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Das beste Zubehör für Star Wars: Squadrons

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Joystick, Gamepad oder doch eine Tastatur? Welche Hardware braucht man für Star Wars: Squadrons? Und wie gut ist die VR-Unterstützung? TechStage zeigt im Ratgeber, welche Hardware und welches Zubehör sich für das neue Star-Wars-Spiel lohnt.

Star Wars: Squadrons setzt den Spieler endlich wieder ins Cockpit verschiedener Raumschiffe aus dem Star-Wars-Universum. Diesmal geht es nicht nur auf Seiten der Rebellion ins Gefecht, endlich dürfen Fans des Imperiums mit TIE-Fighter und Co losfliegen und Rebellen in ihren X-, A- oder Y-Wings jagen.

Neben einer soliden, wenn auch etwas geradlinigen Story bringt Star Wars: Squadrons einen guten Multiplayer-Modus mit, in dem man in Gruppen von je fünf Fliegern aufeinander losgeht. Nachdem die Kollegen von heise online das Spiel selbst einem Test unterzogen haben, sehen wir uns genauer an, welche Hardware und welches Zubehör Star Wars: Squadrons erst richtig spielenswert macht. Der Artikel erscheint in unserer Themenwelt Gaming. Weitere passende Artikel sind etwa unser Bauvorschlag für einen VR-tauglichen Gaming-PC unter 650 Euro, unser Vergleichstest Grafikkarten oder der Zubehör-Ratgeber für den Microsoft Flight Simulator.

Kommen wir zunächst zur Hardware. Die Anforderungen für den PC sind vergleichsweise human. Bei der CPU reichen ein Core i5-6660K oder ein Ryzen 3 1300X. Empfohlen sind ein Ryzen 7 2700X oder ein Core i7-7770K. Wir spielten auf unserem System mit einem Ryzen 5 2600 und hatten keine spürbaren Probleme. EA empfiehlt zudem 16 GByte Arbeitsspeicher, dem können wir uns nur anschließen. Zudem sind die Preise für RAM aktuell günstig, da kann man auf alle Fälle aufrüsten.

Star Wars: Squadrons unterstützt Gamepads, Joysticks und - überraschend für ein EA-Spiel, VR-Brillen.

Kommen wir zur Grafikkarte. Hier liegt die Empfehlung inklusive VR ebenfalls niedrig: Eine Nvidia GTX 1070 oder eine AMD Radeon RX 570. Beides sind Grafikkarten, die mehrere Jahre alt sind. Die GTX 1070 empfehlen wir auf keinen Fall, deren Preise sind viel zu hoch, sie liegen deutlich über den Niveau einer deutlich aktuelleren RTX 2070. Bei der AMD-Empfehlung würden wir mindestens auf eine RX 580 gehen, die ist preislich und bei der Leistung deutlich interessanter.

Wer das Spiel in Full-HD ohne VR spielen möchte, dem reicht also so ziemlich jede Grafikkarte, solange es keine integrierte GPU ist. Wer aber die VR-Unterstützung nutzen möchte, der sollte etwas mehr Power haben. Wir empfehlen mindestens eine RX 5600 XT oder eine RTX 2060. Letztere nutzen wir in unserem Testsystem für erfolgreiche VR-Dogfights, mehr dazu weiter unten.

EA bringt Star Wars: Squadrons für PC, Playstation und Xbox. Entsprechend wurde das Spiel auf die Eingabe mit Gamepads optimiert. Im Test merkt man das deutlich, am Gamepad spielt es sich enorm flüssig und intuitiv. Gerade, wer in VR spielen will, dem empfehlen wir diese Eingabemethode.

Die Steuerung ist auf Gamepads optimiert.

Am PC nutzt Star Wars: Squadrons das Xbox-Layout, solange das eigene Gamepad genügend Tasten mitbringt, sollte es kein Problem sein. Nachdem wir sowohl mit Maus und Tastatur wie auch mit dem Gamepad gespielt haben, würden wir Letzteres eindeutig vorziehen. Man merkt einfach, dass die flüssige Bedienung auf Konsolen eine etwas höhere Priorität hatte als eine gute Maus/Tastatur-Steuerung.

Wer keine Lust auf ein Gamepad hat, der wird sich freuen, dass Star Wars: Squadrons auch Joysticks und Joysticks mit Schubregler (HOTAS, Hand on Throttle and Stick) unterstützt. Allerdings ist der Support deutlich weniger gut als beim Microsoft Flight Simulator (Ratgeber). Beispielsweise wurde unser Schubregler zwar erkannt, aber die Beschleunigung wurde einem seitlichen Schieber statt dem eigentlichen Schubregler zugeordnet. Zudem war die Deadzone des Joysticks zu hoch, damit sich das Raumschiff bewegte, muss man den Joystick zu stark bewegen.

Saitek X52 (3 Bilder)

Der Saitek X52, ein HOTAS (Hand on Throttle and Stick). Rechts ist der Schubregler, links der Joystick.

Die gute Nachricht ist, dass sich alle Tasten während des Spiels einrichten und anpassen lassen. In den Optionen kann man die Sensitivität anpassen und Funktionen auf andere Schalter legen. Das Spiel erkannte unseren Saitek X52 problemlos. Allerdings wäre es schön, wenn Star Wars: Squadrons eine Grafik des Joysticks mit allen belegten Tasten anzeigen würde, um im Zweifel einen schnellen Überblick zu bekommen.

Eine der größten Überraschung bei der Ankündigung von Star Wars: Squadrons war die Unterstützung für Virtual Reality Headsets. Sie kam mehr oder weniger in einem Nebensatz. Und gerade das macht es interessant, kann EA überhaupt VR? Bislang hat sich das Unternehmen bei dem Thema eher zurückgehalten. Wir haben uns also mit einem HTC Vive Cosmos (Testbericht) ins Cockpit geschwungen.

VR Headsets in der Übersicht (15 Bilder)

HP Reverb

Zum Testbericht

Der erste Eindruck: VR funktioniert sehr gut. Wir hatten mit einer RTX 2060 während der Missionen zwischen 50 und 70 fps. Damit war der Eindruck sehr gut, auch wenn wir teilweise ein Schwindelgefühl hatten. Das kam aber vor allem dann, wenn man es auch erwarten würde: Sprich, wenn wir etwa mit einem X-Wing auf einen Sternzerstörer zustürzen. Das unterstrich das Gefühl, wirklich in einem Raumkampf zu sitzen. Wer mit VR spielen möchte, der sollte sein Headset auf die sitzende Position kalibrieren, das Spiel ist nicht für stehendes Spielen gedacht. Tatsächlich kann man seinen Avatar im Cockpit sitzen sehen, entsprechend sollte man sich einen Stuhl herziehen und einen Controller schnappen.

Während die Grafik sehr gut war, haperte es im Test im Bereich Audio. Die Hintergrundmusik und die Sounds der Waffe und des Cockpits wurden problemlos in unser Headset übertragen. Audio-Mitteilungen, etwa Funksprüche oder Unterhaltungen zwischen den Missionen, sind aber sehr leise, oder besser gesagt, nicht im Fokus. Das Problem konnten wir nur dadurch beheben, dass wir den Sound über ein separates Headset und eine andere Soundkarte (Ratgeber) laufen ließen. Wo der Fehler sitzt, ist dabei schwer nachzuvollziehen. Die Lösung ist auch nur deswegen praktikabel, weil man im Sitzen spielt und das Headset entsprechend keine Chance hat, sich zu verwickeln. Wir hoffen aber dennoch auf einen Patch.

Vom Sound abgesehen ist Star Wars: Squadrons ein richtig gutes VR-Spiel, das wahrscheinlich niemand auf dem Zettel hatte. Das Eintauchen ins Spiel funktioniert wunderbar, das Gefühl beim Fliegen kommt durchaus an Spiele wie Elite: Dangerous heran. Auf dem PC arbeitet Star Wars: Squadrons mit allen VR-Headsets, von Oculus Rift und Quest (per PC und Link-Kabel) über HTC Vive Cosmos und Geräten auf Basis von Windows Mixed Reality. Wer das Spiel auf der Konsole spielt, der benötigt Playstation VR (Testbericht), für die Xbox gibt es leider keine VR-Hardware.

Star Wars: Squadrons kam fast aus dem Nichts und es ist überraschend gut. Ja, die Story ist geradlinig und ohne große Twists, aber das ist eben Star Wars. Dafür kommt das Flair sehr schön rüber, das Spiel weckt direkt Erinnerungen an Rouge Squadron, X-Wing oder Tie Fighter. Vielleicht ist es nicht so tiefgehend, dafür kommt man leicht ins Spiel und hat schnell Spaß.

Eines der Highlights ist dabei definitiv die VR-Unterstützung. Wer hätte gedacht, dass ausgerechnet EA ein solides Star-Wars-Spiel mit guter VR-Unterstützung liefert? Star Wars: Squadrons zeigt aber, dass das Unternehmen durchaus die Fähigkeiten hat, ein Spiel mit Virtual Reality zu entwickeln.

Wer mit dem Star-Wars-Universum etwas anfangen kann und eine neue Space-Simulation mit sehr guter VR-Unterstützung sucht, der kann bei Star Wars: Squadrons problemlos zugreifen. Mehr dazu in unserer Themenwelt Gaming. Weitere passende Artikel sind etwa unser Bauvorschlag für einen VR-tauglichen Gaming-PC unter 650 Euro, unser Vergleichstest Grafikkarten oder der Zubehör-Ratgeber für den Microsoft Flight Simulator.

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