USA: Verdächtiger muss Handy-Passwort nicht verraten

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Auf einer mittelgroßen Insel in der Nordsee muss man mit Knast rechnen, wenn man seine Passwörter vor den Behörden nicht offenlegt: Zumindest wurde ein 22-jähriger Student letztes Jahr für sechs Monate in Beugehaft genommen , da er die Verschlüsselung seines Computers nicht aufheben wollte.

Klingt nach amerikanischen Methoden? Mitnichten: der fünfte Zusatzartikel der US-Verfassung besagt, dass sich Verdächtige und Angeklagte nicht selbst belasten müssen. Dem ist ein Richter in Pennsylvania gefolgt – und das war gut für einen ehemaligen Bankangestellten, der sein Smartphone verschlüsselt hatte.

Im konkreten Fall hat die Börsenaufsicht SEC wegen Insiderhandels ermittelt. Der Ex-Mitarbeiter hat sein verschlüsseltes Smartphone beim Ausscheiden aus dem Unternehmen zurückgegeben, die Bank wiederum übergab das Gerät an die Aufsichtsbehörde – und die scheiterte an der Verschlüsselung. Sie verklagte den Mann auf Herausgabe des Passworts, da sie wichtige Unterlagen auf dem Smartphone vermutete – erfolglos.

Ganz so eindeutig ist das aktuelle Urteil aber nicht: Andere Gerichte sind zu anderen Entschlüssen gekommen. Seit letztem Jahr ist jedenfalls für die Durchsuchung eines Smarpth ones ein Durchsuchungsbefehl nötig , egal, ob es verschlüsselt ist oder nicht. Bis dahin haben US-Polizisten sich gerne selbst auf die Suche nach möglichem Beweismaterial gemacht. An Grenzübergängen und Flughäfen dürfen die Behörden aber weiterhin ohne richterliche Genehmigung auf Smartphones schnüffeln.

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