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Fotokalender bestellen oder basteln: Gut & günstig ab 9 Euro

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Individuelle Fotokalender gibt es ab 9 Euro. TechStage zeigt, worauf es beim Basteln oder Bestellen via Onlinedienst ankommt und wie man ein hochwertiges individuelles Geschenk gestaltet.

Selber basteln oder doch bequem im Internet bestellen? Fotokalender sind ein günstiges und persönliches Geschenk für Weihnachten oder Geburtstage. Wer sich an Online-Druckdienste hält, bekommt einen Kalender bereits ab 9 Euro. Wer lieber mit den Kindern eine Beschäftigung fürs Wochenende sucht, kommt auf das gleiche Geld.

TechStage hat sich die großen Online-Fotodienste mit den günstigsten Preisen angesehen und Testprodukte bestellt. Dabei haben wir uns auf den Klassiker in Din A4 / quer und eine Online-Gestaltung ohne zusätzliche Software konzentriert. Wer hingegen gerne selbst bastelt oder eine Beschäftigung für die Kinder sucht, kann Fotos natürlich auch selbst drucken und in Bastelkalender kleben. Im Beitrag zeigen wir, worauf es beim Bestellen ankommt und was man für das komplett eigenständige Basteln braucht.

1 Million Suchergebnisse wirft Google beim Suchbegriff „Fotokalender bestellen“ aus. Da bleibt die Frage, wo man sich am besten orientiert. Wir haben uns für den Feldversuch an die großen Namen gehalten. Der Grund: Hier gibt es in der Regel gute Qualität, günstige Preise und hohe Rabatte. In der folgenden Übersicht zeigen wir die Leistungen rund um Fotokalender.

Fotodienste im Vergleich
Anbieter Cewe MyPoster FotoPremio Pixum MyFujifilm Fotodose PosterXXL White Wall Photobox Meinfoto Aldi Lidl
Formate A2, A3, A4, A5, Quadratisch, XXL A3, A4, Quadratisch A3, A4 A2, A3, A4, A5, Quadratisch, Panorama A3, A4, Sonderformate A3, A4, A5, Quadratisch, Panorama A2, A3, A4, A5, Quadratisch A2, A3, A4, A5, Quadratisch, Panorama A3, A4, Sonderformate A3, A4, A5, Quadratisch A3, A4, A5 A3, A4, Quadratisch
Papier Fotopapier Fotopapier, Feinstpapier, Gmund Papier, Hahnemühle Papier, Ökopapier Fotopapier, Digitaldruck Fotopapier, Digitaldruck Fotopapier, Digitaldruck Fotopapier, Digitaldruck Fotopapier Fotopapier, Naturpapier, Strukturpapier Fotopapier Fotopapier, Digitaldruck Fotopapier, Digitaldruck Fotopapier, Digitaldruck
Optik Matt, Edelmatt, Hochglanz Hochglanz Matt, Hochglanz, Raster Matt, Edelmatt, Hochglanz Hochglanz Matt, Hochglanz Hochglanz Hochglanz, Matt, Fineart Hochglanz Hochglanz, Matt Hochglanz Hochglanz
Verschiedene Designs ja ja ja ja ja ja ja ja ja ja ja ja
Gesaltung online / Software online online / Software online / Software online online online online online online online / Software online
Geschenkverpackung ja (kostenfrei) nein nein ja (5 Euro) nein nein nein nein ja (4 Euro) nein nein nein
Individueller Startmonat ja nein ja ja nein nein nein ja ja nein nein (trotz Angabe durch Anbieter) nein
Auswahl Bundesland (Feiertage) nein nein ja nein nein nein nein nein nein nein nein nein
Preise ab 15 Euro ab 17 Euro ab 13 Euro ab 10 Euro ab 18 Euro ab 10 Euro ab 10 Euro ab 13 Euro ab 12 Euro ab 7 Euro ab 9 Euro ab 9 Euro
Versandkosten 4 Euro 5 Euro 4 Euro 4 Euro 5 Euro 4 Euro 5 Euro 5 Euro 5 Euro 5 Euro 3 Euro 5 Euro
Lieferdauer 5 Werktage 5-7 Werktage 5-10 Werktage 6-7 Werktage 5 Werktage 5-9 Werktage 6-8 Werktage 6 Werktage 8 Werktage 5-8 Werktage 6-7 Werktage 5-6 Werktage
Abholung in Shop nein nein ja nein nein nein nein nein nein nein nein nein
Link Zum Anbieter Zum Anbieter Zum Anbieter Zum Anbieter Zum Anbieter Zum Anbieter Zum Anbieter Zum Anbieter Zum Anbieter Zum Anbieter Zum Anbieter Zum Anbieter

A3, A3, A4 oder A5? Hoch oder quer? Panorama oder quadratisch? Bei Fotokalendern erschlägt das Angebot auf den ersten Blick. Wer nicht genau weiß, was er will, wird zu Beginn überfordert sein. Wir haben uns mit A4 eines der beliebtesten Formate herausgesucht.

Dann geht die Auswahl aber direkt weiter: Viele Anbieter stellen Nutzer vor die Wahl, ob sie ihre Kalender in Hochglanz oder matt wollen. Bei der Papierqualität stehen Premium- oder Echtfotopapier und vereinzelt sogar Feinstpapier oder recyceltes Papier zur Auswahl. Das unterscheidet sich nicht nur bei der finalen Bildqualität, sondern auch bei der Papierdicke. Feinstpapier liegt beispielsweise bei 300 – 350 g/qm, Fotopapier bei 180 bis 250 g. Für einen Fotokalender reicht in aller Regel letzteres, das Papier ist schließlich nicht ständig in den Händen, sondern hängt ruhig an der Wand.

Jeder Fotodienst bietet unterschiedliche Bildauschnitte. Teilweise kann man diese auch manuell anpassen.

Achtung: Gute Anbieter zeichnen sich bei der Papierwahl dadurch aus, dass sie genaue Angaben zum Papier geben. Pixum führt unseren Vergleich durch besonders exakte Angaben zu Qualität und Gewicht. Bei MyFujifilm ist die Auswahl stark eingeschränkt; hier gibt es nur besonders dünnes Digitaldruckpapier oder Echtfotopapier.

Fotopremio Bestellvorgang (7 Bilder)

Wer bei Fotopremio bestellt, hat kaum Auswahl bei den Formaten. Dafür bietet der Dienst Rasterpapier, das ist selten.

Aber wo liegt der Unterschied zwischen einem matten und glänzenden Druck? Glänzendes Fotopapier bietet gute Kontrastverhältnisse und intensive Farbdetails. Mattes Papier sorgt für ein weicheres Erscheinungsbild und eignet sich etwa für Porträts oder Landschaftsaufnahmen – die Bilder wirken natürlich.

Glänzendes Fotopapier, wie hier im Beispiel von Fotopremio, bietet schöne Kontraste und knallige Farben. Allerdings spiegelt es auch, wenn Licht ungünstig darauf fällt.

Unser Tipp: Ein Fotokalender für Freunde und Familie muss nicht die teuersten Zutaten haben. Ein einfacher Druck auf Fotopapier glänzend im Format A4 / quer reicht für jede Wand bei den Großeltern, Eltern und Bekannten. Gerade, wer mehrere Kalender bestellen will, kann hier kräftig sparen.

Bevor es zur Kreation des Kalenders geht, müssen Nutzer eine Bildauswahl treffen. In ihrer Ausgabe 05/20 erklärt die c’t Fotografie im Detail wie das geht. Generelle Auswahlkriterien können sein:

  • Eventbezogen: Hochzeit, Urlaub, Jubiläum
  • Familienbezogen: Familientreffen, Ausflüge
  • Ichbezogen: Portraits, Erinnerungen, Urlaub
  • Kategorie: Landschaft, Makroaufnahmen, Städte

Beim Aufbau sollte man sich idealerweise an den Jahreszeiten orientieren. So passen die Bilder entsprechend zu jedem Monat.

Unser Tipp: Lieber 2-3 Fotos pro Monat vorab heraussuchen, dann ist die Zusammenstellung im Anschluss einfacher.

MyPoster Onlinebestellung (6 Bilder)

Bei MyPoster wählt man zuerst das grobe Format und die Aufhängung aus.

Jeder der getesteten Anbieter hat eine Online-Gestaltungssoftware. Das erspart gerade weniger technisch versierten Kunden die Nutzung von professioneller Software und macht die Arbeit direkt im Onlineshop des Anbieters deutlich komfortabler. Die Gestaltungssoftware ähnelt sich bei allen Anbietern. Es gibt eine große Darstellung für die einzelnen Monate im Kalender und einen Reiter, der alle hochgeladenen Fotos in der Vorschau anzeigt. Feinheiten wie zusätzliche Sticker, Muster oder farbliche Hintergründe sind zwar nett, verlocken aber dazu, dass der Kalender rasch überladen wirkt.

Wir empfehlen hier klassisch mit schwarzem oder weißem Hintergrund zu arbeiten und auf Sticker etc. so gut es geht zu verzichten. Deutlich veraltete Designs bietet unter allen Anbietern Photodose.de – hier wirkt alles wie aus Word-Vorlagen um das Jahr 2000. Auch der Fotodienst von Aldi könnte frischere Designs vertragen.

Pixum Bestellvorgang (4 Bilder)

Pixum bietet neben Fotodose, White Wall und Cewe die breiteste Formatauswahl.

Viele Onlineshops wie Pixum geben das Bildformat für Fotos vor. Der Vorteil: Jede Seite des Kalenders wirkt einheitlich, alles ist am gleichen Platz. Bei MyPoster haben Nutzer hingegen die Möglichkeit das Bild auf die komplette Größe des Kalenders zu ziehen. Der Nachteil: Elemente wie Datum oder Notizen verschwinden komplett im Bild – das ist nicht gerade hilfreich. Alle Shops geben einen Hinweis vor dem Checkout, wenn Kalenderseiten ohne Fotos entdeckt wurden.

Einige wenige Anbieter, darunter Pixum, geben keinen Warnhinweis in der automatischen Prüfung – trotz Warnhinweis. Hier kommt im Zweifelsfall ein Kalender mit unscharfen Fotos an. Wer dennoch bei solchen Anbietern bestellt, sollte 2480 × 3508 Pixel große Fotos wählen. Die passen dann auch A4-füllend in den Kalender.

Zwischen 4 und 6 Euro kostet der Versand bei Online-Fotodiensten. Wer via Cewe bei den Drogeriemärkten dm oder Rossmann bestellt, kann die Kalender aber auch versandkostenfrei in der nächsten Filiale abholen.

Wer mit Versand bestellt, muss zusätzlich zur Lieferzeit zwei bis drei Tage Produktionszeit einberechnen. Denn erst nach dem Druck geht der Kalender zur Post oder in die nächste Drogeriemarktfiliale. So liegt die Zeit von Bestellbestätigung bis Lieferung bei durchschnittlich fünf Werktagen. Besonders lange braucht in unserem Vergleich der Dienst Fotopremio. Hier hat unsere Bestellung elf Tage gebraucht, bis sie im Briefkasten war. Wer also kurzfristig vor Weihnachten bestellt, sollte gut eine Woche einkalkulieren.

Update: Fotopremio hat mittlerweile Stellung zur Verzögerung genommen. Laut eigener Angabe wäre es ein unglücklicher Zufall gewesen.

Die Versandverpackung aller getesteten Anbieter ist gut: Fester Karton hat die Kalender vor Knicken geschützt. MyPoster wickelt die Kalender zusätzlich in dünnes Geschenkpapier ein, um Kratzer im Karton zu vermeiden – sehr schön.

Die günstigsten Kalender gibt es aktuell bei Meinfoto, Lidl und Aldi. Aber Achtung: Hier wird auf Digitaldruck gesetzt, die Bildqualität ist entsprechend niedrig. Wer gutes Fotopapier für einen überschaubaren Preis will, sollte zu Anbietern wie Pixum, White Wall oder Fotopremio gehen. Die größte Auswahl beim Format hat Cewe, Pixum und White Wall. Die größte Auswahl beim Papier findet man bei Myposter und White Wall.

Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis auf Basis unserer Tabelle bietet Pixum. Hier kostet ein guter Fotokalender inklusive Versand und verschiedensten Format-, Design- und Papieroptionen aktuell gut 14 Euro (Stand: November 2020).

Aber auch die anderen Anbieter warten gerne mit Sonderaktionen auf. Hier sollte man sich am besten die Newsletter der verschiedenen Shops abonnieren.

Wer ein bisschen mehr Herzblut und Arbeit in einen individuellen Fotokalender stecken will, der bastelt. Zu den wichtigsten Zutaten gehören Bastelkalender, also Kalender ohne Bilder, sowie Fotos. Zusätzlich sollte man sich eine Schere und Fotoecken besorgen. Wer will, kann seinen Fotokalender natürlich noch mit Stickern, Zeichnungen oder kleinen Texten verzieren. Aber auch hier gilt aus unserer Erfahrung: Lieber wie bei der Bestellung vom Fotodienst mehr Zeit in eine klare Bildsprache und weniger in Muster und sonstige Spielereien investieren. Dann muss sich auch keiner der Beschenkten vor einem kunterbunten Sammelsurium an der Wand schämen.

Günstige Bastelkalender starten im Web ab 5 Euro, im Drogeriemarkt bekommt man sie für rund 3 Euro. Dann fehlen nur noch die Fotos. Die gibt es aus dem Fotoautomaten bei dm, Rossmann & Co. für wenige Cent pro Foto oder ganz bequem aus dem Fotodrucker. Wer mit Mini-Druckern und Retrobildern in Polaroid-Optik spielen will, findet in unserem Beitrag: Die besten mobilen Fotodrucker eine breite Auswahl.

Unser Tipp: Bevor es ans Kleben geht, sollten Bastler die Fotos einmal auf einem Tisch auslegen und nach Monaten sortieren. Dann stellt man häufig schon auf Anhieb fest, ob die Anordnung auch wirklich harmonisch ist. Pro Seite empfehlen wir ein bis maximal zwei Fotos – letzteres aber nur, wenn das erste Foto erklärungsbedürftig ist. Wer also beispielsweise eine Panoramaaufnahme einer Stadt auswählt und ein ganz bestimmtes Gebäude hervorheben will, kann das mit einem zweiten Foto, etwa einer Nahaufnahme, lösen.

Mit einem Fotokalender kann man als Geschenk nicht viel falsch machen. Schenker sollten sich vorab nur einen Plan zurechtlegen, was dem Beschenkten gefallen könnte. Wer den Kalender selbst bastelt, benötigt ein bisschen Zubehör. Das gibt es aber sehr günstig. Schon für rund 10 Euro kann man mit einem Bastelkalender und Fotos loslegen.

Wer alles über einen Druckdienstleister abwickelt, macht es sich natürlich etwas komfortabler – hier wickelt man in wenigen Minuten alles vom Format über Layout bis hin zum individuellen Design ab. Unser derzeitiger Sieger heißt Pixum. Hier stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis. Anbieter wie White Wall, Fotopremio oder Cewe folgen dicht, haben aber alle kleinere Nachteile.

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