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Die TechStage-Testumgebung für PC-Hardware

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Um moderne PC-Komponenten testen zu können, hat TechStage eine neue Testumgebung zusammengestellt. Diese liefert uns genügend Leistung, um VR und High-End-Hardware auf den Zahn zu fühlen.

Unter dem riesigen CPU-Lüfter steckt ein Core i5, im Vordergrund ist der RAM zu sehen.

Unser neues Intel-Benchmark-System setzt auf die Coffee-Lake-Architektur. Die CPU ist ein Core i5-8400 mit sechs Kernen und bis zu 3,2 GHz. Das Mainboard kommt von Gigabyte, wir nutzen das Z370 Aorus Ultra Gaming. Dessen Eigenschaften decken so ziemlich alle potentiellen Anforderungen ab, die wir haben: Nicht nur gibt es sechs SATA-3-Schnittstellen für den Test interner Festplatten, es hat auch zwei NVME-Steckplätze. So können wir langfristig das Betriebssystem umziehen und haben einen zweiten Steckplatz, um entsprechende Speicher zu testen.

Die 16 GByte RAM kommen von Corsair, die beiden Vengance-RGB-Riegel besitzen ein Timing von 15-17-17-35. Wir haben den Arbeitsspeicher im einem Channel verbaut, so dass wir die maximale Geschwindigkeit herausholen können. Beim CPU-Lüfter haben wir uns für einen be quiet Dark Rock Pro 4 entschieden.

Wir fahren das Mainboard mit den Standard-Einstellungen des BIOS. Diese mögen etwas konservativ sein, wichtig ist uns aber eher Stabilität als Leistung. Der h2benchw-Benchmark, den wir für Speichermedien nutzen, läuft bei großen Festplatten zwei Tage am Stück – da können wir kein instabiles System gebrauchen.

Intel Core i5-8600K, 6x 3.60GHz, boxed ohne Kühler (BX80684I58600K)

Intel Core i5, 8400

Gigabyte Z370 Aorus Ultra Gaming 2.0

Gigabyte Z370Aorus Ultra Gaming 2.0

Corsair Vengeance RGB schwarz DIMM Kit  16GB, DDR4-3000, CL15-17-17-35 (CMR16GX4M2C3000C15)

Corsair Vengeance RGB Kit, 16GByte

be quiet! Dark Rock Pro 4 (BK022)

be quiet! Dark Rock Pro 4

Die Grafikkarte von Pali mit Nvidia-Chipsatz liefert die Leistung für VR-Anwendungen und Spiele.

Die Nvida-Grafikkarte für das Intel-System ist eine Palit Game Rock Geforce GTX 1080TI mit 11 GByte Grafikspeicher. Sie ist stark genug für fordernde VR-Applikationen und bietet genügend Ressourcen, um hochauflösende Gaming-Monitore testen. Beim Speicher setzen wir aktuell auf eine Toshiba OCZ TR200 mit 960 GByte Speicherplatz. Damit alle Komponenten genügend Strom zur Verfügung haben, nutzen wir ein Seasonic Focus Platinum 850PX.

Alle Komponenten sind in einem BenchTable-Gehäuse verbaut. Das erlaubt nicht nur einen ungestörten Blick auf die Komponenten, sondern vereinfacht den Austausch. Wir nutzen die Benchtable Easy V3 des Herstellers DimasTech.

Die Leistung des Systems kann sich mehr als sehen lassen. Beim 3D-Mark, Test TimeSpy Extreme, liefert unser Benchmark-System 3905 Punkte. Das schlägt den Prototypen des „4K Gaming PCs“ von Futuremark (3365 Punkte) locker.

Ergebnis 3DMark
3DMark 3905
Grafik 4604
CPU 2101
Grafiktest 1 29,44 FPS
Grafiktest 2 26,85 FPS
Durchschnittliche Simulationszeit pro Frame 166,5 ms

Das bestätigt unser Praxistest mit dem in Far Cry 5 integriertem Benchmark: Die Grafikeinstellung „Hoch“ bringt bei Full-HD-Auflösung im Benchmark bis zu 115 FPS. Selbst wenn wir auf die UHD-Auflösung wechseln und alle Grafikfunktionen mit „Ultra“ auf Anschlag schieben, erreichen wir noch mindestens 49 FPS.

Ergebnis Far Cry 5
Hoch, 1920 × 1080 Ultra, 3840 × 2160
Minimale FPS 69 49
Durchschnittliche FPS 92 56
Maximale FPS 115 65
Gerenderte Frames 5406 3286
Palit GeForce GTX 1080 Ti GameRock, 11GB GDDR5X, DVI, HDMI, 3x DP (NEB108TT15LCG)

Palit Geforce GTX 1080TI GameRock

Toshiba OCZ TR200   960GB, SATA (TR200 25SAT3-960G)

Toshiba OCZ TR200, 960GByte

Seasonic Focus Plus Platinum  850W ATX 2.4 (SSR-850PX)

Seasonic Focus Plus Platinum 850W

DimasTech Bench/Test Table Easy V3.0 grau (BT159)

DimasTech Easy V3.0, grau

Das Benchtable-Gehäuse erlaubt einen einfachen Austausch der Komponenten.

Wir arbeiten derzeit noch daran, ein ebenbürtiges Benchmark-System auf AMD-Basis zusammenzustellen. Sobald dieses fertig ist, aktualisieren wir diesen Beitrag.

Als Unterbau nutzen wir Windows 10 Pro. Damit wir eine breite Masse an Produkten und Geräten testen können, setzen wir auf drei große Benchmarks: der h2benchw prüft für uns die Geschwindigkeit von Massenspeichern wie Festplatten oder USB-Sticks. Die Leistung der Grafikkarte oder anderer Systemkomponenten checken für uns die beiden generischen Benchmarks von Futuremark, wir nutzen den 3DMark sowie den VRMark.

Neben den generischen Benchmarks haben wir eine Reihe von Spielen installiert, die unterschiedliche Szenarien abdecken. Für Shooter nutzen wir Far Cry 5 von Ubisoft, das einen eigenen Benchmark mitbringt. Für schnelle, realistische Spielerunden sind Epics Fortnite Battle Royale sowie Warframe von Digital Extremes installiert. Um Gaming-Mäuse komplett auszureizen, nutzen wir Heart of the Storm, das MOBA von Blizzard. Diese Auswahl werden wir je nach Endgerät anpassen.

VR-Titel laufen über SteamVR, so können wir sicherstellen, dass sämtliche Headsets auf die gleichen Spiele zugreifen können. Für den Anfang sind Doom VFR, Skyrim VR, Space Pirate Trainer sowie Elite: Dangerous installiert.

Dass die Umgebung fit für VR ist, beweist der VR-Mark mit dem „Orange Room“-Benchmark. Dieser ist für Geräte wie das Oculus Rift oder HTC Vive gemacht und fordert die Hardware so richtig.

Im Standard-Test erreichen wir im Durchschnitt 196,47 FPS. Das ist sehr gut, die Mindestanforderung der Oculus Rift sieht 81 FPS vor. Es gibt sogar noch etwas Luft nach oben: Erhöhen wir die Auflösung des Benchmarks auf die Vive-Spezifikation (3024 × 1680), schafft unser System 188,4 FPS. Erst bei der richtig extremen 8K-Auflösung (7680 × 4320) fallen wir mit 71,1 FPS unter die Minimalanforderung. Entsprechende Headsets sind aber auch noch Zukunftsmusik.

Microsoft Windows 10 Pro 64Bit, DSP/SB (deutsch) (PC) (FQC-08922)

Windows 10 Pro, 64 Bit

Far Cry 5 (deutsch) (PC)

Far Cry 5

Doom VFR (deutsch) (VR) (PC)

Doom VFR

VR und High-End-Komponenten benötigen eine solide Leistung, um ihnen wirklich auf den Zahn zu fühlen. Die neue TechStage-Testumgebung bietet genügend Ressourcen, um selbst aufwändige Hardware und Spiele intensiv zu testen.

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