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WhatsApp-Übernahme durch Facebook möglicherweise illegal

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Die Übernahme von WhatsApp durch Facebook hat hohe Wellen geschlagen. Zum einen schien der Kaufpreis von 19 Milliarden US-Dollar unglaublich hoch, zum anderen hat die Übernahme zu einer Abwanderungswelle bei den Nutzern des Instant Messengers gesorgt. Nun rollt eine dritte Welle auf uns zu, denn verschiedene Verbraucherschutzorganisationen haben Zweifel an der Rechtmäßigkeit der Übernahme angemeldet.

Die beiden Verbraucherschutzorganisationen Electronic Privacy Information Center (EPIC) und Center of Digital Democracy (CDD) befürchten, dass das Datenschutzversprechen von WhatsApp , Nutzerdaten niemals an Dritte weiterzugeben, in Gefahr sei. Durch die Übernahme hätte Facebook allerdings Zugriff auf eben diese Daten, was wiederum die Datenschutzerklärung von WhatsApp verletzt. Aus dem Grund haben EPIC und CDD Beschwerde bei der Federal Trade Commission (FTC) gegen die Übernahme eingereicht.

EPIC und CDD fordern von der FTC eine Prüfung, inwieweit Facebook bereits Zugriff auf die WhatsApp-Daten hat und ob bereits ein Bruch der Datenschutzerklärung vorliegt. WhatsApp speichert zwar nach eigenen Angaben keine Nutzerdaten auf den eigenen Servern – aktuelle Daten könnte Facebook allerdings trotzdem auslesen. Sollte sich dieser Verdacht bewahrheiten, könnte die FTC die Übernahme aufgrund irreführender Geschäftspraktiken verzögern oder gar gänzlich stoppen.

Quelle: Ars Technica (via )

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