Vic Gundotra verlässt Google – Zukunft von Google+ ungewiss

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Mit Vic Gundotra hat am gestrigen Abend nach Andy Rubin und Hugo Barra ein weiterer Manager bei Google seinen Posten geräumt. Dabei bleibt er allerdings nicht wie Rubin Teil des Konzerns, sondern sucht wie Barra nach neuen Herausforderungen außerhalb von Mountain View. Die Gründe für die Kündigung Gundotras sind nicht bekannt – es gibt allerdings Vermutungen, dass dieser Schritt mit den bevorstehenden Umstrukturierungen von Google+ zusammenhängt. Gundotra, der bei Google offiziell das Amt des Vice President Social bekleidete, gilt als Ziehvater des Social Networks , das er grundlegend mit aufgebaut und weiterentwickelt hat.

Einem Bericht von TechCrunch zufolge plant Google, die Strategie des sozialen Netzwerks grundlegend neuauszurichten. Google+ soll demnach nicht mehr als Produkt mit Facebook und Twitter konkurrieren. Auch die Zwangsintegration des Netzwerkes in sämtliche Google-Dienste, wie zuletzt bei YouTube , soll ein Ende haben.

Dieser Verlust an Wichtigkeit ist auch mit personeller Abrüstung verbunden. 1000 bis 1200 Mitarbeiter sollen das Google+-Team verlassen und in andere Abteilungen wechseln. Das Google-Hangout -Team wird laut TechCrunch angeblich in die Android -Mannschaft integriert, das Google+-Photos-Team dürfte höchstwahrscheinlich folgen.

Auch wenn viele Medien die Gelegenheit nutzen und Google+ mal wieder als Geisterstadt und dem Tode geweiht bezeichnen, ist nicht davon auszugehen, dass Google in naher Zukunft den Stecker zieht. Google+ ist eine zu wichtige Plattform für das Unternehmen, und die Zahlen von 540 Millionen monatlichen Nutzern (300 Millionen davon aktiv) sprechen zudem gegen das Image einer Geisterstadt. Ebenfalls hat Larry Page im Abschieds-Post für Gundotra betont, dass das Unternehmen auch weiterhin an tollen Erlebnissen für die wachsende Zahl der Google+-Nutzer arbeite.

Google+ bleibt uns also auch nach dem Abschied seines Ziehvaters sicher vorerst erhalten. Nur in welche Richtung es sich entwickelt, steht derzeit noch in den Sternen. Hoffentlich weg vom lästigen Zwangskorsett bei YouTube & Co.

Quellen: Vic Gundotra (Google+) (via ) und Mashable (via )

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