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Chromebook oder Windows? Das beste System unter 600 Euro

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Chromebooks mausern sich im Einstiegsbereich zur echten Alternative zu Windows. Wir zeigen, wo Chrome OS schon heute besser ist – und wo nicht.

Vor Jahren war Chrome OS quasi unbrauchbar. Denn im Grunde stellte Chrome OS auf Chromebooks vor 2016 hauptsächlich den Chrome-Browser dar. Die einzelnen Google-Dienste wie Docs, Tabellen und Präsentationen kamen nur als Browser-Erweiterungen. Zusätzliche Programme außerhalb des Browsers? Fehlanzeige. Auch die Offline-Nutzung war stark eingeschränkt.

Seit Mai 2016 ist das anders. Denn seit diesem Zeitpunkt emuliert Chrome OS jede aus dem Google Play Store verfügbare App auf dem Chromebook. Plötzlich steht Chromebook-Nutzern die gesamte App-Welt zur Verfügung. Dabei ist die Hardware-Anforderung geringer als bei einer Windows-10-Installation. Auch die Offline-Funktionalität hat sich dank der Apps verbessert.

Wir haben uns für diesen Ratgeber angeschaut, wie sich Chromebooks gegen günstige Windows-10-Notebooks behaupten, beziehungsweise für welche Nutzerszenarien sich Chromebooks empfehlen, und für welche nicht. Macbooks mit Mac OS klammern wir aus, da die sich in höheren Preisregionen bewegen. Auch Windows 10 S spielt für diesen Vergleich vorerst keine Rolle.

Eine Windows-Installation ist nicht wirklich schwierig, aber langwierig. Der Nutzer muss unzählige Fragen beantworten. Selbst Windows-Profis benötigen für den Vorgang inklusive Updates gerne mal 15 Minuten, Anfänger auch gut 30 Minuten. Das Aktivieren von Chrome OS ist mit dem Aktivieren eines Android-Smartphones vergleichbar. Wer bereits ein Google-Konto hat (und wer hat das nicht?), braucht dafür knapp eine Minute.

Auch bei sehr günstigen Chromebooks dauert es nur etwa zehn Sekunden bis zur Passworteingabe, danach etwa weitere fünf Sekunden, bis Chrome OS voll einsatzfähig ist. Das Zuklappen des Chromebooks versetzt es zuverlässig in den Ruhezustand, nach dem Aufklappen ist das System sofort wieder da. Das Herunterfahren gelingt innerhalb weniger Sekunden. Die flotte Chrome-OS-Performance erinnert dabei stark an die von Macbooks.

Bei Windows unterscheiden sich Zeiten für Hoch- und Runterfahren sowie für das Versetzen in den Ruhezustand und das Wiederaufwecken deutlich von Gerät zu Gerät. Insgesamt kann man aber in vergleichbaren Preisregionen locker mit der doppelten Zeit rechnen.

Wer viele Dateieebene arbeitet, wird Windows ungern den Rücken kehren. Schließlich gehört das Dateimanagement zu den großen Stärken des Betriebssystems. Selbst Mac-OS-User schielen manchmal neidisch auf Windows mit seinem perfekt integrierten Explorer. Besonders die klare Dateistruktur, die gute Dateivorschau, das einfache Verschieben, Ausschneiden und Kopieren sowie die vielen Optionen würden viele Windows-Nutzer auf Chrome OS vermissen. Wer dennoc ein Problem mit dem Windows Explorer hat, findet im Freecommander XE, Total Commander und Q-Dir gute Alternativen.

Trotzdem kann man auch auf Chromebooks Dateien hin- und herschupsen. Dafür stehen unzählige Drittanbieter-Dateimananger wie Dateimanager+, Total Commander und Astro Manager zur Verfügung. Auch USB-Sticks, Micro-SD-Karten und externe Festplatten verstehen beide System, insofern sie richtig formatiert daherkommen.

Der Chrome-Browser bietet auf einem Chromebook quasi die gleiche Nutzererfahrung wie auf einem Windows-Rechner. Es stehen alle Erweiterungen und Optionen bereit. Auch präsentieren sich Webseiten exakt so wie auf Windows. Allerdings gilt das nur für Chrome. Zwar lassen sich über den Playstore weitere Browser wie Firefox installieren, allerdings haben sie den gleich Funktionsumfang wie auf einem Android-Smartphone.

Der Chrome-Browser auf Chromebooks ist identisch zum Chrome-Browser auf Windows-Rechnern.

Längst ist man auf Chromebooks nicht mehr ausschließlich auf die Google Angebote Docs, Tabellen und Präsentationen angewiesen. Obwohl die richtig gut geworden sind und eine echte Konkurrenz zu den klassischen Microsoft-Programmen darstellen. Sie gibt es nicht nur als Webanwendung im Chrome-Browser, sondern auch als alleinstehenden Apps. Egal ob im Browser oder in der App: Auch Offline kann man damit arbeiten. Alternativ stehen Nutzern natürlich auch Microsoft Word, WPS Office, Polaris Office und unzählige weitere Alternativen zur Verfügung.

Die Office-Programme sind Microsofts Cash-Cow. Zu Recht! Microsoft Office hat sich millionenfach bewährt und ist eine der besten, wenn nicht gar die beste Software für den Büroalltag. Alternativen gibt es auf Windows zuhauf.

Profis greifen zu Windows und der darauf laufenden Creative Suite. Aber Profis investieren auch mehr als 600 Euro in ihren Arbeitsrechner. Denn günstige Windows-Notebooks mit schwacher Hardware können zwar problemlos Photoshop und Co. ausführen, benötigen für jeden einzelnen Arbeitsschritt aber deutlich länger als ein Profi sich das wünscht.

Auf Chrome OS stehen unzählige Bildbearbeitungs-Apps zur Verfügung. Auch wenn diese in Sachen Funktionsumfang nicht mit Photoshop mithalten können, sollten sie für die meisten Anwender völlig ausreichen. Zu den besten Apps gehören Photoshop Lightroom, Photoshop Express und Snapseed.

Wer beim Musikhören und beim Videokonsum überwiegend auf Streaming setzt, hat mit Chrome OS leicht die Nase vorn. Nicht nur der Browser Chrome unterstützt hier alle Anbieter, auch lässt der Google Play Store keine Wünsche offen. Streaming-Apps laufen wunderbar im Vollbild auf Chrome OS. Auch Windows kann perfekt streamen, allerdings dauert hier im unteren Preissegment alles etwas länger als auf Chromebooks.

Einige Streamer wie Netflix und Amazon Video bieten für die Offline-Nutzung einen Download der Videos an. Das funktioniert bei Amazon Video allerdings nur auf Android/iOS und damit auch Chrome OS, nicht aber auf Windows.

Wer eher Dateien für den Medienkonsum nutzt, könnte mit Windows besser fahren – besonders wenn es sich um sehr exotischere Dateiformate handelt hat Windows beim Lesen leichte Vorteile. Aber nicht zwingend, schließlich gibt es auf für Chrome OS Videoplayer wie VLC, die zum Beispiel mit .mkv-Dateien keine Probleme haben.

Viele Chromebooks kommen als Convertibles.

Weder günstige Chromebooks, noch günstige Windows-10-Noteboos sind für Gamer Geräte erster Wahl. Dafür ist ihre Hardware einfach zu schwach. Trotzdem ist es möglich, auf ihnen zu zocken. Zum Beispiel läuft Asphalt 9 auf günstigen Chromebooks durchaus akzeptabel. Die App öffnet sofort im Vollbildmodus und erkennt die Tastatur für die Steuerungseingabe. Bei anderen Spielen klappt das weniger gut. Das auf Hochkantnutzung und Touch-Steuerung ausgelegt Mariokart erkennt zum Beispiel die Tastatur nicht. Mit ihr würde sich das Spiel auch nicht so gut steuern lassen. Auf Convertible-Chromebooks im Tablet-Modus läuft Mariokart dagegen vergleichbar gut wie auf (sehr großen) Smartphones oder eben Android-Tablets. Wenn denn die Performance mitspielt. Denn die Emulation der Android-Apps kostet Power, was man gerade Mariokart deutlich anmerkt. Teilweise spielt sich das Game wie im Zeitlupenmodus. Chromebooks mit starkem i5-Prozessor liefern eine flüssige Darstellung.

Windows bietet eine deutlich größere Auswahl an AAA-Gaming-Titeln. Ob diese dann flüssig auf einem Billig-Notebook laufen, hängt primär von der Hardware des Notebooks ab. Ab einem i5, 8 GByte RAM und einer aktuellen Intel-Graphics-On-Board-Grafikkarte gar einer Geforce MX sollte die meisten aktuellen Spiele bei mittleren Grafikeinstellungen flüssig laufen.

In der Kategorie Gaming hat Windows die Nase vor Chrome OS. Das liegt vor allem daran, dass seine Spiele für Windows und eine Tastatur-/Mauskombination programmiert sind und nicht wie bei Chrom OS emuliert werden müssen und auf überwiegend Touch-Steuerung ausgelegt sind. Auch ist die Auswahl an Windows-Games hochwertiger.

Auch wenn wir das (noch) nicht explizit für jedes Geräte durchgemessen haben, können wir nach wenigen Tagen herum probieren schon sagen, dass Chromebooks im Schnitt deutlich länger laufen als Windows-Notebooks. Das liegt vor allem an der schlanken Software, die stromziehenden Komponenten wie den Prozessor weniger beanspruchen.

Chrome OS biete viele kleine Kniffe, die den Alltag etwas erleichtern. So hilft zum Beispiel seine enge Verknüpfung mit einem Android-Smartphone. Sollte es mal außerhalb eines WLAN-Netzes sein, erkennt es das verknüpfte Smartphone und bietet eine Verbindung über einen Hotspot an. Auch kann man das Chromebook über sein Telefon entsperren. Klickt man auf seinem Chromebook im Browser eine Telefonnummer an, wählt das eigene Telefon diese Nummer. Derartige Kniffe gibt es viele. Was die deutsche Version von Chrome OS noch nicht bietet, ist der Google Assistant. Google hat versprochen hier mit dem nächsten Update nachzubessern.

Auf Chrome OS läuft Linux (Beta), um Software auf Chromebook zu entwickeln. Sie kann man Linux-Befehlszeilentools, -Code-Editoren und -IDEs auf dem Chromebook installieren und es zum Schreiben von Code, Erstellen von Apps und mehr verwenden.

Für diesen Ratgeber haben wir vier x86-Chromebooks und zwei günstige Windows-Notebooks in der Redaktion. Wir stellen die markantesten Eigenschaften der Geräte kurz vor.

Das Acer Chromebook 315 ist mit 300 bis 400 Euro das günstigste Chromebook aus unserer Testreihe. Das zeigt sich vor allem daran, dass es mit dem Celeron N4100 einen verhältnismäßig schwachen Prozessor hat. Unterstützt wird dieser von 4 GByte RAM. Im Office-Test bemerkten wir nichts von der vermeintlichen Schwachbrüstigkeit. Das Hochfahren dauerte nur Sekunden, der Browser jonglierte dutzende gleichzeitig geöffnete Webseiten, Android-App öffnen sich schnell und zuverlässig. Auch wenn sich die Performance ans Limit bringen lässt: Für viele Nutzer ist die Prozessor-Power des Acer Chromebooks 315 ausreichend. Anspruchsvolle Games kann man jedoch vergessen.

Daten landen auf den 64 GByte internen Speicher. Wer will, kann ihn über den Micro-SD-Kartenslot mit entsprechenden Karten erweitern. Toll finden wir das farbenfrohe 15-Zoll-Display, welches dankenswerterweise matt ist und dadurch weniger reflektiert. Leider unterstützt es keine Touch-Steuerung, wodurch einige Android-Apps, vor allem Games, nicht nutzbar sind. Als Akkulaufzeit gibt Acer 12,5 Stunden an. Ein Monster-Wert!

Die Tastatur könnte unserer Meinung nach etwas knackiger sein, auch fehlt ihr eine Hintergrundbeleuchtung. Dafür hat sie ein Nummernpad. Das Trackpad ist ausreichend groß und präzise. Das Gerät besteht aus mattem Kunststoff im Metall-Look. Dadurch ist es etwas weniger stabil, aber mit 1,6 Kilogramm für ein 15-Zoll-Notebbok recht leicht. Insgesamt ist die Verarbeitungsqualität hoch.

Das zwei Kilogramm schwere Lenovo Chromebook C340-15 glänzt vor allem durch seine hervorragende Verarbeitungsqualität. Es besteht zum großen Teil aus Metall, die hintergrundbeleuchtete Tastatur mit Nummernblock hat einen präzisen Anschlagpunkt und das Trackpad ist groß und genau. Auch handelt es sich hier um ein Convertible, das Display kann also auf die Rückseite geklappt werden. Dafür ist der Display-Deckel etwa wackelig. Das große 15,6-Zoll-Display mit Full-HD-Auflösung ist hell und farbenfroh, reflektiert aber heftig. Im Inneren taktet ein i3, unterstützt von 4 GByte RAM. Gespeichert wird auf einer 128-GByte-eMMC.

Während des Tests hatten wir auf dem Lenovo Chromebook C340-15 einen seltsamen Bug. So führen eingehende Nachrichten des Facebook Messangers zu einen Blackscreen, der nur durch einen Neustart des Geräts verschwindet. Das Problem löste sich erst nach der Deinstallation der Messanger-App.

Acer Chromebook 315

Acer Chromebook 315

(Kein Produktbild vorhanden)

Acer Chromebook 315

Lenovo Chromebook C340-15

Lenovo Chromebook C340-15

(Kein Produktbild vorhanden)

Lenovo Chromebook C340-15

Ab etwa 600 Euro bekommt man das Asus Chromebook Flip C434. Wie der Name schon andeutet, handelt es sich um ein Convertible. Im Gegensatz zum Lenovo Chromebook C340-15 sitzen die Display-Scharniere allerdings fest, hier wackelt nichts. Die Verarbeitung ist topp. Die hintergrundbeleuchtete Tastatur bietet sich für Vielschreiber an, das Trackpad ist zwar verhältnismäßig klein, dafür aber sehr präzise.

Das 14-Zoll-Display gehört zu den hellsten im Testfeld. Da ist es auch nicht so schlimm, dass es reflektiert. Dem i3-Prozessor stehen 8 GByte RAM zu Seite, gespeichert wird auf 64 GByte internen Speicher. Insgesamt ist das Asus Chromebook C434 ein tolles Stück Hardware, welchem man an jeder Kante seine hochwertige Verarbeitung anmerkt.

Das Acer Chromebook 714 ist aus der Premium-Reihe der Acer-Chromebooks. Es kostet zwischen 600 und 700 Euro und spielt in so gut wie allen Bereichen in der oberen Chromebook-Liga mit. So verfügt es zum Beispiel über einen potenten i5-Prozessor mit 8 GByte RAM und 128 GByte internen Speicher. Damit ist es auch auf heftiges Multitasking gut vorbereitet und es laufen Spiele wie Mariokart flüssig, mit denen andere Chromebooks so ihre Probleme haben. Allerdings fiel uns auf, dass der Lüfter gerne hochfrequent und laut hochdreht. Zumindest war das im Test immer recht kurz der Fall.

Die Hülle des 1,5 Kilogramm schweren Acer Chromebook 714 besteh zum größten Teil aus Metall. Als einziges im Testfeld hat es einen Fingerabdrucksensor. Das Trackpad ist riesig und genau, die Tastatur richtig gut und das 14-Zoll-Full-HD-Display entspiegelt. Die Displayränder sind jedoch etwas breit geraten.

ASUS Chromebook Flip C434TA-AI0264 Spangle Silver (90NX0231-M03340)

Asus Chromebook Flip C434 m3

Acer Chromebook 714 CB714-1WT-59DB Anthrazit (NX.HAWEG.002)

Acer Chromebook 14 714

Das Medion Akoya E4271 kommt in der Ausführung mit 4 GByte RAM / 128 GByte SSD sowie 8 GByte RAM und 256 GByte SSD für je 500 oder 600 Euro. Uns liegt die Budget-Variante vor. In beiden Modellen taktet ein N5000-Prozessor und eine Intel UHD Graphics 605 GPU.

Das Medion E4271 hat keinen Lüfter, ist also dauerhaft leise. Außerdem handelt es sich um ein Convertible, das 14-Zoll-Full-HD-Display kann man auf die Rückseite klappen. Uns fiel auf, dass der Magnet zum Geschlossenhalten des Displays extrem stark ist. Öffnen lässt es sich quasi nur mit zwei Händen.

Sofort nervte uns die auf Windows installierte Bloatware McAffee nach der Erstinstallation mit den abgelaufenen Virenschutz, der für nur 21,95 Euro verlängert werden kann. Derartiges passiert auf dem minimalistischen Chrome OS nicht.

Das Vorke Notebook 15 hat uns Geekmaxi zur Verfügung gestellt. Dort kostet es mit dem Gutscheincode YEVnST4e 368 Euro. Seine Spezifikationen lesen sich beeindruckend: i7-Prozessor, 8 GByte RAM, 256 GByte SSD, Intel HD Graphics 4400, Metallgehäuse und 15-Zoll-Full-HD-Display mit sehr schmalen Rändern.

Beim Nutzen merkt man dann doch recht schnell, warum das Notebook derart günstig ist. So fühlt sich die Oberfläche des Metalls rau und unangenehm an. Das Touchpad ist zwar riesig, aber beim zarten Drücken klickt es doppelt. Eigenartig. Auch ist es derart groß und trotz Nummernblock nicht unter der Leertaste zentriert, so dass man beim Tippen regelmäßig unbeabsichtigt mit der Maus Aktionen ausführt. Die Tastatur ist hintergrundbeleuchtet, entspricht aber in ihrer Größe nicht dem Standard. Wer blind schreibt muss sich eingewöhnen. Auch dreht der Lüfter viel zu oft und viel zu laut auf.

Trotzdem bietet das Vorke Notebook für seinen günstigen Preis so einiges. Besonders das Display ist eine wahre Freude und auch die Power reicht aus, um sogar anspruchsvolle Games in mittleren Einstellungen zocken zu können. Eine weitere Besonderheit stellt die Möglichkeit dar, es als Hackintosh zu verwenden. So kann man auf dem Gerät Mac OS installieren.

(Kein Produktbild vorhanden)

Vorke Notebook 15 i7

5 Medion E4271 Convertible 8/256

Medion E4271 Convertible 8/256

Chrome OS befindet sich auf dem richtigen Weg, ist aber noch lange nicht perfekt. So merkt man einigen Apps an, dass sie für das Smartphones gemacht wurden. Ihre Darstellung auf dem großen 16:9-Display ist häufig nicht optimal und auch ihre Steuerung via Maus und Tastatur teilweise problematisch. Deswegen sollte man beim Kauf eines Chromebooks darauf achten, dass es ein Touchdisplay hat. Auch ist es bei einigen Android-Apps, vor allen bei einigen Spielen, sinnvoll, das Display nach hinten klappen zu können.

Toll an Chromebooks ist ihre Anschlussvielfalt. Auch prima finden wir, dass sie allesamt via USB-C laden, eine phänomenale Akkulaufzeit haben, kein Bloatware mitbringen, innerhalb einer Minute eingerichtet sind und superschnell hoch- und runterfahren.

Windows-Jünger wird Chrome OS trotzdem so schnell nicht überzeugen. Dafür sind viele Chrome-OS-Apps eben doch einfach Smartphone-Apps und bieten nicht mit den Funktionsumfang vieler nativer Windows-Anwendungen. Auch das Dateimanagement und Microsoft Office ist auf Windows perfekt.

Chromebooks überzeugen jedoch in der Nische. Sie sind optimal für den Unialltag und wuchten die meisten Büroaufgaben mit Leichtigkeit. Auch für das Surfen, das Hören von Musik und das Schauen von Videos sind sie toll – nur eben nicht ganz so flexibel wie Windows-Rechner. Wir können uns gut vorstellen, dass gerade weniger Technikaffine Personen mit Chromebooks besser zurechtkommen als mit Windows. Für Profis sind Chromebooks aktuell noch ein Spielzeug.

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