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Verbraucherschutz fordert Rückgaberecht für Apps & Co.

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Hessens Verbraucherschutzministerin Lucia Puttrich fordert ein Rückgaberecht für digitale Güter: Wie Klamotten oder Elektrogeräte sollen Kunden künftig auch rein digital gekaufte Produkte wie Online-Games, Musik und Filme, aber eben auch Apps für Smartphones und Tablets zurückgeben können.

Diese Forderung stellt Puttrich im Rahmen der Verbraucherschutzministerkonferenz 2013 in Bad Nauheim, die vom 15. bis 17. Mai stattfinden wird. "Ein Rücksenderecht gibt es für jedes Kleidungsstück, eine App muss ich aber behalten, sobald ich sie heruntergeladen habe. Ob sie mir gefällt oder nicht", wird sie von Mobilegeeks zitiert.

In der Tat: Fehlkäufe kommen bei Apps leider regelmäßig vor. Häufig gibt es keine oder nur stark eingeschränkte Testversionen, anhand derer man vor dem eigentlichen Kauf der App den genauen Funktionsumfang feststellen könnte. Und wenn die App dann nicht das tut, was sie verspricht, bleibt nur der Biss in den sauren Apfel – und die Möglichkeit, eine schlechte Bewertung abgeben zu können.

Bei Android haben Kunden immerhin die Möglichkeit, den Kauf innerhalb von 15 Minuten zu stornieren und die App wieder zu löschen. Bis Ende 2010 war das Rückgaberecht noch für 24 Stunden gültig. In der Praxis erscheinen uns 15 Minuten tatsächlich arg kurz – immerhin ist das aber noch besser als bei Apples App Store oder dem Windows Marketplace, wo Kunden gar keine Möglichkeit haben, einen Kauf zu stornieren und ihr Geld zurück zu erlangen.

Unterm Strich erscheint uns diese Forderung sehr sinnvoll. Toll wäre es natürlich, wenn man digital gekaufte Produkte künftig auch weiterverhökern könnte, wenn man sie nicht mehr braucht. Aber das ist wohl noch ein weiter Weg.

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