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4K-TV ab 180 Euro – die Preise für 4K-Fernseher sind im Keller

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Fernseher fallen weiter im Preis, 4K-TVs mit 43 Zoll gibt es bereits ab 180 Euro. Wir zeigen beliebte 4K-Fernseher und erklären, wo man aktuell spart.

Norma verkauft den 43 Zoll großen 4K-Fernseher JTC LED TV Nemesis UHD 4.3 G für 179 Euro. Er bietet einen Glasfuß, Triple-Tuner, maximal 250 cd/m² Helligkeit sowie 3 HDMI-Anschlüsse. Bildverbesserer wie HDR sind nicht an Bord.

Testberichte zu genau diesem Modell findet man im Netz keine. Allerdings beklagen sich Tester über anderer Geräte des Herstellers. Sie sollen mit auffälligem Clouding kommen, teilweise nicht funktionierende Schnittstellen und einen miesen Klang haben. Auf die schlechte Qualität der Produkte lässt auch die aus der Zeit gefallene Website des Herstellers Jay-Tech schließen. Trotzdem zeigt dieses Angebot eindrucksvoll, dass man heute nicht mehr zwangsläufig viel Geld in die Hand nehmen muss, um einen vergleichsweise großen und hochauflösenden Fernseher zu kaufen.

Wir schauen uns in dieser Marktübersicht die günstigsten und die beliebtesten LCD- sowie OLED-4K-Fernseher mit 55 Zoll, 65 Zoll und 75 Zoll, beziehungsweise 77 Zoll an.

Es gibt jede Menge dauerhaft günstiger 4K-Fernseher mit LCD-Technik. Dabei fangen die günstigsten 55-Zoll-Geräte bereits bei 350 Euro an. Für 500 Euro gibt es 65 Zoll, für gut 1000 Euro gar 75 Zoll. Markenprodukte sind jedoch die Ausnahme.

Die zwei günstigsten auf Geizhals gelisteten 4K-Fernseher in der beliebten Größe 55 Zoll sind die Medion Life X18123 (MD 31277) und Medion Life P15521 (MD 31465) für je 350 Euro. Sie ähneln sich auch abseits des selben Preises in den meisten Punkten. So bieten sie Edge-Lit, eine recht geringe Helligkeit von 200 cd/m², 3 HDMI-Anschlüsse, Scart, VGA und Komponent. Will man sich für eines der beiden Geräte entscheiden, raten wir jedoch zum etwas neueren Medion Life P15521.

Allerdings empfehlen wir, bei Medion-Produkten externe Zuspieler wie Fire TV Stick 4K (Testbericht) oder Apple TV (Testbericht) zu nutzen. Die „Aldi“-Marke setzt auf ein eigenes Betriebssystem samt Oberfläche, welche Nutzer mit einer schleichend langsamen Performance nervt.

Die beiden günstigsten Geizhals-Fernseher der 65-Zoll-Klasse mit 4K-Auflösung sind der Hisense H65AE6000 und der TCL 65DB600 für je 499 Euro. Dabei empfehlen wir bei Interesse zu Hisense zu greifen. Denn zum einen hat der Hisense Direct-Lit, während TCL auf Edge-Lit setzt. Außerdem kennt der Hisense im Gegensatz zum TCL HLG und interpoliert bis 1600 Hz.

Für einen 75-Zoll-4K-Fernseher zahlt man aktuell nur noch gut 1000 Euro. So kostet der Hisense H75B7510 1050 Euro und der LG 75UM7000PLA 1099 Euro. Wir empfehlen hier die 50 Euro Aufpreis für den LG zu zahlen. Denn zum einen kann der LG Direct-Lit, was Clouding minimiert und für bessere Schwarzwerte sorgt. Zum anderen setzt LG auf das bewährte und selbsterklärende WebOS als Betriebssystem.

Medion Life P15521 (MD 31465)

55 Zoll Medion Life P15521 (MD 31465)

(Kein Produktbild vorhanden)

55 Zoll Medion Life X18123 (MD 31277)

(Kein Produktbild vorhanden)

65 Zoll Hisense H65AE6000

(Kein Produktbild vorhanden)

65 Zoll TCL 65DB600

Hisense H75B7510

75 Zoll Hisense H75B7510

LG Electronics 75UM7000PLA

75 Zoll LG 75UM7000PLA

Samsung, Samsung und nochmal Samsung. Wenn man nach den Zugriffen auf Geizhals geht, ist Samsung geradezu omnipräsent. Denn egal ob 55, 65 oder 75 Zoll, die Koreaner stehen immer sowohl auf dem ersten, als auch auf dem zweiten Platz.

Der Samsung UE55RU7179 ist nicht nur der beliebteste 4K-Fernseher der 55-Zoll-Klasse, er ist abgesehen vom 2139 Euro 65-Zoll-OLED-Monster LG OLED 65C97LA auch der am meisten auf Geizhals nachgefragte Fernseher überhaupt. Auf Rang zwei folgt der Samsung GQ55Q60R für 710 Euro, der im Gegensatz zum UE65RU7179 auf Quantum-Dot-Technik setzt. Dadurch sollen Farben lebendiger wirken. Wer sich für die von Samsung entwickelte QLED-Technik interessiert, sollte sich den Beitrag Leuchtpünktchen – Quantenpunkte kontra OLEDs anschauen. Empfehlenswert sind beide Geräte. Schaut man sich den Preisverlauf an, sind beide Fernseher im letzten halben Jahr etwa zwei Drittel im Preis gesunken.

In der 65-Zoll-Klasse haben gleich beide Samsung-Geräte des ersten und zweiten Platzes Quantum Dots. Der Samsung GQ65Q90R für stolze 2235 Euro ist etwa ein halbes Jahr alt und kostete zur Markteinführung stolze 3799 Euro. Seine Hintergrundbeleuchtung ist Direct-Lit mit Full Array Local Dimming für bessere Schwarzwerte. Schon deutlich bezahlbarer ist der Samsung GQ65Q60R für 1048 Euro.

Auch bei den fetten 75-Zöllern thronen zwei Samsung-Geräte mit QLED an der Spitze. Der Samsung GQ75Q70R ist dabei mit seinem Preis von 2199 Euro der günstigere der beiden. Auf Rang zwei folgt der Samsung GQ75Q90R für 3292 Euro. Natürlich sind beide Geräte erstmal ziemlich teuer. Wenn man sich allerdings den Preisverlauf anschaut, wird klar, dass ihr Preis in den letzten sechs Monaten massiv eingebrochen ist. So kostete der GQ75Q70R zum Marktstart 3899, der GQ75Q90R gar 5999 Euro.

Samsung UE55RU7179

55 Zoll Samsung UE55RU7179

Samsung GQ55Q60R

55 Zoll Samsung GQ55Q60R

Samsung GQ65Q90R

65 Zoll Samsung GQ65Q90R

Samsung GQ65Q60R

65 Zoll Samsung GQ65Q60R

Samsung GQ75Q70R

75 Zoll Samsung GQ75Q70R

Samsung GQ75Q90R

75 Zoll Samsung GQ75Q90R

Geht es um die Bildqualität, ist OLED der klassischen LCD-Technik überlegen. Das liegt in erster Linie daran, dass jedes Pixel selbst leuchtet und ausgeschaltet quasi ein perfektes Schwarz zeigt. LCD-Panels benötigen dagegen eine Hintergrundbeleuchtung, die auch durch eigentlich schwarze Pixel durchscheint und diese eher grau erscheinen lässt. Ihr Nachteil: Sie sind deutlich teurer als ihre LCD-Alternativen.

Der Grundig 55 GOB 9990 rangiert auf dem ersten Platz und kostet genauso wie der LG Electronics OLED 55B8SLC auf Rang zwei 999 Euro. Beide Modelle unterstützen die gängigen Bilderverbesserungsmaßnahmen. Außergewöhnlich: Der Grundig-TV bietet gleich drei integrierter Lautsprecher, die zusammen 90 W erreichen.

Bei den 65-Zöllern besetzt Grundig gleich Rang eins und zwei. Der Grundig 65 GOS 9896 kostet 1444 Euro, der Grundig 65 GOB 9990 mit 1540 Euro nur unwesentlich mehr.

OLED-Fernseher mit einer Diagonale von 77 Zoll sind aktuell noch richtig teuer. So kostet der LG OLED 77C9PLA 4879 Euro und der LG OLED 77C8LLA 4549 Euro. Cineasten mit entsprechend prallem Geldbeutel wirds egal sein, bieten die Boliden doch eine Bildqualität, die den LCD- und Quantum-Dot-Varianten überlegen ist.

Grundig 55 GOB 9990

55 Zoll Grundig 55 GOB 9990

LG Electronics OLED 55B8SLC

55 Zoll LG OLED 55B8SLC

Grundig 65 GOS 9896 silber

65 Zoll Grundig 65 GOS 9896

Grundig 65 GOB 9990

65 Zoll Grundig 65 GOB 9990

LG Electronics OLED 77C8LLA

75 Zoll LG OLED 77C8LLA

LG Electronics OLED 77C9PLA

75 Zoll LG OLED 77C9PLA

Zahlte man vor wenigen Jahren noch ein halbes Vermögen, um einen großen Fernseher in vernünftiger Qualität zu bekommen, sieht die Sache heute schon anders aus. Zum einen gibt es quasi kaum noch Geräte unter 4K-Auflösung. Zum anderen sind die Preise so im Keller, dass man bereits für 350 Euro 55-Zoll-Geräte bekommt.

Wer aktuell einen Fernseher kaufen möchte, sollte sich dennoch etwas Geduld üben. Denn in der Vorweihnachtszeit, ganz besonders zum Black Friday ende November, werden viele Fernseher reduziert im Angebot sein. Für mehr Informationen zu 4K-TVs empfehlen wir unsere Kaufberatung UHD-TVs: 4K-Fernseher für jeden Geldbeutel.

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