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CrowdSalat: Starkstrom-Feuerzeug, E-Skateboard & mehr

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Wir waren für Euch auf den großen Crowdfunding-Plattformen unterwegs – immer auf der Suche nach heißen, neuen Gadgets, die es so noch gar nicht gibt. Auch dieses Mal sind wir fündig geworden: Wir zeigen ein Feuerzeug, das Zigaretten und Kerzen mit Hochspannung zum Brennen bringt, einen E-Bike-Antrieb zum Nachrüsten, einen klugen Ladestecker, einen Rucksack mit eingebautem E-Skateboard und ein Werkzeug für Maker.

Eine ausführliche Beschreibung und einen Blick auf die Gadgets gibt's im folgenden Video:

Ladekabel Magio
E-Bike-Antrieb Bimoz
Elektro-Feuerzeug Volt
Vakkuumformverfahren Formbox
Movpack: E-Skateboard im Rucksack

Und wer lieber liest als schaut, findet den Inhalt des Videos hier auch als Text:

Unser erstes Gadget ist eigentlich nur ein Mini-Gadget. Aber dafür ist es so günstig und genial, dass es für jeden iPhone-Nutzer ein Muss ist. Es handelt sich um ein Ladekabel für sechs Euro – und es kostet damit schon mal weniger als ein Viertel im Vergleich zum originalen Lightning-Kabel aus dem Apple Store. Jetzt kommt der Clou: Der Lightning-Stecker ist gleichzeitig ein Micro-USB-Stecker. Damit lädt das Handy nicht nur iPhones, sondern auch Android-Smartphones. Und auf der anderen Seite lässt sich aus dem normalen USB-Stecker ein weiterer Micro-USB-Stecker ausklappen, damit Ihr Euer Smartphone auch mit einem Tablet laden könnt. Das Magio-Kabel überträgt auch Daten. Das Vierer-Pack gibt es für 25 Dollar inklusive Versand nach Deutschland, die Auslieferung soll im Juli erfolgen.

Wir hatten immer mal wieder irgendwelche Gadgets, die aus alten Rinden moderne Smartcars machen sollen. Diese Crowdsalat-Folge gibt’s stattdessen ein Technik-Upgrade für’s Fahrrad: Mit Bimoz macht Ihr aus Eurem alten Drahtesel ein hippes Elektrofahrrad. Der Motor wird direkt mit dem Tretlager verbunden, der Akkupack kommt an den Rahmen, fertig. Der Motor leistet 250 Watt, der Akku hat eine Reichweite von 60 bis 80 Kilometern. In der XL-Ausführung soll der Akku 130 bis 150 Kilometer durchhalten. Genial: Die Steuerung erfolgt per App, und dort gibt es auch einen Trainings-Modus: Wem normales Radeln zu langweilig ist, der kann eine virtuelle Steigung per Fingertipp aktivieren – schon tritt es sich schwerer. Kostenpunkt: 900 Dollar für das Starter-Kit, die XL-Version kostet 100 Dollar mehr. Die Auslieferung soll im August erfolgen.

Jetzt wird’s richtig revolutionär: Volt ist ein Feuerzeug ohne Feuer. Der Anbieter verkauft es über seine vermeintliche Umweltfreundlichkeit, mich hingegen überzeugt der technische Part. Volt erinnert vermutlich „rein zufällig“ an Zippo-Benzinfeuerzeuge, hat aber einen Akku integriert. Statt Feuer oder glühenden Draht wie beim Zigarettenanzünder gibt es auf Knopfdruck einen coolen Lichtbogen. Ob der auch schön elektrisch knistert, geht aus dem Video nicht hervor – aber er soll Kerzen, Zigaretten, Papier und so weiter anzünden. Volt ist per Micro-USB nachladbar und soll wasserdicht sein. Kostenpunkt: 22 britische Pfund inklusive Versand, der im August erfolgen soll.

Nun gibt’s was für die Bastler: Formbox. Falls Euch das Vakuumformverfahren nichts sagen sollte, es funktioniert so: Man legt einen beliebigen Gegenstand wie ein Matchbox-Auto oder einen aus Knetgummi gebauten Aschenbecher auf eine mit Löchern versehene Unterlage, eine dünne Kunststoffplatte darauf und aktiviert die Heizung. Sie erwärmt den Kunststoff und macht ihn biegsam, dann wird die Luft entzogen – und der Kunststoff legt sich passend über den Gegenstand. Das Ergebnis kann eine neue Haube fürs Modellauto oder den Quadrocopter sein oder eine Form, in die Ihr Schokolade, Gips oder Beton gießen könntet. In der Industrie ist das Gang und Gäbe, und mit der Formbox holt Ihr Euch die Technik nach Hause. Kostenpunkt: 350 Euro.

Das letzte Gadget der aktuellen Folge hätte ich auch gerne. Okay, ist keine Ausnahme, aber das Movpak reizt mich schon besonders: Ein Rucksack mit integriertem Elektro-Skateboard. Ihr klappt das Antriebsbrett bei Bedarf aus dem Rucksack, steigt auf und gebt mit der mitgelieferten Fernbedienung Gas – bis zu 32 km/h und mit einer Reichweite von bis zu 22 km. Mit dem Antriebsakku könnt Ihr im Rucksack auch Tablet und Smartphone laden, es gibt diverse Taschen, einen Tracker gegen Langfinger und einen integrierten Lautsprecher. Wer schnell ist, bekommt das Movpak noch für 600 Dollar, dann steigt der Preis langsam bis zur Auslieferung im September. Der spätere Verkaufspreis soll bei 1200 Dollar liegen.

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