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Die TechStage-Lieblings-Testprodukte des Jahres 2018

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Zum Abschluss des Jahres 2018 werfen wir einen Blick zurück und zeigen unsere Lieblingsprodukte aus den vergangenen Tests. Mit dabei: Die am meisten gelesenen Artikel unserer Leser.

Im Bereich Smartphone hat sich dieses Jahr viel getan, insbesondere bei den teuren Flagship-Modellen. Der Trend geht zu immer besseren Kameras und zu größeren Displays bei gleichbleibenden Geräteabmessungen. Neben einigen sehr guten, aber wenig überraschenden Modellen, wie den neuen iPhones (Ratgeber) und dem neuen Samsung Galaxy S9 (Testbericht), haben vor allem zwei andere Hersteller für Aufsehen gesorgt.

Das Google Pixel 3 (Testbericht) überzeugt mit seiner hervorragenden Kamera und einer überzeugend guten Gesamtperformance. Wer auf der Suche nach einem Top-Smartphone mit hochauflösendem OLED ist, bekommt mit dem Pixel 3 das ideale Foto-Handy.

Huawei konnte mit gleich zwei Geräten überzeugen. Das P20 Pro (Testbericht) bietet ein faires Preis-Leistungsverhältnis und eine ähnlich gute Kamera wie das Pixel 3. Noch einen Tick besser gefällt uns nur das Mate 20 Pro (Testbericht). Es überzeugt durch eine super Performance, eine außerordentlich gute Verarbeitung und eine ebenfalls sehr gute Kamera. Der im Display integrierte Fingerabdruck-Sensor funktioniert gut und zeigt, dass Huawei nicht vor Innovationen zurückschreckt.

Das Huawei Mate 20 Pro überzeugt im Test.
Google Pixel 3  64GB just black

Pixel 3

Huawei P20 Pro Dual-SIM schwarz

P20 Pro

Huawei Mate 20 Pro Dual-SIM schwarz

Mate 20 Pro

Im Bereich Video-Drohnen haben vor allem die Modelle von DJI, Parrot und Yuneec für Aufmerksamkeit gesorgt. Der französische Hersteller Parrot bietet mit der Reisedrohne Anafi (Testbericht) erstmals ein ernstzunehmendes Konkurrenzprodukt zur erfolgreichen Mavic-Serie vom Marktführer DJI an. Der kompakte Quadcopter überzeugt durch einfaches Handling, gute Flugeigenschaften und eine gute Bildqualität inklusive einer stufenlosen Zoomfunktion. Aufgrund fehlender Hinderniserkennung hat uns nur der hohe Einführungspreis gestört. Der Marktpreis ist mittlerweile auf ein vernünftiges Maß gesunken und so ist die Anafi eine echte Alternative zur den Einsteigermodellen von DJI.

Der Drohnenhersteller Yuneec hat uns ebenfalls überrascht und Ende des Jahres den Reise-Multicopter Mantis Q (Testbericht) vorgestellt. Dieser sorgt im Test allerdings für Kopfschütteln beim zuständigen Redakteur. Während Flugeigenschaften und Handling überzeugen, versagt die Mantis Q in Sachen Bildqualität auf ganzer Linie. Da kein Gimbal zum Ausgleich von Bewegungen verbaut ist, sind die Videobilder verwackelt und die Fotos unscharf. Angesichts des hohen Preises ein enttäuschendes Ergebnis.

DJI hat mit der Mavic-2-Serie endlich den lange erwarteten Nachfolger der Mavic Pro vorgestellt. Wir haben das Modell Mavic 2 Zoom (Testbericht) mit variabler Brennweite getestet und sind begeistert. Dank Rundum-Hinderniserkennung ist die Reisedrohne von DJI sowohl für Profis als auch für Einsteiger bestens geeignet. Sowohl in Sachen Bedienung, Flugeigenschaften und Bildqualität ist die Mavic-2-Serie konsequent besser, als die erfolgreichen Vorgängermodelle Mavic Pro und Mavic Air. Welche Mavic für den eigenen Gebrauch am besten geeignet ist, zeigt unsere Kaufberatung.

Wer plant sich eine Videodrohne anzuschaffen, sollte sich unsere Drohnen-Bestenliste ansehen.

Parrot Anafi schwarz (PF728000)

Anafi

DJI Mavic 2 Zoom

Mavic 2 Zoom

DJI Mavic 2 Pro

Mavic 2 Pro

Für eine echte Überraschung haben die Tests von 3D-Druckern gesorgt. Die erste Erkenntnis lautet: Aktuelle 3D-Drucker sind auch für Einsteiger einfach zu bedienen. Stundenlanges Einlesen und Basteln ist im Normallfall nicht mehr notwendig. Erkenntnis Nummer zwei lautet: Ein guter Drucker muss nicht teuer sein.

Im Test haben zwar auch die Modelle von Dremel (Testbericht) und Conrad (Testbericht) überzeugt, allerdings geht es auch deutlich günstiger. Insbesondere der Creality Ender 3 (Testbericht) überrascht mit guter Verarbeitung, einem sehr guten Druckbild und einer ordentlichen Ausstattung. Wer ein Gerät für den Einstieg sucht, sollte sich unseren 3D-Drucker-Vergleichstest ansehen.

Dremel 3D Idea Builder 3D20

Dremel 3D-Drucker

Renkforce RF100 v2 Starter-Kit

Conrad 3D-Drucker

Creality 3D Ender 3

3D-Drucker Ender 3

Viel Spaß haben auch die Tests von VR-Brillen und Spielen gemacht. Die Nutzung der virtuellen Realität ist inzwischen erschwinglich und vor allem massentauglich. Das liegt sowohl nicht zuletzt am reichhaltigen Angebot an verfügbarer Software. Wer günstig in die VR-Welt eintauchen möchte, sollte sich die VR-Brille für die Playstation (Testbericht) ansehen. Sehr gut gefallen haben uns dort die Umsetzung von Bewegungen. Selbst in Shootern wurde uns nicht schwindlig, was in Kombination mit dem optionalen Aim Controller eine enorme Immersion liefert. Wer höhere Auflösung haben will, muss tiefer in die Tasche greifen und zur HTC Vive (Testbericht) greifen. Das Konzept überzeugt mit guter Hardware und einer riesigen Auswahl an Inhalten. Eine sehr gute Erweiterung ist das offizielle Vive Wireless Kit (Testbericht). Damit kann man noch tiefer in die virtuellen Welten eintauchen, ohne Angst, dass man über Kabel stolpert. Hier geht es zum Ratgeber VR-Brillen.

Sony PlayStation VR Headset Rev. 2 (verschiedene Bundles)

Playstation VR-Brille

Firewall: Zero Hour inkl. VR Ziel Controller (PSVR) (PS4)

Playstation VR Aim Controller inkl Firewall Zero Hour

HTC Vive (99HAHZ0xx-00)

HTC Vive

HTC Vive Wireless Adapter (99HANN013-00)

HTC Vive Wireless Adapter

Smarte Technik am Handgelenk ist nicht neu, aber auch hier hat sich 2018 einiges getan. So ist beispielsweise eine ganz neue Geräteklasse entstanden. Während sich der Markt bisher klar in Smartwatches und Fitnesstracker aufgeteilt hat, kommen nun die Klassen der Sport-Smartwatches und Hybrid-Uhren. Besonders positiv ist dabei die Galaxy Watch (Testbericht) aufgefallen. Trotz ordentlicher Ausstattung mit GPS, Pulsmesser und Farbdisplay hält der Akku im Test mehrere Tage lang durch. Der Hauptkritikpunkt vieler Smartwach-Skeptiker ist damit überholt.

Wer kein Farbdisplay braucht, sollte sich die ebenfalls sehr interessante Hybrid-Smartwatch Nokia Steel HR (Testbericht) ansehen. Diese überzeugt durch einen guten Funktionsumfang, lange Batterielaufzeit und ein sehr dezentes Design.

Smarte Uhren müssen nicht mehr täglich ans Ladegerät.

Wer auf der Suche nach einem kleinen Fitnesstracker für den täglichen Gebrauch ist, bekommt eine immer größere Auswahl an Geräten. Bei welchen Modellen sich der Kauf wirklich lohnt, zeigt unsere Bestenliste.

Samsung Galaxy Watch R800 46mm silber

Galaxy Watch

Nokia Steel HR 36mm Aktivitäts-Tracker schwarz

Nokia Steel HR

Bei den Mini-Kameras überzeugt 2018 insbesondere die verbesserte elektronische Stabilisierung des Videomaterials. Der Spitzenreiter in Sachen Videoqualität ist die Hero 7 black (Testbericht) von Gopro. Der Qualitätsvorsprung des Marktführers ist zwar noch vorhanden, aber er schrumpft spürbar. Die Yi 4K Plus(Testbericht) beispielsweise, liefert ebenfalls eine erfreulich gute Gesamtperformance – bei einem deutlich niedrigeren Preis. Neben den klassischen Actioncams, sorgen vor allem zwei weitere Kameras für Aufsehen.

Die Insta One X (Testbericht), eine 360-Grad-Kamera mit hoher Auflösung, ist in allen Belangen besser als das Vorgängermodell One (Testbericht). Die Rundum-Kamera überzeugt vor allem mit guter Bildstabilisierung und der gelungenen Smartphone-App. Wer zur Betrachtung keine VR-Brille oder das Smartphone nutzen möchte, speichert die Videos einfach in Full-HD-Auflösung im 16:9-Format.

Das Konzept des Osmo Pocket überzeugt in der Praxis.

Für die größte Überraschung auf dem Mini-Kamera-Markt sorgt Ende 2018 der Drohnen-Hersteller DJI mit der Vorstellung des Osmo Pocket (Testbericht). Die sehr kompakte 4K-Kamera sitzt auf einem handlichen Griffstück und verfügt über einen Mini-Touchscreen zur Bedienung. Der Clou des Osmo-Pocket ist das integrierte 3-Achs-Gimbal, welches für butterweiche Bewegungen und unverwackelte Videos sorgt. Die Kamera ist zwar nur bedingt für Actionaufnahmen geeignet, für Youtuber, Urlauber und Hobbyfilmer ist das System allerdings ideal. Die Abmessungen sind minimal, die Bedienung ist intuitiv und die Bildqualität bei Tageslicht sehr gut. Die Stabilisierung per Gimbal ist der elektronischen Stabilisierung deutlich überlegen. Bei einem Preis von 360 Euro ist die Kamera für viele Anwendungen deutlich interessanter, als eine Gopro.

GoPro HERO7 Black (CHDHX-701)

Gopro Hero 7 black

Yi Technology 4K+ Action Cam schwarz (91107)

Yi 4K Plus

Insta360 One X

Insta One X

DJI Osmo Pocket (CP.ZM.00000097.01)

DJI Osmo Pocket

Was uns 2018 ebenfalls gut gefallen hat, waren die Beamer, der Hauptgrund dafür ist der Preisverfall. Hochauflösenden 4K-Modelle werden endlich bezahlbar (Marktübersicht 4K-Beamer) und sind somit auch für Privatanwender erschwinglich. Der zweite positive Aspekt ist die Kurzdistanz-Funktion einiger Geräte. Trotz nur einiger Zentimeter Abstand zur Wand, schaffen sie es ein unverzerrtes und sauberes Bild anzuzeigen. Welche Beamer gut abschneiden, zeigt unser Vergleichstest von vier Kurzdistanz-Beamern.

Die sogenannten EGPUs, externe Grafikkarten für Notebook und Co. sind mittlerweile bezahlbar und funktionieren zuverlässig. Die Performance, die mit der zusätzlichen Rechenleistung möglich ist, überrascht selbst Kritiker. Die getestete Gigabyte Gaming Box (Testbericht) verwandelt schwach ausgestattete Computer mit nur wenigen Handgriffen, in ein hochgerüstetes Spielesystem. Der Praxistest überzeugt und macht Lust auf eine Runde hochauflösendes Zocken.

Anki Overdrive sorgt für Rennatmosphäre im Wohnzimmer.


Was uns außerdem begeistert hat, sind die Nachfolger der klassischen Autorennbahn von Carrera (Vergleichstest). In der Redaktion sorgt vor allem die Interpretation der Bahn von AnkiOverdrive (Testbericht) sorgt für leuchtende Augen. Die Mischung aus Mario-Kart und Carrera-Bahn überzeugt in der Praxis und sorgt für spannende Rennen innerhalb des Redaktionsteams.

Anki Overdrive Fast & Furious Starter Kit (000-00068)

Anki Overdrive

Carrera Digital 132 Set - 80\' Flashback (30197)

Carrera 132 - 80' Flashback

Das Jahr 2018 war für das Team von TechStage herausfordernd und spannend. Für unseren Erfolg bedanken wir uns bei all unseren Lesern, den Kollegen von Heise, den Herstellern und Agenturen.

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