US-Regierung: Überwachung per Internet der Dinge

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Wenn es nach dem US-Geheimdienstchef geht, könnte das „Internet of Things“ zukünftig auch zur Überwachung durch Behörden wie FBI und CIA genutzt werden.

In einem Statement für das Committee on Armed Services machte US-Geheimdienstchef John Clapper eine Aussage, die nicht nur bei Datenschützern auf einige Kritik stoßen dürfte. Er ließ durchblicken, dass sich das Internet of Things gut dazu eigne, Zielpersonen zu überwachen – und dass man diese Möglichkeiten zukünftig eventuell auch nutzen würde.

"Identifizierung, Überwachung, Ortsbestimmung, die Zielbestimmung für die Rekrutierung oder den Netzwerkzugang", dies alles könne durch den Zugriff auf smarte Geräte ermöglicht werden. Das brisanteste an Clappers Aussage dürfte sein, dass sich in dieser Deutlichkeit bislang keine Person in solch hohem Amt zum Thema IoT und Überwachung geäußert hat.

Allzu schwierig dürfte die Überwachung durch vernetzte Geräte wie IP-Kameras, Thermostate, Kinderspielzeug oder Bewegungssensoren für Behörden nicht sein. Viele Smart-Home-Devices sind bislang nicht besonders gut abgesichert oder aber weisen teils eklatante Sicherheitslücken auf. Beispiele hierfür sind IP-Kameras von Aldi, vernetzte Barbiepuppen von Mattel oder Plüschtiere von Fisher-Price.

Clapper weist in seinem Bericht darauf hin, dass sich das IoT mit seinen vernetzten Alltagsgeräten in den nächsten Jahren immer stärker auf den Lebensstil der Gesellschaft und die Arbeit der Geheimdienste auswirken werde. Der Spiegel zitiert ihn mit den Worten "Diese Entwicklungen werden eine Herausforderung für unsere Cyberabwehr und unsere Spionagepraxis sein, aber auch neue Möglichkeiten für unsere Ermittler schaffen."

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