ZTE Open mit Firefox OS startet am Dienstag in Spanien

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Fast ein halbes Jahr ist seit der Vorstellung auf dem Mobile World Congress in Barcelona vergangen, da kommt jetzt endlich das erste Smartphone mit Firefox OS auf den europäischen Markt: das ZTE Open . Wie CNET berichtet wird das Handy ab morgen bei der Telefonica erhältlich sein, wahlweise mit Vertrag für 2,38 Euro pro Monat – oder als Prepaid-Handy für 69 Euro, 30 Euro Gesprächsguthaben inklusive.

Zum Vergleich mit anderen Preisen in Spanien: Das Huawei Ascend P6 kostet auf der Halbinsel 14,52 Euro pro Monat, das Samsung Galaxy S4 gar 26,63 Euro. Das günstigste Android-Smartphone ist das LG Optimus L3 II , das mit 4,13 Euro immer noch deutlich teurer ist. Ohne Vertrag kostet selbiges bei der Telefonica Spanien übrigens 124 Euro.

Deutlich günstiger als mit Android fährt man mit dem ZTE Open also – aber was bekommt eigentlich für sein Geld?

Bei den Hardware-Spezifikationen darf man natürlich keine Wunder erwarten: Das 3,5 Zoll große Display löst 320 × 480 Pixel auf, der integrierte Speicher ist 512 MByte groß und per microSD-Karte erweiterbar. Darüber hinaus gibt es 256 MByte Arbeitsspeicher, einen Single-Core-Prozessor von Qualcomm und eine 3,2-Megapixel-Kamera.

Yotam Benami, Digital Director of Open Web Devices bei der Telefonica, sagte dazu im Interview, die Geräten richteten sich auch primär an Einsteiger und preisbewusste Smartphone-Käufer. Außerdem führt Benami als Stärken auf, dass sich ein Großteil des Geschehens bei Firefox OS im Browser und damit in der Cloud abspiele, gleichzeitig die Bedienung aber einfacher sei als bei Android.

Fest steht hier nur, dass es Mozilla nicht leicht haben wird, in den umkämpften Smartphone-Markt einzudringen. Daran verzweifeln schließlich schon ganz andere Hersteller, siehe etwa Microsoft. Mozilla versucht allerdings im Gegensatz zum Giganten aus Redmond, sein Betriebssystem im inzwischen recht dünnen Einsteiger-Bereich unterhalb der günstigsten Android-Geräte einzufliegen – und hat genau dort noch relativ wenig Konkurrenz zu befürchten. Allerdings haben wir auf der Computex bei Intel auch Android-Smartphones gesehen, die in Afrika für 60 Dollar verkauft werden. Neuland betritt man hier also auch nicht.

Dennoch: Das ZTE Open ist nicht etwa ein einsamer Versuchsballon. So soll zeitnah auch das Alcatel One Touch Fire bei der Telefonica an den Start gehen, außerdem wollen auch die Provider Telenor und Deutsche Telekom Geräte auf den europäischen Markt bringen – letztere übrigens nicht etwa in Deutschland, sondern zunächst nur in Polen. Für hierzulande gibt es noch keine Infos bezüglich der ersten Firefox-OS-Geräte. Hardwareseitig stehen noch weitere renommierte Größen hinter dem neuen Mobil-Betriebssystem, darunter etwa LG und Sony.

Das folgende Video zeigt noch einmal unsere erste Eindrücke von Firefox OS, die wir auf der Mozilla-Pressekonferenz im Rahmen des Mobile World Congress sammeln konnten – damals ebenfalls mit dem ZTE Open.

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