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Apple iPad Pro 2020: Hüllen, Cases & Displayschutz

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Große Displays sind prädestiniert für Kratzer und Macken. Wir zeigen, wie man das iPad Pro 2020 am besten schützt.

Das neue Apple iPad Pro ist schon jetzt laut unserem Preisvergleich das beliebteste Tablet 2020. Und das, obwohl die Hardware nicht wirklich neu, sondern eher ein Facelift des alten Pros ist wie heise online berichtet. Trotzdem: Wer sich das iPad Pro 2020 holt, sollte es auch vernünftig schützen. Schließlich kostet das Gerät mindestens 900 Euro. Wir zeigen, welche Hüllen, Cases und Displayschutz es für das neue Apple-Tablet gibt.

Grundsätzlich gibt es für die Auswahl der passenden Schutzhülle zwei Optionen – den Einsatzzweck und den persönlichen Geschmack. Wer sich den perfekten Schutz für sein iPad zulegen will, sollte sich im Vorfeld überlegen, was das Case eigentlich tun soll. Geht es eher um die Vermeidung von unschönen Kratzern, dann sollte eine Hülle möglichst Rückseite und Rahmen umschließen sowie ein Displayschutz zum Einsatz kommen für die Front. Oder soll die Hülle vor heftigen Einschlägen und Stürzen schützen? Dann sollte das Case nicht zu dünn sein und im Idealfall über verstärkte Ecken verfügen. Wichtig ist es darauf zu achten, wie weit sich die Hülle um das Smartphone schmiegt. Alternativ schützen Hüllen mit Flip-Case nicht nur das Gehäuse, sondern gleichzeitig auch den Bildschirm des Smartphones.

Apple nennt seine Flip-Cases Smart Folio. Die dienen als Schutz der Vorder- und Rückseite und als Standfuß zum Streamen von Filmen oder für Video-Telefonate. Die Apple-Cases gibt es in den Farben Schwarz, Weiß, Grau, Blau und Pink für das 11- und 12,9-Zoll-iPad Pro. Beim Preis muss der Apple-Einsteiger aber stark sein – 75 bis 105 Euro kostet ein Case, je nach Displaygröße. Dafür sind die Hüllen gut verarbeitet und halten in aller Regel die gesamte Lebenszeit eines iPads durch. Zudem schließen die Hüllen bündig mit der hervorstehenden Triple-Cam des Tablets ab.

Sehr elegant sind zudem die Lederhüllen in Schwarz und Braun für das iPad Pro mit 12,9 Zoll. Sie dienen als Transporttasche für iPad und Apple Pencil. Der Vorteil hier: Das iPad ist geschützt, es haftet aber keinen Case daran. Stattdessen zieht man das iPad heraus, wenn man es braucht. Wer das Design des iPad Pro also nicht mit einer anheftenden Hülle verändern will, ist hier gut aufgehoben. Die Apple-Lederhüllen gibt es aktuell für 70 beziehungsweise 87 Euro.

Wer sein iPad Pro als Computer-Ersatz nutzen will, sollte sich das Magic Keyboard ansehen. Das besitzt nun nicht mehr nur eine Tastatur, sondern auch ein Touchpad, um auf dem iPad einen Mauszeiger zu bedienen. Zusammengefaltet dient es als Flip-Case und somit Schutz der Vorder- und Rückseite. Aufgeklappt bietet es einen einstellbaren Standfuß und haftet magnetisch am iPad. Zum Laden besitzt das Case zudem einen USB-C-Eingang, sodass iPad und Case gleichzeitig via USB-C geladen werden. Für so viel praktische und längst hinfällige Funktionen will Apple rund 320 beziehungsweise 380 Euro – je nach iPad-Größe. Das Magic Keyboard gibt es nur in Schwarz.

Hama ist seit Jahren auf Zubehör für das iPad spezialisiert. Auch für das iPad Pro 2020 gibt es diverse Schutzhüllen. Ähnlich dem Smart-Folio von Apple bietet Hama das sogenannte Tablet-Case Fold Clear für das 12,9-Zoll-iPad-Pro an. Das liegt allerdings gerade einmal bei 36 Euro. Rein funktional entspricht es dem Apple-Pendant. Hama-üblich sehen die Hüllen aber einfach etwas klobiger und nicht ganz so schick aus – in Hinblick auf Verarbeitung und Qualität sind die Produkte aber gut. Die Hama-Produkte bieten einen einfachen Schutz gegen Kratzer und leichte Stöße.

Wer denkt, dass er sein iPad Pro häufiger mal auf den Boden schmeißt oder gegen die Wand donnert, sollte einen stärkeren Schutz in Betracht ziehen. Hier bieten sich Hüllen vor Herstellern wie Urban Armor oder Otterbox an. Für rund 50 Euro findet man etwa das Scout Cover von Urban Armor fürs iPad Pro 11“ und 12,9“. Das besitzt nicht nur dicke Rahmen gegen Stöße, sondern auch einen Pensil-Halter und ist mit dem Smart Keyboard Folio von Apple kompatibel.

Das Otterbox iPad Cover schützt gleichermaßen Front und Rückseite mit einer harten Schale und integriertem Displayschutz. Mit etwas Glück bekommt man die Hülle für unter 70 Euro, sonst verlangen viele Händler meist knapp 100 Euro dafür.

Die Hülle für das neue iPad Pro soll möglichst günstig sein, gar unter 20 Euro kosten? Dann darf man nur sehr groben und weniger langlebigen Schutz für sein 900-Euro-Gerät erwarten.

Hersteller wie Wigento oder Lobwerk vertreiben für rund 14 Euro ein Flip-Case in Smart-Folio-Optik für das 11- und 12,9-Zoll-iPad. Das schützt zwar das Display vor Kratzern beim Transport, hat aber einen sehr dünnen Rahmen für das Gehäuse des iPad Pro. Stürze oder Stöße fängt das kaum ab.

Wer hingegen nur vor Kratzern schützen und die Optik des iPad Pro erhalten will, findet für rund 13 Euro einen dünnen Silikon-Case für Rückseite und Rahmen des iPad Pro 11“ und 12,9“.

Mehr Stabilität aber dafür einen Mix aus Baumarkt-Design und Billig-Optik findet man bei der Hybrid Outdoor Schutzhülle für rund 14 Euro. Sie besitzt einen dicken Rahmen, der wohl einige Stöße abfängt, und zwei Halterungen für den Apple Pencil. Zudem ist ein Standfuß integriert.

Taschen statt Hüllen bekommt man etwa von Gk-Line und Inateck. Die bieten zudem noch zwei Fächer für beispielsweise iPhone, Kabel und mehr. Das Gk-Line-Modell wirkt eher wie eine altbackene Laptoptasche ist dafür aber gefüttert und gegen leichte Stöße geschützt. Die Inateck-Tasche ist aus grauem Filz gefertigt und optisch ansprechender. Erfahrungsgemäß nibbelt dieser Billig-Filz aber rasch ab, sodass die Tasche nach einigen Wochen oder Monaten stark gebraucht aussieht. Beide Varianten kosten um die 16 Euro.

Beim Thema Displayschutz raten wir generell zu Panzerglasfolien. Die schützen nicht nur vor Kratzern, sondern auch vor leichten bis mittleren Stößen. Wer dennoch nur eine Folie will, findet etwa von Hama für 15 Euro oder beim No-Name-Produzenten ab 8 Euro entsprechendes Zubehör.

Panzerglas bekommt man von Belkin. Der Hersteller setzt vor allem auf eine nahezu identische Haptik wie am iPad-Pro-Display selbst. Entsprechend zahlt man auch rund 40 Euro für eine Panzerglasfolie Ein bisschen günstiger ist Artwizz für 35 Euro, die ebenfalls eine originalgetreue Haptik versprechen.

Möglichkeiten zum Schutz des iPad Pro gibt es viele. Wer einfach nur „irgendwas hochwertiges“ sucht, sollte sich bei den Marken-Herstellern umsehen. Hochwertige Optik und Qualität gibt es aus unserer Sicht nur beim Original-Zubehör von Apple – und das kostet entsprechend. Unter 20 Euro bekommt man natürlich auch schon einen Schutz, hier büßen aber meist Optik und Verarbeitungsqualität. Und ganz ehrlich: Wer sich ein 900-Euro-iPad kauft, der wird sicher auch noch etwas Geld für eine vernünftige Hülle und Displayschutz haben.

Sehr günstige Alternativen zum iPad Pro 2020 gibt es im Ratgeber Bis 300 Euro: Diese Tablets haben aktuelles Android. Passenden Schutz und Zubehör für das neue iPhone SE 2020 haben wir in diesem Ratgeber zusammengefasst.

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