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WWDC: iOS 9 und Siri wollen intelligenter werden

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Bei der derzeit laufenden Keynote zur Apple-Entwicklerkonferenz WWDC hat der iPhone-Hersteller die neue Version seines Mobilbetriebssystems vorgestellt: iOS 9 . Die wohl spannendste Neuerung ist wenig greifbar – es gibt kein neues Icon und keine neue App. Aber Apple verspricht: iOS 9 ist intelligenter geworden.

Unter dem Namen Proactive Assistant versucht die Software vorauszusehen, was der Nutzer als nächstes machen möchte. Wer beispielsweise morgens vor der Arbeit seine Kopfhörer einsteckt, um bei Musik joggen gehen zu können, muss künftig nicht mehr die zugehörige App starten. Sobald der Klinkenstecker verbunden wird, startet die Musikwiedergabe – direkt vom Lockscreen aus. Wer hingegen im Auto den Klinkenstecker einsteckt, bekommt beispielsweise direkt Zugriff auf das zuletzt geöffnete Hörbuch.

Einen ähnlichen Vorausschau-Assistenten gibt es auch in der überarbeiteten Suchfunktion: Siri Suggestions . Sie zeigt nun Vorschläge an – auch dann, wenn der Nutzer noch keinen Buchstaben getippt hat. Wer etwa morgens in die Suche wechselt, bekommt Kontakte und Apps angezeigt, auf die er um diese Uhrzeit häufig zugreift und sieht Vorschläge für Cafés in seiner Umgebung – Abends tauchen hier Freunde statt Kollegen und Bars statt Frühstücksläden auf.

Auch Siri wurden diverse zusätzliche Gehirnzellen implementiert. Der Sprachassistent kann nun deutlich mehr. Zumindest in den USA findet Siri per Sprachbefehl künftig auch Sportergebnisse oder Videos bei Anbietern wie YouTube oder vimeo. Auch Fotos lassen sich per Siri suchen – etwa mit einem Satz wie „Zeig' mir meine Fotos vom Urlaub auf Mallorca im letzten Sommer“. Geht etwa eine Nachricht ein, kann man Siri sagen: „Erinnere mich später daran“. Siri legt eine Erinnerung an und bezieht diese auf den Inhalt der Nachricht. Und apropos Erinnerung: Das iPhone wird seinen Besitzer künftig vor einem Termin darauf hinweisen, wenn er auf der Verkehrssituation früher zu seinem Ziel aufbrechen sollte.

Wer sich nun um seine Privatsphäre sorgt, kann sich – zumindest, wenn es nach Apple geht – beruhigt zurücklehnen. Sämtliche Anfragen werden nicht gespeichert und anonymisiert verarbeitet. Die Berechnungen finden lokal auf dem Telefon oder das Tablet statt.

iOS 9 gibt es als Beta für Entwickler ab sofort. Eine öffentliche Beta folgt im Juli. Wer sich dafür interessiert, kann sich auf beta.apple.com vorab registrieren. Im Herbst wird iOS 9 dann als kostenloses Upgrade zur Verfügung gestellt.

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