Wie Nokia den eigenen Android-App-Store füllt

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Der Entwickler des beliebten Android-Homescreens ADW.Launcher staunte nicht schlecht, als er kürzlich eine E-Mail von Nokia bekam: Ihm wurde mitgeteilt, dass er durch die Veröffentlichung seiner Applikation im Nokia Store neue Märkte erschließen könne. Gleichzeitig ließ man ihn wissen, dass ein entsprechender Account schon angelegt und die App bereits in den Nokia Store hochgeladen wurde. Ander Webbs, der Entwickler des ADW.Launchers, kommentierte auf diese E-Mail auf Google+ mit einem durchaus nachvollziehbaren "WTF??".

Immerhin: Zum Download für Endanwender steht die App ohne Zutun des Entwicklers nicht zur Verfügung. Für die Freigabe im App-Store für die finnischen Android-Handys wartet Nokia die Freigabe des Programmiers ab. Dennoch stellt sich die Frage: Ist das eigentlich rechtens?

Nachdem in der Tech-Presse rege Diskussionen über den vorher nicht abgeklärten App-Upload in Gang kamen, veröffentlichte Nokia Pocketnow gegenüber ein Statement, in dem das Unternehmen die Rechtslage erklärte. Jeder Android-Entwickler, der Apps im Opera Mobile Store veröffentlicht hat, muss (oder darf) demzufolge mit einem vergleichbaren Angebot rechnen. Opera ist Partner von Nokia und darf im Opera Mobile Store veröffentlichte Apps anscheinend auch an weitere App-Stores "weitergeben". Im Statement von Nokia ist jedoch nur die Rede von entsprechenden "publishing agreements" zwischen Opera und Entwicklern, die man nicht näher erläutert.

Da ADW.Launcher nicht ungefragt veröffentlicht, sondern "nur" ohne vorherige Absprache schon mal in den Nokia Store hochgeladen wurde, scheint die ganze Sache nur halb so wild zu sein - und in der Tech-Presse teils etwas hochgekocht zu werden. Allerdings würde uns die Meinung von App-Entwicklern interessieren: Ist das okay, was Nokia da macht, oder doch nicht ganz koscher?

Quellen: Ander Webbs , Pocketnow

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