Venenerkennung: der bessere Fingerabdrucksensor?

Venenerkennung: der bessere Fingerabdrucksensor?

Teile diesen Beitrag

Beliebt auf TechStage

Handyhalterung fürs Auto: Qi und kabelgebundenen Modelle ab 10 Euro

Handyhalterung fürs Auto: Qi und kabelgebundenen Modelle ab 10 Euro

Handstaubsauger mit UV-Licht: Sind Milbensauger die Lösung für Allergiker?

Handstaubsauger mit UV-Licht: Sind Milbensauger die Lösung für Allergiker?

GPS-Sportuhr und Fitness-Tracker für Läufer: Welche Uhr zum Joggen und Training?

GPS-Sportuhr und Fitness-Tracker für Läufer: Welche Uhr zum Joggen und Training?

Autark bei Blackout: Photovoltaik-Stromspeicher mit Notstromfunktion

Autark bei Blackout: Photovoltaik-Stromspeicher mit Notstromfunktion

Fingerabdrucksensor, ade – es war schön mit Dir. Ein bisschen zumindest. Aber jetzt steht dein Nachfolger in den Startlöchern, nämlich der Venensensor. Zwar gibt es den schon lange, dem technischen Fortschritt sei Dank passt er jetzt aber auch in mobile Geräte: Fujitsu hat auf der CeBIT ein Notebook mit integriertem Venensensor vorgestellt. Aber der Reihe nach.

In Apples iPhone 5S hat der Fingerabdruck für große Augen gesorgt. Einerseits rief der nahtlos integrierte biometrische Sensor Begeisterung hervor, andererseits aber auch große Sorgen. Aller seitens Apple angekündigten Sicherheitsmaßnahmen zum Trotz dauerte es nach der Vorstellung nämlich nicht einmal zwei Wochen, bis der Fingerabdrucksensor von Experten des Chaos Computer Clubs überlistet wurde – ganz trivial und analog mit Leim und Sekundenkleber.

Fingerabdrucksensoren haben zwei große Probleme. Erstens: Wir können unser "Passwort" nicht einfach mal ändern. Und in Verbindung damit noch viel tragischer: Wir hinterlassen unser Passwort überall. Zwar nicht ganz einfach sichtbar – aber wer uns Böses will, der kommt an unseren Fingerabdruck. Oder an alle zehn. Und wenn die einmal geklaut sind, fällt diese angeblich sichere Methode der Authentifizierung für uns auf Lebenszeit flach.

Fujitsu zeigt auf der Messe in Hannover eine interessante Alternative: Der japanische Hersteller hat sein Lifebook U904 mit einem Nahinfrarotsensor ausgestattet, der das Venenmuster auf der Handinnenseite erkennt. Dazu strahlt der Sensor die Handfläche mit Infrarotlicht an, welches von den Venen anders reflektiert wird als vom umliegenden Gewebe.

Wie ihr Euch sicher schon gedacht habt, ist das Venenmuster wie ein Fingerabdruck bei jedem Menschen einzigartig – der feine himmelweitriesengroße Unterschied besteht allerdings darin, dass wir unser Venenmuster nicht an jeder Türklinke und in jedem Restaurant hinterlassen. Und damit dürften dann auch die misstrauischsten Datenschützer zufrieden sein.

So, wie das Modul auf den veröffentlichten Bildern zum Lifebook U904 aussieht, könnte man ihn bald auch in ein Smartphone quetschen. Zumindest in einem Tablet sollen wir den Sensor noch in diesem Jahr sehen, so Fujitsu.

Tags:

Affiliate-Information

- Bei den mit gekennzeichneten Links handelt es sich um Provisions-Links (Affiliate-Links). Erfolgt über einen solchen Link eine Bestellung, erhält TechStage eine Provision. Für den Käufer entstehen dadurch keine Mehrkosten.