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Zu viele Galaxy S6 produziert – das drückt Gewinn und Preis

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Samsung hat sich verkalkuliert. Die Südkoreaner planten ursprünglich, für jedes verkaufte Galaxy S6 edge vier „normale“ Galaxy S6 an den Mann zu bringen. Doch das Galaxy S6 edge ist zu erfolgreich: Nach Informationen des Wall Street Journals liegt das Verhältnis fast bei eins zu eins.

Des einen Freud ist des anderen Leid: Die Koreaner haben zu viele Galaxy S6 ohne gebogenes Display produziert. Vor allem in weißer Farbe liegen große Mengen der High-End-Smartphones in den Lagern, heißt es bei Golem. Dieser Überschuss drückt auf die Bilanz des Großkonzerns. Nach Angaben vom 7. Juli 2015 erwartet das Unternehmen einen Gewinnrückgang, inzwischen schon zum siebten Mal in Folge.

Für den Kunden kann das aber eine gute Nachricht sein. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass Samsung den Preis des Galaxy S6 ohne Um-die-Ecke-Display weiter senkt, um die Lager zu leeren. In den letzten drei Monaten ist das Smartphone bereits um fast 200 Euro günstiger geworden . In der gleichen Zeit ist der Preis des Edge-Modells nur um 170 Euro gesunken, obwohl es von einem deutlich höheren Niveau kommt. Aktuell ist das Galaxy S6 noch rund 30 Euro teurer als das Konkurrenzmodell G4 von LG.

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