Windows Phone 8: Interesse der Hersteller ebbt ab

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Microsofts Mobil-Betriebssystem will einfach nicht so recht an Fahrt aufnehmen – und jetzt scheinen auch noch die Gerätehersteller das Interesse zu verlieren, berichtet der üblicherweise gut informierte Brachendienst Digitimes aus Taiwan. Als Hauptgrund führt der Artikel die Entwicklung im Markt an. Windows Phone hat demnach derzeit noch immer einen Marktanteil von um die drei Prozent – und liegt damit erheblich hinter den Erwartungen: Zehn Prozent waren ursprünglich angepeilt.

Noch dazu geht den Herstellern die starke Dominanz von Nokia gehörig auf die Nerven. Über 70 Prozent aller aktuell verkauften Windows-Smartphones kämen aus Finnland. Seit der Vorstellung von WP8 Ende 2012 habe Nokia allein sechs verschiedene Geräte vorgestellt. Von Samsung, HTC und Huawei gab es zunächst auch Windows-Smartphones, doch seit der Präsentation von Windows Phone 8 hat keiner der Hersteller ein neues Modell aufgelegt. Weitere Unternehmen wie Acer, Asus und ZTE haben ebenfalls eigene Smartphones mit dem Microsoft-OS angekündigt, sie bisher aber nicht auf den Markt gebracht.

Laut den Quellen von Digitimes machen auch die hohen Lizenzkosten seitens Microsoft sowie die Tatsache, dass der Windows-Konzern die Preise in Anbetracht der schleppenden Entwicklung nicht drückt, die Entscheidung für neue Geräte nicht einfacher.

Dazu kommt das altbekannte Windows-Problem, dass es für die Hersteller schwierig ist, sich von der Konkurrenz abzusetzen. An Oberfläche und Software können sie nichts verändern, Nokia lockt Kunden mit sonst kostenpflichtigen Extras wie einer Navi-Software. Und nicht zuletzt erlaubt es die Struktur des Betriebssystems nicht, bei der Hardware in die Vollen zu gehen. So werden Windows-Smartphones wohl erst gegen Ende des Jahres Displays mit Full-HD-Auflösung unterstützen, die bei Android in der Oberklasse längst zum guten Ton gehören.

Quelle: MobileGeeks

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