikkarte ist mit der RX 5500 XT fast gleichauf, kosten dafür aber deutlich mehr. Einziger Vorteil wäre, dass man im Bereich zwischen 230 und 250 Euro Grafikkarten mit mehr VRAM, also auf der GPU sitzendem Arbeitsspeicher, bekommt. Relevant wird das vor allem dann, wenn man mit hohen Auflösungen, etwa UHD und hohen Grafikdetails spielen möchte. Im Test zeigt sich aber klar, dass die Karten maximal in der 1440p-Auflösung zu Hause sind.

Unser Tipp: Ganz klar, wer auf der Suche nach einem Schnäppchen ist, der greift zur RX 580 oder zur RX 5500 XT, die deutlich mehr VRAM bietet. Beide Karten haben ausreichend Leistung für 1080p-Gaming und VR in der aktuellen Generation. Oculus Rift S (Testbericht) oder HTC Vive Cosmos (Testbericht) lassen sich mit einer RX 580 nutzen. Allerdings wird das Ende absehbar, neuere Spiele schieben die Karte langsam an ihre Grenze. Wer diese Karte kauft, wird wahrscheinlich in ein paar Jahren wieder aufrüsten müssen.

Der größte Bereich ist die Mittelklasse von knapp 300 bis 500 Euro. Hier sind sowohl AMD wie auch Nivida mit zahlreichen guten Produkten vertreten. In dieser Klasse kann man Full-HD-Gaming mit allen Details und hohen fps-Zahlen erwarten, sowie eine gute oder sehr gute Leistung bei 1440p-Spielen. Dazu beginnt knapp über 300 Euro die RTX-2060-Klasse von Nvidia. RTX steht dabei für Grafikkarten mit einem Hardware-seitigen Raytracing. Das soll in Spielen, die die Funktion unterstützen, für deutlich bessere und realistischer Beleuchtung sorgen.

Die KFA2 RTX 2060.

Ein Paradebeispiel dafür ist die Minecraft RTX-Beta (Ratgeber). Die Technik ist kein Muss, wird aber in immer mehr Spielen zum Einsatz kommen. Entsprechend würden wir allen Käufern mindestens zu einer RTX-2060-Karte raten, sie liegt in unseren Tests über der GTX 1660 Ti. Raytracing kostet zwar etwas an Leistung, aber die Tests zeigen, dass der Einbruch vergleichsweise gering ist. Und wer es nicht braucht, der bekommt damit flotte Karten.

Wer kein RTX möchte, der ist aus Preis-Leistungs-Sicht bei AMD derzeit sowieso besser aufgehoben. Sowohl die RX 5600 XT wie auch die RX 5700 XT sind sehr gute Karten, mit denen man unter 400 Euro durchaus in 1440p oder UHD flüssig zocken kann. Gerade der Sprung von der RX 5500 XT auf die RX 56000 XT ist dabei enorm. Der Abstand zur RX 5700 XT ist etwas geringer, so dass wir allen mit einem Auge aufs Preis-Leistungs-Verhältnis zu einer GPU mit RX 5600 XT raten würden.

Unser Tipp: In diesem Preisbereich wird in den nächsten Monaten einiges in Bewegung kommen, aus mehrere Gründen. Zunächst kommt im Oktober 2020 die RTX 3070 auf den Markt, der UVP für die Founders Edition liegt bei 500 Euro. Damit dürften alle Vorgänger, wie RTX 2070 und RTX 2070 Super preislich deutlich nach unten wandern. Zudem könnten wir einen Preisfall bei den Karten der RTX-2080-Familien sehen. Denn aktuell kosten diese fast so viel wie die RTX 3080 und das bei deutlich geringerer Leistung.

Schließlich will auch AMD ein Wörtchen mitreden. Die Nachfolger der RX 5000 sollen im Oktober vorgestellt werden. Mit dem Preisdruck durch Nvidia sollte AMD hoffentlich einen vernünftigen Gegenvorschlag haben, sonst sieht es hier mau aus. Wer also aktuell 500 Euro für eine Grafikkarte ausgeben möchte, dem raten wir dringend dazu, noch einen oder zwei Monate zu warten. Dann bekommt man wahrscheinlich deutlich mehr fürs Geld.

Knapp über 500 Euro beginnt unserer Meinung nach die Oberklasse der Grafikkarten - denn ab circa 510 Euro bekommt man die Grafikkarten aus der Familie RTX 2070 Super. Diese schneiden in unseren Tests sehr gut ab, sowohl bei 1440p wie auch bei UHD. Egal ob Borderlands 3 oder Metro: Exodus, die Grafikkarten liefern einfach eine sehr gute Leistung, ohne dass man allzu große Kompromisse bei den Details eingehen muss. Sie schlagen auch die RX 5700 XT, so dass wir empfehlen würden, zu Nvidia zu greifen, wenn man so viel Geld ausgibt. Der Vorteil ist, dass man Raytracing an Bord hat und für die nächsten Jahre gerüstet sein sollte.

MSI GeForce RTX 3080 Gaming X Trio (6 Bilder)

Die MSI GeForce RTX 3080 Gaming X Trio. Sie ist riesig, schwer, breit und kommt mit drei Lüftern, dennoch heizt sich die Karte im Betrieb spürbar auf.

Vergleich der Grafikkarten lesen

Für um die 800 Euro bekommt man aktuell die ersten Grafikkarten mit RTX 3080. Diese sind aktuell die besten Grafikkarten, die man in seinen PC bauen kann, wie die Ergebnisse zeigen, deklassieren sie die Konkurrenz.

Unser Tipp: Mit der Einführung der RTX 3080 hat sich das Gewicht enorm verschoben. Diese Grafikkarten sind um ein so vielfaches besser, dass es eigentlich keinen Grund mehr gibt, eine RTX 2080 Super oder eine RTX 2080 Ti zu kaufen. Die Ausnahme sind Schnäppchenjäger, aber solange der Preisunterschied zwischen RTX 2080 und RTX 3080 um die 100 Euro beträgt, sollte man lieber sparen zur RTX 3080 greifen.

Spannend wird, ob AMD dieses Jahr noch die versprochene neue High-End-Grafikkarte liefern kann (heise online High-End-Grafikkarte: AMDs RDNA 2 soll es mit GeForce-Topmodellen aufnehmen) und ob diese mit der aktuellen Ampere-Generation von Nivdia mithalten können.

Wie immer definiert das Budget, was man bekommt. Dabei ist die gute Nachricht für alle, die vor allem mit Full-HD oder niedriger spielen wollen: 180 Euro sind genug. In diesem Preissgement ist AMD dermaßen stark, dass Nvidia einfach keinen Fuß auf den Boden bekommt. Wer aber ein einfaches Upgrade für sein bestehendes System sucht oder eine möglichst günstige Gaming-Station zusammenschrauben möchte, der ist mit einer RX 580 oder einer RX 5500 XT sehr gut bedient.

In der Mittel- und Oberklasse ist die größte Bewegung. Nicht nur sollte man auf die RTX 3070 warten, auch durch den Preispunkt der RTX 3080 bekommen alle anderen Grafikkarten einen anderen Kontext. Wir würden aktuell empfehlen, dass man für High-End-Gaming die 800 Euro für die RTX 3080 einplanen. Oder man wartet etwas, bis die restlichen Karten im Preis weiter fallen.

Lust auf ein Upgrade? Denn empfehlen wir neben diesem Beitrag auch einen Blick in die Mainboard-Ratgeber Motherboards für AMD-CPUs und Intel-Mainboards für PC-Bastler. Eine Übersicht zu den passenden Prozessoren liefern wir im Artikel Power, Penunzen, Prozessoren: Preis-Leistungs-Ratgeber CPU. Und wer einen passenden Full-HD-Monitor sucht, der sollte in unseren Vergleichstest Vier Full-HD-Monitore ab 100 € für Spieler im Vergleich klicken.

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