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Freibad daheim: Die besten Gadgets für den Pool

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Filteranlage, Thermometer und Wassertestgeräte gehören zu jedem vernünftigen Pool. Techstage zeigt sinnvolle Gadgets und Zubehör für das eigene Schwimmbad im Garten.

Ob und wie Freibäder diesen Sommer öffnen, ist noch unbekannt. Zudem müssen an Seen strenge Abstandsregeln eingehalten werden. Und als wenn Corona noch nicht ausreicht, warnen verschiedene Behörden wie der Deutsche Wetterdienst oder die amerikanische NOAA vor einem heißen Sommer 2020. Da liegt es nahe, dass man im eigenen Garten Abkühlung sucht.

Dabei helfen günstige Riesenplanschbecken oder Aufstellpools. Wer möglichst lange Freude am eigenen Pool haben will, muss ihn allerdings pflegen. Mehr dazu im Artikel Budget-Pool statt Biotop: So bleibt der Pool lange sauber.

Doch neben einer vernünftigen Filteranlage gibt es noch zahlreiche andere mehr oder weniger praktische Gadgets. Wir geben einen Überblick.

Für eine optimale Wasserqualität braucht es Chemikalien zusätzlich zu Kartuschenfiltern oder Sandfilteranlage. Diese werden dem Wasser meist in Tablettenform zugegeben. Die Mittel sind zum Teil derart aggressiv, dass sie die empfindlichen Böden der Aufstellpools angreifen. Abhilfe schaffen sogenannte Chemiekalienschwimmer aus Kunststoff, welche auf der Wasseroberfläche schwimmen und die Mittel gleichmäßig im Wasser abgeben. Ein Gadget für bessere Wasserqualität ohne Chemie sind UV-Lampen für den Sandfilter. Diese hilft gegen das Wachstum von Bakterien und Algen.

Bild: www.Amazon.de Wer den PH-Wert, Chlorgehalt und die Temperatur des Pools am Smartphone ablesen will, muss verhältnismäßig tief in die Tasche greifen.

Um die Wasserqualität zu prüfen, eignen sich einfache Teststreifen oder elektronische Poolwasser-Tester. 50 Teststreifen für den pH-Wert gibt es ab etwa 10 Euro. Elektronische Wassertester kosten etwa das Zehnfache. Neben dem größeren Komfort bieten die Geräte auch mehrere unterschiedliche Testwerte. Wer die Testwerte bequem auf seinem Smartphone ablesen will, muss mit Kosen ab 400 Euro rechnen. Der Ondilo ICO misst beispielsweise pH-Wert, ORP/Redox-Wert, Leitfähigkeit und Pool-Temperatur und sendet dies Daten per Bluetooth oder WLAN an die App.

Zur reinen Temperaturüberwachung gibt es neben günstigen Schwimmthermometern auch praktische Funkthermometer mit Basisstation. Die günstigsten Temperaturanzeiger gibt es ab etwa 5 Euro. Die bequeme Funkvariante ist ab etwa 18 Euro erhältlich.

Wer statt eines kleinen Vorgartenpools ein mittelgroßes Schwimmbad sein eigenen nennt, sollte sich mittelfristig die Anschaffung eines Pool-Roboters überlegen. Die halb- oder vollautomatischen Roboter helfen bei der täglichen Reinigung großer Flächen und sorgen für strahlende Pool-Böden und -Wände. Der Grad der Automation ist stark vom Preis abhängig. Während einfache Bodensauger-Modelle bereits ab unter 100 Euro erhältlich sind, kosten leistungsstarke Geräte für Wand- und Bodenreinigung schnell 1000 Euro und mehr.

Wem die von der Umgebungstemperatur abhängige Wassertemperatur zu niedrig ist, der braucht eine Poolheizung. Heizsysteme mit Stromanschluss helfen die Temperatur gezielt und dauerhaft zu erhöhen. Allerdings sind die Elektroheizungen teuer und brauchen extrem viel Strom.

Umweltfreundlicher, wenn auch weniger effektiv, sind Solarheizungen. Diese erwärmen das Pool-Wasser durch Sonnenenergie. Einen ähnlichen Effekt versprechen die sogenannten Solar-Abdeckplanen. Erfahrungsgemäß ist deren Heizleistung aber kaum wahrnehmbar. Gegen Schmutz helfen die Solarplanen ebenfalls nicht. Wer Blätter und Insekten aus dem Pool heraushalten will, braucht eine vernünftige Abdeckplane.

Zum richtigen Schwimmbad-Ambiente gehört neben dem Pool auch etwas Atmosphäre. Hier eignen sich Bluetooth-Lautsprecher mit Wasserdichtigkeit ab IPX7. Günstige Modelle wie die Go-2-Serie von JBL gibt es ab unter 30 Euro. Was die kleinen Boxen in der Praxis leisten, zeigt unser Artikel 11 Outdoor-Lautsprecher mit Bluetooth im Vergleich .

Schwimmende LED-Lampen auf dem Pool sorgen abends für stimmungsvolles Urlaubsambiente im eigenen Garten. Die wasserdichten Lampen funktionieren mit einem Akku und einem Mini-Solarpaneel und schalten ein, sobald es dunkel wird. Damit die Lampen zur Geltung kommen, darf der Pool allerdings nicht abgedeckt sein.

Damit die empfindlichen Pools nicht durch Steinchen oder Ähnliches beschädigt werden, lohnt sich die Anschaffung von Bodenmatten aus Schaumstoff. Ein weiterer positiver Nebeneffekt der Matten oder Planen: Der Pool-Boden bleibt sauber, was die Endreinigung am Ende der Saison deutlich erleichtert. Falls es doch einmal zu Beschädigungen kommt, muss der Pool nicht gleich in den Müll. Kleine Risse oder Löcher lassen sich erfahrungsgemäß einfach mit entsprechenden Reparatur-Sets ausbessern.

Wer sich noch für keinen eigenen Pool entschieden hat, sollte sich im Vorfeld vor allem über das Budget Gedanken machen. Der Einstieg mit Pools mit luftgefüllter Seitenwand ist am günstigsten. Allerdings sind die Pools besonders empfindlich und nur mäßig einfach zu reinigen. Wer den Platz hat, sollte sich deshalb eher für einen Aufstellpool mit geraden Seitenteilen entscheiden. Bei der Wahl zur besten Filteranlage hilft der Artikel Budget-Pool statt Biotop: So bleibt der Pool lange sauber.

Ein Pool macht nur dann Spaß, wenn die Wasserqualität stimmt.

Ein eigener Pool im Garten ersetzt zwar kein Freibad, mit den richtigen Gadgets bietet er aber jede Menge Freude und eine angenehme Abkühlung. Damit sich weder die Freude am Pool noch das Wasser eintrüben, braucht es aber Pflege und Überwachung. Hier lautet unsere Empfehlung: Den schwachen in den Sets enthaltenen Kartuschenfilter gegen einen Sandfilter austauschen. Mehr dazu im Artikel Budget-Pool statt Biotop: So bleibt der Pool lange sauber. Wer im Pool Aufnahmen mit der Kamera machen will, sollte unseren Artikel Filmen und Fotografieren unter Wasser ansehen.

Erfrischung ganz ohne Pool verspricht unser Ratgeber Terrasse und Balkon günstig per Sprühnebler kühlen. Ist ein stabiles und schnelles WLAN im Sonnenstuhl wichtiger als Abkühlung, empfehlen wir den Artikel Schnelleres WLAN im Garten: Outdoor-Repeater & Co.

Im Artikel Dumm vs. smart: Wer braucht welche Bewässerungsanlage, zeigen wir verschiedene automatische Bewässerungslösungen.

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