Warum es viele Apps für iOS, nicht aber für Android gibt

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Dave Feldman, ehemaliger Leiter des Designteams hinter dem Yahoo Messenger, hat sich in einem Artikel detailliert darüber ausgelassen, warum das Programmieren von Android-Applikationen in manchen Bereichen recht frustrierend sein kann. Sein eigenes Programm Emu, eine SMS-App mit integriertem Personal Assistant, gibt es mittlerweile nur noch für iOS . Die Android-Version hat Feldman aus dem Play Store entfernt – er hatte keinen Bock mehr auf die Probleme, mit denen er sich herumschlagen musste.

Als einen der größten Stolpersteine beschreibt Feldman die Fragmentierung von Android . Das Anpassen der App auf die verschiedenen OS-Versionen und die verschiedenen Hersteller-Oberflächen sei sehr schwierig. Obwohl Emu erst ab Android 4.0 lief, musste sich das Entwickler-Team mit mehr als 300 verschiedenen Handys beschäftigen, um Bugs zu erkennen, zu verstehen und letztendlich zu beheben. In vielen Fällen hatte man Feldman zufolge jedoch schlicht nicht die notwendigen Geräte, um die jeweiligen Fehler auszubügeln.

Aber auch das von Google zur Verfügung gestellte Handwerkszeug ist dem Bericht zufolge nicht das Gelbe vom Ei. Im Direktvergleich mit den Entwickler-Tools von Apple beschreibt Feldman die Android-Programmier-Software als "buggy". Hinzu kommt ihm zufolge, dass die Dokumentation auch nicht gerade ideal sei. Der Emu-Entwickler schätzt, dass die Entwicklung von Apps unter Android circa zwei- bis dreimal so teuer ist wie unter iOS.

Aufgrund der schon beschriebenen Schwierigkeiten lief Emu zuletzt nur auf Android-Geräten ab Version 4.1. Dies führte wieder zu neuen Problemen: Die App erreichte in den USA nur noch 12,5 Prozent des Gesamtmarktes. Ganz von Android abgewendet hat sich Dave Feldman allerdings noch nicht. Auf der Produktseite von Emu ist zu lesen, dass man die Android-Fans des Programms immer noch lieb hat und hofft, es auch bald wieder für Googles mobiles Betriebssystem anbieten zu können.

Quelle: Techcrunch (via )

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